- 44 minutes 12 secondsProbe Podcast BONUS: 033 Eight-Oh-Eight
In dieser Bonus-Ausgabe widmen sich Herr Nullstrom und Herr Raumwelle (diesmal ohne Tobi, der seine Arme laut eigener Aussage lieber abseits der DAW einsetzt) einer absoluten Legende der elektronischen Musikproduktion: der Roland TR-808.
Was 1980 als kostspieliger technischer Kompromiss zur Simulation von akustischen Schlagzeugen begann und anfangs als klanglicher Fehltritt galt, definierte kurz darauf dank Pfandhaus-Verkäufen und kreativer Zweckentfremdung durch junge Produzenten ganze Genres neu. Wir analysieren das analoge Fundament der Maschine und klären, warum die 808 bis heute unsterblich ist.
Themen in dieser Folge:
- Die Historie: Die Entwicklung durch Tadao Kikumoto, fehlende Speicherchips und der Weg vom 1300-Dollar-Flop zum Kultobjekt in Hip-Hop, Electro und Synth-Pop (von Afrika Bambaataa bis Phil Collins).
- Technik & Architektur: Warum die Kickdrum dank reiner Sinus-Wellen tief in den Magen geht, wieso alternde Quarze für den unverwechselbaren, „unperfekten“ Groove sorgen – und worin der klangliche Unterschied zur transientenreicheren TR-909 liegt.
- Klangformung im Studio: Warum das rohe Signal aus der Kiste oft unspektakulär klingt und erst durch Layering, Kompression und gezieltes EQing auf den Einzelausgängen seinen massiven Punch entwickelt.
- Modernes Gear & Alternativen: Wie man sich das 808-Fundament heute ins Setup holt. Wir diskutieren VST-Plugins (Sonic Charge Microtonic, D16 Nepheton) sowie Hardware-Lösungen und Klone (Roland TR-8S, TR-08, Acidlab Miami, Behringer RD-8 und Arturia DrumBrute Impact).
Inklusive Audio-Demos und einem speziellen musikalischen Tribut an den Vibe der 808.
Themengliederung:
🎙️ Warm-up & Setup
- Studio-Talk: Hitzewellen, streikende Schreibtisch-Motoren und die kulinarische Abschweifung über Airfryer versus klassische Fritteuse.
- Das Motto des Tages: Eine Geräte-Sondersendung zur Roland TR-808, getreu dem Motto „Aller guten Dinge sind 808“.
⏪ Historie: Vom Flop zur Legende
- Die Anfänge (1980): Die Entwicklung durch Tadao Kikumoto mit dem anfänglichen Ziel, echte Schlagzeuge zu ersetzen.
- Kommerzielle Bauchlandung: Der teure Einführungspreis von 1300 Dollar, fehlende Speicherchips für echte Samples und die übermächtige Konkurrenz durch die zeitgenössischere LinnDrum.
- Produktionsstopp: Das frühe Ende nach ca. 12.000 produzierten Geräten, bedingt durch das Fehlen eines spezifischen Transistors, der für den Punch der Kickdrum verantwortlich war.
- Der Siegeszug aus dem Pfandhaus: Wie junge Musiker die verramschten Gebrauchtgeräte für unter 100 Dollar für sich entdeckten und kreativ nutzten.
- Meilensteine der Musikgeschichte: Der weltweite Durchbruch mit Marvin Gaye („Sexual Healing“) und die massive Prägung von Genres wie Hip-Hop, Electro-Funk und Synth-Pop.
🎛️ Klangarchitektur & Studio-Geheimnisse
- Die rohe 808: Einordnung des reinen, unbearbeiteten Sounds inklusive Audio-Demo aus dem Plugin Sonic Charge Microtonic.
- Die Magie der Post-Production: Wie durch Overdrive, Equalizer, Kompressoren und Layering über die Einzelausgänge der massiv drückende Sound auf Schallplatten erzeugt wird.
- Der unperfekte Groove: Warum temperaturabhängige und alternde Quarze der 808 ein Timing verleihen, das für den einzigartigen Groove der Maschine sorgt.
- Der große Vergleich: Die 808 mit ihren tiefen, wummernden Sinus-Bässen im direkten Vergleich zu den härteren Transienten der 909.
💻 Gear-Talk: Moderne Alternativen & Klone
- Software & VSTs: Virtuelle Alternativen wie D16 Nepheton, Sonic Charge Microtonic, das Transistor-Preset im Waldorf Attack 3 sowie integrierte Sampler wie in Ableton Live 12 oder Native Instruments Battery.
- Roland Hardware: Die modernen hauseigenen Lösungen, darunter die kompakte TR-08 mit ACB-Modeling, die umfassende TR-8S sowie die teure, analoge Neuauflage TR-1000.
- Dritthersteller & analoge Klone: Hardware-Alternativen wie die Acidlab Miami, Behringers RD-8 MK2 und der Arturia DrumBrute Impact.
- Sample-Packs & Rompler: Die Allgegenwärtigkeit der 808-Sounds in klassischen Drum-Expandern wie dem Yamaha RM50 und kommerziellen Sample-Bibliotheken.
🎵 Outro & musikalische Demos
- Track-Premiere: Ein eigens produzierter musikalischer Tribut mit geliehenen 808-Bässen und Rap-Elementen.
- Grüße an Tobi: Die Abmeldung des Schlagzeugers, der sich an diesem Tag lieber abseits der DAW beschäftigt.
- Fazit: Ein Aufruf an die Hörer zum kreativen Experimentieren und Verfremden von 808-Samples im eigenen Sampler.
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- Notstrom
- Sascha
Anzahl der Downloads: 226
Spieldauer: 0:44:12
Tag der Aufnahme: 05.08.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
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8 August 2026, 8:08 am - 2 hours 21 minutesProbe Podcast 101 elysia
Nein, das Lektorat hat nicht geschlafen, die Bude schreibt sich in lowercase, also machen wir das hier auch. Übrigens eine Sache, die uns Stefan Colsmann, Produktspezialist bei der Nettetaler Studio-Gear-Manufaktur, im Interview selbst gar nicht erzählt hat (der Hinweis kam erst danach per Mail. Guter Marketingmann!). Dafür reden wir knapp 140 Minuten über andere Dinge; wofür der Mastering-Mensch eigentlich zuständig ist, warum man (dafür?) einen 11’000-€-Kompressor braucht, was es bedeutet, vom Konzept bis zum Knopf alles in-house anzufertigen und was an marktwirtschaftlicher Bedeutung man als kleiner Betrieb in einer unscheinbaren Ecke NRWs eigentlich anstrebt. Ausserdem: Frontplatten, Plugins, Lötstrassen und Videospiele. Viel Spass damit.
🎧 Themen-Gliederung: Der Probe-Podcast – Zu Gast bei Elysia
- Intro & Begrüßung
- Gemütlicher Talk im Proberaum & Einlaufen
- Herzlich willkommen: Stefan Nettewald aus Nettetal
- Mastering – Erklärt wie für einen 5-Jährigen
- Definition: Der letzte Schritt vor der Vervielfältigung
- Die Metapher: Der Autobau vs. die perfekte Politur
- Warum für verschiedene Medien (Vinyl, CD, Streaming) unterschiedlich gemastert wird
- Der Kompromiss: „Mastering for the weakest link“
- Zu Besuch bei Elysia
- Wer und was steckt hinter der High-End-Audio-Schmiede?
- Die Geschichte seit 2006 & der легенdäre Alpha Compressor
- Die Philosophie: Werkzeuge, die aus echten Problemen im Studio entstehen
- Digital vs. Analog & Die Magie der Haptik
- Warum Schaltungen keine Bits & Bytes sind
- Haptisches Feedback: Hören und Fühlen statt Werte ablesen
- Die Entstehung der Transientenbearbeitung & der Transient Designer
- Signalbearbeitung bereits bei der Aufnahme (z. B. Human Beatpack)
- Design, Fertigung & Innovation
- Durchdachtes UI & Fertigung mit Toleranzen aus der Uhrenindustrie
- Channel X Studio: Der Brückenschlag zwischen analoger Haptik und digitaler DAW-Steuerung (Total Recall)
- Warum Elysia 99,8 % in-house fertigt und auf Fertigung im Ausland verzichtet
- Markt, Zielgruppen & Plugins
- Für wen lohnt sich Hardware für 7.500 € bis 11.000 €? (Synchron- & Hörbuchstudios)
- Warum VST-Plugins für Elysia kein Ersatz, sondern ein wichtiger Türöffner sind
- Das Paradoxon der unendlichen Möglichkeiten: „Choice Paralysis“ durch Plugin-Overload
- Warum sich Produktpflege, Nachsorge & Ersatzteile lohnen
- Home-Recording, Streamer & Die Zukunft der Audio-Branche
- Weshalb In-House-Qualität eine Grenze nach unten im Preis hat
- Der Wandel im Influencer-Marketing und Content-Creation
- Die Abschlussfrage: Gamer durch und durch
- Vom Donkey-Kong-Automaten in der Kneipe zur PS5 Pro
- Die Faszination GTA 6, Indie-Perlen & Videospiel-Soundtracks
- Verabschiedung & Outro
Links zur Ausgabe:
- elysia - We care about YOUR music!
- Studio Sessions at elysia - Sound&Recording-Magazin
- Willkommen auf colze.de
- Insert Coins e.V. – Gaming. Comunity. Events.
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Mitwirkende dieser Episode
- Stefan Colsmann
- Tobi
- Notstrom
- Sascha
Anzahl der Downloads: 158
Spieldauer: 2:21:22
Tag der Aufnahme: 15.07.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
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3 August 2026, 8:31 am - Intro & Begrüßung
- 1 hour 23 minutesProbe Podcast 100 Axel Hartmann
Back to the roots. Bevor wir ein gefühlt gerontokratischer Stammtisch wurden, der über seine ständigen mehr oder minder lebensbedrohlichen Wehwehchen referiert und die Folge dann nie veröffentlicht, waren wir bekanntlich mal eine Sendung übers Musik machen, die Technik und die Leute dahinter, und alles was so dazu gehört. Höchste Zeit da mal wieder anzusetzen – und wie könnte man besser rein starten als mit dem Mann, dessen Arbeit wir – und nicht nur wir – ständig unter den Fingern und in den Ohren haben? Axel Hartmann ist gescheiterter Berufsmusiker und umso erfolgreicherer Industriedesigner, dessen Ideen sich durch die letzten vierzig Jahre Musikgeschichte ziehen – vom der ersten Mikrowelle bis zum neusten Rhodes, vom Startup zum Weltkonzern und von der teuersten Boutique bis zum billigsten Controller. Mit ihm reden wir über seinen Werdegang und seine Arbeit, einige seiner bekanntesten und/oder seltsamsten Kreationen, über Galaxien, Mäuse und Menschen, und über so einiges mehr.
Themengliederung:
- Krankenstand & Comeback: Rückkehr in den Proberaum nach einer zweimonatigen Zwangspause durch Leisten-OPs und Rollerunfälle sowie die Vorstellung des Gastes Axel Hartmann.
- Vom Jura-Studenten zum Synthesizer-Designer: Axels ursprünglicher Traum vom Dasein als Pianist, der kurze Ausflug in die Rechtswissenschaften und die finale Entdeckung des Industriedesigns.
- Die Start-up-Phase bei Waldorf: Der Einstieg in die Synthesizer-Branche, die Gestaltung des 19-Zoll-Formats für den Microwave und die frühe Symbiose aus Hardware-Entwicklung und Sounddesign.
- Design-Philosophie & Musiker-Vorteil: Die Wichtigkeit von „Form follows Function“, die bewusste Integration von „Störern“ (visuellen Ankern) auf Bedienpanels und der massive Vorteil, als Designer die technischen Signalflüsse der Ingenieure zu verstehen.
- Corporate Identity (Arturia & Akai): Die enge Design-Partnerschaft mit Arturia (inklusive Diskussionen über unkonventionelle Farbexperimente aus Frankreich) und das Redesign des Akai MPK Mini, inspiriert von Minecraft und 90er-Jahre-Samplern.
- Hartmann Neuron – Genialität & Grenzen: Der tiefe Einblick in das visionäre Konzept der Resynthese und 5.1-Raumklang-Steuerung via Joystick. Die enormen Hürden durch mangelnde Rechenleistung in den frühen 2000ern und das tragische Ende des wegweisenden Projekts.
- Alesis Andromeda & komplexe Interfaces: Wie man hunderte Parameter sinnvoll anordnet. Der Weg vom starren Raster hin zum innovativen „Galaxien“-Konzept, das Funktionen nach Wichtigkeit und Modulzugehörigkeit in Kreisen gruppiert.
- Sledge 2.0 Black Edition (Studio Logic): Die Konzeption eines kompromisslosen Luxus-Synthesizers. Gefräst aus einem massiven Aluminiumblock mit Laser-Gravur – und die kontroverse Entscheidung, eine preiswerte Blofeld-Engine in ein High-End-Gehäuse zu verbauen.
- Verworfene Ideen & Prototyping: Workflow im Ravensburger Studio-Setup, die immense Bedeutung physischer Test-Modelle gegenüber reinen 3D-Renderings und nicht realisierte Hardware-Konzepte wie der integrierte „Rollbar“-Controller.
- Amp1 & BluGuitar: Die lange Freundschaft zu Thomas Blug in der saarländischen Musikszene. Der fundamentale Unterschied bei der Hardware-Entwicklung, wenn leidenschaftliche Musiker am Werk sind anstatt reiner Manager (Das Phänomen „Einen Roland bauen“).
- Leben abseits der Synthesizer: Entspannung beim Radfahren, Equipment-Optimierung beim Online-Shopping, Live-Auftritte mit der Coverband „Plattenspieler“ und der Umgang mit typischen körperlichen Verschleißerscheinungen wie dem Impingement-Syndrom.
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Mitwirkende dieser Episode
- Axel Hartmann
- Tobi
- Notstrom
- Sascha
Anzahl der Downloads: 330
Spieldauer: 1:23:14
Tag der Aufnahme: 08.07.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
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13 July 2026, 8:31 am - 3 hours 9 minutesProbe Podcast 99 War da nicht mal ne Musikmesse?
Jetzt hängen sogar schon die Konsum-Ausgaben auf der Festplatte fest! SCHANDE! Aber na ja, gut Ding will bekanntlich Weile haben und nach der Musikmesse ist vor der Musikmesse (vorausgesetzt die Messe ist noch da, hallo Frankfurt). Irgendwie haben sie zwar geplant, über die NAMM zu reden, aber landen dann doch schnell wieder bei der Apokalypse. Lieblingsgast Henrik ist auch wieder mit von der Partie und gemeinsam stellt man sich nicht nur der eigenen Kaufsucht, sondern auch die ewige Frage über die Nachhaltigkeit und die nachhaltige Frage über die Ewigkeit. Dass die Welt innert knapp 3 Monaten mal wieder ne völlig andere ist, macht dieses ganze Ding ja nur noch poetischer.
Themengliederung:
1. Rückkehr nach Pause und leicht eingerosteter Podcastbetrieb
Die Folge startet mit dem Hinweis, dass längere Zeit nichts erschienen ist. Krankheit, Rückenprobleme, Schnupfen und Real Life haben den Podcastbetrieb ausgebremst.
2. Eine ältere Aufnahme wird eingerahmt
Es wird erklärt, dass die eigentliche Folge schon länger auf der Platte liegt und manche Aussagen dadurch etwas gealtert sein könnten.
3. Abschweifungen über Musikmesse, ProLight + Sound und Fachmessen
Die Runde spricht darüber, dass frühere deutsche Musikmessen an Bedeutung verloren haben und viele Neuheiten heute eher auf internationalen Bühnen vorgestellt werden.
4. Privates Chaos, Katzen und Podcast-Humor
Zwischen Familienzuwachs, Katzen, alten Comedy-Anspielungen und Selbstironie wird der typische Probe-Podcast-Ton gesetzt.
5. Einstieg in Folge 99 mit Gast Henrik
Henrik ist wieder dabei, es wird über Mikrofone, Headsets, Lautstärken und alte Routinen gesprochen.
6. Kaputter Ikea-Tisch als perfekte Überleitung
Ein durchhängender Tisch im Studio wird zum Sinnbild für Technik, Belastbarkeit und den Einstieg in die NAMM-Themen.
7. Native Instruments und die unsichere Zukunft großer Musiksoftware
Die Runde diskutiert, was mit Native Instruments passiert, welche Rolle Kontakt spielt und ob Reaktor oder andere Teile der Firma langfristig weiterleben könnten.
8. Kritik an Installern, Accounts und Software-Abhängigkeiten
Es geht um Frust mit Installationssystemen, Aktivierungen und der Frage, ob gekaufte Musiksoftware wirklich dauerhaft nutzbar bleibt.
9. NAMM Show und die Frage nach echter Begeisterung
Die Gesprächsrunde prüft, welche NAMM-Neuheiten wirklich interessant waren – und kommt zunächst zu einem eher ernüchterten Fazit.
10. ASM Leviathan / LeviaSynth als großes Gesprächsthema
Der neue ASM-Synthesizer wird ausführlich besprochen: FM, acht Operatoren, hybride Synthese, analoge Filter, digitale Filter, komplexe Modulationsmöglichkeiten und ein auffälliges Design.
11. Faszination vs. Skepsis beim Klang
Während die Architektur beeindruckt, wird diskutiert, ob der Klang wirklich überzeugt oder ob das Gerät eher technisch spannend als musikalisch zwingend ist.
12. Luxus-Synthesizer und das 3000-Euro-Segment
Die Runde spricht über teure Flaggschiffe, Moog One, Waldorf Quantum, UDO, Modal, Behringer und die Frage, ob der Markt zunehmend zwischen billig und sehr teuer auseinanderfällt.
13. Polyend Endless und Effektpedale mit KI-Ansatz
Polyend Endless wird als Effektpedal-Plattform besprochen, bei der eigene Effekte möglich sind – entweder über Community, SDK oder KI-Playground.
14. Tokens, Playground und neue Abhängigkeiten
Die Diskussion dreht sich darum, ob solche Systeme wirklich offen sind oder ob neue Account-, Token- und Plattformabhängigkeiten entstehen.
15. Software-Langlebigkeit als Grundsatzthema
Ausgehend von Polyend und Native Instruments geht es grundsätzlich darum, ob Software, Plugins und digitale Instrumente auch in 20 Jahren noch funktionieren sollten.
16. Hardware vs. Software
Hardware wird als möglicherweise langlebiger betrachtet, aber auch nicht als ewig. Software kann lange leben, wenn sie gepflegt wird – hängt aber oft an Firmen, Servern und Betriebssystemen.
17. Standards, Schnittstellen und digitale Archivierung
Die Runde diskutiert, warum Kompatibilität so wichtig ist und ob Musik, Daten und Software langfristig besser archiviert werden müssten.
18. Korg, Chaos Pad und elektrische Kalimba
Zum Schluss geht es um Korg: ein neues Chaos Pad, experimentelle Instrumente und die elektrische Kalimba als Beispiel für mutige, ungewöhnliche Produktideen.
19. Fazit: Zwischen Technikbegeisterung und Zukunftsskepsis
Die Folge endet nicht mit einer einfachen Antwort, sondern mit dem typischen Probe-Podcast-Gefühl: viel Faszination für neue Geräte, aber auch viel Skepsis gegenüber Märkten, Plattformen und digitaler Vergänglichkeit.
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Mitwirkende dieser Episode
- Henrik
- Tobi
- Notstrom
- Sascha
Anzahl der Downloads: 720
Spieldauer: 3:09:05
Tag der Aufnahme: 27.01.26
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4 May 2026, 8:31 am - 1 hour 33 minutesProbe Podcast 98 TUNEGIRL
Es ist 2026 (okay, zum Aufnahmezeitpunkt 2025) und wir haben endlich eine Frau im Podcast (schockierte Nerd-Geräusche). Und was für eine! Tunegirl kommuniziert mit den Euroracks, spielt vor 80’000 Leuten und steht mit ihrem Namen und ihrer Musik nicht selten für „DAS Liveset der [Veranstaltung einsetzen]“. Mit ihr zusammen reden wir über ihren Werdegang, natürlich über Eurorack, über Drum Machines, Frauen in Männerdomänen, das Fusion-Festival und über Gabba-Beats in der Röhre. Viel Spass
🎙️ Themenübersicht
Episode: TuneGirl – Modular, Live-Techno & 909
1. Einstieg & Vorstellung
- Begrüßung im Proberaum
- Vorstellung von Andrea alias TuneGirl
- Erste Einordnung: Underground-Künstlerin oder einfach Musikerin?
2. Musik ohne Etikett
- „Ich mach einfach“ – Intuition statt Konzept
- Live-Performance vs. Arrangement im Studio
- Warum geplante Tracks schwieriger sind als spontane Sets
3. Drum-Machine als vollständiges Instrument
- Komplette Tracks nur mit einer TR-909
- Übung oder Gefühl?
- Performance-Energie statt Perfektion
4. Modularsysteme & Eurorack-Welt
- Vom Atari & MIDI zur Control Voltage
- Warum Eurorack „lebendig“ wirkt
- Arbeiten mit vorgepatchten Systemen
- Modular ohne Speicher – Musik im Moment
- Filter, Trigger-Sequencer & rhythmischer Fokus
5. Analoge Emotion vs. digitale Kontrolle
- Sampling-Module & moderne Entwicklungen
- Warum nicht alles speicherbar sein muss
- Gefühl statt technischer Erklärung
- Instrument als Partner – nicht als Werkzeug
6. Live spielen ohne doppelten Boden
- Keine Backups, keine Ableton-Absicherung
- Sync-Probleme & Improvisation
- Modular als Risiko – und Freiheit
- Stress, Flow und spontane Lösungen auf der Bühne
7. Drum-Machines im Vergleich
- Roland TR-909 & der Mythos des Club-Sounds
- Roland TR-1000 – Hype oder Studiomaschine?
- Korg Drum-Log – unterschätzt oder missverstanden?
- Hex Drums & Performer-Konzepte
- Jomox & charakterstarke Analogsounds
8. Modular-Szene & weibliche Präsenz
- Entwicklung der letzten Jahre
- Sichtbarkeit durch Instagram & Social Media
- Mehr Diversität in der elektronischen Musik
- Superbooth & neue Generation Performerinnen
9. Social Media & Musikszene im Wandel
- YouTube vs. Instagram
- Reichweite statt Subkultur
- Vernetzung statt Isolation
- Digitalisierung als Chance
10. Festival-Erfahrungen
- Live-Auftritt auf der Fusion
- Große Bühne, großes Publikum
- Modular-Techno im Festival-Kontext
11. Technikphilosophie
- Manuals lesen oder selbst entdecken?
- Musik als emotionale Interaktion
- Analog, Digital – oder egal?
- Maschine und Mensch als Team
12. Ausblick & persönliche Haltung
- Warum Modular bleibt
- Keine Kompromisse beim Setup
- Musik als innerer Ausdruck
- Leidenschaft über Perfektion
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Mitwirkende dieser Episode
- TUNEGIRL
- Tobi
- Notstrom
- Sascha
Anzahl der Downloads: 632
Spieldauer: 1:33:59
Tag der Aufnahme: 21.10.25
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2 March 2026, 9:31 am - 1 hour 21 minutesProbe Podcast BONUS: 032 ATTACKE
Oh, guck mal, Plugin-Time! Schon wieder eine olle Kamelle durch den Wolf, äh, Rolf gejagt und voilà, neue Massstäbe. Mitsamt Waldorf-CEO Wöhrmann schnacken wir ein wenig über den runderneuerten Attack 3 Percussion Synthesizer, gutes Plugin-Design, eventuelle Lehren für die Hardware-Entwicklung, die Drum-Plugin-Einbindung in modernen DAWs und irgendwann auch über Entwicklungsländer und den so genannten wachsenden Markt. Ausserdem; kleines Bonus-Segment wegen pünktlich zur Aufnahme gedroppter Arturia FX-Collection 6 und darüber, dass meine Kollegen pawlowsche Wauwaus sind (ich darf das so schreiben, die lesen das hier eh nicht)
🗂️ Themen-Gliederung
1. Begrüßung & Bonus-Hinweis zum Release
Einstieg in die Folge mit einem aktuellen Anlass: das Release von Attack 3 und der zeitlich begrenzte Upgrade-Preis. Kurze Einordnung als „Bonus-Folge“ mit Nerd-Faktor – kein oberflächlicher News-Talk, sondern ein echtes Deep Dive.
2. Was ist Attack 3 – Update oder Neuentwicklung?
Diskussion darüber, ob es sich lediglich um eine Versionsnummer mehr handelt oder um eine strukturelle Weiterentwicklung. Betrachtung der Engine: Bewährtes Fundament oder technischer Neubeginn? Wo endet Evolution – wo beginnt Neudesign?
3. 25 Jahre Attack – Historischer Überblick
Rückblick auf die Entstehung 2001, Attack 2 im Rahmen der Waldorf Edition und die ungewöhnliche Reihenfolge von Software → Hardware. Einordnung in die Synthesizer-Geschichte und Waldorfs Plugin-Tradition.
4. GUI-Redesign & responsive Oberfläche
Analyse der neuen Oberfläche: klassischer Synth-Aufbau statt modischer Effekt-Optik. Diskussion über Design-Philosophie – zeitlos vs. trendgetrieben. Responsive GUI als technischer Fortschritt und Workflow-Vorteil.
5. Synthesizer-Struktur vs. Drum-Maschine
Grundsatzfrage: Ist Attack ein Drum-Plugin oder ein vollwertiger Synthesizer für Percussion? Betrachtung der subtraktiven Architektur mit Oszillatoren, Filter, Hüllkurven und Modulationen – und warum das entscheidend ist.
6. 24 Instrumente – Aufbau & Routing
Detaillierte Erklärung der 24 Kanäle. Trennung zwischen klassischem Drum-Trigger-Verhalten und erweiterten Instrumenten-Spuren. Möglichkeiten des internen Routings und Signalfluss-Struktur.
7. Polyphone Sektion (Kanäle 13–24)
Die hinteren 12 Kanäle als eigenständige polyphone Synthesizer. Einsatzmöglichkeiten jenseits von Kick und Snare: Basslines, Chords, Melodie-Elemente. Erweiterung vom Drum-Tool zum Produktionswerkzeug.
8. Sample-Engine, Round Robin & Velocity
Neue Sample-Optionen im Oszillator-Kontext: User-Samples, Velocity-Mapping, Round Robin. Diskussion über die Integration von Sampling in eine Synthese-Architektur – versteckt, aber mächtig.
9. 6 Sendbusse mit Kompressor & Effekten
Analyse der internen Effektstruktur: getrennte Insert- und Send-Effekte, Kompressor und EQ pro Bus. Bewertung der Produktionsnähe – Sounddesign direkt im Instrument statt in der DAW.
10. Sequencer-Diskussion & DAW-Integration
Warum Attack keinen eigenen Pattern-Sequencer besitzt – und ob das ein Vorteil ist. Diskussion über DAW-Drum-Grids, externe Controller (z. B. Beatstep) und die Frage nach einer standardisierten Plugin-Drum-Schnittstelle.
11. Hardware-Gerüchte & zukünftige Drum-Maschine
Einordnung der Aussagen zur kommenden Hardware. Drum-Maschine ja – Groovebox nein. Spekulationen über Positionierung, Funktionsumfang und Design-Philosophie.
12. Website-Release-Problematik & CDN-Debatte
Technischer Exkurs: Warum brechen Hersteller-Webseiten bei Releases regelmäßig zusammen? Diskussion über Content-Delivery-Networks, Infrastruktur, Kosten und Realität kleiner Firmen.
13. Musikmarkt & Wachstum – Realität vs. Fantasie
Grundsatzdiskussion über Wachstum in der Musikbranche. Warum Musikinstrumente keine exponentielle Wachstumsbranche sind. Unterschiede zwischen Musikkonsum und Musikproduktion. Betrachtung globaler Märkte.
14. Kurzer Exkurs: Arturia FX Collection 6
Abschweifung in Richtung Plugin-Markt: Update-Strategien, Preismodelle, Upgrade-Rabatte und die Psychologie von Software-Käufen. Vergleich von Produktpolitik.
15. Fazit & persönlicher Eindruck
Persönliche Bewertung von Attack 3: Klang, Druck, Möglichkeiten, Bedienung. Einordnung als Werkzeug für Sounddesigner und Produzenten – nicht nur für Preset-Nutzer.
16. Outro
Verabschiedung mit Ausblick auf kommende Folgen, Hinweis auf Community-Feedback und Einladung zur Diskussion.
Links zur Ausgabe:
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- Rolf Wöhrmann
- Tobi
- Notstrom
- Sascha
Anzahl der Downloads: 197
Spieldauer: 1:21:05
Tag der Aufnahme: 19.02.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
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Der Beitrag Probe Podcast BONUS: 032 ATTACKE erschien zuerst auf Probe Podcast.
21 February 2026, 9:34 pm - 1 hour 14 minutesProbe Podcast BONUS: 031 Bye Bye NI?
Der längst überfälligen ersten Ausgabe des Podcast-Jahres 2026 implodiert zwei Stunden vor Aufnahme die Vorbereitung samt Thema? Macht nix, woanders implodieren ganze Imperien. Relativ unvorbereitet, aber im Bewusstsein des eigenen Bildungsauftrags wühlen sich die drei durch eine Flut an Infos, besprechen Impact, Legacy und mögliche Konsequenzen und mutieren im Dschungel äusserst unübersichtlicher Behördenplattformen irgendwann zu Journalisten.
🎧 Themenübersicht
Ankommen im Proberaum
Ein müder Abend, schlechte Laune, kleine Sticheleien – der klassische Einstieg in eine eigentlich entspannte Aufnahme. Noch ahnt niemand, dass sich der Fokus der Folge gleich komplett verschieben wird.Das geplante Thema kippt
Kurz vor der Aufnahme taucht eine Nachricht auf, die alles verändert: Native Instruments soll Insolvenz angemeldet haben. Aus Smalltalk wird plötzlich Recherche.Erste Reaktionen und Skepsis
Ungläubigkeit, spontane Einschätzungen und die Frage: Kann das wirklich stimmen? Warum kommt diese Meldung genau jetzt – und warum wirkt sie gleichzeitig so groß und so vage?Live-Recherche on Air
Unternehmensregister, Insolvenzbekanntmachungen, News-Artikel, Foren und Reddit-Threads werden gemeinsam durchforstet. Unterschiedliche Quellen, widersprüchliche Informationen und jede Menge offener Fragen.Was bedeutet „Insolvenz“ eigentlich?
Einordnung des deutschen Insolvenzrechts: Was heißt das konkret für ein Unternehmen? Was passiert mit laufendem Betrieb, Servern, Angestellten und Kunden?Native Instruments als Konzern
Ein Blick auf das Firmengeflecht: Native Instruments, Holding-Strukturen und die Rolle von iZotope, Plugin Alliance, Brainworx und weiteren Marken.Die Angst um Kontakt & das Ökosystem
Warum Kontakt mehr ist als nur ein Sampler. Welche Bedeutung Third-Party-Libraries haben – und warum ein Wegfall für viele Hersteller existenzbedrohend wäre.Hardware, Software und alte Entscheidungen
Rückblick auf frühere Produkte, verpasste Chancen, problematische Releases und strategische Fehlentscheidungen der letzten Jahre.Corona, Marktverschiebung und Konkurrenz
Warum andere Hersteller profitiert haben – und Native Instruments möglicherweise nicht. Preisstrategien, Einsteiger-Ökosysteme und verändertes Nutzerverhalten.Spekulationen über Käufer und Zerschlagung
Wer könnte welche Teile übernehmen? Kontakt, Traktor, Synths, DJ-Sparte – und warum manche Käufer ein Albtraum wären.Fake News oder Branchenbeben?
Zweifel an der Berichterstattung, journalistische Sorgfalt und der Versuch, Fakten von Gerüchten zu trennen.Die Wendung zum Schluss
Weitere Recherchen bringen neue Hinweise – die Insolvenz scheint sich doch zu bestätigen. Das Thema ist damit nicht abgeschlossen, sondern fängt gerade erst an.Links zur Ausgabe:
- Insolvenzbekanntmachungen: Suche nach Veröffentlichungen
- Press Area
- inMusic - Home of the world’s premier music industry brands
- Focusrite | Audio Interfaces and Pro Audio Equipment
- From the synthesizers community on Reddit
- Unternehmensregister - Die zentrale Plattform zu Unternehmensdaten
- Native Instruments GmbH is preliminary insolvency; acquisition by Bridgepoint and Bain Capital Credit?
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Anzahl der Downloads: 431
Spieldauer: 1:14:19
Tag der Aufnahme: 27.01.26
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
Podcast Lizenz:
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Der Beitrag Probe Podcast BONUS: 031 Bye Bye NI? erschien zuerst auf Probe Podcast.
27 January 2026, 11:35 pm - 4 hours 47 minutesProbe Podcast 97 Ein letztes Mal 2025
Ja, der sollte ursprünglich noch im letzten Jahr veröffentlicht werden, aber wer rechnet denn auch damit, dass die drei mal eben die mit Abstand längste Folge ihrer Podcastkarriere aufnehmen, bei diesem gemütlichen (und teilweise auch übermüdetem) Proberaumgespräch zwischen den Jahren. Aber; (weitgehend) alles drin, alles dran. Die grossen Themen, die die Welt bewegen, das letzte Podcastjahr kompakt zusammengefasst, eine Ode an die Gäste (besonders an einen), fast eine Stunde Materialschlacht-Analyse und noch eine weitere über die gar nicht mal so überraschenden Erkenntnisse. Und gegen Ende gibts dann auch endlich mal wieder richtig viel eigene Musik. See you (oder eher „hear you“?) in 2026 (ach, da sind wir schon? Well well, next week).
🧭 Themenübersicht der Episode
Ankommen im Proberaum
Ein ungefilterter Einstieg: Technik hakt, Gespräche stolpern los – und genau daraus entsteht die Atmosphäre, die diese Folge prägt.
Zwischen Jahren und Gedanken
Weihnachten, Jahresende und der Moment dazwischen: persönliche Rückblicke, Müdigkeit, Routinen und das Gefühl, einmal kurz innezuhalten.
Reden ohne Plan – aber mit Haltung
Warum nicht jedes Gespräch ein Ziel braucht und Abschweifungen oft mehr erzählen als strukturierte Thesen.
Musik als Rückzugsort
Musikmachen zwischen Alltagsstress, Idealismus und dem Wunsch, sich kreativ nicht verbiegen zu lassen.
Synthesizer, Gear & Realitätscheck
Hardware-Träume, Software-Updates, Fehlkäufe, Highlights – und die ehrliche Frage, was man wirklich braucht.
Trends, Hypes und Ernüchterung
Was gerade „angesagt“ ist, warum vieles austauschbar wirkt und wo echte Inspiration trotzdem noch entsteht.
KI, Kreativität und Grauzonen
Künstliche Intelligenz zwischen Werkzeug, Bedrohung und Chance – inklusive Urheberrecht, Eigenleistung und kultureller Verantwortung.
Plattformen & Monetarisierung
Streamingdienste, Werbung, Abo-Modelle und die Frage, wer von Musik und Podcasts eigentlich noch profitiert.
Community, Erwartungen und Realität
Zuhörende, Kommentare, Rückmeldungen – und der schmale Grat zwischen Austausch, Projektion und Erwartungsdruck.
Gesellschaftliche Nebengeräusche
Fußball, Medienereignisse, Aufmerksamkeitsökonomie und das Gefühl, ständig Teil eines Dauerrauschens zu sein.
Humor, Ironie & Grenztests
Witze, Seitenhiebe, bewusste Überzeichnungen – und warum nicht alles bierernst gemeint sein muss.
Das Jahr im Rückspiegel
Ein persönlicher Rückblick auf Podcast, Gespräche, Dynamiken und Veränderungen im eigenen Format.
Müdigkeit, Zweifel und Weitermachen
Erschöpfung, Sinnfragen und trotzdem der Wunsch, weiterzumachen – nur bewusster.
Offenes Ende statt Fazit
Kein abschließendes Urteil, kein fertiger Plan – sondern Gedanken, die mitgenommen werden dürfen.
Links zur Ausgabe:
- Disperse - Stay
- Rabbit in Your Headlights
- Pink Floyd - Wish You Were Here (Full Album)
- The Dark Side of the Moon - Pink Floyd - (FULL COVER Live in Studio)
- Tubular Bells (Pt. I)
- Deichkind – Richtig Gutes Zeug
- #540290 BlackZon Spryte MT Turbo - Red
- Chris Huelsbeck Productions
- Life Is Strange Soundtrack - To All Of You By Syd Matters
- Echoes of Slumbering Meadows
- The Notwist - Superheroes, Ghostvillains & Stuff [FULL ALBUM STREAM]
- Besseri Stadt
- Lonely Keys - Mixed
- The Drill - Mixed
- Juno
- Ebola for MushiFlo - Black People want Christmas (even if they don't know what it is)
- Strudel REPL
- Sonic Pi - Musik programmieren im Selbsttest: Coding Beats statt Knöpfe drehen?
- Expressive E Osmose 61
- Your Sound Journey - Meinl Sonic Energy
- Lambda Synthetics
- Hacky Sack®
- VEGAN-BEEF eskaliert komplett! (Raffaela vs. Nikibrah)
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Mitwirkende dieser Episode
- Tobi
- Notstrom
- Sascha
Anzahl der Downloads: 494
Spieldauer: 4:47:33
Tag der Aufnahme: 27.12.25
Diese Folge stammt aus der Staffel 4, es gibt insgesamt 4 Staffeln.
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5 January 2026, 7:30 am - 3 hours 13 minutesProbe Podcast 96 Dawesome V3
Gut Ding will Weile ha… äh, ein Jahr lang auf Tobis Festplatte vergammeln. Schande, Schande, Schande. Aber wenigstens kann man so noch mit einem weiteren Kracher aus der Weihnachtszeit aufwarten (wenn auch nicht aus der diesjährigen). Peter ist zurück und erzählt vom (damals…) aktuellen MYTH 1.5-Update (das gefühlt eher ein Upgrade ist), dem Freebie-Ableger ZYKLOP, seinem kommenden Effekt-Plugin HATE (inzwischen seit 9 Monaten veröffentlicht) und irgendwann auch noch ganz viel spannendes über die älteren Kracher: ABYSS, NOVUM, KULT & CHOP SUEY. Und ausserdem schweifen die vier wieder ab in die grossen zeitgenössischen wie zeitlosen Themen der Welt: Kreaitivät, KI, Evolution und das Ficken. Frohes Jahresende (welches auch immer…).
✨ Themengliederung
Ein Gespräch, das dort ansetzt, wo andere aufhören
Ein Wiedersehen im Proberaum, lose Fäden aus früheren Gesprächen und die Erkenntnis, dass manche Themen nicht veralten – sondern reifen.
Myst 1.5 – Wenn Klang nicht stehen bleibt
Ein Update als Denkimpuls: Resynthese nicht als Effekt, sondern als Einladung, vorhandenes Material weiterzuentwickeln und neu zu hören.
Zyklop – Klarheit durch bewusste Begrenzung
Warum weniger Regler manchmal mehr Musik bedeuten. Reduktion als Designentscheidung, nicht als Verzicht.
Resonanzen lernen hören
Trainable Resonators, spielbare Resonanzen und die Idee, aus Geräusch, Zufall und Struktur Instrumente entstehen zu lassen.
Technik, die nicht im Weg steht
Machine Learning, Resynthese und komplexe Verfahren – aber immer mit der Frage: Hilft es der Intuition oder steht es ihr im Weg?
Jenseits der zwölf Töne
Mikrotonalität, alternative Skalen und die Suche nach musikalischem Ausdruck außerhalb vertrauter Raster.
Oberfläche als Haltung
UI-Design als kreative Leitplanke: Übersicht, Direktheit und „what you see is what you get“ statt Parameterlabyrinth.
Unsichtbare Grenzen
DAWs, Plugin-Formate und technische Limits, die selten thematisiert werden – und doch jede Entscheidung mitprägen.
Community ist mehr als Feedback
Vom Erfahrungsaustausch zur gemeinsamen Entwicklung: Wann Community inspiriert – und wann sie überfordert.
Klang als Entdeckungsreise
Warum gutes Sounddesign oft dort entsteht, wo Planung auf Spieltrieb trifft.
Gedanken, die offen bleiben dürfen
Kein Fazit im klassischen Sinn – sondern Fragen, Ausblicke und Raum für das, was noch kommen darf.
Links zur Ausgabe:
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- Peter
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Spieldauer: 3:13:36
Tag der Aufnahme: 03.12.24
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28 December 2025, 10:37 pm - 1 hour 26 minutesProbe Podcast 95 Ein proteinreiches Interview
Synthsgiving, drei Wochen später. Zusammen mit Waldorf-Chefkoch Rolf Wöhrmann werden ein paar Augen und Ohren auf die neue kleine Irgendwie-Mikrowelle und ihr immenses Potenzial als Serienpilot geworfen (klingt brutaler als es ist). Außerdem: Homepartys, Kraftwerk, die Ehrfurcht vor anderer Leute Sounddesign, Non-Album-Tracks, TRS-Midi und Farbstreifen als „gotta catch ‚em all“
🧩 Themengliederung
Einstieg & Kontext
- Begrüßung und kurze Einordnung der Folge
- Warum der Waldorf Protein gerade viel Aufmerksamkeit bekommt
- Erwartungen, Hype und erste Eindrücke
Vom Konzept zum Instrument
- Die Idee hinter einer kompakten, bezahlbaren Hardware-Serie
- Entwicklung unter realen Einschränkungen: Formfaktor, CPU, Kosten
- Warum bewusste Limitierungen kreative Entscheidungen fördern
Design, Form & Haptik
- Gehäuse, Materialien und Größenfindung
- Farbkonzept und Wiedererkennbarkeit
- Instrument vs. Gadget – warum sich der Protein „richtig“ anfühlt
Klangarchitektur & Wavetable-DNA
- Herkunft der Wavetables und klangliche Einordnung
- Charakter des Grundsounds
- Warum der Protein keine Microwave-Kopie ist
Filter, Flavor & klangliche Feinheiten
- Filtermodelle und deren musikalischer Einsatz
- Flavor als bewusst „unperfekter“ Parameter
- Warum kleine Eingriffe große Wirkung haben
Multitimbralität & Performance
- Layer, Multimode und kreative Spielweisen
- Round-Robin, Layering und musikalische Anwendung
- Workflow statt Feature-Overkill
Effekte, Sequencer & musikalischer Kontext
- Effekte als Teil des Instruments, nicht als Beiwerk
- Arpeggiator und Step-Sequencer im Alltag
- Warum Effekte hier bewusst global gedacht sind
Firmware, Updates & Weiterentwicklung
- Beta-Features und nachgereichte Funktionen
- Preset-Management und Speicherentscheidungen
- Community-Feedback zwischen Wunschliste und Machbarkeit
Bedienung & Workflow
- Direktheit vs. Menüführung
- Lernen durch Spielen statt Lesen von Handbüchern
- Warum Inspiration wichtiger ist als Vollständigkeit
Blick nach vorn
- Gedanken zu Editoren, Erweiterungen und zukünftigen Ideen
- Produktserie statt Einzelgerät
- Wohin sich moderne Hardware-Synthesizer entwickeln könnten
Abschluss & Fazit
- Persönliche Einordnung des Instruments
- Für wen der Waldorf Protein besonders spannend ist
- Verabschiedung und Ausblick auf kommende Folgen
Links zur Ausgabe:
- Protein – Waldorf Music
- Waldorf Protein – Bei Thomann *
- BEST SYNTHS & MUSIC PRODUCTION GEAR 2025 - YouTube
- Braun HiFi Vintage Tuner CE1020, 2426/11592
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- Rolf Wöhrmann
- Tobi
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Spieldauer: 1:26:55
Tag der Aufnahme: 15.12.25
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17 December 2025, 9:38 pm - 2 hours 58 minutesProbe Podcast 94: Es wird uns alle umbringen
KI, das Wort der (inzwischen sehr lange dauernden) Stunde. Seit Jahren reden sie darüber, dass sie mal darüber reden müssen, jetzt tun sie es. Zusammen mit etwas mehr Kompetenz im Thema (in Form eines alten Podcastfreundes) hangeln man sich im schier nicht zu überblickenden und auch nicht enden wollenden Themendschungel der mit sich selbst redenden Algorithmen von Suno nach Udio, von Jura nach Theo und von der Steinzeit in hypothetische Zukünfte. Ausserdem: Indische Weihnachtshits, instabiles Werkzeug, traumatisierte Menschen, getötete Subkulturen, Sexbots, Philosophen, Ameisenstrassen, Vogelschwärme, bessere Go-Spieler, individuelle Marvelfilme, billige Fackeln und notwendige Mistgabeln. Enjoy!
Themen-Gliederung
1. Einstieg: Warum dieses Thema jetzt unvermeidlich ist
- Gefühltes „Aufschieben über Jahre“ und warum es genau jetzt passt
- KI als technologischer Kipppunkt – nicht Zukunft, sondern Gegenwart
- Persönlicher Zugang: Warum dieses Thema emotional, kreativ und gesellschaftlich berührt
2. Von Spielerei zu Realität: Was sich bei KI wirklich verändert hat
- Qualitätssprung bei Audio, Musik und Bildern
- Warum man KI-Inhalte heute kaum noch sicher erkennt
- Artefakte als Übergangsphänomen – technische Grenzen vs. Zeitfrage
3. KI-Musik im Detail: Klang, Arrangement und Täuschung
- Warum KI nicht mehr nach „Hobbymusiker“ klingt
- Arrangement-Tiefe, Harmonien und stilistische Sicherheit
- Gesang, Vocals und die Frage: technisch perfekt – aber menschlich?
4. Prompten als neue Kreativtechnik
- Warum gute Ergebnisse kein Zufall sind
- Prompt-Arbeit als eigenes kreatives Handwerk
- Meta-Kreativität: Wenn neue Tools neue Ausdrucksformen erzwingen
5. Drei Ebenen von Musik – und warum KI jede davon anders trifft
- Musik hören (Konsum)
- Musik verkaufen (Industrie & Ökonomie)
- Musik machen (Ausdruck, Körperlichkeit, Gemeinschaft)
- Warum diese Trennung historisch neu und problematisch ist
6. Musik als menschliche Konstante
- Warum Menschen immer Musik gemacht haben
- Musik, Bewegung und Körper als Einheit
- Neurobiologie, Erinnerung und emotionale Verankerung
- Musik als etwas, das man nicht „lernen“, sondern wiederfinden muss
7. Entfremdung durch Perfektion
- Schultrauma, Leistungsdenken und musikalische Selbstabwertung
- Profimusik vs. Alltagsmusik
- Warum „Ich bin unmusikalisch“ ein antrainierter Irrtum ist
8. KI als Spiegel – nicht als Feind
- Was KI uns über Kreativität und Musterdenken zeigt
- Warum Wahrscheinlichkeiten trotzdem Bedeutung erzeugen
- Die unbequeme Frage: Was ist wirklich menschlich an Kunst?
9. Gegenbewegungen: Punk, DIY und Live-Kultur
- Punk als historisches Gegenmodell zur Perfektion
- Warum KI nie echte Subkultur erzeugen kann
- Rückkehr zu Live-Spiel, Gemeinschaft und Imperfektion
10. KI-Blase, Ökonomie und der nächste Knall
- Geschäftsmodelle, Energieverbrauch und Skalierungsgrenzen
- Warum mehr Rechenleistung nicht automatisch bessere KI bedeutet
- Parallelen zur Dotcom-Blase und zu früheren Technikversprechen
11. Spezialisierte KI vs. „Alleskönner“
- Medizin, Technik und echte Anwendungsfälle
- Warum spezialisierte KI sinnvoll ist
- Warum generischer Content eher Slop produziert als Fortschritt
12. Dead-Internet-Theory und Content-Selbstverdauung
- KI produziert Content für Algorithmen
- Menschen als Randerscheinung
- Sinnverlust durch Überproduktion
13. Utopien, Irrwege und unbequeme Fragen
- Teilen statt besitzen?
- 3D-Druck, KI und Ressourcen – Hoffnung oder Illusion?
- Warum Technik allein keine gesellschaftlichen Probleme löst
14. Offenes Ende: Was bleibt vom Menschlichen?
- Musik als Beziehung, nicht als Produkt
- Gemeinschaft statt Optimierung
- Warum echte Kreativität immer wieder neue Wege findet
Links zur Ausgabe:
- Dawesomemusic
- no. 105
- Braucht es im Zeitalter der KI einen neuen Menschen? - matthiaszehnder.chmatthiaszehnder.ch
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- Peter
- Tobi
- Notstrom
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Anzahl der Downloads: 212
Spieldauer: 2:58:07
Tag der Aufnahme: 11.12.25
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14 December 2025, 1:19 am - More Episodes? Get the App