• Get the App
  • Moon FM - The Ultimate Podcast App
  • Get the App
Forschergeist

Forschergeist

Tim Pritlove

Horizonte für Bildung und Forschung

  • 1 hour 52 minutes
    FG100 Stellarator

    Der Forschungsprototyp Wendelstein-7X für Energiegewinnung durch Kernfusion

    Thomas Klingner
    Thomas Klingner

    Ob die Kernfusion auf der Erde in Zukunft einen Beitrag zur Energieversorgung leisten können wird, ist heutzutage immer noch offen. Doch die Grundlagenforschung bemüht sich seit Jahrzehnten, diese Frage durch praktische Experimente und Systeme dadurch zu beantworten um zunächst einmal ein stabiles technisches System zu entwerfen, in dem die ungeheuren Temperaturen herzustellen und zu erhalten, um die Voraussetzungen zu schaffen, die bei einem Fusionsprozess anfallenden Energien nutzen zu können.

    Beim Max-Planck-Institut in Greifswald wird seit einiger Zeit das Stellarator-System entwickelt, dass das heiße Plasma durch ein durch komplex geformte Magnetspulen einschließt und das für einen zukünfitgen Dauerbetrieb bessere Bedingungen schafft als einfach gebautere Konzepte wie das Tokamak-System. Mit Leiter des Bereichs Stellarator-Dynamik und -Transport Thomas Klingner spreche ich über Geschichte und Technik des Stellarators.

    Shownotes License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    11 January 2026, 8:38 pm
  • 1 hour 58 minutes
    FG099 Biodiversität von Mikroorganismen

    Die DSMZ in Braunschweig zwischen Forschung und Wissenschaftspolitik

    Jörg Overmann
    Jörg Overmann

    Der Kosmos der kleinsten Lebewesen auf dieser Welt ist noch weitgehend unbekanntes Terrain. Die Wissenschaft kennt derzeit rund 19.000 unterschiedliche Arten von Mikroorganismen, aber es gibt tatsächlich bis zu einer Milliarde. Dementsprechend vielfältig zeigen sich die Bakterien, die mikroskopisch kleinen Pilze und Algen – denn sie hatten vier Milliarden Jahre für ihre Evolution, also viel, viel länger als die Tiere und Pflanzen auf dieser Erde.

    Als Professor für Mikrobiologie an der TU Braunschweig und Wissenschaftlicher Direktor der Deutschen Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen (DSMZ) erforscht Jörg Overmann dieses mit dem bloßen Auge nicht sichtbare Reich. Die Einzeller verhalten sich anders als größere Organismen, eben weil sie so klein sind. Ihr Stoffwechsel läuft viel schneller ab – in ihnen, so könnte man sagen, pulsiert geradezu das Leben.

    Viele Menschen halten Mikroorganismen aber für „böse“. Tatsächlich können manche Bakterien Krankheiten auslösen, doch viele verrichten auch für den Menschen sehr nützliche Dinge. Sie erweisen sich zudem sehr flexibel, wenn es darum geht, ökologische Nischen zu besetzen, und alleine die enorme Größe einer Bakterienpopulation mit Millionen von Milliarden Zellen sorgt dafür, dass an für sich seltene genetische Änderungen eben doch sehr häufig auftreten und die Evolution vorantreiben.

    Jörg Overmann wurde mit dem Wissenschaftspreis „Forschung in Verantwortung“ 2022 ausgezeichnet, den der Stifterverband auf Vorschlag der Leibniz-Gemeinschaft vergibt.

    Shownotes

    Glossar

    • German Collection of Microorganisms and Cell Cultures GmbH: Welcome to the Leibniz Institute DSMZ German Collection of Microorganisms and Cell Cultures GmbH: Welcome to the Leibniz Institute DSMZ
    • Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen – Wikipedia Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen – Wikipedia
    • Mikrobiologie – Wikipedia Mikrobiologie – Wikipedia
    • Bakterien – Wikipedia Bakterien – Wikipedia
    • Prokaryoten – Wikipedia Prokaryoten – Wikipedia
    • Gärung – Wikipedia Gärung – Wikipedia
    • Pest – Wikipedia Pest – Wikipedia
    • Beryll – Wikipedia Beryll – Wikipedia
    • Antoni van Leeuwenhoek – Wikipedia Antoni van Leeuwenhoek – Wikipedia
    • Robert Hooke – Wikipedia Robert Hooke – Wikipedia
    • Bakterienkultur – Wikipedia Bakterienkultur – Wikipedia
    • Louis Pasteur – Wikipedia Louis Pasteur – Wikipedia
    • Pasteurisierung – Wikipedia Pasteurisierung – Wikipedia
    • Robert Koch – Wikipedia Robert Koch – Wikipedia
    • Xenobiotikum – Wikipedia Xenobiotikum – Wikipedia
    • Tetrachlorethen – Wikipedia Tetrachlorethen – Wikipedia
    • Ribosom – Wikipedia Ribosom – Wikipedia
    • Streptomycin – Wikipedia Streptomycin – Wikipedia
    • Antibiotikum – Wikipedia Antibiotikum – Wikipedia
    • Penicilline – Wikipedia Penicilline – Wikipedia
    • Eukaryoten – Wikipedia Eukaryoten – Wikipedia
    • Prokaryoten – Wikipedia Prokaryoten – Wikipedia
    • Mitochondrium – Wikipedia Mitochondrium – Wikipedia
    • Ciprofloxacin – Wikipedia Ciprofloxacin – Wikipedia
    • Resistenz – Wikipedia Resistenz – Wikipedia
    • Bakteriophagen – Wikipedia Bakteriophagen – Wikipedia
    • Der Krieg der Welten – Wikipedia Der Krieg der Welten – Wikipedia
    • Phosphate – Wikipedia Phosphate – Wikipedia
    • Gefriertrocknung – Wikipedia Gefriertrocknung – Wikipedia
    • Kryokonservierung – Wikipedia Kryokonservierung – Wikipedia
    • Sublimation (Phasenübergang) – Wikipedia Sublimation (Phasenübergang) – Wikipedia
    • Escherichia coli – Wikipedia Escherichia coli – Wikipedia
    • Archaeen – Wikipedia Archaeen – Wikipedia
    • BacDive | The Bacterial Diversity Metadatabase BacDive | The Bacterial Diversity Metadatabase
    • Computerlinguistik – Wikipedia Computerlinguistik – Wikipedia
    • Silva Silva
    • Digital Object Identifier – Wikipedia Digital Object Identifier – Wikipedia
    • UN Biodiversity Conference (COP 15) UN Biodiversity Conference (COP 15)
    • 2022 United Nations Biodiversity Conference - Wikipedia 2022 United Nations Biodiversity Conference - Wikipedia
    • Nagoya-Protokoll – Wikipedia Nagoya-Protokoll – Wikipedia
    • Übereinkommen über die biologische Vielfalt – Wikipedia Übereinkommen über die biologische Vielfalt – Wikipedia
    • Biopiraterie – Wikipedia Biopiraterie – Wikipedia
    • Meiofauna – Wikipedia Meiofauna – Wikipedia
    • Phagentherapie – Wikipedia Phagentherapie – Wikipedia
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    27 February 2023, 7:14 pm
  • 1 hour 28 minutes
    FG098 Philosophie kommunizieren

    Über die Bedeutung der Philosophie für die Gesellschaft und wie man sie vermittelt

    Markus Schrenk
    Markus Schrenk
    Website Twitter

    Was ist eigentlich Wissen? Was auf den ersten Blick wie eine ganz triviale Frage wirkt, berührt den Kern menschlicher Erkenntnis. Die Philosophie, die diesen Begriff seit Jahrtausenden auslotet, bewegt sich keineswegs nur in akademischen Sphären, sondern ist ganz aktuell, wenn man das Problem anders formuliert und die Frage stellt: Was sind Fake News?

    „Philosophie kann lebensfern wirken, ist es aber nicht“, sagt Markus Schrenk, seit 2014 Professor für Theoretische Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Gemeinsam mit einem Team aus Lehrenden und Studierenden hat er das Projekt denXte ins Leben gerufen. Die Idee: Bürgerinnen und Bürger ohne Vorkenntnisse für philosophische Zusammenhänge zu begeistern. Das Mittel dazu ist ein ganzes Bündel an Aktivitäten, von klassischen Abendveranstaltungen über Videos bis hin zu sozialen Medien und Livechats.

    Philosophie, so kristallisiert sich heraus, ist eine Art Universallehre, die – ähnlich wie die Mathematik – verspricht, Klarheit über die Welt zu verschaffen. Bei der Beschäftigung mit Fragen von Wahrheit, Überzeugung und Handeln wird deutlich: Philosophie steckt im täglichen Leben. Ethik etwa ist für politische Entscheidungen und in der Rechtsprechung bedeutsam. Oder die Entwicklung von Computern wäre ohne das philosophische Konzept von Logik undenkbar gewesen.

    Der Stifterverband und die Deutsche Forschungsgemeinschaft haben das Projekt denXte im Jahr 2022 mit dem Communicator-Preis für herausragende Wissenschaftsvermittlung ausgezeichnet.

    Shownotes

    Glossar

    • Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Wikipedia Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf – Wikipedia
    • Abzählbare Menge – Wikipedia Abzählbare Menge – Wikipedia
    • Communicator-Preis 2022 geht an Public-Philosophy-Projekt denXte | Stifterverband Communicator-Preis 2022 geht an Public-Philosophy-Projekt denXte | Stifterverband
    • Analytische Philosophie – Wikipedia Analytische Philosophie – Wikipedia
    • Kontinentalphilosophie – Wikipedia Kontinentalphilosophie – Wikipedia
    • Battle-Rap – Wikipedia Battle-Rap – Wikipedia
    • denxte denxte
    • Trolley-Problem – Wikipedia Trolley-Problem – Wikipedia
    • Ethik – Wikipedia Ethik – Wikipedia
    • Konsequentialismus – Wikipedia Konsequentialismus – Wikipedia
    • Ontologie – Wikipedia Ontologie – Wikipedia
    • Metaphysik – Wikipedia Metaphysik – Wikipedia
    • Erkenntnistheorie – Wikipedia Erkenntnistheorie – Wikipedia
    • Etymologie – Wikipedia Etymologie – Wikipedia
    • Andronikos von Rhodos – Wikipedia Andronikos von Rhodos – Wikipedia
    • Aristotelismus – Wikipedia Aristotelismus – Wikipedia
    • Naturgesetz – Wikipedia Naturgesetz – Wikipedia
    • Newtonsches Fluid – Wikipedia Newtonsches Fluid – Wikipedia
    • Reptiloide – Wikipedia Reptiloide – Wikipedia
    • Verschwörungstheorie – Wikipedia Verschwörungstheorie – Wikipedia
    • Quantenmechanik – Wikipedia Quantenmechanik – Wikipedia
    • Intelligenz – Wikipedia Intelligenz – Wikipedia
    • Künstliche Intelligenz – Wikipedia Künstliche Intelligenz – Wikipedia
    • Selbstbild – Wikipedia Selbstbild – Wikipedia
    • Maschinelles Lernen – Wikipedia Maschinelles Lernen – Wikipedia
    • Autonomes Fahren – Wikipedia Autonomes Fahren – Wikipedia
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    21 October 2022, 1:21 pm
  • 1 hour 18 minutes
    FG097 Hacker School

    Jugendliche früh an das Programmieren heranführen

    Julia Freudenberg
    Julia Freudenberg

    "Jedes Kind soll einmal programmiert haben, bevor es sich für einen Beruf entscheidet." So lautet das Ziel, das sich die Hacker School gesetzt hat. In Hamburg beheimatet, aber deutschlandweit aktiv, wendet sich die gemeinnützige GmbH vor allem an Jugendliche im Alter zwischen elf und 18 Jahren. Die Kursangebote – als Teil des Unterrichts oder außerschulisch in Kooperation mit Unternehmen – geben Impulse für die spätere Berufswahl. Insbesondere Mädchen helfen sie, Barrieren zu überwinden und das Thema IT für sich zu entdecken.

    Julia Freudenberg, Leiterin der Hacker School, ist Feuer und Flamme für ihre Mission, Jugendliche fürs Programmieren zu begeistern. Und das geht einfach durch Ausprobieren: Ohne Notendruck können die Schülerinnen und Schüler für eine praktische Aufgabe ihren eigenen Lösungsweg finden – eben einen Hack. Und mit dem Erfolgserlebnis stellt sich die Erkenntnis ein, dass Programmieren einfach eine coole Sache ist.

    Die Hacker School ist 2014 gestartet und wird alleine in diesem Jahr rund 12.500 Jugendliche erreichen. Sie setzt auf ein großes Netzwerk, in dem auch zahlreiche Unternehmen mittels Corporate Volunteering eingebunden: Oft sind es Auszubildende, die einen IT-Beruf erlernen und als sogenannte Inspirer die Kurse leiten. Sie sprechen auf Augenhöhe mit den Jugendlichen und zeigen: Programmieren ist mehr als Code schreiben. Man braucht Kreativität, Kommunikation, Kollaboration und kritisches Denken – oder kurz: Future Skills, um die digitale Welt mitgestalten zu können.

    Der Stifterverband hat die Hacker School 2021 im Rahmen der Initiative ""digital.engagiert"" gefördert und als Bildungsort des Monats ausgezeichnet.

    Shownotes License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    6 September 2022, 7:00 am
  • 1 hour 39 minutes
    FG096 Tierstimmenarchiv

    Das Tierstimmenarchiv des Museums für Naturkunde in Berlin

    Karl-Heinz Frommolt
    Karl-Heinz Frommolt

    Das Heulen eines Wolfrudels, ein frühmorgendliches Vogelkonzert, der Gesang der Wale oder das Trommeln einer Wolfsspinne: Mit der Art und Weise, wie die Tierwelt von sich hören lässt, befasst sich die Bioakustik – eine Spezialdisziplin der Zoologie. Am Berliner Museum für Naturkunde existiert eine der drei weltweit größten Sammlungen mit ca. 120.000 Aufnahmen von Tierstimmen. Karl-Heinz Frommolt ist wissenschaftlicher Leiter dieses Archivs.

    So vielfältig die Fauna kommuniziert, so unterschiedlich erzeugen die Tiere diese Laute. Viele Wirbeltiere modulieren mit dem Luftstrom in einem Kehlkopf ihre Stimme, wie eben auch der Mensch. Es gibt aber auch andere Mechanismen: Insekten etwa produzieren Schall, indem sie Körperteile aneinanderreiben: So entsteht beispielsweise das für Grillen typische Zirpen. Eine erstaunliche Variabilität legen Vögel an den Tag, die auch den Gesang fremder Arten in ihr eigenes Repertoire einbauen. Der in Australien beheimatete Leierschwanz besitzt ein so ausgeprägtes Stimmorgan, dass er auch Geräusche aus der menschlichen Zivilisation täuschend echt nachahmen kann, wie etwa das Surren einer Kamera oder eine Alarmanlage.

    Nützlich erweist sich das Tierstimmenarchiv beispielsweise für die Verhaltensforschung, wenn Biologen in Playback-Experimenten untersuchen, wie Tiere auf bestimmte Laute reagieren. Es wird für künstlerische Zwecke sowie natürlich für Bildung genutzt und zuletzt auch, um durch das automatische Erkennen von Arten zum Monitoring der Biodiversität beizutragen.

    Shownotes

    Glossar

    • Museum für Naturkunde (Berlin) – Wikipedia Museum für Naturkunde (Berlin) – Wikipedia
    • Tierstimmenarchiv Tierstimmenarchiv
    • Schellackplatte – Wikipedia Schellackplatte – Wikipedia
    • Phonographenwalze – Wikipedia Phonographenwalze – Wikipedia
    • Tonspur – Wikipedia Tonspur – Wikipedia
    • Magnetaufzeichnung – Wikipedia Magnetaufzeichnung – Wikipedia
    • Bioakustik – Wikipedia Bioakustik – Wikipedia
    • Feldgrille – Wikipedia Feldgrille – Wikipedia
    • Trommelwolf – Wikipedia Trommelwolf – Wikipedia
    • Schwimmblase – Wikipedia Schwimmblase – Wikipedia
    • Weißrückenspecht – Wikipedia Weißrückenspecht – Wikipedia
    • Kabeljau – Wikipedia Kabeljau – Wikipedia
    • Knurrhähne – Wikipedia Knurrhähne – Wikipedia
    • Buckelwal – Wikipedia Buckelwal – Wikipedia
    • Leierschwänze – Wikipedia Leierschwänze – Wikipedia
    • Attenborough: Der erstaunliche Leierschwanz singt wie eine Kettensäge Attenborough: Der erstaunliche Leierschwanz singt wie eine Kettensäge
    • Zwergfledermaus – Wikipedia Zwergfledermaus – Wikipedia
    • Mückenfledermaus – Wikipedia Mückenfledermaus – Wikipedia
    • Elefanten – Wikipedia Elefanten – Wikipedia
    • Waldkauz – Wikipedia Waldkauz – Wikipedia
    • Rotfuchs – Wikipedia Rotfuchs – Wikipedia
    • Macaulay Library – A scientific archive for research, education, and conservation, powered by you Macaulay Library – A scientific archive for research, education, and conservation, powered by you
    • British wildlife recordings - Environment and nature | British Library - Sounds British wildlife recordings - Environment and nature | British Library - Sounds
    • xeno-canto :: Vogelstimmen aus aller Welt teilen xeno-canto :: Vogelstimmen aus aller Welt teilen
    • Erdmännchen – Wikipedia Erdmännchen – Wikipedia
    • Drongo trickst Erdmännchen aus | Africa | BBC Earth Drongo trickst Erdmännchen aus | Africa | BBC Earth
    • Neuronales Netz – Wikipedia Neuronales Netz – Wikipedia
    • Maschinelles Lernen – Wikipedia Maschinelles Lernen – Wikipedia
    • Mustererkennung – Wikipedia Mustererkennung – Wikipedia
    • Triangulation (Messtechnik) – Wikipedia Triangulation (Messtechnik) – Wikipedia
    • Waldschnepfe – Wikipedia Waldschnepfe – Wikipedia
    • Wachtelkönig – Wikipedia Wachtelkönig – Wikipedia
    • Sensornetz – Wikipedia Sensornetz – Wikipedia
    • Goldammer – Wikipedia Goldammer – Wikipedia
    • Spektrogramm – Wikipedia Spektrogramm – Wikipedia
    • Kantendetektion – Wikipedia Kantendetektion – Wikipedia
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    26 July 2022, 8:34 am
  • 1 hour 18 minutes
    FG095 Federated Secure Computing

    Offene Software-Werkzeuge zur Forschung an privaten Daten ohne Aufgabe der Privatsphäre

    Hendrik Ballhausen
    Hendrik Ballhausen

    Medizinische Erkenntnis durch Auswertung von Patientendaten aus verschiedenen Quellen – oder Schutz sensibler, persönlicher Informationen vor Weitergabe an Dritte: Das sind zwei berechtigte Anliegen, die meist nur schwer unter einen Hut zu bekommen sind. Der Weg, alle relevanten Daten in einen Topf zu werfen und auszuwerten, ist oft aus rechtlichen Gründen verbaut.

    Doch es gibt eine Alternative, die den Konflikt zwischen Kollaboration und Datenschutz auflösen kann. Das Federated Secure Computing genannte Verfahren setzt darauf, dass die Daten quasi ihren Heimathafen gar nicht verlassen. Wenn etwa mehrere Forschungseinrichtungen ihre jeweiligen Datenbestände analysieren, tun sie das für sich parallel auf dieselbe Methode und führen dann ihre Ergebnisse zusammen. Das ist kryptografisch abgesichert, so dass sich keine Rückschlüsse auf einzelne Originaldaten ziehen lassen. Und die Resultate sind im Endeffekt genauso gut wie bei einer gemeinsamen Datenbasis.

    Hendrik Ballhausen von der Ludwig-Maximilians-Universität München ist einer der Köpfe dieses innovativen Projekts, das vom Stifterverband im Rahmen der Initiative „Wirkung hoch 100“ gefördert wird. Die zugrunde liegenden mathematischen Verfahren gibt es schon seit den 1970er-Jahren. Neu ist der Open-Source-Ansatz, dieses verteilte Rechnen in schlanke, effiziente Anwendungen zu verpacken, um zum Beispiel Korrelationen in Daten zu erkennen. Dies nutzt nicht nur der medizinischen Forschung, sondern könnte etwa auch in der Wirtschaft zur Erstellung von Branchen-Benchmarks dienen – wenn Unternehmen, die miteinander im Wettbewerb stehen, ihre Daten einfließen lassen, ohne sie aus der Hand zu geben.

    Shownotes

    Glossar

    • William Stern – Wikipedia William Stern – Wikipedia
    • Neuer Markt – Wikipedia Neuer Markt – Wikipedia
    • Corona-Warn-App – Wikipedia Corona-Warn-App – Wikipedia
    • Netzwerk Universitätsmedizin Netzwerk Universitätsmedizin
    • Differential Privacy – Wikipedia Differential Privacy – Wikipedia
    • Secure multi-party computation - Wikipedia Secure multi-party computation - Wikipedia
    • federated secure computing – secure cloud computing federated secure computing – secure cloud computing
    • fdrtd · GitHub fdrtd · GitHub
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    21 June 2022, 8:00 am
  • 1 hour 58 minutes
    FG094 Vulkanologie 

    Über die Entwicklung der Vulkanforschung und die Auswirkungen von Ausbrüchen auf das Klima

    Hans-Ulrich Schmincke
    Hans-Ulrich Schmincke

    Vor 11.000 Jahren kam es in der Eifel zu einer gewaltigen Eruption: Der Ausbruch des Vulkans, an dessen Stelle sich inzwischen der Laacher See befindet, verwüstete weite Landstriche. Eine Lawine aus glühender Lava wälzte sich zu Tal und türmte sich zu einem hundert Meter hohen Damm, der den Mittelrhein in einem Gebiet vom heutigen Koblenz bis nach Mainz zu einem See aufstaute.

    Auch wenn gerne das Gegenteil behauptet wird, weil die Eifel-Vulkane alle scheinbar friedlich ruhen: Ganz erloschen sind die vulkanischen Aktivitäten in Westdeutschland keineswegs, so Hans-Ulrich Schmincke. Er gilt als einer der weltweit führenden Vulkanologen. Zunächst in den USA und dann als Professor an den Universitäten in Bochum und Kiel hat er sich von 1969 bis zu seiner Emeritierung 2003 diesem Forschungsgebiet intensiv gewidmet.

    Der Vulkanismus, bei dem geschmolzenes Gestein aus den heißen Erdinneren an die Oberfläche aufsteigt, ist ein vielschichtiges Thema. Zum Beispiel gibt es Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung des hochgedrückten Materials, und dies wiederum entscheidet über die Art des Ausbruchs. Schmincke (Jahrgang 1937) berichtet auch von seinen wissenschaftlichen Reisen, die ihn nicht nur zu den jetzt mit Wasser gefüllten Kratern in der Westeifel geführt haben, den „Maaren“. Auf Hawaii und den Kanarischen Inseln etwa hat er aktive Vulkane vor Ort untersucht. Und er erzählt von der ohrenbetäubenden Erfahrung, wenn man einen frischen Lavastrom aus der Nähe beobachtet – einem Lärm, als würde man neben einem Düsenjet stehen.

    Shownotes

    Glossar

    • Paläoökologie – Wikipedia Paläoökologie – Wikipedia
    • Sedimente und Sedimentgesteine – Wikipedia Sedimente und Sedimentgesteine – Wikipedia
    • Doppelhelix – Wikipedia Doppelhelix – Wikipedia
    • Limnologie – Wikipedia Limnologie – Wikipedia
    • Basalt – Wikipedia Basalt – Wikipedia
    • Johns Hopkins University – Wikipedia Johns Hopkins University – Wikipedia
    • Ruhr-Universität Bochum – Wikipedia Ruhr-Universität Bochum – Wikipedia
    • Mario Savio – Wikipedia Mario Savio – Wikipedia
    • Vulkanausbruch auf La Palma 1949 – Wikipedia Vulkanausbruch auf La Palma 1949 – Wikipedia
    • Geothermie – Wikipedia Geothermie – Wikipedia
    • Magma – Wikipedia Magma – Wikipedia
    • Fraktionierte Kristallisation (Petrologie) – Wikipedia Fraktionierte Kristallisation (Petrologie) – Wikipedia
    • Magmatische Differentiation – Wikipedia Magmatische Differentiation – Wikipedia
    • Laacher See – Wikipedia Laacher See – Wikipedia
    • Vesuv – Wikipedia Vesuv – Wikipedia
    • Rudolf Mößbauer – Wikipedia Rudolf Mößbauer – Wikipedia
    • Neuwieder Becken – Wikipedia Neuwieder Becken – Wikipedia
    • Plattentektonik – Wikipedia Plattentektonik – Wikipedia
    • Alfred Wegener – Wikipedia Alfred Wegener – Wikipedia
    • Paläomagnetismus – Wikipedia Paläomagnetismus – Wikipedia
    • Plume (Geologie) – Wikipedia Plume (Geologie) – Wikipedia
    • Subduktion – Wikipedia Subduktion – Wikipedia
    • Fuji (Vulkan) – Wikipedia Fuji (Vulkan) – Wikipedia
    • Mount St. Helens – Wikipedia Mount St. Helens – Wikipedia
    • Pinatubo – Wikipedia Pinatubo – Wikipedia
    • Erdmantel – Wikipedia Erdmantel – Wikipedia
    • Erdkruste – Wikipedia Erdkruste – Wikipedia
    • Metamorphes Gestein – Wikipedia Metamorphes Gestein – Wikipedia
    • Olivingruppe – Wikipedia Olivingruppe – Wikipedia
    • Kimberlit – Wikipedia Kimberlit – Wikipedia
    • Schlacken- und Aschenkegel – Wikipedia Schlacken- und Aschenkegel – Wikipedia
    • Maar – Wikipedia Maar – Wikipedia
    • Pazifischer Feuerring – Wikipedia Pazifischer Feuerring – Wikipedia
    • Andesit – Wikipedia Andesit – Wikipedia
    • Lithosphäre – Wikipedia Lithosphäre – Wikipedia
    • Paläozoikum – Wikipedia Paläozoikum – Wikipedia
    • Hawaiian Volcano Observatory – Wikipedia Hawaiian Volcano Observatory – Wikipedia
    • Kīlauea – Wikipedia Kīlauea – Wikipedia
    • Schwefel – Wikipedia Schwefel – Wikipedia
    • Cumbre Vieja – Wikipedia Cumbre Vieja – Wikipedia
    • Radiokarbonmethode – Wikipedia Radiokarbonmethode – Wikipedia
    • Elektronenmikroskop – Wikipedia Elektronenmikroskop – Wikipedia
    • Lava – Wikipedia Lava – Wikipedia
    • Vulkanausbruch auf La Palma 2021 – Wikipedia Vulkanausbruch auf La Palma 2021 – Wikipedia
    • Ätna – Wikipedia Ätna – Wikipedia
    • Stromboli – Wikipedia Stromboli – Wikipedia
    • Sakurajima – Wikipedia Sakurajima – Wikipedia
    • Merapi (Java) – Wikipedia Merapi (Java) – Wikipedia
    • Pyroklastischer Strom – Wikipedia Pyroklastischer Strom – Wikipedia
    • Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 – Wikipedia Ausbruch des Eyjafjallajökull 2010 – Wikipedia
    • Ausbruch im Krýsuvík-Vulkansystem – Wikipedia Ausbruch im Krýsuvík-Vulkansystem – Wikipedia
    • Vulkanausbruch des Hunga Tonga 2022 – Wikipedia Vulkanausbruch des Hunga Tonga 2022 – Wikipedia
    • Vulkanische Asche – Wikipedia Vulkanische Asche – Wikipedia
    • Troposphäre – Wikipedia Troposphäre – Wikipedia
    • Stratosphäre – Wikipedia Stratosphäre – Wikipedia
    • Jetstream – Wikipedia Jetstream – Wikipedia
    • El Chichón – Wikipedia El Chichón – Wikipedia
    • Plinianische Eruption – Wikipedia Plinianische Eruption – Wikipedia
    • Tambora – Wikipedia Tambora – Wikipedia
    • Santorin – Wikipedia Santorin – Wikipedia
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    1 June 2022, 9:00 am
  • 1 hour 9 minutes
    FG093 Solarstrom für Mieter

    Marketing als unterstützende Maßnahme zur Energiewende

    Andrea Rumler
    Andrea Rumler
    Website

    Diese Idee für die Energeiewende in der Stadt ist ebenso einfach wie bestechend: Auf den Dächern gibt es jede Menge ungenutzter Platz für Photovoltaik. Auf Mietshäusern werden nun Solaranlagen installiert, um den damit erzeugten Strom direkt im Haus zu verbrauchen. Hauseigentümer und Wohnungsgesellschaften übernehmen dabei die Initiative und wollen die saubere Energie an die Mieterin und den Mieter bringen. Doch das Berliner „Mieterstrom“-Projekt ist erstaunlicherweise kein Selbstläufer.

    Seit 25 Jahren lehrt Andrea Rumler Marketing, seit 2012 als Professorin an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin. Sie leitet das Forschungsprojekt „MieterstromPlus“, um das Potenzial der für die Hausgemeinschaft erzeugten Solarenergie zu untersuchen – nicht hinsichtlich technischer Machbarkeit, sondern wie sich ihre Vermarktung verbessern lässt. Erste Ergebnisse der Marktforschung zeigen: Personen, die keinen „Mieterstrom“ beziehen, stehen dem Konzept an sich mehrheitlich gar nicht skeptisch gegenüber. Was für Gründe also halten Mieterinnen und Mieter noch davon ab, sich zumindest teilweise mit Energie selbst zu versorgen? Ist es der Preis, der bürokratische Aufwand oder schlicht Zurückhaltung Neuem gegenüber?

    Das Problem: Um eine Photovoltaikanlage auf dem Gebäudedach wirtschaftlich zu betreiben, müssen möglichst viele Mietparteien im Haus mitmachen. Marketing kann hier einen Beitrag leisten, die Energieversorung in einem urbanen Raum ein Stück nachhaltiger zu gestalten.

    Shownotes

    Glossar

    • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin – Wikipedia Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin – Wikipedia
    • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – Wikipedia Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin – Wikipedia
    • Calvinismus – Wikipedia Calvinismus – Wikipedia
    • FG053 Energiewende | Forschergeist FG053 Energiewende | Forschergeist
    • MieterstromPlus | HTW Berlin MieterstromPlus | HTW Berlin
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    12 April 2022, 1:24 pm
  • 1 hour 32 minutes
    FG092 Innovationen kreativ ermöglichen

    Die Anwendung von Innovation und Kreativität für Disruption in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

    Katharina Hölzle
    Katharina Hölzle
    Website

    Ist die deutsche Wirtschaft bei Innovationen ganz vorne mit dabei oder ist sie doch zu risikoscheu, um sich immer wieder neu zu erfinden? Man kann schon den Eindruck haben, dass die hiesige Industrie sehr gut darin ist, sich auf Effizienz zu trimmen und Bestehendes immer wieder ein bisschen besser zu machen. Aber wenn es darum geht, den großen Schritt zu wagen, neue Pfade zu betreten, dann bleiben Unternehmen oft lieber in ihrer Komfortzone – bis ihnen die Konkurrenz das Geschäft kaputt macht. Was lange gut funktioniert hat, muss morgen nicht mehr tragen.

    Wenn Konzerne in Experimentallaboren mal wirklich etwas Anderes ausprobieren, bleibt das oft nur ein Feigenbatt. Denn jede Disruption, die eventuell und erst in ferner Zukunft Erträge liefert, passt nicht zu kurzatmiger Gewinnorientierung. Alleine auf die Logik des Marktes zu setzen, wäre wohl zu kurz gegriffen angesichts immensen gesellschaftlichen Handlungsbedarfs. Ob aber der Staat der bessere Innovationstreiber ist? Die Politik kann einen Rahmen setzen, hat allerdings selbst noch Hausaufgaben in Sachen Agilität.

    Es lohnt sich jedenfalls, einmal genauer darüber nachzudenken, wie Innovation entsteht und Wirkung entfaltet. Dafür ist Katharina Hölzle, Professorin für IT-Entrepreneurship an der Universität Potsdam, die richtige Gesprächspartnerin. Vor ihrer akademischen Karriere hat sie das Thema Innovationsmanagement in Großunternehmen und Unternehmensberatung aus anderen Perspektiven erlebt. Und als Mitglied der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) berät sie die Bundesregierung.

    Shownotes

    Glossar

    • Hasso Plattner – Wikipedia Hasso Plattner – Wikipedia
    • Innovation – Wikipedia Innovation – Wikipedia
    • Erneuerbare-Energien-Gesetz – Wikipedia Erneuerbare-Energien-Gesetz – Wikipedia
    • Kreativität – Wikipedia Kreativität – Wikipedia
    • Design Thinking – Wikipedia Design Thinking – Wikipedia
    • Kondratjew-Zyklus – Wikipedia Kondratjew-Zyklus – Wikipedia
    • CRISPR/Cas-Methode – Wikipedia CRISPR/Cas-Methode – Wikipedia
    • Expertenkommission Forschung und Innovation – Wikipedia Expertenkommission Forschung und Innovation – Wikipedia
    • Bundesagentur für Sprunginnovation – Wikipedia Bundesagentur für Sprunginnovation – Wikipedia
    • #WirVsVirus - #WirVsVirus -
    • Open Knowledge Foundation Deutschland – Wikipedia Open Knowledge Foundation Deutschland – Wikipedia
    • Hackathon – Wikipedia Hackathon – Wikipedia
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    9 March 2022, 1:45 pm
  • 1 hour 30 minutes
    FG091 Sprunginnovationen

    Die Bundesagentur für Sprunginnovationen versucht neue Ideen schnell Realität werden zu lassen

    Rafael Laguna de la Vera
    Rafael Laguna de la Vera

    Das Buch, das Auto, der Computer – alles Neuerungen, die die Welt von Grund auf verändert haben. Doch solche Innovationen fallen nicht einfach vom Himmel, sondern man kann sie in einer frühen Phase hochpäppeln, damit am Ende eine neue Industrie entsteht – womit das Geld, das man anfangs hineingesteckt hat, sich schließlich um ein Vielfaches rentiert hätte. Solche Sprunginnovationen will eine 2019 neugeschaffene Bundesagentur namens SPRIND fördern. Rafael Laguna de la Vera ist ihr Gründungsdirektor.

    Die Bundesrepublik hatte in den 1980ern noch eine eigene Computerindustrie mit Firmen wie Nixdorf oder Siemens. Doch sie wurde früh von den Amerikanern überrollt. Ein anderes Beispiel: Der hiesigen Solarwirtschaft ging durch chinesisches Preisdumping das Licht aus. Von den wegweisenden Erfindungen, die hierzulande gemacht werden, profitieren zu oft andere. Fehlender Zugang zu Kapital spielt dabei eine Rolle, ein wenig innovationsfreundliches Mindset, ein regulatorischer Rahmen, der Neues ausbremst.

    Die Agentur für Sprunginnovationen will solche Fesseln abstreifen und disruptiven Fortschritt anschieben. Gefördert wird keineswegs nur Digitales, auch Energie und Umwelt, Biotechnologie und Medizin sind wichtige Felder. Das Tempo zählt: Geld muss sehr schnell in Zukunftsträchtiges fließen, um vorne mit dabei zu sein. Als Software-Unternehmer und Investor hat Laguna de la Vera (Jahrgang 1964) den Aufstieg der IT-Branche direkt miterlebt. Nun bringt er den Gründergeist und die Lust, etwas verändern zu wollen, in die Leitung einer staatlichen Einrichtung ein, die in ihrer behördenuntypisch agilen Art selbst schon eine Innovation ist.

    Shownotes

    Glossar

    • National Semiconductor SC/MP – Wikipedia National Semiconductor SC/MP – Wikipedia
    • Xerox Alto – Wikipedia Xerox Alto – Wikipedia
    • Homebrew Computer Club – Wikipedia Homebrew Computer Club – Wikipedia
    • Apple II – Wikipedia Apple II – Wikipedia
    • Compaq Portable - Wikipedia Compaq Portable - Wikipedia
    • TRS-80 – Wikipedia TRS-80 – Wikipedia
    • Sinclair ZX80 – Wikipedia Sinclair ZX80 – Wikipedia
    • Sinclair ZX81 – Wikipedia Sinclair ZX81 – Wikipedia
    • Chip (Zeitschrift) – Wikipedia Chip (Zeitschrift) – Wikipedia
    • Arithmetisch-logische Einheit – Wikipedia Arithmetisch-logische Einheit – Wikipedia
    • nand2tetris nand2tetris
    • NAND-Gatter – Wikipedia NAND-Gatter – Wikipedia
    • Maschinensprache – Wikipedia Maschinensprache – Wikipedia
    • Virtuelle Maschine – Wikipedia Virtuelle Maschine – Wikipedia
    • MIT Media Lab – Wikipedia MIT Media Lab – Wikipedia
    • Infinitesimalrechnung – Wikipedia Infinitesimalrechnung – Wikipedia
    • SUSE (Unternehmen) – Wikipedia SUSE (Unternehmen) – Wikipedia
    • Open Source – Wikipedia Open Source – Wikipedia
    • Cloud Computing – Wikipedia Cloud Computing – Wikipedia
    • Hyperscale computing - Wikipedia Hyperscale computing - Wikipedia
    • CODE – University of Applied Sciences CODE – University of Applied Sciences
    • Donald E. Knuth – Wikipedia Donald E. Knuth – Wikipedia
    • The Art of Computer Programming – Wikipedia The Art of Computer Programming – Wikipedia
    • TeX – Wikipedia TeX – Wikipedia
    • Von-Neumann-Architektur – Wikipedia Von-Neumann-Architektur – Wikipedia
    • Defense Advanced Research Projects Agency – Wikipedia Defense Advanced Research Projects Agency – Wikipedia
    • Arpanet – Wikipedia Arpanet – Wikipedia
    • Open-Xchange – Wikipedia Open-Xchange – Wikipedia
    • Konrad Zuse – Wikipedia Konrad Zuse – Wikipedia
    • Heinz Nixdorf – Wikipedia Heinz Nixdorf – Wikipedia
    • Cebit – Wikipedia Cebit – Wikipedia
    • Pfadabhängigkeit – Wikipedia Pfadabhängigkeit – Wikipedia
    • Global System for Mobile Communications – Wikipedia Global System for Mobile Communications – Wikipedia
    • Falling Walls | International Science Platform Falling Walls | International Science Platform
    • Ziele für nachhaltige Entwicklung – Wikipedia Ziele für nachhaltige Entwicklung – Wikipedia
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    25 January 2022, 5:00 am
  • 1 hour 8 minutes
    FG090 Angeln und Naturschutz

    Über den Einfluss der Angelfischerei auf die Ökosysteme und transformative Wissenschaft

    Robert Arlinghaus
    Robert Arlinghaus
    Twitter

    Naturerfahrung, Entspannung und doch zugleich auch der Nervenkitzel, ob etwas anbeißt: Rund 3,3 Millionen Deutsche werfen regelmäßig ihre Angel aus. Ihre Leidenschaft wird aber auch kontrovers gesehen – gefährdet der Fischfang nicht die Bestände und schadet der Umwelt? Robert Arlinghaus ist einer der wenigen Forscher, die sich mit der Angelfischerei wissenschaftlich befassen und dabei Aspekte der Nachhaltigkeit und des verantwortlichen Umgangs mit der Natur in den Blick nehmen. Er meint: Angelvereine sind oft auch Naturschutzvereine, die sich um den Artenschutz kümmern – natürlich auch um eigene Fangerträge zu sichern, aber gleichzeitig können auch sich die Lebensräume verbessern. Angeln liefert also sehr wohl positive Effekte für Gesellschaft und Umwelt.

    Ausgestattet mit einer Professur für Integratives Fischereimanagement an der Humboldt-Universität zu Berlin untersucht Arlinghaus seit Jahren die Zusammenhänge von Binnenfischerei und Gewässerökologie. Ihm ist wichtig, die Forschung „zu den Leuten zu bringen“, also mit den Anglerinnen und Anglern vor Ort zu forschen, und dies zu den für sie relevanten Fragen. Durch die Verknüpfung mit dem Erfahrungswissen der Amateure profitiert seine eigene Forschung, und dank der Einbindung der Praktiker gelingt dann am Ende auch der Transfer der wissenschaftlichen Ergebnisse an die Basis.

    Robert Arlinghaus wurde 2020 vom Stifterverband und der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit dem Communicator-Preis für herausragende Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet.

    Shownotes

    Glossar

    • Angeln (Fischfang) – Wikipedia Angeln (Fischfang) – Wikipedia
    • Huchen – Wikipedia Huchen – Wikipedia
    • Karpfen – Wikipedia Karpfen – Wikipedia
    • Köder – Wikipedia Köder – Wikipedia
    • Fischerprüfung – Wikipedia Fischerprüfung – Wikipedia
    • Gewässerschein – Wikipedia Gewässerschein – Wikipedia
    • Touristenfischereischein – Wikipedia Touristenfischereischein – Wikipedia
    • Dekompressionskrankheit – Wikipedia Dekompressionskrankheit – Wikipedia
    • Jägerlatein – Wikipedia Jägerlatein – Wikipedia
    • Störe – Wikipedia Störe – Wikipedia
    • Barbe – Wikipedia Barbe – Wikipedia
    • Europäische Äsche – Wikipedia Europäische Äsche – Wikipedia
    • Regenbogenforelle – Wikipedia Regenbogenforelle – Wikipedia
    • Atlantischer Lachs – Wikipedia Atlantischer Lachs – Wikipedia
    • Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) – Wikipedia Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) – Wikipedia
    • Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie) – Wikipedia Richtlinie 2000/60/EG (Wasserrahmenrichtlinie) – Wikipedia
    • Hydromorphologie – Wikipedia Hydromorphologie – Wikipedia
    • Fischtreppe – Wikipedia Fischtreppe – Wikipedia
    License

    This work is licensed under a Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 International License

    3 January 2022, 6:00 am
  • More Episodes? Get the App

Discover

  • Featured
  • Top Charts
  • Popular

More

  • Get the App
  • News
  • Setting
  • Privacy Policy
  • Submit Your Podcast

Contact

  • [email protected]
  • Twitter
Your feedback is valuable to us. Should you encounter any bugs, glitches, lack of functionality or other problems, please email us at [email protected] or join where you can talk directly to the dev team.
© MoonFM 2026. All rights reserved.