- 52 minutes 7 secondsBeinah ein Star
© ERFLaura ist 21 Jahre alt, und ihr Traum wird gerade wahr: Nach Gesprächen mit Warner, Sony und Universal unterschreibt die Singer-Songwriterin aus Hamburg bei Sony. Sie bekommt den Künstlernamen LuCia, zwei Manager und arbeitet mit Produzenten, die auch für bekannte deutsche Stars tätig sind. Rund 30 Songs sind fast fertig produziert – veröffentlicht wird keiner. Innerhalb eines Jahres brechen Beziehung, Freundeskreis und der Kontakt zur Mutter weg, Laura erkrankt an einer Depression und verliert den Antrieb, Musik zu machen. Der Wendepunkt kommt für sie nach einem Kreislaufkollaps in einem Einkaufszentrum. Diese Erfahrung beschreibt sie als Begegnung mit Jesus. Es folgt ihr erstes Gebet in der letzten Reihe einer katholischen Kirche. Heute, einige Jahre später, macht Laura christliche Musik – unter demselben Künstlernamen LuCia, den sie damals bei Sony bekam.
Lauras Sehnsucht nach Annahme begann lange vor dem Labelvertrag. Sie sang acht Jahre in einem privaten Kinderchor und reiste mit ihm als Kind bis in die USA, nach China und nach Kanada. Dort entstand ihr Traum von der Musik. Ihren ersten Song schrieb sie mit etwa neun Jahren, als ihr Hamster starb – ein Abschiedslied. Später verarbeitete sie in Liedern vor allem die Beziehung zu ihrem Vater, der nach ihrer Beschreibung „da war, aber irgendwie auch nicht“, und das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Damit erzählt Lauras Geschichte etwas, das nicht nur Musiker und Musikerinnen kennen: die Erfahrung, dass Erfolg und Anerkennung von außen ein inneres Defizit nicht auffüllen.
Warum fühlt sich Erfolg manchmal leer an?
Laura beschreibt, dass sie mit einem Major-Label-Vertrag, zwei Managern und 30 fast fertigen Songs trotzdem innerlich leer war: „Um fünf Uhr nachts aus dem Studio kommen und dann noch im Hotelzimmer sitzen und gegen die Wand starren und einfach nur Leere zu empfinden ist nicht schön.“ Ihre Erklärung im Rückblick: Hinter der Leere stand der Wunsch, geliebt und anerkannt zu werden. Anerkennung aus der Welt erlebt sie als flüchtig – das ist ihre persönliche Deutung, keine allgemeine Diagnose.
Was passiert, wenn man seine Identität komplett auf einen Traum baut?
Laura sagt über die Musik: „Das war alles, worauf ich meine Identität gestützt habe. Und wenn dir das dann wegfällt, dann fällst du tief.“ Als Beziehung, Freundschaften und der Kontakt zur Mutter gleichzeitig wegbrachen, fiel für sie auch die letzte tragende Säule weg. Sie beschreibt das nicht als Fehler des Traums, sondern als Risiko, wenn der Selbstwert ausschließlich an einem Bereich hängt.
Wie kann der Vater-Mangel den Selbstwert prägen?
Laura erzählt, dass ihr Vater körperlich anwesend, aber emotional nicht da war, und dass ihre Eltern sich trennten, als sie zwölf war. Daraus entstand für sie das Gefühl: „Ich bin nicht gut genug.“ Diese Erfahrung verarbeitete sie in Songs, unter anderem in einer Zeile, die sie minutenlang wiederholt: „Du warst nie für mich da.“ Sie schildert das als ihre Erfahrung, nicht als allgemeingültige psychologische Erklärung.
Hilft es, Gefühle aufzuschreiben?
Für Laura ist Schreiben seit ihrer Kindheit der Weg, schwere Gefühle abzuladen. Ihren ersten Song schrieb sie mit etwa neun Jahren, als ihr Hamster starb – „der Abschied an sich hat mir nicht gereicht, ich musste es künstlerisch verpacken“. Sie beschreibt es als Möglichkeit, „ein Stück der Last abzugeben“. Das ist ihre persönliche Erfahrung und ersetzt keine Behandlung.
Was ist ein A&R bei einem Musiklabel?
Ein A&R ist die Person im Label, die als Bindeglied zwischen Künstlerin und Firma arbeitet und das Projekt intern voranbringt. Laura beschreibt es so: „Der marschiert für dich.“ Sie entschied sich deshalb bewusst für das Label mit dem begeistertsten A&R – und verließ Sony nach einem Jahr, als genau diese Person das Unternehmen verließ.
Kann man christlichen Glauben finden, ohne religiös erzogen worden zu sein?
Laura wuchs in einer christlichen Familie auf, ging aber im Wesentlichen nur an Weihnachten in die Kirche und hatte nach eigener Aussage keine wirkliche Bindung zum Glauben; kurz vor ihrem Zusammenbruch hatte sie sich mit dem Islam beschäftigt. Ihr Weg begann für sie mit einer Erfahrung im Einkaufszentrum und einem ersten eigenen Gebet in der letzten Kirchenbank. Sie beschreibt den Weg ausdrücklich als unperfekt und schildert bis heute Zweifel und schwere Phasen.
Wo finde ich Hilfe?
Du denkst an Suizid, machst dir um jemanden Sorgen oder hast einen Menschen aufgrund eines Suizidtodesfalls verloren? Hier findest Du Erste-Hilfe-Tipps, Notfallkontakte und Hilfsangebote.
Du steckst in einer schwierigen Lebenssituation und suchst konkrete Hilfe? Schreib uns eine E-Mail oder nutze unser Seelsorge-Portal.
Autor: Sebastian Roncal
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17 September 2026, 10:00 pm - 52 minutes 1 second„Ich suchte Liebe und verlor mich selbst“
© ERFKatja hat jahrelang in Beziehungen nach Liebe und Nähe gesucht – und dabei sich selbst verloren. Aus Angst, verlassen zu werden, gab sie eigene Grenzen auf: Mit ihrem zweiten Mann Oleg ging sie fast sechs Jahre lang in Swingerclubs, obwohl sie das, wie sie sagt, innerlich zerstörte. Um die Abende auszuhalten, trank sie. Über zehn Jahre verlor sie außerdem sehr viel Geld in Spielhallen. Der Wendepunkt kam für Katja in zwei Nächten, in denen sie betete: Nach dem ersten Gebet, sagt sie, war das Verlangen zu spielen am nächsten Morgen weg – nach einem weiteren Gebet 2022 das Verlangen nach Alkohol. Heute lebt Katja ohne Alkohol, hat eine Therapie bei einer Suchtberatungsstelle abgeschlossen und beschreibt sich als „geliebte Königstochter“.
Der Ursprung dieser Verlustangst liegt für Katja in ihrer Kindheit in Kasachstan: Mit sieben Jahren erlebte sie, wie ihr Vater an einem Herzinfarkt starb. Danach wurde sie fünf Tage lang bei einer Cousine in einem Kinderzimmer untergebracht, ohne mit ihrer Mutter sprechen zu können – ein Moment, der sie ihr Leben lang geprägt hat. Zu ihrer Mutter erlebte Katja wenig Nähe und regelmäßig Schläge. Mit 14 zog die Familie nach Deutschland, wo Katja in der Schule ausgelacht wurde. Wer selbst Verlustangst, Selbstaufgabe in Beziehungen oder eine Suchtgeschichte kennt, findet in Katjas Erzählung nachvollziehbar beschrieben, wie eine unerfüllte Sehnsucht nach Geborgenheit Entscheidungen über Jahrzehnte prägen kann – und wie ein Ausstieg für sie möglich wurde.
Warum geben Menschen in Beziehungen eigene Grenzen auf?
Weil die Angst, verlassen zu werden, größer sein kann als der eigene Widerstand. Katja beschreibt das für sich so: Sie stand vor der Wahl, ihren Traum von Familie aufzugeben oder sich selbst – und entschied sich gegen sich selbst. „Aus meiner Liebe heraus zu dieser Person und nicht verlassen zu werden, war für mich gar keine andere Option als mitzumachen.“ Das ist ihre persönliche Erfahrung, keine allgemeine Erklärung für alle Betroffenen.
Kann ein Verlust in der Kindheit das Beziehungsverhalten als Erwachsene prägen?
Katja erlebt es rückblickend so. Sie verbindet ihre Angst vor dem Verlassenwerden direkt mit dem Tod ihres Vaters, als sie sieben Jahre alt war, und mit den fünf Tagen danach, in denen sie mit ihrer Trauer allein blieb. In der Therapie erkannte sie, dass sie in der Sehnsucht nach ihrem Vater „stecken geblieben“ ist und in Beziehungen nach einem Ersatz suchte. Ob das im Einzelfall so zusammenhängt, lässt sich nur mit fachlicher Begleitung klären.
Warum trinken manche Menschen, obwohl sie nach außen funktionieren?
Weil Alkohol innere Zustände betäuben kann, während das Leben äußerlich weiterläuft. Katja arbeitete, machte Kirchendienste und ging zu Elternabenden – und trank täglich acht bis neun Flaschen Bier, am Wochenende bis zu 15. Sie sagt, sie sei mit ihrer Sucht offen umgegangen, aber ihr Umfeld habe es ihr nicht glauben wollen, weil ihr Leben nach außen perfekt wirkte.
Was hilft, wenn man allein nicht aus einer Sucht herauskommt?
Für Katja waren zwei Dinge entscheidend: der Gang zur Ärztin und die anschließende Suchtberatung – und ihr Glaube. Sie ging zweimal pro Woche abends in die Therapie und verlängerte dreimal, mit Gruppensitzungen und Einzelgesprächen. Wichtig ist ihr, dass Abstinenz allein nicht gereicht hätte: Sie wollte verstehen, „was ist der kleinen Katja damals passiert“. Eine erste Anlaufstelle kann die Hausärztin oder eine Suchtberatungsstelle sein.
Kann man den Kontakt zu einem Elternteil wiederaufbauen, von dem man geschlagen wurde?
Bei Katja war das möglich, aber es war ein langer Weg über Therapie und Glauben. Ihre Mutter lebt inzwischen pflegebedürftig bei ihr. Katja betont ausdrücklich, dass Vergebung das damalige Verhalten nicht rechtfertigt: „Es ist passiert, die Gefühle sind nun mal entstanden.“ Ob und wann ein solcher Schritt guttut, kann niemand von außen entscheiden.
Wie kann man lernen, allein zu sein, ohne sich einsam zu fühlen?
Katja beschreibt es als etwas, das sie erst lernen musste – nachdem sie jahrzehntelang durchgehend in Beziehungen war, weil sie das Alleinsein nicht aushielt. In der Therapie übte sie, Nein zu sagen, konsequent zu sein und Gefühle zuzulassen, ohne sie zu betäuben. Heute fährt sie allein in Urlaub und sagt: „Mir geht's trotzdem immer gut.“
Wo kann man Hilfe finden?
Wenn du unter Alkohol, Glücksspiel oder Gewalt in deiner Beziehung oder Familie leidest: Du musst damit nicht allein bleiben. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr kostenlos erreichbar unter 0800 1110111 und 0800 1110222. Auch beim ERF kannst du dich melden – Gebet beim ERF.
Autor: Melanie Wied
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9 September 2026, 10:00 pm - 42 minutes 45 secondsJeder Fehler eine Katastrophe
© ERFAlexander, Vater von fünf Kindern, verliert mit Anfang 40 nach 22 Jahren Ehe seine Familie, sein Zuhause und sein Ansehen. Nach der Scheidung sitzt er mit sechs Kisten in einer kleinen Wohnung, arbeitet nach eigener Aussage „24/7“ und entwickelt starke Wut- und Hassgefühle – gegen seine Ex-Frau, gegen andere Menschen und schließlich gegen sich selbst. An einem Tag, an dem er rund 20 Menschen aus Freundes- und Familienkreis anruft und niemanden erreicht, steigt er auf das Geländer einer Autobahnbrücke. In diesem Moment sieht er seine Kinder vor Augen und wird sich bewusst, dass er ihnen denselben Schmerz hinterlassen würde, den er selbst empfindet. Er steigt vom Geländer herunter mit dem Satz: „Ich will leben.“
Alexander und seine damalige Frau waren aktive Mitglieder einer christlichen Gemeinde. Nach außen blieb die Fassade intakt, während die Ehe zerbrach – „innen drin brodelte es“. Nach der Trennung sucht Alexander gezielt Menschen, die ihm helfen können. Ein Gesprächspartner stellt ihm die Frage, ob ihm bewusst sei, was Gott ihm selbst vergeben habe. Über Wochen betet Alexander fast ausschließlich darum, das zu verstehen – bis er eines Morgens aufwacht und die Last weg ist. Seine Geschichte ist für Menschen interessant, die eine Trennung erlebt haben, die mit Schuldzuweisungen und Bitterkeit ringen oder die erleben, dass Glaube und Alltag auseinanderfallen.
Was kann helfen, wenn man nach einer Trennung völlig einsam ist?
Alexander beschreibt, dass ihm erst der Schritt half, gezielt nach Menschen zu suchen, die ihm nicht nur zuhören, sondern konkret weiterhelfen konnten. Vorher hatte er andere vor allem als „Müllhalde“ für seine Wut genutzt und dabei immer wieder Bestätigung für seine Opferrolle gesucht – das gab kurz Luft, änderte aber nichts. Das ist seine persönliche Erfahrung, keine allgemeine Empfehlung für jede Situation.
Warum merkt man selbst nicht, wenn aus Wut Hass wird?
Alexander sagt, er habe diesen Prozess der „Vertiefung von Wut in Hass“ gar nicht bemerkt. Nach seiner Erfahrung verschieben sich die eigenen Grenzen nach und nach: Was anfangs ein absolutes No-Go war, wird mit zunehmender empfundener Ungerechtigkeit normalisiert. Er beschreibt das als seinen eigenen Verlauf, nicht als allgemeingültiges psychologisches Modell.
Warum sucht man bei Konflikten die Schuld zuerst bei anderen?
Weil es Genugtuung verschafft, sagt Alexander rückblickend. Er habe seinen eigenen Anteil zunächst auf etwa fünf Prozent heruntergerechnet und alles Übrige anderen zugeschrieben. Erst als er länger über die Vergangenheit nachdachte, wurde ihm bewusst, wie viel er selbst aktiv beigetragen hatte – etwa durch seine Art zu kommunizieren und durch die vielen Abwesenheiten.
Wie kann man jemandem vergeben, der einen tief verletzt hat?
Für Alexander war der Auslöser nicht ein Entschluss, sondern eine Erkenntnis: Er begriff, dass das, was Gott ihm selbst vergeben hat, größer ist als das, was Menschen ihm angetan haben. Danach musste er nach eigener Aussage keine klärenden Gespräche mehr führen – die Last war weg. Das ist seine persönliche Glaubenserfahrung und kein Ablaufplan, der bei allen Menschen so funktioniert.
Was bedeutet „Gnade“ im christlichen Glauben?
Gnade meint im christlichen Verständnis, dass ein Mensch von Gott angenommen und ihm vergeben wird, ohne dass er sich das verdienen muss. Alexander beschreibt, dass ihm dieser Begriff jahrelang bekannt war, aber „wie eine Floskel“ – bis er ihn auf sein eigenes Leben bezog. Heute sagt er, er lebe aus Gnade, und leitet daraus seine Haltung der Dankbarkeit ab.
Wie kann es sein, dass Glaube und eigenes Verhalten so weit auseinanderliegen?
Alexander beschreibt genau diesen Widerspruch: Er war in einer christlichen Gemeinde aktiv, während zu Hause Türenknallen, Schreien und Beleidigungen den Alltag prägten. Er nennt das eine „christliche Fassade“ und sagt, er habe sich eingeredet, diese Diskrepanz sei als Mensch in einer unvollkommenen Welt normal. Erst die Frage, ob er den kenne, „der in ihm lebt“, brachte ihn dazu, Glaubensaussage und Alltag nebeneinanderzulegen.
Wo finde ich Hilfe?
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Autor: Jörg Würz
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3 September 2026, 10:00 pm - 45 minutes 56 seconds„Das Monster Einsamkeit“: Nadines Weg zu bedingungsloser Liebe
© ERFNadine konnte als junge Frau keine Minute allein in ihrem Zimmer sein. Sie nennt es „das Monster Einsamkeit“: ein Gefühl von Kälte und Wertlosigkeit, das sie überflutete, sobald es still wurde. Ihre Lösung war Handball – Leistungssport bis in die 1. Bundesliga, ein Tagesplan von sechs Uhr morgens bis abends um sieben, kein Loch, in das die Angst hätte fallen können. Erst nach fünf Knieoperationen hörte sie auf. Und fand auf einer Reise nach Neuseeland heraus, wonach sie eigentlich ihr Leben lang gesucht hatte: nach Liebe, die nichts von ihr verlangt.
Aufgewachsen ist Nadine in Ostdeutschland. Mit acht Monaten kam sie in die Krippe, beide Eltern arbeiteten Vollzeit und versorgten nebenbei zwei Gärten. Sie stand morgens allein auf, machte sich allein Frühstück, ging allein zur Schule. Als Kind zog sie daraus einen Schluss, der sie über Jahrzehnte prägte: Wenn niemand Zeit mit mir verbringt, bin ich nichts wert. Mit neun Jahren fand sie eine eigene Welt – und verbot ihren Eltern, zu ihren Handballspielen zu kommen.
Was meint Nadine mit dem „Monster Einsamkeit“?
So nennt sie die panische Angst, die sie überkam, sobald sie allein war. Sie beschreibt sie als Kälte, die von außen kommt und sich nicht wegdrücken lässt, verbunden mit dem Gefühl, wertlos zu sein. Um ihr zu entkommen, füllte sie ihren Tagesablauf so voll wie möglich.
Warum hat sie mit dem Leistungssport aufgehört?
Nach der fünften Knieoperation, mit etwa 23 Jahren. Ausschlaggebend war eine andere Leistungssportlerin, die nach einer misslungenen Operation dauerhaft mit Schiene lebte. Nadine wollte nicht so enden – obwohl Handball bis dahin ihre gesamte Identität war.
Was hat sie in Neuseeland erlebt?
Ihr gebrauchtes Auto ging mehrfach kaputt, und jedes Mal halfen ihr Fremde, oft kostenlos – und bedankten sich noch dafür, helfen zu dürfen. Für sie war das die erste Erfahrung von Liebe, die keine Gegenleistung verlangt.
Warum koppeln Menschen ihren Wert an Leistung?
Weil sie es früh gelernt haben. Bei Nadine kam beides zusammen: Eltern, die kaum Zeit hatten, und ein gesellschaftliches Umfeld, in dem Arbeit den Wert des Menschen bestimmte. Im Buch zur Jugendweihe stand ausdrücklich, dass der Wert aus dem Arbeiten kommt.
Kann man die Angst vor dem Alleinsein wieder loswerden?
Nadines Erfahrung ist eindeutig: Sie sagt, die Angst sei heute nicht mehr vorhanden, und sie sei gern allein. Bei ihr war es ein längerer Prozess mit seelsorgerlicher Begleitung, nicht ein einzelnes Erlebnis. Wer unter Einsamkeit oder Angst leidet, findet unten Anlaufstellen.
Wo finde ich Hilfe?
Wenn du unter Einsamkeit, Angst oder belastenden Gedanken leidest: Du musst damit nicht allein bleiben. Die TelefonSeelsorge ist rund um die Uhr kostenlos erreichbar unter 0800 1110111 und 0800 1110222. Auch beim ERF kannst du dich melden – Gebet beim ERF.
Autor: Sebastian Roncal
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27 August 2026, 10:00 pm - 29 minutes 17 secondsAstralreise mit Folgen: Erwins Weg aus der Esoterik
© ERFErwin war rund zehn Jahre in der Esoterik unterwegs, bevor ihn eine Astralreise zum Ausstieg brachte. In dieser Folge von ERF Mensch Gott erzählt er, was ihn als 19-Jährigen in die esoterische Szene zog, was bei dieser außerkörperlichen Erfahrung geschah und wie er im christlichen Glauben den Halt fand, den er sein Leben lang gesucht hatte.
Aufgewachsen ist Erwin ohne Vater, seine Mutter arbeitet viel. Tragische Erlebnisse wie den Tod von Verwandten muss er als Kind mit sich allein ausmachen. Mit 19 beginnt er, in der Esoterik Antworten auf seine Lebensfragen zu suchen – bis er bei einer Astralreise etwas erlebt, das ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt.
Was ist eine Astralreise?
Eine Astralreise – fachlich außerkörperliche Erfahrung oder Out-of-Body Experience – ist der Eindruck, das eigene Bewusstsein verlasse den Körper und bewege sich unabhängig von ihm. In esoterischen Lehren gilt sie als Reise des „Astralkörpers“; wissenschaftlich gibt es dafür keinen Beleg.
Warum ist Erwin aus der Esoterik ausgestiegen?
Auslöser war ein Erlebnis während einer Astralreise, das er als bedrohlich empfand. Ab Minute 21 der Sendung beschreibt er den Wendepunkt: Er bat um den Heiligen Geist – der Beginn seines Weges zum christlichen Glauben.
Was suchen Menschen in der Esoterik?
Meist Halt, Orientierung und Antworten auf Sinnfragen – oft nach Verlust, Einsamkeit oder Krisen. Bei Erwin war es die Erfahrung, als Kind mit Trauer allein gelassen worden zu sein.
Wo finde ich Hilfe?
Landesgeförderte Weltanschauungs-Beratungsstellen begleiten Betroffene und Angehörige kostenlos und vertraulich. Der ERF bietet unter Gebet beim ERF ein Gesprächsangebot an.
Autor: Sebastian Roncal-Villanueva
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19 August 2026, 10:00 pm - 41 minutes 12 secondsMein Körper – meine Regeln
© ERFLina lebt viele Jahre nach dem Grundsatz „Mein Körper, meine Regeln“ – als überzeugte, radikale Feministin. Mit 22 wird sie ungewollt schwanger und entscheidet sich für einen Abbruch: „Für mich war das ein Zellhaufen.“ Was danach kommt, hat sie nicht erwartet – ein halbes Jahr lang jede Nacht schwere Albträume, die sie zunächst auf einen Einbruch im Urlaub schiebt. Erst über christliche Freunde, ein Bibelhörbuch und eine durchweinte Nacht auf den Knien findet sie einen Weg heraus. In dieser Folge von ERF Mensch Gott erzählt Lina von Schuld, Vergebung und davon, wie aus der Frau, die abgetrieben hat, eine Mutter wurde.
Wie war Linas Haltung zur Abtreibung, bevor sie selbst schwanger wurde?
Für Lina war „Mein Körper, meine Regeln“ kein Slogan, sondern ein Prinzip. Als sie mit 22 ungewollt schwanger wird, ist der Abbruch für sie sofort gesetzt: „Zu meiner Lebenshaltung und zu meiner Attitude ist ja klar, dass ich jetzt auch irgendwie abtreibe.“ Das Ungeborene ist für sie kein Mensch: „Für mich war das ein Zellhaufen.“ Sie versteht die Entscheidung damals sogar als politischen Beitrag – als Zeichen für alle Frauen, die selbst entscheiden wollen.
Hatte Lina vor der Abtreibung Zweifel?
Ja, aber sie ließ sie nicht zu. Beim Pflichtberatungstermin bei pro familia kommen ihr einmal die Tränen und sie fragt: „Ja, was wäre denn wenn?“ Ihr Freund Dennis bremst sie ab: „Wir müssen uns überhaupt keine Gedanken darüber machen. Das ist ja nur Quälkram. Wir treiben sowieso ab.“ Rückblickend sagt Lina: „Zu der Zeit hätte ich dir gesagt, nee, gar keine Zweifel – einfach weil ich das vertreten musste.“ Als der Frauenarzt ihr eine weitere Bedenkwoche anbietet, lehnt sie ab: Ein geplanter Urlaub steht im Weg.
Was passierte nach der Abtreibung?
Lina und Dennis reden ein halbes Jahr lang praktisch nicht darüber – auch nicht im gemeinsamen Urlaub. „Wir haben das wirklich runtergeschluckt. Es war wirklich wie totgeschwiegen, das Thema.“ Körperlich beschreibt sie die Ausschabung als anstrengenden Eingriff mit starker Blutung und einer Woche Erholung. Emotional: „Es ist keine leichte Entscheidung, egal wie doll man jetzt irgendwie Feministin ist.“
Kann eine Abtreibung Albträume auslösen?
Lina schildert genau das. Ab kurz nach dem Eingriff hat sie ein halbes Jahr lang jede Nacht schwere Albträume, die sie als dämonisch beschreibt, teils mit Schlafparalyse: „Ich habe wirklich gedacht, ich verliere meinen Verstand.“ Zunächst führt sie das auf einen Einbruch im Urlaub zurück. Erst später bringt sie es mit dem Abbruch in Verbindung. Wichtig zur Einordnung: Das ist Linas persönliche Erfahrung, kein medizinischer Befund und nicht verallgemeinerbar. Wer nach einem Abbruch belastet ist, findet bei Beratungsstellen und Therapeutinnen professionelle Hilfe.
Was war der Wendepunkt für Lina?
Sie betet ein letztes Mal und fordert einen Beweis: Wenn die Albträume von einer Nacht auf die andere aufhören, geht sie „all in“. In derselben Nacht hört sie beim Aufräumen die Bibel als Hörbuch – die Geschichte von Sarah und Abraham. Der Gedanke „Fruchtbarkeit kommt von Gott" trifft sie: „Das war wirklich, als wenn mir Schuppen von den Augen fallen.“ Sie googelt „Kann Gott Abtreibung vergeben“, bricht zusammen und betet auf den Knien. In der Nacht darauf hat sie keinen Albtraum mehr – und seither, nach eigenen Angaben seit fünf Jahren, nie wieder.
Kann man Feministin sein und gläubig werden?
Lina beschreibt ihren früheren Feminismus rückblickend als eine Rolle, die sie sich zusammengestellt hat: „Ich habe mir so ein Paket zusammengelegt.“ Nach außen stark, innen orientierungslos – „ein inneres zerbrochenes Kind, gefangen im Körper einer Feministin.“ An den Christinnen und Christen in ihrem Umfeld zieht sie zuerst nicht die Theologie an, sondern die Art des Umgangs: „Ich habe noch nie so ehrliches, aufrichtiges Interesse an mir erlebt.“ Heute sagt sie: „Gott hat mir Identität gegeben.“
Empfindet Lina heute noch Schuld?
Sie unterscheidet zwischen Schuld und Verdammung. Vergebung hat sie erlebt: „Gott habe ich als jemanden kennengelernt, der mit offenen Armen mich voller Schuld annimmt. Das ist kein Gott, vor dem man Angst haben muss.“ Der Schmerz bleibt trotzdem: „Es tut immer noch weh, und das wird auch bis zum letzten Tag weh tun.“ Als sie später gewollt schwanger wird, muss sie gegen den eigenen Gedanken ankämpfen, sie hätte es verdient, kein Kind bekommen zu können.
Wie ging es mit Dennis weiter?
Dennis kommt aus einem muslimischen Elternhaus und interessiert sich vor allem für die historische Seite der Bibel. Weil beide ihren Glaubensweg in unterschiedlichem Tempo gehen, trennen sie sich – bewusst und ohne Kontakt: „Wenn Gott uns füreinander bestimmt hat, dann werden wir auch wieder zusammenkommen.“ Ein halbes Jahr später hört Lina auf einer Sommerfreizeit, wie Dennis seine Geschichte erzählt. Sie kommen wieder zusammen, heiraten und bekommen ein Kind. Über die Abtreibung reden sie erst in der Ehe wirklich.
Wo finde ich Hilfe?
Wenn Du belastet bist, sprich mit jemandem darüber. Anlaufstellen sind Schwangerschaftskonfliktberatungen, Hausärztinnen und Psychotherapeutinnen. Beim ERF kannst Du dich jederzeit an das Gebets- und Seelsorgeangebot wenden: Gebet beim ERF. Bei akuter seelischer Not erreichst Du die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei unter 0800 1110111 und 0800 1110222.
Autor: Brée
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13 August 2026, 10:00 pm - 45 minutes 47 secondsGefangen in der Zwangsprostitution
© ERFLilliana verlässt mit 17 Jahren ihre Familie, um in Deutschland als Kindermädchen zu arbeiten und Geld nach Hause zu schicken. Vermittelt hat ihr die Stelle eine ältere Frau aus der Dominikanischen Republik, die sie aus einem Supermarkt in ihrer Nachbarschaft kannte. Am Flughafen Frankfurt wartet jedoch keine Gastfamilie, sondern ein Mann, der sie zwei Tage später in ein Bordell bringt und zur Prostitution zwingt. Erst Jahre später, als sie durch starken Drogenkonsum schwer krank ist und mit 36 Kilogramm um ihr Leben fürchtet, findet sie einen Weg heraus: über die Karte einer spanischsprachigen christlichen Gemeinde, ein Gebet auf offener Straße und eine Frau namens Anja, die sie über Jahre begleitet. Heute ist Lilliana wieder verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder, eine theologische Ausbildung sowie eine Ausbildung im Pflegebereich abgeschlossen und sagt über sich: „Ich habe keine Bitterkeit in meinem Herz.“
Warum sie dem Zuhälter jahrelang glaubte, erklärt sich aus ihrer Herkunft: Sie wuchs mit Gewalt vor der eigenen Haustür auf – in den 90er-Jahren, in einer Zeit, in der laut Lilliana schon ein falscher Blick aus dem Fenster tödlich enden konnte. Als der Mann ihr droht, ihre Familie umzubringen, falls sie etwas erzählt, nimmt sie diese Drohung ernst. Dazu kommt wirtschaftlicher Druck: Ihre Mutter arbeitete in den Minen, das Geld für die Miete fehlte regelmäßig, und Lilliana hatte das Gefühl, für ihre Familie verantwortlich zu sein. Genau dieser Druck holt sie später noch einmal ein. Ihre Geschichte zeigt, wie Menschenhandel funktioniert – über ein glaubwürdiges Versprechen, über Schulden, über Angst – und wie lange es dauern kann, sich innerlich zu befreien, auch wenn die äußere Gefangenschaft längst vorbei ist.
Wie werden Frauen in die Zwangsprostitution gelockt?
Bei Lilliana geschah es über ein glaubwürdiges Jobangebot aus dem eigenen Umfeld. Eine bekannte, freundliche Frau aus der Nachbarschaft vermittelte ihr angeblich eine Au-pair-Stelle, organisierte die Reise und log über die nötigen Papiere. Nach der Ankunft wurde ihr eine hohe Reiseschuld vorgehalten, die sie abarbeiten sollte. Das ist Lillianas Erfahrung und beschreibt kein allgemeines Muster.
Warum holen Betroffene keine Hilfe, wenn sie telefonieren dürfen?
Weil Kontrolle nicht nur körperlich funktioniert. Lilliana durfte mit ihrer Familie telefonieren – aber nie allein, und ihr war gedroht worden, dass ihre Familie getötet werde, wenn sie etwas sage. Als ihre Großmutter am Hörer merkte, dass etwas nicht stimmte, sagte Lilliana trotzdem, es gehe ihr gut.
Warum fühlen sich Menschen nach sexueller Ausbeutung wertlos?
Lilliana beschreibt, dass sie beim Blick in den Spiegel dachte: „Wer will mich haben?“ Komplimente von Kunden änderten daran nichts, weil sie ihren Körper als Ware erlebte. Dieses Gefühl blieb auch nach dem Ausstieg – und wurde in ihrer ersten Ehe von ihrem Mann noch verstärkt. Der Weg zurück zum Selbstwert dauerte bei ihr Jahre.
Warum gelingt der Ausstieg oft nicht beim ersten Versuch?
Bei Lilliana war der Grund finanziell. Sie hatte bereits aufgehört, verdiente mit Wäschewaschen und Kochen aber zu wenig, um die Miete ihrer Mutter zu bezahlen – und die Familie wurde bedroht. Sie kehrte zurück in die Prostitution. Erst Jahre später kam der endgültige Ausstieg.
Was hilft Menschen in einer solchen Situation wirklich?
Bei Lilliana war es eine Beziehung ohne Bedingungen. Anja, eine Frau aus dem Hauskreis, verurteilte sie nicht und stellte keine Forderungen, sondern sagte immer wieder nur: Komm trotzdem. Auch als Lilliana in die Prostitution zurückkehrte, blieb die Einladung dieselbe. Diese Beständigkeit nennt Lilliana als entscheidend.
Warum ist es besser, Kindern die eigene schwierige Vergangenheit nicht zu verschweigen?
Lilliana hat ihrer Tochter auf direkte Nachfrage die Wahrheit über ihre Vergangenheit gesagt. Die Reaktion war Nähe, nicht Ablehnung: „Mama, heute liebe ich dich mehr als früher.“ Ihre Überzeugung daraus: Wenn Eltern lügen, um ihre Kinder zu schützen, entfernen sie sie eher von sich. Das ist ihre persönliche Erfahrung.
Wo finde ich Hilfe?
Erleben Sie Zwang, sexuelle Ausbeutung, Gewalt oder eine Suchterkrankung? Es gibt Beratungsstellen, die kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym weiterhelfen. Eine Anfrage verpflichtet zu nichts. Beim ERF kannst Du dich jederzeit an das Gebets- und Seelsorgeangebot wenden: Gebet beim ERF. Bei akuter seelischer Not erreichst Du die Telefonseelsorge rund um die Uhr kostenfrei unter 0800 1110111 und 0800 1110222.
Autor: Sebastian Roncal
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5 August 2026, 10:00 pm - 51 minutes 27 secondsDas Jahr meines Lebens
© ERFSie ist mit der Schule fertig, jetzt will Melina durchstarten. Voller Begeisterung reist sie nach Benin, um dort Waisenkindern zu helfen und Afrika zu entdecken. Es soll das Jahr ihres Lebens werden. Mutig blendet sie warnende Stimmen aus. Warum schwarzsehen? Das Leben ist dazu da, um sich mit Haut und Haaren hineinzuwerfen! Eineinhalb Jahre später kehrt sie mit einem Rucksack schöner und schmerzlicher Erfahrungen zurück. Sie blickt dem Tod ins Auge und ringt mit einem schweren Trauma.
Autor: Christiane Ratz
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30 July 2026, 10:00 pm - 44 minutes 32 secondsWer bin ich noch, wenn ich scheitere?
© ERFVivien träumt von einem perfekten Leben. Für sie bedeutet das: Eine glückliche Ehe, beruflichen Erfolg und Kinder. Fremdgehen war in diesem Idealbild nicht vorgesehen. Doch was nicht passieren durfte passiert: Ihr Mann betrügt sie. Kurz darauf verliert sie auch ihren Job. Mit 27 ist sie geschieden und arbeitslos. Aus Scham zieht sie sich zurück und fragt sich: Wer bin ich noch, wenn ich so gescheitert bin?
Autor: Sebastian Roncal
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23 July 2026, 10:00 pm - 28 minutes 42 secondsVorbild Amokläufer
© ERFEr ist wütend. Für Rayk ist das Glas immer halbleer. Sein Leben in einem Dorf in Brandenburg empfindet er als Sackgasse und die Welt da draußen als ungerecht. Hatte man ihnen nicht versprochen, dass alles möglich ist? Stattdessen fühlt er sich abgehängt. Jahrelang betäubt er sich mit Drogen und Gewaltspielen. Seine Wut auf Menschen ist grenzenlos. Als er einen Bericht über einen Amokläufer sieht, denkt er: So wäre ich auch gern. Doch statt zur Waffe, greift er zum Telefon.
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15 July 2026, 10:00 pm - 43 minutes 48 secondsSchluss mit dem Selbstbetrug
© ERFEr ist erfolgreicher Manager und talentierter DJ. Der Soundtrack seines Lebens ist Techno. Leonard betet diese Musik regelrecht an. Die Gefühle, die der Beat in ihm auslöst, steigert er mit Kokain und Ecstasy. Jedes Wochenende feiert er durch, doch dieser Lebensstil fordert seinen Tribut. Er wird abhängig, sieht Fratzen, die ihn auslachen und hat Albträume. Lange redet er sich ein, dass er alles im Griff hat. Doch als er seiner großen Liebe begegnet, kann er sich nicht mehr selbst betrügen.
Autor: Christiane Ratz
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8 July 2026, 10:00 pm - More Episodes? Get the App