- 44 minutes 46 secondsZwei Frauen, ein traditionelles RollenbildKatja lebt als Hausfrau und Mutter, weil sie es sich schon immer so vorgestellt hat. Lea nennt sich Tradwife und zeigt ihr traditionelles Leben auf Social Media. Zwei Frauen, die ähnlich leben, aber etwas ganz Unterschiedliches daraus machen. Traditionelle Rollenbilder sind bei jungen Leuten wieder präsent, dies belegen verschiedene Studien. Zeitgleich wird auf Social Media dieses traditionelle Familienmodell zelebriert und zum Lifestyle gemacht. Tiktokerin Lea sagt: «Mein Mann ist der Kopf und ich will ihm ein schönes Zuhause bieten.» Katja lebt ein ähnliches Modell – ohne Social Media: «Es ist schön zuhause, aber es ist nicht immer so einfach.» Zwei Frauen, ein Rollenbild – aber zwei ganz unterschiedliche Lebenswelten. ____________________ In dieser Episode zu hören - Lea Mayer, Bioanalytikerin - Katja, Hausfrau und Mutter ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:45) Intro (01:45 - 03:46) Was ist eine Tradwife? (03:46 - 05:29) Lea lebt traditionell (05:29 - 08:38) Der Mann als Ernährer (08:38 - 12:22) «Leader, Provider, Protector» (12:22 - 15:08) Wie frei ist diese Entscheidung? (15:08 - 18:49) Zwischen Lifestyle und Ideologie (18:49 - 22:40) Was denken junge Menschen? (22:40 - 26:02) Warum der Tradwife-Trend so erfolgreich ist (26:02 - 31:38) Katja: Hausfrau und Mutter (31:38 - 33:54) «Es ist auch einfach ein Job» (33:54 - 38:11) Finanzielle Abhängigkeit (38:11 - 42:34) Lea und das Spiel mit Social Media (42:34 - 43:51) Fazit und Aufruf23 September 2026, 1:00 pm
- 27 minutes 46 secondsEizellen einfrieren – Die Tücken des späten KinderwunschesSocial Freezing verspricht Frauen Zeit für den Kinderwunsch. Doch was steckt hinter dem Eizellen einfrieren und wer trägt die Verantwortung für das späte Kinderglück? «Input» begleitet zwei Frauen und zeigt: Zwischen Selbstbestimmung, Kosten und gesellschaftlichem Druck bleiben viele Fragen offen. Janina lässt mit 30 ihre Eizellen einfrieren – aus Vorsorge, ohne konkreten Kinderwunsch. Neun Jahre später wird sie Mutter: Social Freezing habe «Druck rausgenommen». Auch Léa entscheidet sich mit 36 dafür. Die Hormonbehandlung und Operation erlebt sie als «ungerecht» und fühlt sich bei der Familienplanung alleingelassen. Auch Ethikerin Mélanie Levy sieht «zwei Seiten einer Medaille». «Input» begleitet beide Frauen und fragt, was die Behandlung leisten kann, wie es sich anfühlt, den Kinderwunsch aufzuschieben, und welche Rolle Partner, Geld und Gesellschaft dabei spielen. __________________ Schick uns dein Feedback, deine Fragen oder Wünsche an [email protected] – und teil diese Folge mit deinen Freundinnen und Kollegen! __________________ In dieser Folge zu hören: - Janina, 39, Ärztin - Johann, 43, Architekt - Léa, 36, wissenschaftliche Mitarbeiterin - Mélanie Levy, Ethikerin und Juristin an der Universität Neuenburg, Vizepräsidentin der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) __________________ Autor: Samuel Konrad Publizistische Leitung: Anita Richer ____________________16 September 2026, 1:00 pm
- 24 minutes 54 secondsNackte Haut, Apéro im Keller: Alltag im extremen Sommer«Einmal habe ich kurzerhand meine Matratze gepackt und in der Waschküche geschlafen.», erzählt Martin aus Bern. Nathalie beobachtet auf der Strasse eine hochschwangere Frau im Bikini. «Wir müssen uns anpassen», sagt die Kulturwissenschaftlerin. «Und zwar schnell.» «Eigentlich ist das die Jahreszeit der Leichtigkeit», sagt Bettina aus Winterthur. «Diesmal fühlte sich die Sonne aber bedrohlich an.» Die Hitze hielt das ganze Land in Atem. Bäuerinnen und Pfleger gerieten in Not, Bauarbeiter ebenso. «Essen, Schlafen, Arbeiten: Der Klimawandel muss auch ein Kulturwandel sein», sagt Christine Lötscher, Kulturwissenschaftlerin an der Uni Zürich. Ein «Input» über das alltägliche Leben in extremer Hitze – mit Improvisation, Melancholie –und sogar Freude am Rekordsommer. __________________ Schick uns dein Feedback, deine Fragen oder Wünsche an [email protected] – und teil diese Folge mit deinen Freundinnen und Kollegen! __________________ In dieser Folge zu hören: - Nathalie, 40, Zürich - Ismael, 42, Luzern - Maria und Martin, 36, Bern - Bettina, 47, Winterthur - Christine Lötscher, Professorin für Populäre Kulturen, Universität Zürich ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________9 September 2026, 1:00 pm
- 32 minutes 52 secondsBurnout in der Landwirtschaft: Wenn bauern krank machtDie Burnout- und Suizidrate in der Landwirtschaft ist deutlich höher als im Rest der Gesellschaft. Das hat viele Ursachen, traditionelle Wertvorstellungen verhindern, dass darüber gesprochen wird. Jetzt brechen zwei junge Bauern dieses Tabu. Pirmin Bötsch, 36, Gemüsebauer am Bodensee, erlebte seinen Zusammenbruch vor sechs Jahren. «Ich fühlte mich für alles verantwortlich, konnte mich nicht abgrenzen», erinnert er sich. Nach Wochen der Erholung kam er wieder auf die Beine, heute nimmt er sich kleine Auszeiten. «Auf dem Feld lege ich mich auf den Boden und schaue einen Kopfsalat an. Das gibt mir Ruhe», lacht er. Auch Ralf Kleger, 33, erlebte ebenfalls vor einigen Jahren auf seinem Bauernhof ein Burnout. «Ich versuchte lange, das alles allein zu meistern.Irgendwann war alles zuviel.» Auch ihm geht es wieder gut, aber den Hof hat er verpachtet. Stefan Paulus forscht an der Fachhochschule Ost in St. Gallen zum Thema «Burnoutprävention in der Landwirtschaft». In seinen Umfragen zeigt sich, warum viele Betroffene nicht über psychische Belastung reden oder Hilfe holen wollen. Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. __________________ In dieser Folge zu hören: - Ralf Kleger, 33, Zuzwil, SG, Landschaftsgärnter und Heilpraktiker - Pirmin Bötsch, 36, Salmsach, SG, Gemüsebauer - Stefan Paulus, 48, Arbeitsforscher an der Fachhochschule OST, St. Gallen - Besuchende am Wochenmarkt auf dem Bundesplatz in Bern ____________________ - Autor: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.2 September 2026, 1:00 pm
- 27 minutes 14 secondsWenn Sex schmerzt: Zwei Frauen brechen ein TabuSex sollte schön sein. Für viele Frauen ist er mit Schmerzen verbunden. Ein Tabu: «Manchmal hatte ich das Gefühl, das geht nur mir so.» Zwei Betroffene erzählen, wie sie jahrelang litten, sich selbst hinterfragten und lernten, mit den Schmerzen umzugehen. «Ich war von mir und meinem Körper enttäuscht», erzählt Anna. Jahrelang hatte sie Schmerzen beim Sex. Tanja sagt: «Es fühlte sich an, als würde man in eine Wunde stechen.» Beide Frauen beschreiben Scham, Selbstzweifel und die Angst, Erwartungen nicht zu erfüllen. Damit sind sie nicht allein: Etwa jede fünfte Frau erlebt Schmerzen beim Sex. Die Sexualtherapeutin Karoline Bischof beobachtet in ihrer Praxis immer wieder, dass Betroffene die Schuld bei sich suchen. «Es ist in den Köpfen der Frauen drin, dass Schmerzen zum Sex dazugehören». «Input»-Autorin Anna Kreidler fragt nach, wie Betroffene mit diesem Druck umgehen. __________________ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an [email protected] – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. __________________ In dieser Folge zu hören: - Anna, 27 - Tanja, 35 - Karoline Bischof, Gynäkologin und Sexualtherapeutin __________________ - Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.26 August 2026, 1:00 pm
- 24 minutes 22 secondsCamping: Bezahlen fürs Schnarchen nebenanZu Hause wollen wir Platz, Komfort und Privatsphäre. In den Ferien stellen wir unser Zelt zwei Meter neben das nächste. Wir hören die Nachbarn schnarchen und mit etwas Pech auch beim Versöhnungssex. Und nennen das Ferien. Warum eigentlich? «Input»-Host Beatrice Gmünder campt selbst seit über 20 Jahren und will wissen, wer sich das freiwillig antut und was diese Menschen daran lieben. An der Maggia trifft sie Familien, Teenager und Camper, die von Freiheit, Einfachheit und Verzicht erzählen. Bis Campingplatz Veteran Peter Gisler diese schöne Erklärung ins Wanken bringt: Kühlschrank, Kaffeemaschine und Fritteuse reisen heute längst mit. Was also macht Camping zu Ferien?____________________ In dieser Episode zu hören - Tina - Raphi - Nicole - Allissa - Joel - Peter Gisler, ehemaliger Betriebsleiter des TCS-Campingplatzes Flaach ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder; @beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.19 August 2026, 1:00 pm
- 33 minutes 4 secondsFehlender Elternteil – eine Lücke, die bleibtWie vermisst man einen Menschen, den man nie richtig kennenlernen durfte? Joya und Esther erzählen von einer Lücke, die sie bis heute begleitet. Joya, 24, verliert ihren Vater, als sie noch ein Kind ist: «Bilder im Kopf habe ich keine. Bilder vielleicht von Fotos, aber Bilder im Kopf habe ich keine». Regelmässig besucht sie sein Grab und versucht, sich jemanden auszumalen, den sie nie richtig kennenlernen hat. Esther war erst vier Monate alt, als ihre Mutter an einem Hirntumor starb. Erst Jahrzehnte später beginnt sie zu verstehen, wie sehr sie der frühe Verlust ihrer Mutter geprägt hat: «Ich habe plötzlich gemerkt, wie traurig ich bin, dass ich meine Mutter nicht kennengelernt habe. Da bin ich 45 gewesen.» In dieser Input-Folge erzählen Joya und Esther von offenen Fragen, fehlenden Erinnerungen und der Suche nach ihrer eigenen Herkunft. ____________________ In dieser Episode zu hören - Joya - Esther - Rachel Ziegler, Psychiarerin und Psychotherapeutin, Ambulatorium Römerhof ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:41) Intro: Kann man jemanden vermissen, den man nie gekannt hat? (01:41 - 03:43) Joya: Aufgewachsen ohne ihre leiblichen Eltern (03:43 - 04:54) Esther: Die Suche nach ihrer verstorbenen Mutter (04:54 - 05:48) Vorgeburtliche Bindung und erster Verlust (05:48 - 07:49) Esther: Aufgewachsen mit Stiefmutter und Geschwistern (07:49 - 08:41) Herkunft prägt die eigene Identität (08:41 - 10:28) Joya: Die wenigen Erinnerungen an ihren Vater (10:28 - 12:53) Esther: Dokumente statt persönlicher Erinnerungen (12:53 - 14:09) Joya: Den Vater an wichtigen Lebensmomenten vermissen (14:09 - 14:44) Wie kleine Kinder mit Verlust umgehen (14:44 - 16:27) Autobiografisches Gedächtnis: Ab wann erinnern wir uns? (16:27 - 17:24) Joya: «Ich vermisse, wer er gewesen wäre» (17:24 - 20:07) Esther: Erst mit 45 trauert sie bewusst um ihre Mutter (20:07 - 20:46) Esther: Ein Foto ihrer Mutter (20:46 - 21:35) Kann Trauer Jahrzehnte später wieder auftauchen? (21:35 - 24:06) Esther: Die Mutter als idealisierte Vorstellung (24:06 - 25:53) Esther versteht heute die Entscheidung ihres Vaters (25:53 - 28:25) Esther sucht Menschen, die ihre Mutter gekannt haben (28:25 - 29:24) Joya: Soll sie ihre leibliche Mutter suchen? (29:24 - 30:58) Was fehlende Elternteile mit Identität machen (30:58 - 31:27) Fazit: Man vermisst auch, was hätte sein können (31:27 - 32:48) Aufruf12 August 2026, 1:00 pm
- 28 minutes 2 secondsBest of Input: Swipe nach rechts – Freundschaft per App?Eine App, um neue Freunde zu finden? Klingt schräg – dachte sich «Input» Host Elma Softic. Kann man echte Freunde über Apps finden oder bleiben Verbindungen per Swipe oberflächlich? Freundschaft auf Knopfdruck? Was sich wie ein Marketingversprechen liest, ist für viele junge Erwachsene Realität. Input-Host Elma Softic findet das zuerst beschämend – und lädt die App trotzdem herunter. Schon beim ersten Match funkt es mit Lisa: «Wie Liebe auf den ersten Blick.» Doch nicht jeder Kontakt bleibt. Manche verlaufen im Nichts. Wie verändern Freundschafts-Apps unser Verständnis von Nähe? Und was macht es mit uns, wenn wir Menschen wie Produkte auswählen? Diese Input-Folge zeigt, wie wir heute Freundschaft suchen – zwischen Swipe, Ghosting und echter Verbindung. ____________________ In dieser Episode zu hören - Lisa, Bumble-Userin - Jakub Samochowiec, Sozialpsychologe - Verena Schwarz, Support-Team Spontacts ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 4.6.2025 ausgestraht.5 August 2026, 1:00 pm
- 32 minutes 25 secondsBest of Input: Lehrabbruch – und jetzt?Rund 200’000 junge Menschen machen derzeit eine Lehre. Statistisch wird fast jeder vierte Lehrvertrag frühzeitig aufgelöst. Was führt dazu und was kommt danach? Betroffene erzählen, wie sie ihre Situation erlebt und was sie daraus gelernt haben. Celina ist 24 und beginnt in diesen Wochen ihr Studium als Physiotherapeutin. Ihre erste Lehre zur Bereiterin musste sie abbrechen. «Zwischenmenschlich hat das nicht gepasst und dann hat mein Körper komplett gestreikt», erzählt Celina. Bobby, 27, hat im August die Lehre als Metallbauer begonnen. Die Lehre in seinem ursprünglichen Traumberuf, wie er sagt, als Applikationsentwickler, musste er abbrechen. «Ich war zu sehr auf mich allein gestellt, oft überfordert, irgendwann wurde der Druck zu gross». Beide sind allerdings heute versöhnt mit der Situation von damals und finden, ja, man dürfe auch mal scheitern. Eine «Input»-Reportage über Krisen in der Lehre und den Weg danach. ____________________ In dieser Episode zu hören - Celina Gerber - Bobby Korrodi - Andrea Wiget ____________________ Mehr zum Thema - Studie: https://www.srf.ch/news/schweiz/psychische-probleme-was-junge-frauen-in-der-berufslehre-belastet ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 1.10.2025 ausgestrahlt.29 July 2026, 1:00 pm
- 33 minutes 53 secondsBest of Input: Bedürfnisorientierte Erziehung im CheckBedürfnisorientierte Erziehung ist im Trend – jedenfalls in sozialen Medien. Doch die Kritik wächst: Eltern sind überfordert, Kinder scheinbar grenzenlos. Was ist da los? «Die Kritik ist berechtigt», sagt Nicola Schmidt, eine führende Vertreterin, «doch sie beruht auf einem grossen Missverständnis.» Luisa* ist Mutter von zwei Kleinkindern und möchte eigentlich bedürfnisorientiert erziehen. Doch sie kommt an ihre Grenzen: «Ich habe meine eigenen Bedürfnisse komplett vergessen» Und zwei Lehrerinnen sagen: «Kinder können ihre Bedürfnisse nicht mehr aufschieben.» Input sucht nach Gründen. *Name geändert In dieser Episode zu hören - Luisa*, Mutter von zwei Kindern (2 und 4 Jahre alt) - Nicola Schmidt, Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Gründerin "Artgerecht"-Projekt - Nina Trepp, Elternberaterin ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Mariel Kreis - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00) Intro (01:18) Bedürfnisorientierte Erziehung & Social Media (13:56) Gefahr: Eltern vergessen ihre eigenen Bedürfnisse (21:43) Bedürfnisorientierte Erziehung - Definition (24:38) Kritik: Kinder kennen keine Grenzen (28:06) Wie Eltern Grenzen setzen können (32:19) Fazit ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 29.10.2025 ausgestrahlt.22 July 2026, 1:00 pm
- 27 minutes 13 secondsBest of Input: Leben mit einer Zwangsstörung- Gefangen im KopfAls Teenager hat Céline Zwangsgedanken, die sie verängstigen und ihren Alltag bestimmen. «Was, wenn ich jemanden belästige, im Intimbereich anfasse?» Sie steckt fest in einer inneren Spirale – bis sie sich professionelle Unterstützung holt. Zwangsstörungen zeigen sich durch aufdringliche Gedanken oder Handlungen, die sich kaum stoppen lassen. Psychologe Paul Lukas kennt den Druck seiner Patient:innen: «Einige berichten, dass sie kaum noch vor die Tür gehen.» Zwischen ein und drei Prozent der Bevölkerung sind betroffen, viele sprechen aus Scham nicht darüber. Gleichzeitig kursieren auf Social Media stark vereinfachte und klischierte Darstellungen, die Céline kritisch sieht. Hoffnung fand sie in der Therapie und in der Fotografie. «Input»-Host Anna Kreidler fragt nach, wie sie ihr «Gefängnis im Kopf» verlassen konnte. Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ In dieser Episode zu hören - Céline (27) - Paul Lukas, Psychologe ____________________ - Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ Diese Folge wurde zum ersten Mal am 4.3.2026 ausgestrahlt15 July 2026, 1:00 pm
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