• 55 minutes 55 seconds
    Christoph Quarch: Lebenselixier Schönheit

    Was ist Schönheit? Warum berührt sie uns, und weshalb muss das Schöne nicht perfekt sein? Über die Kraft der Schönheit, ihre Vergänglichkeit und unser individuelles Empfinden spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Philosophen Christoph Quarch.



    Christoph Quarch (*1964) ist ein Philosoph, Theologe und Autor. Er lehrt an verschiedenen Hochschulen. Zuvor war er Studienleiter des Deutschen Evangelischen Kirchentags und Chefredakteur der Zeitschrift "Publik-Forum". In seiner Arbeit beschäftigt er sich vor allem mit der antiken griechischen Philosophie, insbesondere mit Platon, sowie mit Fragen nach einem gelingenden Leben, dem Sinn menschlicher Existenz und den Herausforderungen der modernen Gesellschaft.

    • Dostojewski und die Schönheit (01:23)
    • Schönheit erleben und erfahren (09:44)
    • Dichterin Sappho: Liebe als das Schönste (13:46)
    • Schönheit als individuelles Empfinden (18:46)
    • These: Das Schöne ist nicht das Perfekte (22:58)
    • Die bewusste Suche nach Schönheit (27:10)
    • Schönheit und Vergänglichkeit (39:20)
    • Nietzsche: Wahrheit und Schönheit als Gegensätze (48:43)
    • Schönheit zwischen Subjekt und Objekt (51:22)

    Literatur: Christoph Quarch: Lebenselixier Schönheit. Was uns rettet. Verlag legenda Q (2026). 220 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Melanie Raabe: Die Kunst des guten Lebens
    Gisela Schmalz: Fetisch Intelligenz

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Politologen Armin Pfahl-Traughber über die Konzepte des italienischen Marxisten Antonio Gramsci.

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    Unsere Podcast Empfehlung: WDR 2 Frag dich Fit – Tipps für ein besseres und gesünderes Leben


    2 November 2026, 6:04 pm
  • 52 minutes 39 seconds
    Barbara Reiter: Weisheit und KI

    Was bedeutet es, weise zu sein? Reicht Wissen aus, oder braucht es Selbstreflexion? Die Philosophin Barbara Reiter spricht mit Moderator Jürgen Wiebicke darüber, was Weisheit ausmacht und was künstliche Intelligenz dazu beitragen kann.



    Barbara Reiter (*1964) ist eine Philosophin und Lehrende für Philosophie und Ethik an der Universität Graz. Zuvor war sie Professorin für Philosophie, Ethik und Berufsethik an der Berner Fachhochschule. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vor allem mit Fragen der praktischen Philosophie, der Menschenrechte und der Ethik des Zufalls.

    • Was Weisheit ausmacht (02:00)
    • Worin uns KI überlegen ist (06:41)
    • Aristoteles über die Weisheit (12:36)
    • Was das Berliner Weisheitsmodell besagt (19:17)
    • Wie KI uns umgarnt (26:48)
    • Weisheit simulieren und empfinden (32:29)
    • Die Grenzen des eigenen Wissens erkennen (38:57)
    • Wie wir Weisheit im Alltag üben können (43:58)
    • These: Besser leben statt mehr wissen (49:50)

    Literatur: Barbara Reiter, Anne-Kathrin Reulecke (Hrsg.): Imaginationen künstlicher Menschen. Interdisziplinäre Perspektiven auf zeitgenössische Romane und Filme. Graz University Library Publishing (2025). 181 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Markus Gabriel: Ethik der KI
    Michael Hampe: Weisheit

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Christoph Quarch über das Lebenselixier Schönheit.

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    Unsere Podcast Empfehlung: Empfehlung: KI – und jetzt? Wie wir Künstliche Intelligenz leben wollen
    26 October 2026, 6:04 pm
  • 54 minutes 43 seconds
    Jonas Grethlein: Prometheus – Mythos der Menschheit

    Prometheus stiehlt den Göttern das Feuer und wird dafür grausam bestraft. Doch der Mythos erzählt mehr als die Geschichte eines Rebellen. Was verrät er über den Menschen und seinen Drang nach Fortschritt? Darüber spricht Jürgen Wiebicke mit dem Philologen Jonas Grethlein.



    Jonas Grethlein (*1978) ist ein deutscher Altphilologe, Literaturwissenschaftler und Professor für Griechische Literaturwissenschaft an der Universität Heidelberg. Er beschäftigt sich vor allem mit antiker Literatur, Erzähltheorie und der Frage, wie Menschen Geschichte, Zeit und Erfahrungen wahrnehmen und literarisch verarbeiten. Dabei verbindet er die Erforschung antiker Texte mit modernen philosophischen und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen.

    • Elon Musks Verhältnis zu Prometheus (02:25)
    • Prometheus und das Feuer der Götter (06:54)
    • Prometheische Scham nach Günther Anders (09:40)
    • Prometheus in der heutigen Popkultur (13:10)
    • Das Leiden des Prometheus in der Tragödie (21:04)
    • Marx, Hitler und Prometheus (27:24)
    • Der Mensch als Mängelwesen nach Arnold Gehlen (36:23)
    • Blinde Hoffnung als zentrale Gabe (44:00)
    • Das prometheische Paradox (46:25)
    • Die Rolle der Arbeit bei Prometheus (49:42)

    Literatur: Jonas Grethlein: Prometheus. Die Macht eines Mythos. Von der Antike bis zu Elon Musk. C.H.Beck (2026). 384 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Florian Butollo: Wie KI die Arbeitswelt verändert
    Markus Gabriel: Ethik der KI

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Philosophin Barbara Reiter über Weisheit im Zeitalter der KI.

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    Unsere Podcast Empfehlung: WDR Zeitzeichen – kompakte 15 Minuten für eine Reise in die Geschichte
    19 October 2026, 5:04 pm
  • 55 minutes 43 seconds
    Rolf Lachmann: Was gute Beratung ausmacht

    Beratung spielt in einer komplexen Gesellschaft eine immer bedeutsamere Rolle. Dabei sind auch philosophisch-ethische Dimensionen wichtig. Der Philosoph Rolf Lachmann spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Beratung gelingen kann.



    Der Philosoph Rolf Lachmann war bis 2025 Berufs- und Studienberater. Er versteht Beratung als "assisitierte Selbstbestimmung" in einer liberalen Gesellschaft, in der wir die Freiheit haben, selbst zu entscheiden.

    • Warum in unserer immer komplexer werdenden Welt Unsicherheiten und Beratungsbedarf steigen (01:43)
    • Wie der Berater mit seiner Macht durch Wissens- und Erfahrungsvorsprung umgehen sollte (05:24)
    • Warum lautes Aussprechen für mehr Verständnis und Klarheit sorgt und Metaphern bereichernd sein können (08:37)
    • Welche Rolle das Menschenbild und Vertrauensbeziehungen spielen (20:02)
    • "Problemscham" und "Lösungskränkung": Warum Berater empathisch, geduldig und demütig sein sollten (30:08)
    • Das Konzept der Wohlberatenheit bei Aristoteles (39:44)
    • Wie Beratung als assistierte Selbstbestimmung zu verstehen ist (46:46)

    Literatur
    Rolf Lachmann (2026): Ethik der Beratung. Hamburg: Felix Meiner Verlag. 299 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Jonas Grethlein über Promotheus.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Politikum - Der Meinungspodcast
    12 October 2026, 5:04 pm
  • 55 minutes 42 seconds
    Gisela Schmalz: Fetisch Intelligenz

    Intelligenz gilt als Schlüssel zu Bildung, Erfolg und Anerkennung. Doch was macht einen Menschen eigentlich intelligent? Und was verraten IQ-Tests wirklich darüber? Darüber spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit der Ökonomin Gisela Schmalz.



    Gisela Schmalz (*1970) ist eine Wirtschaftswissenschaftlerin, Philosophin und Professorin für Digital Business. Sie lehrt an der Gisma University of Applied Sciences und leitet die Fokusgruppe Künstliche Intelligenz der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich vor allem mit den gesellschaftlichen und ethischen Folgen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz sowie dem Verhältnis von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft.

    • Was es mit dem IQ-Test auf sich hat (01:55)
    • KI-Forschung und menschliche Intelligenz (08:13)
    • Intelligenz, Verstand und Wille (16:20)
    • Der Vernunftbegriff bei Immanuel Kant (20:00)
    • Die Bedeutung emotionaler Intelligenz (24:30)
    • Die Gefährlichkeit kalter Intelligenz (32:48)
    • Welche IQ-Tests es überhaupt gibt (36:40)
    • Das Verhältnis von menschlicher und künstlicher Intelligenz (46:25)
    • Vor- und Nachteile von Hochbegabung (52:31)

    Literatur: Gisela Schmalz: Fetisch Intelligenz. Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt. Berlin Verlag (2026). 256 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Daniela Dröscher: Wie Sprechen zu echtem Verstehen führen kann
    Michael Hampe: Weisheit

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit dem Philosophen Rolf Lachmann über Beratung.

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    Unsere Podcast Empfehlung: WDR 2 Frag dich Fit – Tipps für ein besseres und gesünderes Leben
    5 October 2026, 6:16 pm
  • 55 minutes 54 seconds
    Mischa Kuball: Kunst und Religion

    Religion und Kunst sind seit Jahrtausenden eng miteinander verbunden. Doch was verbindet beide heute noch? Über Glauben, Transzendenz und die besondere Kraft der Kunst spricht Moderator Jürgen Wiebicke mit dem Konzeptkünstler Mischa Kuball.



    Mischa Kuball (*1959) ist ein deutscher Konzept- und Lichtkünstler. Von 2007 bis 2026 war er Professor für Kunst im öffentlichen Raum an der Kunsthochschule für Medien Köln, seit August 2026 ist er Gastprofessor an der Bergischen Universität Wuppertal. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich vor allem mit öffentlichen und architektonischen Räumen sowie mit gesellschaftlichen und politischen Strukturen und nutzt dabei häufig Licht als künstlerisches Medium.

    • Warum Licht so bedeutsam ist (02:30)
    • Verhältnis zwischen Kunst und Religion (09:20)
    • Rolle der Religionen in globalen Krisen (14:52)
    • These: Glaube ist Übung, keine Überzeugung (23:57)
    • Beziehung des Kunstwerks zum Betrachter (30:35)
    • Liebe zum Kunstwerk als göttliches Gefühl (36:50)
    • Kunst als kollektives Erlebnis (43:09)
    • Respekt vor der Kunst (49:51)
    • Glaube, Technik und Transzendenz (52:32)

    Literatur: Mischa Kuball: (UN)FINISHED. St. Matthäus, Berlin. DISTANZ Verlag (2023). 80 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise
    Mirjam Schaub: Radikalität in Kunst und Philosophie

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit der Wirtschaftswissenschaftlerin und Philosophin Gisela Schmalz über Intelligenz.

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    Unsere Podcast Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast




    28 September 2026, 5:04 pm
  • 56 minutes 27 seconds
    Martin Breul: Ist Religion Privatsache?

    Religion ist persönlich, wirkt aber weit über den Glauben hinaus. Welche Rolle spielt sie heute für Politik, Gesellschaft und Demokratie? Der Theologe und Philosoph Martin Breul erklärt im Gespräch mit Jürgen Wiebicke, warum Religion mehr sein kann als reine Privatsache.



    Martin Breul (*1986) ist ein katholischer Theologe und Philosoph. Seit 2023 ist er Professor für Katholische Theologie mit dem Schwerpunkt Systematische Theologie an der TU Dortmund. Seine Forschung beschäftigt sich unter anderem mit politischer Theologie, Religion in postsäkularen Gesellschaften, der Rationalität des Gottesglaubens sowie dem Verhältnis von Religion und Demokratie.

    • Was es mit dem Apatheismus auf sich hat (02:09)
    • Säkularisierung: Entzauberung von Religion? (05:57)
    • Habermas und die Religion (10:17)
    • Religion im gesellschaftlichen Diskurs (16:17)
    • Ist Ethik wichtiger als Religion? (23:08)
    • Religiöse Sprache richtig deuten (30:12)
    • Religion versus Esoterik (39:42)
    • Innere Logik der Weltreligionen (47:18)
    • Formen der politische Theologie (50:51)

    Literatur: Martin Breul: Privatsache Religion? Entwurf einer Postsäkularen Politischen Theologie. Verlag Herder (2026). 336 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio:
    Sebastian Ostritsch: Die heutige Sicht auf Gottesbeweise
    Rainer Schäfer: Was Glück und Glückseligkeit bedeuten

    Unsere Podcast Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast https://1.ard.de/wie-wir-ticken

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Konzept- und Installationskünstler Mischa Kuball über Glaube und Kunst.

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    Unsere Podcast Empfehlung: Wie wir ticken – Euer Psychologie Podcast
    21 September 2026, 5:04 pm
  • 56 minutes 4 seconds
    Thomas Fuchs: Narzissmus

    Narzissmus ist ein großes Thema in der Gesellschaft – gerechtfertigt oder übertrieben? Der Psychiater und Philosoph Thomas Fuchs spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Narzissmus ist, was ihn begünstigt und was ihn von gesunder Selbstliebe unterscheidet.



    Thomas Fuchs (*1958) ist ein deutscher Psychiater und Philosoph. Er beschreibt Narzissmus als Ausdruck einer existenziellen Leere und dem Bedürfnis nach äußerer Bestätigung, das aber nie dauerhaft gestillt werden kann.

    • Ovids Erzählung von Narziss und Echo: Wie Selbstverliebtheit und unterwürfige Bewunderung Leid hervorrufen (02:20)
    • Videor ergo sum: "Ich werde gesehen, also bin ich" als anthropologische Grundannahme (09:53)
    • Warum es keinen "gesunden" Narzissmus gibt, aber gesunde Selbstliebe (13:42)
    • Social Media als narzissmusfördernde Technologie (17:14)
    • Warum narzisstisches Auftreten abstoßend und schädlich sein kann (25:01)
    • Wie die kapitalistische Gesellschaft narzisstische Ungeduld und ständiges Bestreben nach Befriedigung fördert (36:41)
    • Selbstaufgabe und Selbstverleugnung als spiegelbildliche Auffälligkeit zum Narzissmus (46:32)
    • Warum Menschen mangels Fähigkeit, sich zu spüren, den äußeren Körper optimieren (48:49)

    Literatur
    Thomas Fuchs / Thomas Arnold (2026): Das unersättliche Selbst: Phänomenologie des Narzissmus. Berlin: Suhrkamp Verlag. 200 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

    Im nächsten Podcast sprechen wir mit Martin Breul über Religion.

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    14 September 2026, 5:04 pm
  • 56 minutes 2 seconds
    Dieter Haite: Was Dinge über unser Leben erzählen

    Fotos, Souvenirs, aber auch Alltagsdinge zeugen von den Personen, in deren Besitz sie sind oder waren. Der Theologe Dieter Haite spricht mit Jürgen Wiebicke über den persönlichen Wert von Dingen, welche Geschichten sie bergen und warum Loslassen wichtig sein kann.



    Der Theologe Dieter Haite (*1957) war über 30 Jahre Benediktinermönch. Nach dem Klosteraustritt arbeitete er als freiberuflicher Supervisor und Coach. Er bezeichnet sich als Geschichtenerzähler und reflektiert in seinem Buch den Zusammenhang zwischen persönlichen Dingen und der Identität eines Menschen.

    • Wie Gegenstände das Leben eines Menschen widerspiegeln (02:04)
    • Warum Dinge würdigen und Loslassen kein Widerspruch sein muss (14:31)
    • Die Sortierung von Dingen nach sehenswert, erzählenswert, wissenwert und liebenswert (19:28)
    • Zum Umgang mit Dingen vor und nach dem Tod (24:27)
    • Die unterschiedlichen Bedeutungen von Dingen vom Gebrauchsgegenstand bis Trost- und Sicherheitsspender (27:28)
    • Warum Hinterbliebene an Dingen festhalten und loslassen befreien kann (34:55)
    • Wie wir mit Dingen unsere Erinnerung konstruieren (41:59)
    • Über den aufgeladenen Wert von Konsumgütern und den persönlichen Wert von Kleinigkeiten (51:38)

    Literatur
    Dieter Haite (2026): Erinnerungs-Vermögen: Vom Erzählen persönlicher Dinge. Paderborn: Bonifatius Verlag. 222 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Der verbotene Vater – Schicksal eines französischen Besatzungskinds
    7 September 2026, 6:05 pm
  • 55 minutes 37 seconds
    Daniela Dröscher: Wie Sprechen zu echtem Verstehen führen kann

    Sprechen ist unverzichtbar, wenn man mit anderen Menschen in einer Gesellschaft zusammenlebt. Doch wir verstehen einander oft falsch. Schriftstellerin Daniela Dröscher diskutiert mit Jürgen Wiebicke darüber, wie gute Kommunikation gelingen kann.



    Die Schriftstellerin Daniela Dröscher (*1977) hat Germanistik, Anglistik und Philosophie studiert. In ihrem neuen Buch erläutert sie, inwiefern Sprechen trennen, aber auch verbinden kann, und plädiert für Wohlwollen und Zuhören.

    • Warum Missverständnis der Regelfall und Wohlwollen unverzichtbar ist (02:06)
    • Warum Fehler erlaubt, Bewertungen hinderlich und Pausen wichtig sind (09:40)
    • Wie Emotionen das Sprechen und Verstehen beeinflussen (16:37)
    • Warum Worte flüchtig sind und gleichzeitig nachhaltig verletzen können (23:03)
    • Warum miteinander Sprechen hochkomplex ist und wir uns Fehlerquellen bewusst machen müssen (33:22)
    • Wie emotionale Bildung unsere Kommunikation verbessern kann (40:11)
    • Wie die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Sprechen Kommunikation bereichert (49:06)
    • Wie gerade die Krisen der Welt ein In-Verbindnung-Treten erfordern (52:38)

    Literatur
    Daniela Dröscher (2026): Sprechen. Hanser Berlin. 112 Seiten.

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

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    Unsere Podcast-Empfehlung
    Die Schule brennt – der Bildungspodcast mit Bob Blume
    31 August 2026, 5:04 pm
  • 54 minutes 52 seconds
    Rainer Schäfer: Was Glück und Glückseligkeit bedeuten

    Glück markiert den flüchtigen Augenblick der Erfüllung, Glückseligkeit beschreibt eher einen Zustand des Wohlergehens. Der Philosoph Rainer Schäfer Spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, was Glück ausmacht – individuell und sozial.



    Rainer Schäfer (*1971) ist ein deutscher Philosoph und Professor für Klassische deutsche Philosophie an der Universität Bonn.
     

    • Warum wir Glück zulassen, aber nicht herstellen können (02:14)
    • Warum die Utilitaristen scheiterten und Glück nicht berechnet werden kann (10:29)
    • Wie Glück und die Wahrnehmung dessen zu- und abnehmen können (13:42)
    • Wie Glück und Neid zusammenhängen (18:02)
    • Vom anspruchsvollen Konzept der Glückseligkeit in der Philosophiegeschichte (36:12)
    • Wie Glück auch in bestialischen Umständen möglich ist (41:33)
    • Warum der Mensch nach Glück strebt (47:43)

    Mehr zum Thema im Philosophischen Radio

    Philosophieren Sie mit über die großen Themen unserer Zeit. Das philosophische Radio mit Jürgen Wiebicke immer montags um 19:04 Uhr live in WDR 5.

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    23 August 2026, 5:04 pm
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