International

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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  • 10 minutes 22 seconds
    TALK: Zypern - warum sind so viele Truppen auf der Ferieninsel?
    Die türkische, griechische und britische Armee sind offiziell auf der Mittelmeerinsel, die USA benutzen sie regelmässig. Auch Blauhelme sind stationiert - entlang der Waffenstillstandslinie, die Zypern teilt. Philipp Scholkmann über seine Eindrücke von einer der militarisiertesten Zonen der Welt.
    10 January 2026, 5:30 am
  • 27 minutes 22 seconds
    Nordzypern: der Zwergstaat, den es (offiziell) nicht gibt
    Die Türkei hat im Norden der Mittelmeerinsel Zypern einen Staat nach ihrem Zuschnitt geschaffen. Doch dieser wird nur von der Türkei selbst anerkannt. Die Umarmung durch die «Schutzmacht» spaltet die Bevölkerung. Und die internationale Isolation führt zu handfesten Problemen im Alltag. Die nordzyprische Politwissenschaftlerin Hayriye Rüzgar erinnert sich daran, wie aufgeregt sie war, als sie an der Hand der Eltern erstmals die Waffenstillstandslinie überschritt. 2003 gingen die ersten Checkpoints zur international anerkannten «Republik Zypern» auf. Was würde geschehen, wenn sie in diesem griechisch-zyprischen Teil türkisch sprächen, fragte sich die damals Zehnjährige besorgt. Seither sind viele Programme für Dialog und Austausch entstanden. Doch alle Versuche, den Zypernkonflikt beizulegen, sind gescheitert. Im Norden bleiben zehntausende türkische Soldaten stationiert, das Gebiet hängt wirtschaftlich am Tropf der «Schutzmacht». In der Isolation und einseitigen Abhängigkeit hat sich eine Ökonomie mit Schattenseiten entwickelt. Ein spektakulärer Immobilienboom deute auf Geldwäscherei in grossem Stil, sagt der Wirtschaftsexperte Mertkan Hamit. Doch die letzten Präsidentschaftswahlen in Nordzypern brachten einen Kurswechsel. Steigen damit die Chancen für eine Lösung des Zypernkonflikts?
    7 January 2026, 5:30 am
  • 10 minutes 6 seconds
    TALK: Turbulente Weltlage: Wo gibt es 2026 Hoffnung?
    Selbst in Kriegs- oder Krisengebieten gibt es einen Alltag, der, trotz allem, etwas Hoffnung macht. Einen menschlichen Einblick in diesen Alltag geben die «International»-Reportagen. SRF-Auslandchefin Susanne Brunner erzählt, welche Reportagen im neuen Jahr aus welchen Ecken der Welt geplant sind.
    3 January 2026, 5:30 am
  • 30 minutes 10 seconds
    International: Schwieriges 2025 für die «alten Mächte»
    «International-Spezial» zum Jahresende, Teil 2: Frankreich-Korrespondentin Zoe Geissler und Grossbritannien-Korrespondent Patrik Wülser blicken zurück auf ein turbulentes, ereignisreiches 2025. Ein Jahr, in dem sich die beiden «alten Mächte» dank Trump erstmals seit Brexit wieder annäherten. US-Präsident Donald Trump hielt «das alte Europa» im vergangenen Jahr, gelinde gesagt, auf Trab. In Paris und London war die Politik gefordert, aber nicht nur von Trump, sondern auch von eigenen Problemen, die beidseits des Ärmelkanals ähnlich sind. Zoe Geissler hatte kaum Zeit, in Paris ihre Koffer auszupacken und sich als neue Frankreich-Korrespondentin einzurichten, bevor sie über eine Kaskade von Regierungswechseln und Prozessen berichten musste. Und Grossbritannien-Korrespondent Patrik Wülser erlebte, wie die Bevölkerung im Königreich weiterhin auf bessere Zeiten warten muss, trotz Versprechen eines relativ neuen Premiers. Die «neueste» SRF-Korrespondentin und der dienst-älteste Korrespondent blicken auf ein turbulentes Jahr und auf eindrückliche Begegnungen in ihren Berichtsgebieten zurück, und wagen einen Ausblick aufs Neue Jahr.
    31 December 2025, 5:30 am
  • 8 minutes 54 seconds
    TALK: Trump war 2025 Trumpf: was ist mit dem Rest der Welt?
    Einer hat die Schlagzeilen 2025 eindeutig dominiert: US-Präsident Donald Trump. SRF-Auslandchefin Susanne Brunner erzählt, wie es ihr Team trotzdem geschafft hat, dort hinzuschauen, wo kaum jemand hinschaut. Ein Rückblick auf «International»-Reportagen fernab der Schlagzeilen.
    27 December 2025, 5:30 am
  • 26 minutes 3 seconds
    Proteste, Krieg und Hoffnung. 2025 in Afrika
    Zum Jahres-Ende zwei «International-Spezial»: im ersten ein Jahresrück- und ausblick aus Afrika: über den Kontinent berichten für SRF Sarah Fluck, aus Kampala, der Hauptstadt Ugandas, und Fabian Urech, aus Accra, der Hauptstadt Ghanas. Die beiden reden miteinander über Krieg, Proteste und Hoffnung. Das Korrespondenten-Duo lebt auf dem gleichen Kontinent - Sarah Fluck im Osten, Fabian Urech im Westen – und trotzdem in komplett verschiedenen Welten. Afrika, mit seinen über fünfzig Staaten, ist nicht gleich Afrika, das zeigt schon die Bürokratie: In einigen afrikanischen Staaten, sagt Fabian, erinnere ihn die Visumsbürokratie an «Asterix bei den Römern», in anderen liefen gewisse Dinge besser als in den USA. Sarah wiederum reiste den Sudan, ins drittgrösste Land des Kontinents, wo sich zur Zeit die weltweit grösste humanitäre Katastrophe abspielt; sie erzählt sie aber auch von der Rad-Weltmeisterschaft , die 2025 in Ruanda stattfand. Ein Kontinent voller Gegensätze: ein politisches, persönliches und auch humorvolles Gespräch zum Jahresende.
    24 December 2025, 5:30 am
  • 10 minutes 7 seconds
    TALK: Pakistan – Wie geht es den afghanischen Flüchtlingen?
    Die Abschiebepolitik Pakistans bedroht die afghanischen Flüchtlinge. Gerade Frauen haben in ihrer alten Heimat unter den Taliban keine Zukunft. Im Talk erzählt Südasien Korrespondentin Maren Peters über ihre Eindrücke aus Pakistan und die journalistischen Herausforderungen im Land.
    20 December 2025, 5:30 am
  • 27 minutes 53 seconds
    Pakistan - mit aller Härte gegen afghanische Flüchtlinge.
    Jahrzehntelang galt Pakistan als sicherer Hafen für Millionen afghanische Flüchtlinge, die vor Krieg und Verfolgung in ihrer Heimat flohen. Damit ist Schluss. Bis Jahresende will Pakistan die Flüchtlinge abschieben. In Afghanistan erwarten sie Armut, Hunger und die radikal-islamistischen Taliban. Mehrafzon Jalili hatte grosse Träume. In Afghanistan studierte die 24-jährige Zahnmedizin. Dann kamen die Taliban, ihr Vater wurde ermordet, die Rest-Familie floh ins Nachbarland Pakistan. Gut vier Jahre später steht wieder alles auf der Kippe. Erst setzten sie die pakistanischen Vermieter auf die Strasse. Dann wurde auch ihr Not-Lager in einem Park in Islamabad mitten in der Nacht von der Polizei gestürmt. Pakistan will bis Jahres-Ende alle afghanischen Flüchtlinge ausschaffen. Darunter auch solche, die vor der Machtübernahme der Taliban für westliche Regierungen oder das Militär gearbeitet haben. In Afghanistan drohen ihnen Folter und Tod. Frauen wie Mehrafzon Jalili dürfen unter den Taliban nicht studieren, nicht arbeiten, nicht einmal singen. «Afghanistan ist wie ein Friedhof geworden», sagt Jalili. Pakistan - politisch instabil, hochverschuldet und vom Militär dominiert - gibt den afghanischen Flüchtlingen pauschal eine Mitschuld an den vielen Terroranschlägen in Pakistan - und bestraft sie. Die Flüchtlinge würden zu Sündenböcken gemacht, kritisieren Menschenrechtsorganisationen. Die internationale Gemeinschaft, die helfen könnte, schaut weg.
    17 December 2025, 5:30 am
  • 9 minutes 6 seconds
    TALK: Wie kam Irlands dunkelstes Geheimnis ans Tageslicht?
    In Irland wurden uneheliche Kinder bis in die Sechziger Jahre ihren Müttern weggenommen und in Heimen vernachlässigt. Im Talk erzählt Christopher Weingart, wie er per Zufall auf die Lokalhistorikerin Catherine Corless aufmerksam wurde, die den Anstoss zur Aufarbeitung dieses nationalen Traumas gab.
    13 December 2025, 5:30 am
  • 30 minutes 35 seconds
    Das Grab der grünen Insel: Irlands verlorene Kinder
    Jahrzehntelang wurden ledige Schwangere im katholischen Irland dazu gezwungen, ihre Babys in Heimen zu gebären und dort zu lassen. Hunderte Kleinkinder starben in der Obhut von Staat und Ordensschwestern, andere wurden an Familien im Ausland verkauft. Ein nationales Trauma das lange verborgen blieb. Die Lokalhistorikerin Catherine Corless sitzt an ihrem Küchentisch nahe der westirischen Stadt Galway. In ihren Händen hält sie eine Liste mit Namen. 796 sind es insgesamt. Es sind die Namen der Kinder, die im nahen Mutter-Kind-Heim St. Mary's ums Leben kamen. Bis 1961 mussten ledige schwangere Frauen aus der Region ihre Kinder im St. Mary's gebären und im Alter von einem Jahr dort zurücklassen. Die Kinder wurden später adoptiert oder kamen in Pflegefamilien. Was die Mütter wollten, spielte keine Rolle. Zu mächtig war die katholische Kirche mit ihren Moralvorstellungen. Jahrzehntelang herrscht Schweigen über die toten Kinder von St. Mary's – bis Corless beginnt, ihre Liste zu schreiben. Doch mit der Liste ist ihre Suche noch nicht zu Ende. «Als mir klar wurde, dass im Heim Kinder gestorben sind, musste ich herausfinden, wo sie begraben wurden.» Corless macht sich gegen alle Widerstände auf die Suche und spürt ein Geheimnis auf, das das ganze Land verändern wird. Durch ihre Recherche hat Corless eines der dunkelsten Kapitel der irischen Geschichte ans Tageslicht geholt. «International» zeichnet ihre Suche nach und porträtiert Menschen, die die Kindheit im St. Mary's überlebt haben.
    10 December 2025, 5:30 am
  • 12 minutes 51 seconds
    TALK: Wohin gelangt das «schmutzige» Gold aus Ghana?
    Das Goldgeschäft ist gerade in unsicheren Zeiten lukrativ. Doch was passiert eigentlich mit jenem Gold, das illegal abgebaut wird? SRF-Afrikakorrespondent Fabian Urech ist dieser Frage in Ghana nachgegangen. Im Talk erzählt er ausserdem, was das Gold in Ghana mit dem Preis von Schokolade zu tun hat.
    6 December 2025, 5:30 am
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