Ein Podcast über ergotherapeutische Themen. Erstellt durch die Gruppe "Performance Skills"
Wir starten mit einem neuen Format!
In Zukunft laden wir euch herzlich ein, uns zuzuhören, wenn wir über Themen der Ergotherapie sprechen, die wir sonst selten ansprechen. Als Gastgeber teilen wir normalerweise weniger über, was uns in der Ergotherapie wirklich beschäftigt – das wollen wir ändern! Besonders spannend: Es gibt kein Skript, nichts ist vorbereitet.
In der ersten Folge von Performance Talks geht es um den letzten „Ergomoment“ und die Frage des funktionellen Trainings.
Schickt uns gerne eure Themenvorschläge – wenn wir das Gefühl haben, frei darüber sprechen zu können, lassen wir unsere Gedanken laufen und teilen sie mit euch.
Meldet euch auf unserem Instagram-Account oder per E-Mail an [email protected].
Viel Spaß mit dieser Folge wünschen Sabrina und Robert.
In dieser Folge sprechen wir mit Rebecca Herm über ein Thema, das in der ergotherapeutischen Praxis oft zu wenig Raum bekommt – Mütter im Home Treatment.
Diese Folge ist in Kooperation mit der ergopraxis des Thieme Verlags entstanden und ergänzt den Artikel „Mütter im Home Treatment“ aus der Ausgabe 3/26. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was Home Treatment eigentlich bedeutet und warum dieses Setting für Mütter mit betreuungspflichtigen Kindern so wichtig ist.
Wir sprechen über Belastungen, die im Alltag oft unsichtbar bleiben, teilen ein Fallbeispiel aus der Praxis und zeigen, welche Herausforderungen das häusliche Umfeld mit sich bringt – von Zeitdruck über Rollenvielfalt bis hin zu fehlenden Pausen.
Außerdem diskutieren wir, wie Ergotherapie entlasten kann, ohne zusätzlichen Druck aufzubauen, welche Haltung dabei entscheidend ist und wie eine gute Zusammenarbeit mit Angehörigen und anderen Berufsgruppen gelingen kann.
Eine Folge voller ehrlicher Einblicke, therapeutischer Impulse und Wertschätzung für alle Mütter, die im Alltag so viel leisten – und für alle, die sie dabei ergotherapeutisch begleiten.
Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch
Sabrina & Robert
Ihr wollt mehr über das Thema erfahren?
Slootjes, H. (2025). Enhancing Women’s Wellbeing During Matrescence, Motherhood, and Perinatal Transitions: An Evidence-Based Guide for Occupational Therapists. Routledge.
Ihr habt Fragen? Dann meldet euch gerne unter [email protected] oder besucht unsere Instagram-Seite.
In dieser Folge geht es um die Herausforderungen einer Leitungsposition: Sabrina und Robert sprechen mit Anja Berresheim über partizipative Führung in der Ergotherapie-Praxis. Anja erzählt, was ihre Praxis „Zeitraum“ so besonders macht, welche Haltung dahintersteckt und wie Partizipation im Alltag wirklich läuft – von der Einbindung der Mitarbeitenden bei Konzepten, Strukturen und Prozessen bis hin zu den Veränderungen im Team und bei der Klient*innen-Versorgung.
Gemeinsam tauchen sie ein in die Stärken dieses Ansatzes, stoßen aber auch an Grenzen: Wo partizipatives Arbeiten im Praxisstress scheitert, welche Rolle Kommunikation, Vertrauen und Zeit spielen und wie Führungskräfte Verantwortung abgeben können, ohne Orientierung oder Qualität zu verlieren. Anja gibt praktische Tipps für Praxisinhaber*innen und Teams, die das ausprobieren wollen, und verrät, was sie auf ihrem Weg inspiriert hat.
Die Folge entstand in Kooperation mit ergopraxis (Thieme Verlag) und knüpft direkt an den Artikel „Herausforderungen in einer Leitungsposition“ aus Ausgabe 2/26 an – perfekt für alle, die Führung neu denken möchten. Hört rein und lasst euch inspirieren!
Ihr habt Fragen? Dann meldet euch gerne unter [email protected] oder bei Instagram.
Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch
Sabrina & Robert
In dieser Folge sprechen wir mit der Logopädin und frisch promovierten Dr. Julia Hirschwald über Schluckstörungen bei Betroffenen mit Parkinson und darüber, warum Angehörige diese oft deutlich dramatischer einschätzen als die Betroffenen selbst. Gemeinsam beleuchten wir, wie diese Wahrnehmungsunterschiede die Therapieplanung beeinflussen, wie man Patient*innen motiviert und warum gute Kommunikation manchmal wichtiger ist als jede Übung.
Außerdem geht es um Motivation, praktische Tipps für Zuhause und darum, wie Ergo-, Physio- und Logopädie gemeinsam unterstützen können.
Ihr habt Fragen zu diesem Thema? Dann schreibt uns gerne unter [email protected] oder besucht unsere Intragram Seite.
Viel Spaß mit dieser Folge wünscht
Sabrina und Robert
In dieser Folge sprechen wir mit Bahar Cüngür, Eleni Herrmann und Ajdina Demirovic – drei Lernenden im 3. Ausbildungsjahr der Ergotherapie, die gemeinsam einen Fachartikel, zusammen mit Anne Winckler, zum OPHI-II für die ergopraxis im Thieme Verlag verfasst haben.
Im Mittelpunkt steht das Occupational Performance History Interview II (OPHI-II) als klientenzentriertes, biografisches Interviewinstrument: Wir diskutieren, wie es therapeutische Haltung, Berufsidentität und eine reflektierte professionelle Rolle bereits in der Ausbildung prägt und warum es sich aus unserer Sicht besonders eignet, Gesprächsführung, Empathie und professionelle Nähe-Distanz-Kompetenz zu entwickeln.
Wir sprechen darüber, wie unsere Gäste das OPHI-II in unterschiedlichen Situationen erlebt haben – digital, kultursensibel, im familiären Umfeld oder im Kontext wichtiger Lebensübergänge – und welche Wirkung Biografiearbeit und Lebenskurve auf Vertrauen, Beziehungsgestaltung und Selbstreflexion haben. Außerdem beleuchten wir, welche Gesprächskompetenzen angehende Therapeutinnen und Therapeuten brauchen, um ein OPHI-II strukturiert und zugleich sensibel zu führen, wie sie mit persönlicher Nähe, kulturellen Unterschieden oder emotionalen Themen umgehen können und welche Erkenntnisse aus der Selbsterfahrung mit dem OPHI-II in die spätere ergotherapeutische Praxis einfließen.
Zum Abschluss teilen Bahar, Eleni und Ajdina, wer sie auf ihrem bisherigen Lebensweg inspiriert hat – und wer sie heute noch begleitet und motiviert.
Wir wünschen euch viel Spaß mit dieser Folge
Sabrina & Robert
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Ihr wollt Feedback geben oder habt Ideen für Themen? Dann schreibt uns gerne unter [email protected]
In dieser Folge sprechen wir über ein Thema, das aktuell in aller Munde ist: Teletherapie in der Ergotherapie. Die Episode entstand in Kooperation mit der Fachzeitschrift ergopraxis des Thieme Verlags und erweitert den Artikel über Teletherapie in der Ausgabe 11–12/2025.
Zu Gast sind Lea Baruth, Ergotherapeutin mit Schwerpunkt Handtherapie, und Ilja Michaelis, Praxismanager und Spezialist für digitale Strukturen in der Therapiewelt. Es geht zum Beispiel um Fragen wie:
Was genau versteht man unter Teletherapie – und warum ist sie besonders in der Handtherapie relevant?
Welche Chancen und Vorteile ergeben sich für Therapeut:innen und Patient:innen?
Welche Hürden gilt es in der Praxis zu überwinden – von Datenschutz bis Beziehungsgestaltung?
Und: Wie können Ergotherapeut:innen Schritt für Schritt sicher in die Teletherapie starten?
Außerdem teilen Lea und Ilja spannende Fallbeispiele, erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen und geben wertvolle Tipps für den Einstieg in die digitale Therapie.
Wir wünschen euch viel Spaß mit dieser Folge!
Sabrina & Robert
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http://www.performance-skills.de
In dieser Episode spreche ich mit Claudia Küttner und Janine Arend über den Alltag als zentrales Handlungsfeld der Ergotherapie und darüber, wie wir diesen Fokus von Beginn an in der Therapie sichtbar machen. Wir beginnen mit ihrem persönlichen Werdegang und der Frage, warum der Alltag unserer Klient:innen für uns Ergos so wichtig ist – ein Thema, das auch für andere Heilmittelberufe spannend bleibt.
Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die erste Einheit mit Klient:innen, typische Erwartungen an die Ergotherapie und wie wir unser Berufsfeld anschaulich erklären. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Behandlungsvertrag: Welche Rolle er dabei spielt, die Bedeutung von Alltag und Betätigung zu verdeutlichen, wie er klare Strukturen schafft und welche Erfahrungen Claudia und Janine mit unterschiedlichen Versionen gesammelt haben. Sie teilen Praxisbeispiele, sprechen über die Auswirkungen einer alltagszentrierten Fokussierung auf den Therapieverlauf und geben Tipps für Kolleg:innen, die ihren Behandlungsvertrag überarbeiten oder ihre Strukturen sichtbarer machen möchten.
Zum Abschluss geht es um die Frage, wer oder was sie persönlich inspiriert und auf ihrem Weg begleitet.
Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch
Sabrina und Robert
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Ihr wollt mehr über die Praxis von Claudia erfahren? Dann schaut doch gerne mal vorbei:
https://ergotherapie-kuettner.com
Falls ihr Fragen habt, schreibt uns unter:
In Kooperation mit der Zeitschrift ergopraxis vom Thieme Verlag sprechen die Gastgeber Sabrina und Robert in dieser Folge vertiefend über das Thema traumasensible Ergotherapie – passend zum Artikel von Diana Krämer in der Ausgabe 9/25.
Gemeinsam nähern sie sich dem Thema aus verschiedenen Blickwinkeln und gehen unter anderem folgenden Fragen nach:
Was versteht man unter Traumatherapie – und welche Rolle kann Ergotherapie dabei einnehmen?
Warum ist es wichtig, dass Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten sich mit dem Thema Trauma auseinandersetzen, auch wenn sie keine Traumatherapeutinnen oder -therapeuten sind?
Wie kann man erkennen, ob ein Trauma im Hintergrund eine Rolle spielt, selbst wenn es nicht offen benannt wird?
Welche konkreten ergotherapeutischen Methoden eignen sich im Umgang mit traumatisierten Klientinnen und Klienten?
Wie zeigt sich ein traumatischer Hintergrund im Praxisalltag – und wie geht man professionell damit um?
Was sind hilfreiche Haltungen und Grundprinzipien für eine traumasensible Arbeitsweise?
Wann ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig – und wie kann sie gestaltet werden?
Welche Fortbildungen, Literatur und Netzwerke lohnen sich zur Weiterbildung in diesem Bereich?
Ein Fallbeispiel sowie persönliche Einblicke und Erfahrungen der beiden runden die Folge ab.
Diese Episode richtet sich an alle Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, die ihre Arbeit traumasensibel gestalten möchten – unabhängig vom eigenen Schwerpunkt oder Arbeitsfeld.
Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch
Sabrina und Robert
Ihr habt Fragen? Dann kommentiert gerne unter die Folgen oder schreibt uns eine E-Mail unter [email protected]
In dieser Podcast-Folge, entstanden in Zusammenarbeit mit der Fachzeitschrift ergopraxis (Thieme Verlag, Ausgabe 7/8-25), sprechen wir mit Aurelia Haupt über ein innovatives Projekt: die Entwicklung des therapeutischen Spiels REFLEMO.
Was unterscheidet therapeutisches Spielen vom herkömmlichen Spiel? Welche Lücke füllt REFLEMO in der ergotherapeutischen Praxis und wie wurde es konkret entwickelt und getestet ? Wir beleuchten die Spielmechanik, den Umgang mit emotionaler Belastung und die Bedeutung von Kreativität und Gruppenprozessen in der Spielentwicklung.
Aurelia Haupt gibt nicht nur spannende Einblicke in die Entstehung und Umsetzung von REFLEMO, sondern teilt auch persönliche Erfahrungen, Praxisbeispiele und Empfehlungen für Therapeut:innen, Lehrkräfte und Interessierte.
Wir bedanken uns bei Aurelia und freuen uns auf Feedback!
Sabrina & Robert
Landing-Page
http://reflemo.spektrum-horizonte-verlag.de/
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In dieser Folge von Performance Skills – Der Podcast für Ergotherapie, die in Kooperation mit der Zeitschrift ergopraxis(Ausgabe 6-25) entstanden ist, dreht sich alles um ein Konzept, das vielen aus dem Studium oder der Praxis bekannt ist, aber dennoch oft abstrakt bleibt: die ICF – die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. Gemeinsam mit unseren Gästen , Kerstin Ulbrich-Bird und Leah Gerlof wir einen fundierten Blick auf die Grundlagen der ICF, sprechen über ihre praktische Relevanz und darüber, warum es sich lohnt, sich intensiver mit ihr auseinanderzusetzen.
Wir diskutieren, wie sich durch die Anwendung der ICF die Sichtweise auf Menschen und ihre Lebenssituation verändert und welche Unterschiede es zwischen den Begriffen "Teilhabe" und "Betätigung" gibt – zwei zentrale Konzepte der Ergotherapie. Ein praxisnahes Fallbeispiel veranschaulicht die Anwendung, und wir beleuchten auch die Rolle der ICF im interdisziplinären Austausch. Außerdem geben unsere Gäste Tipps für alle, die bisher wenig Berührung mit der ICF hatten und einen Einstieg suchen. Persönliche Einblicke runden das Gespräch ab und zeigen, wer oder was unsere Gäste auf ihrem Weg inspiriert hat. Eine spannende Folge für alle, die Ergotherapie fundiert, klientenzentriert und zukunftsorientiert gestalten möchten.
Ihr wollt mehr Infos:
https://www.rehadat-icf.de/de/klassifikation/
https://www.bfarm.de/DE/Kodiersysteme/Klassifikationen/ICF/_node.html
Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch
Sabrina & Robert
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In dieser Folge sprechen wir mit Björn Crüts, Luana Gamerschlag, Sara Hiebl und Michael Atzmüller über ein Blended-Care-Programm, das analoge und digitale Therapieelemente miteinander verbindet.
Die Episode entstand in Kooperation mit der Fachzeitschrift ergopraxis (Ausgabe 5-25) und ergänzt den dort veröffentlichten Artikel „Die Herausforderung als Chance für neue Versorgungsformen nutzen“.
Im Gespräch geht es unter anderem um die Entstehung des Programms, den konkreten Aufbau sowie die Zielgruppen, für die sich der Ansatz besonders eignet. Wir beleuchten, welchen Mehrwert Praxen durch den Einsatz digitaler Elemente in der Therapie erhalten können und wie das Programm dabei unterstützt, therapeutische Inhalte nachhaltig in den Alltag der Klient:innen zu integrieren, ohne die reale, handlungsorientierte Welt aus dem Blick zu verlieren. Darüber hinaus geben die Gesprächspartner:innen Einblicke in persönliche Erfahrungen, Herausforderungen bei der Entwicklung und Inspirationen, die ihren Weg geprägt haben.
Ihr wollt mehr darüber erfahren? Dann schaue doch einfach auf die Homepage.
Viel Spaß mit dieser Folge wünscht euch
Sabrina & Robert
--
http://www.performance-skills.de