Handelsblatt Disrupt

Sebastian Matthes, Handelsblatt

  • 34 minutes 14 seconds
    Warum ist Saltos schlagen für Roboter einfacher als Kisten tragen, Roman Hölzl?

    Roboter schlagen Saltos, putzen Küchen – und sollen bald auch am Fließband arbeiten. Die Fortschritte in der Robotik sind rasant, und sie könnten helfen, ein wachsendes Problem zu lösen: den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft. Handelsblatt-Disrupt-Host Larissa Holzki spricht mit Roman Hölzl, Mitgründer und CEO des Münchener Robotik-Unternehmens Robco, darüber, warum Maschinen heute deutlich schneller lernen – und welche Aufgaben sie künftig übernehmen können.

    Besonders in der Industrie wächst der Druck. Viele Beschäftigte sind älter als 50, Nachwuchs fehlt. Gleichzeitig lassen sich bisher nur wenige körperliche Tätigkeiten automatisieren. Hölzl erklärt, warum einfache Aufgaben wie Kisten tragen für Roboter oft schwieriger sind als spektakuläre Bewegungen – und weshalb sein Unternehmen bewusst auf spezialisierte Roboterarme statt auf humanoide Maschinen setzt. Außerdem spricht Hölzl über die nächste Generation seiner Technologie, die deutlich leistungsfähiger sein soll – und darüber, was ihn ein schwerer Unfall aus seiner Zeit als Profi-Skifahrer für seine Arbeit als Unternehmer gelehrt hat.

    Moderiert von Larissa Holzki

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    10 April 2026, 1:00 am
  • 44 minutes 23 seconds
    Wie hilft KI, wenn der Tanker in der Straße von Hormus festhängt, Ilse Henne?

    Die Eskalation im Nahen Osten trifft den Welthandel hart: Weil der Iran die Straße von Hormus blockiert, kommen zentrale Rohstoffe nicht mehr ans Ziel. Handelsblatt-Disrupt-Host Larissa Holzki spricht mit Thyssenkrupp-Managerin Ilse Henne, CEO von Thyssenkrupp Materials Services, über die Folgen für die Industrie – und wie ihr Unternehmen diese mit KI und Digitalisierung abfedern will.

    Besonders Branchen wie Chipindustrie, Medizintechnik sowie Pharma- und Chemiekonzerne stehen unter Druck. Fehlen Öl, Helium oder Ammoniak, gerät im schlimmsten Fall deren gesamte Produktion ins Stocken. Besonders gefährdet sind Unternehmen, deren Lieferketten stark auf Effizienz und wenig auf Krisenfestigkeit ausgelegt sind.

    Henne erklärt, warum Firmen ihre „Days of Survival“ kennen sollten – also, wie lange sie ohne Nachschub auskommen – und welche Rolle KI dabei spielt, Lieferketten robuster zu machen – etwa, weil ein Tanker in der Straße von Hormus festhängt. „Mehr Effizienz werden wir nur erreichen, wenn wir unsere Prozesse weiter digitalisieren“, sagt Henne. Außerdem spricht sie über ihren ungewöhnlichen Weg von der Literaturwissenschaft in den Industriekonzern – und gibt Einblicke, wie sie einen möglichen Börsengang ihrer Sparte einschätzt.

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    3 April 2026, 1:01 am
  • 43 minutes 16 seconds
    Was soll das mit dem Hummer an der Wall Street, Maik Wehmeyer?

    An der Wall Street ist vor einigen Tagen ein Hummer aufgetaucht. Plötzlich stand er da: eine metergroße Statue mit wütendem Blick – Auge in Auge mit dem berühmten Bronze-Bullen. Sofort war klar: Da hat jemand eine Botschaft an die Finanzwelt.

    Warum das wichtig ist? Der Hummer steht symbolisch für Open Claw, das Protokoll für KI-Agenten, mit dem der Österreicher Peter Steinberger einen Mega-Hype ausgelöst hat. Man kann damit KI-Modelle und Programme verknüpfen und Aufgaben automatisch durchführen. Das Problem: Das Ganze hat noch riesige Sicherheitslücken. 

    Wer hinter der Hummer-Nummer steckt, wurde erst am nächsten Tag klar und es war eine ganz schöne Überraschung: Nicht OpenAI, nicht Peter Steinberger, sondern ein deutsches Start-up – Taktile. Das Berliner Startup hat sich auf die Automatisierung geschäftskritischer Prozesse im Finanzsektor spezialisiert. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki den Chef Maik Taro Wehmeyer zu Gast. Sie hat ihn gefragt, was er mit der Aktion bezwecken wollte, wie KI-Agenten die Finanzwelt verändern könnten – und erfahren, dass der Gründer schon als Erstklässler mit Aktivitäten am Finanzmarkt aufgefallen ist.

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    27 March 2026, 2:02 am
  • 33 minutes 21 seconds
    Wie viele Fehler darf eine KI an der Hotline machen? Barmenia-Gothaer-COO Sylvia Eichelberg im Interview

    Mehr als eine Million Anrufe gehen jedes Jahr bei der Versicherung Barmenia Gothaer ein. Die Anrufer wollen wissen, wer nach dem Steinschlag die neue Windschutzscheibe zahlt. Ob eine Berufsunfähigkeit von ihrer Lebensversicherung abgedeckt ist. Oder sie wollen einfach ihre Adresse ändern.

    Um all diese Anrufe zu beantworten, braucht Barmenia Gothaer heute 3000 Menschen im Kundenservice – in Hochzeiten sogar mehr. Und mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel wird das zum Problem: Allein bis 2030 scheidet bei Barmenia Gothaer nämlich ein Drittel der Belegschaft altersbedingt aus. Die Lösung verspricht sich die Versicherung von Künstlicher Intelligenz.

    Wie das genau aussehen – und vor allem klingen – kann, das bespricht Podcast-Host Larissa Holzki in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit der Vorständin und Chief Operating Officer Sylvia Eichelberg.

    Sie gibt Einblicke, wie genau die Versicherung erste Fälle aussucht, die künftig automatisch beantwortet werden, Sie erzählt, ob Fehler – wie der fast schon berühmte Patzer vom Chatbot der Fluggesellschaft Air Canada – hätten verhindert werden können. Und sie verrät auch, was sie gern vor der Fusion zwischen Barmenia und Gothaer gewusst hätte.

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    20 March 2026, 2:02 am
  • 52 minutes 38 seconds
    Wie verändert „Relationship Intelligence“ das Investmentgeschäft, Ties Boukema?

    Ties Boukema ist Head of Data, Tech & AI bei dem Londoner Wagniskapitalgeber Dawn Capital und hat eine Software entwickelt, welche die persönlichen Kontakte aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Firma nutzbar macht und das Netzwerk der Firma strategisch erweitern kann.

    Warum das wichtig ist? Schnell und vor allem früher Zugang zu vielversprechenden Gründerinnen und Gründern zu bekommen – das ist für Venture-Capital-Investoren besonders wichtig, um sich Beteiligungen an Start-ups zu sichern, bevor die Konkurrenz einsteigt. „Relationship intelligence“ nennt man diese digitale Nutzung von Kontakten. „Mit unserem Ansatz unterscheiden wir uns von allen Wettbewerbern im Markt“, sagt Boukema in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt.

    Da erzählt er, wie genau diese Software und „relationship intelligence“ funktionieren – und was andere Unternehmen daraus lernen können. Warum Boukemas Interesse an Daten und ihrer Analyse aus seiner schweren Krankheitshistorie stammen und wie er trotz schwieriger Startbedingungen eine internationale Karriere aufgebaut hat, darüber spricht er mit Podcast-Host Larissa Holzki in dieser sehr persönlichen Folge.

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    13 March 2026, 2:01 am
  • 41 minutes 51 seconds
    Wie finden Familienunternehmen ihre wertvollsten Daten, Claudia Pohlink?

    Paletten, Pakete, Reifen, Transporter: All das sieht man, wenn man ein Lager von Fiege Logistik betritt – ein Familienunternehmen aus dem Münsterland von 1873. Was Claudia Pohlink dahinter sieht: Nullen und Einsen. Als Chief Data Officer und Director Data & AI ist sie bei Fiege dafür zuständig, das Erfahrungswissen der Fachkräfte zu digitalisieren und das Unternehmen stärker datengetrieben zu steuern.

    Warum das wichtig ist? Bei vielen traditionellen Firmen gibt es die gleichen Herausforderungen wie bei Fiege: Erfahrene Fachkräfte, die seit Jahrzehnten ein Gespür dafür entwickelt haben, wie viele Mitarbeiter wann gebraucht werden, gehen bald in den Ruhestand. Wenn Firmen diese Ressourcenplanung nicht schnell in Daten und KI übersetzen, werden sie im Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten kaum noch Chancen haben.

    In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit Claudia Pohlink darüber, wie Daten- und KI-Projekte bei Fiege entstehen und über ihr Ziel, den Wert von Daten – die viele als das „neue Gold“ bezeichnen – endlich wirklich messen zu können. Außerdem liefert Pohlink eine interessante Perspektive, warum sie als „Ossi“ beste Voraussetzungen hat, um wirklich schwierige Probleme zu knacken.

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    6 March 2026, 2:00 am
  • 35 minutes 22 seconds
    KI für Juristen: Gibt es einen Second-Mover-Vorteil, Max Junestrand?

    Das schwedische Start-up Legora disruptiert die Arbeit von Juristen – und könnte bald mehr als fünf Milliarden Dollar wert sein. Das jedenfalls berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes mit Verweis auf Insider: Demnach verhandelt CEO und Mitgründer Max Junestrand mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde. Die soll Legora 400 Millionen Dollar einbringen soll – und schon wieder eine höhere Bewertung. Mit 1,8 Milliarden Dollar – also etwa anderthalb Milliarden Euro – ist die Firma jetzt schon bewertet. Dabei ist sie nicht einmal drei Jahre alt.

    Warum das wichtig ist? Max Junestrand ist mit seinem sogenannten Legal-Tech so etwas wie ein Poster-Child der KI-Revolution in Europa und einer der bekanntesten Köpfe einer neuen Gründergeneration. Mit seiner Firma nutzt er die großen Sprachmodelle von US-Firmen wie Google, OpenAI und Anthropic und baut daraus Software, die einen Großteil der Arbeit von Kanzleien und Rechtsabteilungen in Unternehmen automatisieren könnte. Allerdings: Ob diese Technologielieferanten weiter Partner bleiben oder irgendwann in direkte Konkurrenz mit Legora treten, ist noch nicht abzusehen: Eine neue Anwendung von Anthropic für den Rechtsbereich hat auf dem Markt kürzlich einen richtigen Schock ausgelöst.

    In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki Legora-Chef Junestrand zu Gast und hat ihn selbst gefragt: Was ist dran an den Gerüchten zur Finanzierungsrunde? Warum ist er überzeugt, dass ausgerechnet starke Konkurrenz Legora stark macht? Und welche Aufgaben werden dauerhaft für Juristen übrig bleiben, wenn sich die KI-Entwicklung fortsetzt? In dem Gespräch geht es übrigens auch um einen verweigerten Handschlag – hören Sie doch mal rein!

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    27 February 2026, 2:00 am
  • 44 minutes 12 seconds
    Wie entlarvt man mit Tiktok-Software Verbrecher, Dirk Labudde?

    Dirk Labudde ist Professor an der Hochschule in Mittweida und hat schon spektakuläre Kriminalfälle mitaufgeklärt. Er ist nämlich Digital-Forensiker und forscht und lehrt dazu, wie sich aus digitalen Spuren ein Tathergang rekonstruieren lässt. Mit kriminalistischem Denken und neuen Technologien hat er schon Tatverdächtige überführt und entlastet, deren Schuld beziehungsweise Unschuld mit herkömmlichen Mitteln nicht zu beweisen war. Warum das wichtig ist – auch im Kontext von Unternehmen? Digitale Forensiker, wie, die, die Dirk Labudde ausbildet, arbeiten später oft bei der Polizei: Aber ihr Wissen und ihre Fähigkeiten werden auch für Unternehmen immer wichtiger. In Zeiten von immer größeren hybriden Bedrohungen, arbeiten sie nicht nur bei Cybersicherheitsfirmen und großen Technologiekonzernen - sondern sogar bei Herstellern von Haushaltsgeräten. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki mit Dirk Labudde darüber gesprochen, wie er mit einer beliebten Tiktok-Technologien zur Aufklärung von Verbrechen beiträgt, welche technologische Entwicklung ihm am meisten Sorgen bereitet – und ob er Verständnis dafür hat, wenn Richter seinen neuen Methoden nicht trauen wollen.

    Linktipps aus dem Podcast: Das Buch „Digitale Forensik“ von Dirk Labudde finden Sie hier: Unternehmen, die sich näher mit digitaler Forensik auseinandersetzen wollen, können hier mit Dirk Labudde Kontakt aufnehmen.

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    20 February 2026, 2:00 am
  • 33 minutes 20 seconds
    Wie ehrlich muss man mit Investoren sein, Malte Kosub?

    Die Berliner Firma Parloa ist seit kurzem auf Platz zwei der wertvollsten deutschen KI-Start-ups. Die Firma entwickelt sogenannte Voice Agents – also virtuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Callcentern. Wer sich bei einem Sportfachgeschäft über schlecht verarbeitete Turnschuhe beschwert, könnte möglicherweise mit einem System von Parloa sprechen.

    Um KI-Agenten gibt es einen riesigen Hype – und das hat einen Grund: Agenten funktionieren zunehmend autonom. Sie können damit immer mehr Aufgaben übernehmen, die vorher Menschen vorbehalten waren. Noch müssen Nutzer in der Zeit von KI-Werkzeugen wie ChatGPT dem Bot jeden Schritt erklären.

    KI-Agenten hingegen finden bestenfalls selbst raus, wie sie ein neues Problem lösen. Wenn das wirklich im großen Stil funktioniert, sind die potenziellen Folgen für Unternehmen kaum vorstellbar. Malte Kosub sagt: „Mit jeder Technologie, die wir als Menschheit erfunden haben, sind wahnsinnig viele Chancen verbunden, aber auch wahnsinnig viele Risiken.“

    In dieser Folge spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit dem Parloa-Chef und Mitgründer Malte Kosub darüber, wie er Callcenter automatisiert. Sie diskutieren, wie seine Firma von einer Fast-Pleite zu einem hochfinanzierten Start-up wurde – und wie viel Ehrlichkeit in Investorengesprächen nötig ist.

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    13 February 2026, 2:00 am
  • 45 minutes 54 seconds
    Cyber-Unternehmer Ami Luttwak: Warum sehen Sie uns kurz vor dem Desaster?

    Für Google soll es der größte Deal überhaupt werden: Für 32 Milliarden Dollar will der Technologiekonzern das israelischen Cyber-Start-up Wiz übernehmen. Für die Gründer wäre das ein Riesenerfolg. Sie haben sich vor mehr als 20 Jahren als Soldaten der israelischen Elite-Einheit 8200 kennengelernt, die zum Miltärnachrichtendienst des Landes gehört – und dürften jetzt gemeinsam Self-Made-Milliardäre werden. Ob es dazu kommt, ist aber noch ungewiss: Denn für den Deal braucht es die Zustimmung der Kartellhüter. In den USA gab es bereits grünes Licht. Die EU-Kommission prüft die Übernahme noch bis zum 10. Februar. Warum das wichtig ist? Googles Bereitschaft, eine Rekordsumme für Wiz zu zahlen und damit in die Sicherheit seiner Clouddienste zu investieren, spricht für sich: Cyberangriffe und Cybersicherheit gehören zu den Mega-Themen unserer Zeit und betreffen jedes Unternehmen. Ein aktuelles Beispiel ist der Mineralwasser-Abfüller Romina in Reutlingen: Dort stand nach einem Hackerangriff in dieser Woche der Betrieb komplett still. Experten sagen: Wer behauptet, er sei noch nie angegriffen worden, habe es schlicht noch nicht gemerkt. Mit der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) entstehen nun noch mehr Angriffsflächen – und natürlich werden auch die Hacker mit KI immer besser. Ami Luttwak, Mitgründer und Technologiechef von Wiz sagt: “Ich würde sagen, wir stehen eine Minute vor dem Desaster.“  In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt hat Technologiereporterin Larissa Holzki mit dem Unternehmer über drei neue Cyberbedrohungen im KI-Zeitalter gesprochen: Über den Vorteil, den generative KI-Werkzeuge Angreifern verschaffen; über neue Apps, die Leute wie Sie und ich jetzt ohne Programmierkenntnisse dank sogenannten Vibe Coding Plattformen wie Lovable und Cursor entwickeln können – und über einen möglichen „Agent Takeover“: die Gefahr, dass ein Angreifer Ihren KI-Agenten unter seine Kontrolle bringt. Wenn Ihnen das zu düster klingt, gibt es auch einen Trend, der Hoffnung macht: Laut Luttwak bringt KI auch einen Vorteil für die Verteidiger mit. Der Clue: Um den zu erreichen, müssen Sie eine Art virtuelle Cyberarmee zulegen.

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    6 February 2026, 2:00 am
  • 26 minutes 12 seconds
    Wie OpenAI-COO Brad Lightcap KI in unseren Alltag bringen will

    Brad Lightcap verantwortet das operative Geschäft, strategische Partnerschaften und den globalen Marktausbau von ChatGPT – und steht damit im Zentrum der Frage, wie OpenAI aus technologischer Führerschaft ein dauerhaft tragfähiges Geschäftsmodell formt.

    Das Gespräch, das Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes beim Weltwirtschaftsforum in Davos geführt hat, findet in einer kritischen Phase statt: OpenAIs jüngste Modelle haben nicht alle überzeugt. Kritiker halten die Bewertung von 500 Milliarden Dollar für überzogen. Gleichzeitig strebt OpenAI an die Börse.

    Lightcap versucht, die Zweifel auszuräumen, und erklärt, warum aus seiner Sicht viele Unternehmen noch keine Effizienzgewinne durch KI sehen. Er spricht über Deutschland als Schlüsselmarkt und OpenAIs erstes Hardware-Produkt für 2026 – gemeinsam mit Ex-Apple-Designer Jony Ive entwickelt und von manchen schon als neue Geräteklasse gesehen.

    4 February 2026, 4:45 pm
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