Input

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

Input

  • 34 minutes 9 seconds
    Humor, Liebe und Sinn: Die schönen Seiten der Elternschaft
    Manu steht vor der Familienplanung und findet: «Wenn ich mich durch das SRF-Programm klicke, gibt es nicht viel, was für eine Mutterschaft spricht.» Die «Input»-Community beweist ihr das Gegenteil und erzählt in dieser Folge von den schönen Seiten der Elternschaft: Humor, Sinn oder Selbstfindung. Elternschaft ist hart: Erschöpfung, Streit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Während die Geburtenrate im Sinkflug ist, beleuchtet Input die schönen Seiten von Elternschaft. Alma hat durch ihre Kinder gelernt, wer sie wirklich ist. Claudia hat sich durch die Grenzerfahrungen mit ihrer Tochter als Mensch weiterentwickelt. Lukas findet: «Das Leben ist emotionaler» und Marco weiss jetzt: «Das Grossartigste am Vater sein ist die tiefe Liebe, die ich spüre.» ____________________ In dieser Episode zu hören: - Marco, 47, Vater eines 7-järhigen Sohnes - Lukas, Vater von drei Jungs - Alma, 34, Mutter von drei Kindern (10, 8, 2) - Claudia, 45, Mutter von zwei Teenager-Töchtern - Ursina, 61, Mutter von zwei Kindern - Weitere Input-Hörer:innen ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Mariel Kreis - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00.00 – 01.23) Intro (01.24 – 04.23) «Kann Kinder haben auch schön sein?» (06.54 – 09.12) Grosse Liebe (09.13 – 18.34) Kleine Glücksmomente (18.35 – 23.33) Intensive Gefühle (23.34 – 34.44) Das letzte wirkliche Abenteuer (34.45 – 38.18) Konfrontation mit sich selbst (38.19 – 41.03) Wer bin ich wirklich? (38.19 – 41.03) Das Schönste kommt zum Schluss
    25 March 2026, 2:00 pm
  • 31 minutes 30 seconds
    Hausräumung: Wenn ein ganzes Leben in der Mulde verschwindet
    Jedem steht das gleiche Schicksal bevor. Er oder sie stirbt. Übrig bleibt ein Haus, eine Wohnung. Angehörige oder Räumungsdienste lösen den Haushalt auf. Die Angehörigen stehen zwischen Erinnerungen, Möbeln und Müllmulde mit der Frage: Was behalte ich? «Input»-Hörerin Astrid steht ganz am Anfang. Die Wohnung ihrer Mutter in Appenzell ist noch voll. Sie kann noch nicht räumen, zu nah ist ihr der Todestag. Robert hingegen beobachtet den Räumungsdienst, wie er das Haus seines Vaters in Zürich leerräumt, und sagt: «Es ist eine Befreiung». «Input» zeigt, wie Angehörige zwischen Trauer, Pragmatismus und Überforderung entscheiden: Was bleibt am Ende eines Lebens übrig und was landet in der Mulde. Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ In dieser Episode zu hören - Astrid: Ihr steht die Räumung noch bevor - Robert: Engagiert für das Haus und die Wohnung seiner Eltern ein Räumungsunternehmen - Giovanni: Löst schon über 30 Jahre Haushalte auf - Vanessa und Melanie Morf: Geschäftführerinnen von Brocki-Land AG - Input-Hörer:innen: Amatya, Carmen, Christoph, André, Berta ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder: Insta @beatricegmunder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
    18 March 2026, 2:00 pm
  • 31 minutes 54 seconds
    Liebe und Zufall: Die Geschichte unserer Eltern
    Wir verdanken unser Leben einem einzigen Moment – dem Moment, in dem sich unsere Eltern begegnet sind. Wie verlaufen diese Geschichten? Wie haben sich Paare früher gefunden – vor der Zeit der Dating-Apps? «Input»-Host Julia Lüscher auf der Suche nach der Geschichte unserer Eltern. «Meine Eltern verliebten sich vor fast hundert Jahren im Türrahmen eines Bauernhofs», weiss Ursula, 77. Die Liebe der beiden musste sich früh bewähren – gegen Armut, Krieg und Trennung. Tom, 35: «Meine Eltern trafen sich als Teenager in den Ferien in Spanien und schrieben einander zehn Jahre lang Briefe.» Und heute? Dating Apps haben uns evolutionär unvorbereitet erwischt, sagt die neurologische Forschung. Wir wären für Begegnungen gebaut, nicht für endloses Swipen. Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ In dieser Episode zu hören - Ursula, 77 - Tom, 35 - Tanja, 40 - Davide, 53 - Elvira, 75 - Prof. Dr. med. Krassen Nedeltchev, Chefarzt Neurologie Kantonspital Aarau ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
    11 March 2026, 2:00 pm
  • 27 minutes 43 seconds
    Leben mit Zwangsstörung: «Mein Kopf war ein Gefängnis»
    Als Teenager hat Céline Zwangsgedanken, die sie verängstigen und ihren Alltag bestimmen. «Was, wenn ich jemanden belästige, im Intimbereich anfasse?» Sie steckt fest in einer inneren Spirale – bis sie sich professionelle Unterstützung holt. Zwangsstörungen zeigen sich durch aufdringliche Gedanken oder Handlungen, die sich kaum stoppen lassen. Psychologe Paul Lukas kennt den Druck seiner Patient:innen: «Einige berichten, dass sie kaum noch vor die Tür gehen.» Zwischen ein und drei Prozent der Bevölkerung sind betroffen, viele sprechen aus Scham nicht darüber. Gleichzeitig kursieren auf Social Media stark vereinfachte und klischierte Darstellungen, die Céline kritisch sieht. Hoffnung fand sie in der Therapie und in der Fotografie. «Input»-Host Anna Kreidler fragt nach, wie sie ihr «Gefängnis im Kopf» verlassen konnte. Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ In dieser Episode zu hören - Céline (27) - Paul Lukas, Psychologe ____________________ - Autorin: Anna Kreidler - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
    4 March 2026, 2:00 pm
  • 30 minutes 41 seconds
    Chronische Schmerzen: Wie Betroffene den Alltag meistern
    Geschätzt 1,5 Millionen Menschen leiden in der Schweiz an chronischen Schmerzen. Manche sprechen von der Volkskrankheit Nr. 1. Wie bestreiten Betroffene den Alltag? Und warum werden die psychosozialen Faktoren in der Behandlung immer wichtiger? «Lange Zeit ging ich nicht mehr unter Menschen», erzählt Dunja, 32, angehende Sozialpädagogin aus Bern. Sie leidet seit Jahren unter chronischer Migräne. Ihr Freundeskreis sei zwar treu, «trotzdem macht eine solche Krankheit einen immer ein Stück einsam», erzählt sie sie «Input»- Redaktor Michael Bolliger. Auch bei der Arbeit sei sie immer wieder auf Flexibilität angewiesen. Solche psychosozialen Aspekte – ein treuer Freundkreis, Kulanz des Arbeitsgebers – sind für chronische Schmerzpatientinnen und Patienten entscheidend, sagt der Berner Schmerzmediziner Konrad Streitberger. Einsamkeit, Ängste können chronische Schmerzen verursachen oder gar verstärken. Darum findet er, würden viele Betroffene in der Schweiz immer noch falsch behandelt. Der Fokus liege zu sehr auf körperlichen statt psychischen oder sozialen Aspekten. Mit einem Projekt am Inselspital in Bern erforscht er einen neuen, ganzheitlichen Ansatz. ________________ In dieser Episode zu hören: - Dunja, 32, angehende Sozialpädagogin, Bern. Leidet seit zehn Jahren an chronischer Migräne - Konrad Streitberger, Schmerzmediziner, Leiter des Projekts PrePaC zur Minderung und Vorbeugung chronischer Schmerzen _________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Michael Bolliger - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 01:55) Intro (01:55 - 07:10) Gespräch mit Dunja über Schmerzen an diesem Tag und warum Wasser wichtig ist (07:10 - 08:24) Fakten I Definition "chronische Schmerzen" (08:24 - 13:27) Dunja, wie alles begann mit der Krankheit und wie sie heute versucht, den Alltag zu gestalten (13:27 - 14:38) Fakten II: Das biopsychosoziale Behandlungsmodell (14:38 - 20:30) Dunja über ihre Erfahrungen mit der IV, dem Freundeskreis und über Migräne-Witze (20:30 - 26:53) Konrad Streitberger, Schmerzmediziner am Inselspital Bern über PrePaC und warum viele Schmerzpatient:innen falsch behandelt werden. (26:53 - 28:18) Dunja über den Namen, den sie ihrer Migräne gegeben hat (28:18 - 29:15) Fazit (29:15 - 30:24) Aufruf
    25 February 2026, 2:00 pm
  • 46 minutes 4 seconds
    Nähe gegen Geld – Ein Blick ins Escort-Business
    Luxus, Glamour und das schnelle Geld: Der Beruf von Escorts sieht nach Unabhängigkeit und Leichtigkeit aus. Doch wie viel davon ist Inszenierung – und wie viel Realität? «Input»-Autorin Elma Softic taucht ein in eine Welt, die auf Social Media glamourös inszeniert wird. «Ich bin selbstbestimmt und mein eigener Chef», sagt Mia (23). Sie entscheidet, wann sie arbeitet, wen sie trifft. Und trotzdem relativiert sie das Bild vom schnellen Geld: «Ich verdiene nicht mehr als in einem 0815-Job.» Maria (41), ehemalige Escort, beschreibt eine andere Erfahrung: «Ich musste vieles über mich ergehen lassen.» Schutz? «Den gab es kaum.» Viel Geld? «Ja. Aber es hatte seinen Preis.» Was bleibt also vom Glamour, wenn man genauer hinschaut? ____________________ In dieser Episode zu hören - Mia May, Erotikmodel - Maria (anonym), Sexarbeiterin - Frank, Assistent - Rebecca Angelini, Geschäftsleiterin Dachverband ProCoRe ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autor:in: Elma Softic - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen. ____________________ (00:00 - 00:45) Intro (00:45 - 01:45) Escort-Beruf auf Tiktok (01:45 - 03:30) Definition Escorts (03:30 - 16:30) Erotikmodel Mia May Zuhause (16:30 - 17:48) Dubiose Instagram-Werbung von Agentur (17:48 - 27:40) Ex-Escort Maria wurde schlecht behandelt (27:40 - 30:45) Stereotyp Escort und Herausforderungen (30:45 - 32:07) Konfrontation mit Agentur (32:07 - 36:55) Mia May geht an ein Escort-Date (36:55 - 39:07) Escort sein: Harter Job (39:07 - 42:55) Verantwortung von Escorts gegenüber jungen Mädchen (42:55 - 44:23) Fazit (44:23 - 45:49) Aufruf
    18 February 2026, 2:00 pm
  • 37 minutes 50 seconds
    Familienstreit um Bildschirmzeit - was hilft?
    «Sie verschwendet ihre Zeit», sagt Corine. Und ihre Teenager-Tochter meint: «Meine Eltern verstehen mich nicht.» Über die Hälfte der Schweizer Familien streitet wegen der Bildschirmzeit. Was hilft? Regeln, sagt der Medienpädagoge – und eine Haltung aus Vertrauen, Neugier, Humor und Selbstdisziplin. «Input» besucht zwei Familien mit Kindern zwischen 6 und 15 Jahren, darunter Romy. Sie konnte die Zeitlimits für Youtube und Snapchat selbst ändern. «Weil Kinder Eltern technisch oft überlegen sind», erklärt der Medienpädagoge, «zählt am Ende vor allem das Vertrauen, das über Jahre aufgebaut wurde.» ____________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 Intro 01:44 Lea und ihre drei Söhne (11, 9 und 6) 06:50 Medienpädagoge Beat Richert über Firewalls, Begleitung und Vertrauen 10:42 Zeitlimits und Handyentzug bei Lea und ihren Söhnen 14:52 Medienerziehung, Streit und Regeln (Medienpädagoge Beat Richert) 22:17 Vorbildrolle der Eltern 25:43 Corina und ihre Teenagertöchter über Streit und Einsicht 35:08 Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören - Corina (45), Mutter von Aline (15) und Romy (14) - Lea (37), Mutter von Damian (11), Nino (9) und Gian (6) - Beat Richert, Medienpädagoge ____________________ - Autorin: Mariel Kreis - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
    11 February 2026, 2:00 pm
  • 26 minutes 56 seconds
    Kunst als Medizin – Können Museumsbesuche heilen?
    Ins Museum zu gehen, tut Körper und Geist gut – davon sind immer mehr Ärztinnen und Ärzte überzeugt. Sie verordnen deshalb den Museumsbesuch per Rezept. Wie viel ist an der Heilkraft der Kunst dran? «Input» forscht nach. «Wie lange sind wir schon in dieser Ausstellung? Ich habe komplett die Zeit vergessen…» «Input»-Autorin Julia Lüscher begleitet Christa, 43, in ein Museum – und schnell sind die beiden berauscht. «Im Museum bewegen wir uns langsam und bewusst. Hier werden viele unserer Sinne angesprochen», sagt die führende Forscherin auf dem Gebiet. «Das ist gesund.» Den positiven Effekt auf Körper und Geist wollen Politik und Gesundheitsprävention nutzen – nach der Romandie nun auch in der Deutschschweiz. Was kann Kunst? Und wer profitiert wirklich von der Idee? ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 - 01:40 Intro 02:00 - 06:23 Abtauchen in die Ausstellung 06:24 - 13:15 Forschung zu Kunst und Gesundheit 13:16 - 18:00 Zeit vergessen in der Ausstellung 18:01 - 22:50 Social Prescribing und Museumsbesuch auf Arztrezept: Pilotprojekte Schweiz, Kanada, Grossbritannien 22:51 - 24:28 Das Museum ist kein Allheilmittel 24:29 Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören - Christa, Musikjournalistin und Museumsgängerin aus Winterthur - Dr. MacKenzie Trupp, Radboud University Medical Center, Holland - Marianne Reynier-Nevski, Kulturvermittlung der Stadt Neuenburg - Sonja Lüthi, Sankt Galler Stadträtin, Vorsteherin Sicherheit und Soziale Dienste ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
    4 February 2026, 2:00 pm
  • 33 minutes 2 seconds
    Generationen-Clash im Büro: Können Alte nichts von Jungen lernen?
    Faul, zu sensibel, zu anspruchsvoll? In einer Sonderausgabe stellt Host Beatrice Gmünder live verbreitete Vorurteile gegenüber der Generation Z zur Diskussion. Gemeinsam mit Publikum und Generationenforscher Rüdiger Maas geht es Missverständnisse zwischen Jung und Alt am Arbeitsplatz an den Kragen. Kaum eine Generation wird derzeit so stark beurteilt, wie die Generation Z. «Input» greift diese Zuschreibungen auf und ordnet sie ein. Host Beatrice Gmünder spricht mit der Gen-Z-Journalistin und Arbeitskollegin Michèle Rüedi und dem Generationenforscher Rüdiger Maas über Klischees, Wahrnehmung und Realität. «90 Prozent der Bevölkerung haben ein negatives Bild der Generation Z», sagt Maas. Daraus ergibt sich die Frage, wie solche Bilder entstehen und wie ein besseres Miteinander am Arbeitsplatz gelingt. ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ - Autorin: Beatrice Gmünder - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
    28 January 2026, 2:00 pm
  • 36 minutes 51 seconds
    Botox, Natürlichkeit, Beauty-Hype: Wie entspannt älter werden?
    Das Versprechen der ewigen Jugend und Schönheit lasse sie kalt, dachte «Input»-Autorin Julia Lüscher lange. Bis sich, mit knapp vierzig, ein Gedanke in ihren Kopf schlich: «So eine Botoxspritze, was kostet die eigentlich?» Selbstbestimmt älter werden mitten im Beauty-Boom – wie gelingt das? «Ich kann nicht glauben, dass ich das gerade mache», sagt Hanne mit 36, als sie sich zum ersten Mal botoxen lässt. «Sich dagegen zu wehren ist schwierig», findet auch Ärztin Marlies Baertsch, die seit zwei Jahren in ihrer Praxis Botoxbehandlungen anbietet. Die Forschung zum Mittleren Alter zeigt: Ab vierzig erleben viele Menschen eine Phase der Unsicherheit und Neuorientierung. «Der perfekte Nährboden für die profitorientierte Beauty-Industrie, die ewige Jugend verspricht», sagt die Politologin und Aktivistin Emilia Roig. Ein «Input» von Julia Lüscher über den Drahtseilakt im eigenen Gesicht. ___________________ Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ 00:00 - 01:50 Intro 02:00 - 08:00 Besprechung in der Arztpraxis 08:00- 09:40 Botox-Boom, Unseriosität und Tabu 09:40 - 11:40 Eitelkeit, Scham und Zweifel: Hanne im Botox-Dilemma 11:42 - 16:19 Strenge gesetzliche Regulierung und milliardenschweres Geschäft 16:50 - 19:10 Hanne wagt den Schritt 19:20 - 21:25 Dana und die fehlende Reaktion im Gesicht nach Botox 21:50 - 26:30 Unsicherheit und Beauty-Industrie: Politologin Emilia Roig zum Älterwerden 26:30 - 30:10 Forschung zum Älterwerden und neue Freiheiten ab vierzig 30:11 - 34:58 Selbstbestimmt älter werden - wie ist das möglich? 35:00 - 36:38 Fazit ____________________ In dieser Episode zu hören - Hanne, Dana, Ranja, Solenne - Marlies Bärtsch, Gynäkologin - Emilia Roig, Politolgin und Autorin - Christina Röcke, UZH, Healthy Longevity Center ____________________ - Autorin: Julia Lüscher - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
    21 January 2026, 2:00 pm
  • 37 minutes 15 seconds
    Eltern mit Sehbehinderung: Herausforderungen und Chancen
    «Viele haben gezweifelt, ob ich eine gute Mutter bin», sagt Tamara, blind und Mutter einer Tochter. «Input»-Host Yves Kilchör besucht sie und einen sehbehinderten Vater. Sie sprechen über Herausforderungen als Eltern mit Sehbehinderung und darüber, wie dies ihre Kinder selbstständiger macht. Lars Stötzel ist Papa von drei Jungs zwischen 5- und 15-jährig. «Früher bin ich noch mit ihnen Velo gefahren. Heute ist mir das mit meiner Sehbehinderung zu gefährlich», sagt er. Die Sehbehinderung ihres Vaters mache seine Kinder selbstständiger ist er überzeugt. «Sie helfen mir den richtigen Bus zu finden und sind deshalb heute echte Zahlengenies». Psychotherapeutin Eva-Maria Glofke-Schulz ist selbst blind und berät sehbehinderte Menschen. Sie sagt: «Als Person mit Sehbehinderung muss ich mich fragen, bin ich genügend belastbar, dass ich diese zusätzliche Herausforderung tragen kann?» ____________________ habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an [email protected] – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt. ____________________ (00:00): Intro: Lars sucht sein Kind (01:35): Kaum Eltern mit Sehbehinderung im Umfeld von Host Yves Kilchör (02:13): Besuch bei Lars Stötzel, Vater mit Sehbehinderung (04:03): Welche Rolle spielte bei Lars die Sehbehinderung bei der Kinderfrage? (09:15): Sohn Maxim versteckt sich (12:30): Tamara De Icco spürt immer wieder Zweifel von ihrem Umfeld (21:55): Vorurteile gegenüber Eltern mit Behinderungen – die Psychotherapeutin ordnet ein (27:55): Mittagessen bei Lars: Bewusste Aufgabenaufteilung zwischen Lars und seiner Frau, Yvonne (31:00): Autoquartett mit Lupe: Lars und Maxim spielen zusammen (33:05): Vorteile für Kinder von Eltern mit Behinderungen (35:00): Fazit der Sendung ____________________ In dieser Episode zu hören - Tamara De Icco aus Münchenbuchsee, blind, Berufsmasseurin und Mutter von der 9-jährigen Marie-Lou - Lars Stötzel aus Emmenbrücke, sehbehindert, Vater von den 3 Jungs Maxim Yanick und Michel - Eva-Maria Glofke-Schulz, Psychotherapeutin, selbst blind, berät Menschen mit Behinderungen, Autorin des Buchs «Löwin im Dschungel» zu Menschen mit Sehbehinderungen sowie Stigmatisierungen und Diskriminierungen. ____________________ - Autor: Yves Kilchör - Publizistische Leitung: Anita Richner ____________________ Das ist «Input»: Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
    14 January 2026, 2:00 pm
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