Echo der Zeit

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Echo der Zeit

  • 26 minutes 14 seconds
    International: Wohin steuert Afghanistan unter den Taliban?
    Gut vier Jahre nach der Machtübernahme der Islamisten in Afghanistan zeigt sich: Die Taliban sind kein homogener Block. Zwischen dem extremistischen und dem pragmatischeren Lager schwelt ein Konflikt. Die Taliban haben ein neues Afghanistan geschaffen. Das Land am Hindukusch ist im fünften Jahr ihrer Herrschaft deutlich vorangekommen auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat. Vor allem in den Städten herrscht die Angst, vor den Patrouillen der Sittenpolizei und dem allgegenwärtigen Geheimdienst. Gleichzeitig jedoch wird immer wieder klar: Die Taliban sind keine homogene Gruppe, es gibt deutliche Brüche zwischen den Pragmatikern in der Hauptstadt Kabul und den besonders Radikalen im südafghanischen Kandahar. Dort sitzt nämlich der geheimnisvolle Emir, der die oberste Autorität im Land darstellt. Er hat eine weitgehende Blockade des Internets angeordnet, er verbannt Mädchen von den Schulen und Frauen von den Universitäten. Doch seine Dekrete werden regelmässig von gemässigteren Regime-Vertretern sabotiert. Wohin also steuert das Land der Taliban?
    12 April 2026, 5:00 am
  • 27 minutes 14 seconds
    Wie weiter im Krieg im Nahen Osten?
    Am Samstag haben sich in Pakistan Vertreter der USA und des Irans zu Verhandlungen getroffen. Aktuell herrscht zwischen den beiden Ländern eine Waffenruhe – allerdings ist diese auf zwei Wochen begrenzt. Wer in Islamabad verhandelt und wer welche Ziele verfolgt. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:19) Wie weiter im Krieg im Nahen Osten? (06:29) Nachrichtenübersicht (12:24) Die wichtigste politische Mission von US-Vizepräsident JD Vance (17:11) Wenn die Schweiz schweigt zu Trumps Drohung mit Völkermord (21:57) Soll Höchstspannungsleitung auf Masten oder in den Boden?
    11 April 2026, 4:00 pm
  • 43 minutes 7 seconds
    Trotz Waffenstillstand: Strasse von Hormus bleibt geschlossen
    Seit Dienstag gilt zwischen den USA und dem Iran ein Waffenstillstand. Dennoch bleibt vieles unklar. Mit Blick auf die Strasse von Hormus wie es für den Transport von Erdölprodukten und Gas weitergehen soll. Denn: trotz Waffenstillstand bleibt die Meerenge faktisch geschlossen. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:22) Trotz Waffenstillstand: Strasse von Hormus bleibt geschlossen (05:41) Nachrichtenübersicht (10:19) So blickt eine iranischstämmige Frau in Zürich auf den Irankrieg (15:35) Wie ein Zürcher Forscher der Nasa beim Sparen hilft (20:28) Schweizer Pharmabranche ist verunsichert (24:50) Peru: Wie gross ist der Einfluss der Familie Fujimori? (30:07) Warum die Firma Märklin am Standort Deutschland festhält (39:41) Nationalbank eröffnet Geldm++useum in Bern
    10 April 2026, 4:00 pm
  • 43 minutes 28 seconds
    Wie Beiruts Bewohnerinnen den Bombenregen erleben
    Innerhalb weniger Minuten hat die israelische Armee am Mittwoch rund einhundert Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Das Ausmass und die Heftigkeit haben weltweit für Bestürzung und Kritik gesorgt. Wie haben die Bewohnerinnen und Bewohner Beiruts die Angriffe erlebt? Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:41) Wie Beiruts Bewohnerinnen den Bombenregen erleben (10:36) Nachrichtenübersicht (15:07) Zustand der iranischen Wirtschaft immer prekärer (22:53) Meloni gibt bei grossen Reformen klein bei (27:07) Bevölkerung will nicht mehr Geld für Armee ausgeben (30:36) KI dürfte Schweizer Medienmarkt durchrütteln (38:23) Was macht einen Mann zum Mann?
    9 April 2026, 4:00 pm
  • 43 minutes 3 seconds
    Wie der US-Verteidigungsminister die Waffenruhe als Sieg verkauft
    Vorerst zwei Wochen sollen die Waffen ruhen: In den USA ist Verteidigungsminister Pete Hegseth vor die Medien getreten. Er betonte, der Krieg sei gewonnen, die USA hätten einen historischen Sieg errungen. Aber man bleibe weiterhin bereit für schnelle militärische Schläge. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:51) Wie der US-Verteidigungsminister die Waffenruhe als Sieg verkauft (06:12) Nachrichtenübersicht (10:45) Wie Israel auf die Waffenruhe mit dem Iran reagiert (21:25) Orban könnte bei Wahlniederlage in die Trickkiste greifen (26:48) Sexarbeiterinnen in Thailand wollen Prostitution legalisieren (32:45) Empa erforscht ungiftige Flammschutzmittel (37:57) Das heimliche Dasein des Sperlingskauzes in der Schweiz
    8 April 2026, 4:00 pm
  • 39 minutes 33 seconds
    Prominente Unterstützung für Ungarns Ministerpräsident Orban
    Bei der Parlamentswahl in Ungarn geht es auch ums politische Überleben von Ministerpräsident Viktor Orban. Dieser hat sich von internationalen Verbündeten Unterstützung geholt. Unter anderem wird am Abend US-Vizepräsident JD Vance an einer Wahlkampfveranstaltung in Budapest auftreten. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:46) Prominente Unterstützung für Ungarns Ministerpräsidenten Orban (06:01) Nachrichtenübersicht (10:52) Angriffe auf Russlands Erdölindustrie: was bezweckt die Ukraine? (18:00) Steigende Öl- und Gaspreise als mögliche Chance für Energiewende (22:30) To Lam ist der mächtigste Mann Vietnams (25:42) Italienischer Botschafter in die Schweiz zurückgekehrt (28:47) Junge sind im Parlament von Riehen überrepräsentiert: wie's kommt (33:58) Über die Anfänge der Landfrauenbewegung in der Schweiz
    7 April 2026, 4:00 pm
  • 27 minutes 32 seconds
    Der Krieg gegen den Iran und die Ratlosigkeit der Golfstaaten
    Militärische Härte, mit welchen Folgen? Oder vielleicht doch Diplomatie? Auch in der sechsten Kriegswoche sind alle Fragen offen. Und mittendrin: die Golfstaaten, die immer wieder zum Ziel iranischer Angriffe werden. Sie verfolgen die Entwicklungen zunehmend konsterniert. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:37) Nachrichtenübersicht (04:28) Der Krieg gegen den Iran und die Ratlosigkeit der Golfstaaten (10:46) Wie die Swiss in Zeiten des Kriegs ihre Flotte manövriert (15:25) Neue EU-Vorschriften machen Äthiopiens Kaffebauern zu schaffen (22:05) Der Glaube und das Geld – ein Widerspruch?
    6 April 2026, 4:00 pm
  • 26 minutes 13 seconds
    International: Kuba. Die Früchte der Revolution sind verdorrt
    Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba waren noch nie konfliktfrei. Doch nun sinniert US-Präsident Donald Trump sogar darüber, Kuba «einzunehmen». Kuba, diesen sozialistischen Inselstaat, auf dem jegliche Revolutionsromantik verblasst und Mangel an allem allgegenwärtig ist. Ein Augenschein. «Der Sozialismus und der Kommunismus sollten verboten werden». Aida hat genug von Propaganda und schönen Worten ihrer Regierung. Denn während Kader der kommunistischen Partei ein angenehmes Leben führen, ist ihr Alltag geprägt von Mangel: Strommangel, Lebensmittelmangel, Medikamentenmangel, und das wenige, dass es zu kaufen gibt, ist viel zu teuer. So wie Aida ergeht es den meisten in Kuba. Die «Perle der Karibik», wie der Inselstaat auch genannt wird, hält für seine Bevölkerung einen harten Alltag bereit. Seit dem de facto Öl-Embargo, das die USA Anfang Jahr über das Land verhängt haben, hat sich die Lage noch verschlimmert. Die Infrastruktur zerfällt weiter, wer laut dagegen aufmuckt, kommt ins Visier der Behörden. Doch die Kubanerinnen und Kubaner sind Meister im Manövrieren des Alltags zwischen Propaganda, Planwirtschaft und Repression. Mit beeindruckendem Pragmatismus, Kreativität und einer gehörigen Portion Humor hoffen sie darauf, dass sich endlich etwas ändert.
    5 April 2026, 5:00 am
  • 28 minutes 10 seconds
    Italiens Botschafter kehrt zurück nach Bern – Fallstricke bleiben
    Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana hat Italien die Aufarbeitung durch die Schweizer Behörden stark kritisiert und gar den Botschafter aus Bern abgezogen – eine ungewöhnlich scharfe Massnahme. Nun kehrt Gian Lorenzo Cornado nach Bern zurück. Doch offene Fragen bleiben. Alle Themen: (00:00) Intro und Schlagzeilen (01:56) Nachrichtenübersicht (05:32) Italiens Botschafter kehrt zurück nach Bern – Fallstricke bleiben (09:39) Todesstrafe in Israel: «Unvereinbar mit Rechtsstaats-Prinzipien» (16:19) Wieso «Down Under» für Schweizer Firmen zusehends wichtiger wird (22:16) Wie junge Menschen auf die Zukunft der humanitären Hilfe blicken
    4 April 2026, 4:00 pm
  • 43 minutes 19 seconds
    Bund mit Gegenvorschlag zur neuen Konzernverantwortungsinitiative
    Erneut will eine Volksinitiative Schweizer Grosskonzerne dazu verpflichten, den Schutz der Menschenrechte und der Umwelt zu respektieren. Dem Bundesrat geht diese zweite Konzernverantwortungsinitiative zu weit. Er hat einen indirekten Gegenvorschlag vorgestellt. Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:10) Bund mit Gegenvorschlag zur neuen Konzernverantwortungsinitiative (05:31) Nachrichtenübersicht (10:09) London: Aussenminister beraten virtuell über Strasse von Hormus (15:47) Irankrieg: welche Taktik zahlt sich besser aus? (21:36) Israels Wiedereinführung der Todesstrafe bereitet Schweiz Sorge (26:04) Bundesanwaltschaft will effizientere Rechtshilfe (30:46) Chip-Krise verteuert Handys und Computer (35:38) Über die Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit der Schweiz
    2 April 2026, 4:00 pm
  • 42 minutes 16 seconds
    Marc Siegenthaler übernimmt Bundesamt für Bevölkerungsschutz
    Marc Siegenthaler ist derzeit Bundesrat Martin Pfisters stellvertretender Generalsekretär. Im Verteidigungsdepartement hat er sich zum Troubleshooter entwickelt, zuletzt half er beim Nachrichtendienst aus. Nun wird Siegenthaler neuer Direktor des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz. Wer ist der Mann? Alle Themen: (00:04) Intro und Schlagzeilen (01:35) Marc Siegenthaler übernimmt Bundesamt für Bevölkerungsschutz (05:46) Nachrichtenübersicht (10:49) Ungarns Ministerpräsident Orban steht unter Druck (20:24) Der Schweizer Bio-Markt wächst – doch Hürden bleiben (24:24) Die angespannte Lage der Weltwirtschaft verschärft sich (31:02) FMH will keine Transparenz (36:30) Warum Schweizer Architekturbüros weltweit vorne mitmischen
    1 April 2026, 4:00 pm
  • More Episodes? Get the App