Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung

  • 12 minutes 55 seconds
    Waffenruhe im Iran-Krieg: Regime geschwächt – Trump aber auch

    Am Dienstag sah es noch so aus, als könnte US-Präsident Trump seine Drohungen gegenüber Iran tatsächlich wahr machen. Er hatte damit gedroht, die Energieinfrastruktur des Landes anzugreifen. Das wäre ein Kriegsverbrechen. Und Trump hat auch davon gesprochen, eine Zivilisation auslöschen zu können. Das wäre Völkermord gewesen.

    Trump hatte Iran deshalb gedroht, weil er wollte, dass das Regime die Straße von Hormus freigibt. Bis spätestens Mittwoch, 2 Uhr deutscher Zeit.

    Doch Trump hat seine Drohung nicht wahrgemacht. Stattdessen kam es in der Nacht auf Mittwoch zu einer ersten Einigung zwischen Iran und den USA. Die Kriegsparteien haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt, der zwei Wochen halten soll. In dieser Zeit wollen die USA und Iran über einen dauerhaften Frieden verhandeln. Und Iran sperrt die Straße von Hormus nicht mehr.

    Wie geht es jetzt weiter – und wer darf zufriedener sein: Trump oder das iranische Regime? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius.

    Weitere Nachrichten: 15 Millionen Menschen an Long Covid erkrankt; Nato-Generalsekretär Rutte vor Besuch im Weißen Haus.

    Zum Weiterlesen:

    Die Bilder der Mondumrundung sehen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Höser Produktion: Juno Graner

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    8 April 2026, 3:01 pm
  • 11 minutes 59 seconds
    Was die Mondmission gebracht hat

    Seit Jahrzehnten gibt es wieder eine bemannte Mondmission. Drei Astronauten und eine Astronautin sind über die Ostertage einmal um den Mond herumgeflogen. Dabei waren sie zeitweise so weit von der Erde entfernt wie noch kein Mensch vor ihnen. So weit, dass es bisher nicht mal möglich war, den Funkkontakt zur Erde aufrechtzuerhalten. Aber – die Mondumrundung hat nach Plan geklappt. Jetzt fliegt die Raumkapsel zurück zur Erde.

    Was hat diese Mission nun gebracht? Lohnt es sich, für geschätzt vier Milliarden US-Dollar Astronauten ins All zu schicken, damit sie einmal um den Mond herumfliegen können?

    Über den Sinn und Unsinn der Artemis-2-Mission spricht in dieser Podcastfolge Theresa Palm, Physikerin und Redakteurin im Wissensressort der SZ.

    Weitere Nachrichten: Trump droht mit Auslöschung einer Zivilisation; Passus im Wehrdienstgesetz sorgt für Aufregung; J. D. Vance in Budapest.

    Hinweis: In der Anmoderation des Podcasts wird gesagt, dass nun zum ersten Mal Astronauten den Mond umrundet haben. Das ist falsch. Die erste bemannte Mondumrundung fand schon Ende der 60er-Jahre statt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. ** Zum Weiterlesen und -hören:** Hier lesen Sie, warum es gegen das Völkerrecht verstößt, wenn Trump Brücken und Kraftwerke in Iran angreift. Den Text über den strittigen Passus im Wehrpflichtgesetz finden Sie hier. Hier können Sie die Reportage aus Ungarn lesen. Und die „Auf den Punkt“-Folge zur Wahl in Ungarn, hören Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Nasa (Youtube, @nasa).

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    7 April 2026, 3:05 pm
  • 37 minutes 58 seconds
    Spezial: "Am Abgrund", Folge 1: Die nette Kollegin

    Der Lehrer Horst Arnold aus dem Odenwald soll eine Kollegin vergewaltigt haben, im Biologiesaal, während der großen Pause. Fünf Jahre lang sitzt Arnold im Gefängnis – obwohl er immer seine Unschuld beteuert. Doch dann beginnt die Frauenbeauftragte der Schule zu zweifeln. Könnte es sein, dass die Vergewaltigung nur erfunden ist? Teil 1 einer Doppelfolge über Vorurteile im Gerichtssaal und die Macht der Lügen.

    Alle Folgen der Serie "Am Abgrund – Ein Leben vor Gericht" finden Sie hier.

    Die Folgen finden Sie hier auf Spotify.

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    4 April 2026, 6:59 am
  • 25 minutes 8 seconds
    Ostermärsche: Pazifismus in Zeiten der Kriege

    US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede an die Nation am Mittwochabend gedroht, Iran “in die Steinzeit” zu bomben. Das ist eine völlig sinnfreie Aussage, sagt Thomas Kater, der Philosophie an der Universität Leipzig lehrt und sich viel mit Pazifismus beschäftigt hat. Pazifisten als “weltfremde Spinner” zu bezeichnen, hält er für “reine Denunziation”. Er wüsste nicht, was weltfremd daran sein solle, Kriege als sinnfrei abzulehnen: Es könne “keinen guten Krieg geben”, sagt Kater weiter: “Alle Kriege sind schlechte Kriege.”

    Angesichts dieser kriegerischen, trumpschen Töne wirkt das diesjährige Motto der Ostermärsche, “Kriege verweigern – Frieden schaffen”, hilflos. Kater erläutert, dass Pazifismus noch nie eine einheitliche Bewegung gewesen sei, sondern immer verschiedene Strömungen umfasst habe. Zentral aber sei ihm die Ablehnung des Krieges als “sinnlos und zerstörerisch”. Im Gegensatz zum Bellizismus, der entmenschliche, folge der Pazifismus einer radikalen individuellen Ethik.

    Zum Weiterlesen:

    Hier finden Sie unseren Artikel zum Start der Mondumrundung.

    Unseren Liveblog dazu hier.

    Und hier den Livestream von der Nasa.

    Zumindest einen Teil der im Gespräch erwähnten Literatur zum Pazifismus finden Sie hier:

    Bertha von Suttner (1889), “Die Waffen nieder!”

    Bruno Vogel (1924), “Es lebe der Krieg! Ein Brief”

    Erasmus von Rotterdam (1517), “Die Klage des Friedens”

    Ernst Friedrich (1924), “Krieg dem Kriege”

    Hans Driesch (1928), “Die sittliche Tat. Ein moralphilosophischer Versuch”

    Helene Stöcker (2015), hrsg. Reinhold Lütgemeier-Davin und Kerstin Wolff, “Lebenserinnerungen. Die unvollendete Biographie einer frauenbewegten Pazifistin”

    Immanuel Kant (1797), “Metaphysik der Sitten”

    Moderation, Redaktion: Lars Langenau

    Redaktion: Nadja Schlüter, Henk Ruigrok van der Werven, Kristina Marie Höser

    Produktion: Julius Zimmer

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Nasa.

    Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: [email protected].

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    2 April 2026, 3:47 pm
  • 11 minutes 34 seconds
    Energiepreis-Schock: Was hilft wirklich?

    In Deutschland dürfen Tankstellenbetreiber nur noch ein Mal am Tag die Preise erhöhen. Die Idee dahinter ist, dass der Spritpreis so nicht mehr unkontrolliert steigen können soll. Polen begegnet dem Energiepreis-Schock mit einer Übergewinnsteuer und einem Preisdeckel. Spanien hat die Mehrwertsteuer auf Energieprodukte gesenkt. Jedes Land versucht also mit anderen Maßnahmen, die stark gestiegenen Energiepreise abzufedern.

    Jan Diesteldorf, SZ-Korrespondent in Brüssel, hat den Überblick, wie die jeweiligen Länder das versuchen – und sagt: Nachhaltig helfen würde etwas anderes. Er erinnert dabei an die Lehren aus der Coronapandemie und dem Ukraine-Krieg.

    Weitere Nachrichten: Verwirrung um Merz’ Aussage bei Staatsbesuch von al-Scharaa; Trump ändert per Dekret Wahlrecht in den USA.

    **Zum Weiterlesen und -hören: **

    Die “Auf den Punkt”-Sendung zum Staatsbesuch von al-Scharaa in Berlin hören Sie hier.

    Einen Text über die Verwirrung, woher die “80 Prozent” in Merz’ Statement kommen, lesen Sie hier.

    Einen Text zum Wahlrecht in den USA lese Sie hier.

    Den Text darüber, warum wir so Mitleid mit einem gestrandeten Wal haben, finden Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Philipp Saul

    Produktion: Juno Graner

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, msnow.

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    1 April 2026, 3:24 pm
  • 12 minutes
    Die Todesstrafe nur für Palästinenser ist rassistisch

    Das israelische Parlament hat dafür gestimmt, die Todesstrafe bei terroristisch motiviertem Mord zu vollstrecken. Von dem neuen Gesetz sind aber de facto nur palästinensische Terroristen betroffen, keine israelischen.

    Menschenrechtler sind entsetzt. Sie sagen, dass das Gesetz ein Angriff auf die demokratischen Grundlagen Israels sei. “Das ist glasklar rassistisch”, sagt der SZ-Rechtsexperte Ronen Steinke in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Er spricht über die Einführung der Todesstrafe und wie sich Israel immer weiter von Menschenrechten verabschiedet.

    Weitere Nachrichten: Merz will Syrer abschieben; schlechte Frühjahrsprognose für die deutsche Wirtschaft.

    Zum Weiterlesen: Hier finden Sie Fragen und Antworten zur Rückkehr von Syrern.

    Hier lesen Sie mehr darüber, dass die Bundesregierung die Todesstrafe in Israel „mit großer Sorge“ sieht.

    Moderation, Redaktion: Philipp Saul

    Redaktion: Nadja Schlüter

    Produktion: Immanuel Pedersen

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @itamarbengvir (X)

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    31 March 2026, 3:14 pm
  • 12 minutes 18 seconds
    Staatsbesuch aus Syrien: Vom Terroristen zum Hoffnungsträger

    Noch bis vor wenigen Jahren war Ahmed al-Scharaa ein gesuchter islamistischer Terrorist. Jetzt ist er Syriens Machthaber und bekommt in Berlin den roten Teppich ausgerollt. Die Bundesregierung hat Al-Scharaa an diesem Montag als Staatsgast empfangen. Er hat Bundespräsident Steinmeier getroffen, mit Außenminister Wadephul und Wirtschaftsministerin Reiche gesprochen und eine gemeinsame Pressekonferenz mit Kanzler Merz gehalten.

    Al-Scharaas Besuch ist umstritten. Nicht nur wegen seiner al-Qaida-Vergangenheit, sondern auch, weil es in Syrien in den vergangenen Monaten immer wieder Gewalt gegen Minderheiten gab. Normalisiert die Bundesregierung durch den offiziellen Empfang von al-Scharraa Menschenrechtsverletzungen und islamistischen Terror?

    Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Sie erklärt, warum der Besuch von al-Scharaa auch eine Chance sein kann - solange die Bundesregierung ihre Karten richtig spielt.

    Weitere Nachrichten: Israel könnte Todesstrafe für Palästinenser einführen; Kommission schlägt Reform der gesetzlichen Krankenkassen vor.

    Zum Weiterlesen: Den Text „Einmal Hölle und Zurück“, über junge Männer aus Afrika, die ihn Putins Krieg gelockt werden, lesen Sie hier.

    Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix.

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    30 March 2026, 3:04 pm
  • 13 minutes 8 seconds
    Iran-Krieg: Signale der Verzweiflung aus Washington

    In den USA haben sich am Samstag Massenproteste gegen Donald Trump formiert. Die Demonstranten richten sich gegen das autoritäre Verhalten des US-Präsidenten und neuerdings auch gegen den Iran-Krieg. Denn statt eines schnellen Endes, wie es Trump versprochen hatte, weitet sich der Konflikt nach Kriegseintritt der Huthis im Jemen aus.

    Beim bisherigen Kriegsverlauf, sagte auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) dieses Wochenende, sei keine Deeskalation zu erkennen, sondern stattdessen “eine massive Eskalation mit offenem Ausgang”. In Miami wiederum hat Trump abermals die Nato harsch dafür kritisiert, keine Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden. Und er hat erneut Zweifel daran geschürt, ob die USA den Nato-Verbündeten unter diesen Umständen in Zukunft beistehen würden.

    Berichte über den möglichen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran, deutet SZ-Korrespondent Hubert Wetzel in Brüssel als Verzweiflungstat. Damit würde Trump die Glaubwürdigkeit der USA als Weltmacht aufs Spiel setzen.

    Zum Weiterlesen und -hören:

    Den Podcast mit Hubert Wetzel über das Dilemma der Nato vor zwei Wochen können Sie hier nachhören.

    Den aktuellen Liveblog zum Krieg lesen Sie hier.

    Über die Proteste gegen Trump hat Boris Herrmann hier geschrieben.

    Weitere Nachrichten: Anti-Trump-Proteste in den USA.

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Weißes Haus und den TV-Sender Kare 11.

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    29 March 2026, 1:50 pm
  • 35 minutes 5 seconds
    Spezial: "Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder", Folge 1: Der Heimweg

    Hören Sie die erste Folge der SZ-Podcast-Serie "Aschau – Ein Dorf sucht einen Mörder" über einen der größten Justizirrtümer der jüngeren Geschichte.

    Alle Folgen der Serie über einen der größten Justiz-Irrtümer der jüngeren Geschichte finden Sie hier.

    Die Folgen finden Sie hier auf Spotify.

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    29 March 2026, 5:00 am
  • 19 minutes 13 seconds
    Die „Manosphere“ im Netz: Frauen als Feindbild

    Vergangene Woche sind die Vorwürfe von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen bekannt geworden: Der Spiegel hatte berichtet, dass Ulmen Fake-Videos und gefälschte Nacktfotos von Fernandes verschickt haben soll. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung. Sein Rechtsanwalt hat mitgeteilt, dass es sich in großen Teilen um eine unzulässige Verdachtsberichterstattung handle, zudem würden unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet.

    Durch den Fall ist das Thema digitale Gewalt in aller Munde. Diese Woche wurde im Bundestag sogar ein Gesetzentwurf vorgestellt. Der sieht vor, dass Täter von digitaler Gewalt in Zukunft härter bestraft werden sollen.

    Neu ist das Problem nicht. Das zeigen auch Zahlen des Bundeskriminalamts für das Jahr 2024, die sich auf die Fälle beziehen, die tatsächlich angezeigt wurden. Im Bereich digitale Gewalt waren demnach in 60 Prozent der Fälle Frauen betroffen – und fast 80 Prozent der Tatverdächtigen waren Männer.

    Dass das Internet in großen Teilen ein so frauenfeindlicher Ort ist, hat auch mit einem Netzwerk aus Männern zu tun, das “Manosphere” genannt wird. Sie organisieren sich in Foren oder Blogs, sprechen über radikale Männlichkeit, Dominanz und haben sehr viel Wut auf Frauen.

    Über dieses Netzwerk, wer dazugehört und welche Ideologie dahintersteckt, darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Paula Matlach. Matlach forscht am Institute for Strategic Dialogue zu Desinformation, Extremismus und genderbasierter Gewalt und hat an einer Pilotstudie zur deutschen “Manosphere” mitgewirkt.

    Hier geht es zu HateAid und zum Beratungskompass Verschwörungsdenken.

    Hier finden Sie die SZ-Podcast-Serie “Aschau. Eine Stadt sucht einen Mörder”.

    Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter

    Redaktion: Ann-Marlen Hoolt

    Produktion: Laura Sagebiel

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv.

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    28 March 2026, 6:00 am
  • 12 minutes 37 seconds
    Klingbeils Vorschläge: Heikel für die SPD, gut für Deutschland?

    Der SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil hat diese Woche Vorschläge gemacht, welche Reformen angepackt werden sollen. Klingbeil will unter anderem durch die Einkommensteuer 95 Prozent der Beschäftigten um “einige Hundert Euro im Jahr” entlasten. Dafür, so sein Vorschlag, soll der Spitzensteuersatz um drei Prozentpunkte auf dann 45 Prozent steigen.

    Außerdem will Klingbeil das Ehegattensplitting abschaffen. Zudem will Klingbeil den Renteneintritt davon abhängig machen, wie viele Jahre man in die Rente eingezahlt hat und weniger vom Alter.

    Weiterhin soll die Bundesregierung verlängerte Befristungen von Arbeitsverträgen ermöglichen. Das soll für Unternehmen gelten, die in Innovationen investieren.

    Ob diese Vorschläge den Reformstau in Deutschland auflösen, ordnet in dieser Folge von “Auf den Punkt” Claus Hulverscheidt, Wirtschaftsexperte im Berliner SZ-Büro, ein.

    **Zum Weiterlesen: **

    Die SZ-Redakteurin Spohie Kobel hat ihre Erfahrungen aufgeschrieben, wie es ist, von einer fremden Nummer ein vermutliches KI-Deepnude Bild geschickt zu bekommen.

    Einen Erklärtext, was Klingbeil genau vorgeschlagen hat, finden Sie hier.

    Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt neue private Altersvorsorge; Trump verschiebt Iran-Ultimatum erneut.

    Moderation, Redaktion: Johannes Korsche

    Redaktion: Lars Langenau

    Produktion: Julius Zimmer

    Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über SPD (YouTube).

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    27 March 2026, 4:36 pm
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