Warum lässt eine Frau ihren Mann erschießen? Wie kommt ein Kommissar an ein Geständnis? Und warum lügen Zeugen manchmal? Was, wenn Polizisten kriminell handeln oder Sachverständige versuchen, ihre Irrtümer zu kaschieren? Und was, wenn Unschuldige in die Mühlen der Strafjustiz geraten – und niemand ihnen glaubt …? Sabine Rückert aus der ZEIT-Chefredaktion ist Expertin für Verbrechen und deren Bekämpfung. Sie saß in großen Strafprozessen, schrieb preisgekrönte Gerichtsreportagen und ging unvorstellbaren Kriminalfällen nach. Durch ihre Berichterstattung deckte sie außerdem zwei Justizirrtümer auf. Sie beschäftigt sich mit Rechtsmedizin und Kriminalpsychiatrie ebenso wie mit Glaubwürdigkeitsbegutachtung und Profiling. Rückert kennt die Welt der Verbrechensbekämpfung von der Polizeiwache bis zum Bundesgerichtshof. Mit Andreas Sentker, dem Leiter des Wissensressorts der ZEIT, spricht Sabine Rückert über die Fälle ihres Lebens. Noch mehr Kriminalfälle gibt's in unserem Magazin ZEIT VERBRECHEN. Jetzt hier eine Gratis-Ausgabe sichern und das ZEIT Podcast-Abo exklusiv 8 Wochen gratis testen: www.zeit.de/zv-magazin Das Wichtigste aus Politik, Wirtschaft und Kultur finden Sie in der ZEIT und auf ZEIT ONLINE. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/verbrechenpodcast
Der Frankreichkorrespondent Matthias Krupa berichtet in Folge 372 von einem Rufmord gegen Frankreichs "première dame" Brigitte Macron und darüber, wie sich eine Erzählung aus Misstrauen und Verschwörungsdenken im Netz verbreitet. Im Herbst 2025 stehen in Frankreich zehn Beschuldigte vor Gericht, im Januar folgt das Urteil. Im Gespräch mit Sabine Rückert und Anne Kunze diskutiert Matthias Krupa auch die Grenze zwischen Satire und gezielter Entwürdigung – und wie schwer es ist, Wahrheit gegen eine virale Lüge durchzusetzen.
Der Text zur Folge ("Das Gift der Lüge") von Matthias Krupa ist im Oktober 2025 in der ZEIT erschienen.
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Mahmud Almadhoun betrieb im Norden Gazas eine Suppenküche, bis er im November 2024 bei einem Luftangriff ums Leben kam. Er ist einer von Zehntausenden Toten des Kriegs in Gaza. In unserem fünfteiligen Podcast "Der Koch von Gaza" rekonstruiert Yassin Musharbash seine Geschichte.
In dieser Folge gibt Yassin Musharbash im Gespräch mit Anne Kunze Einblick in seine Recherchen zu "Der Koch von Gaza".
Alle Folgen von "Der Koch von Gaza" hören Sie hier bei ZEIT Verbrechen und unter www.zeit.de/koch. Für die Folgen drei bis fünf benötigen Sie ein Digitalabo der ZEIT oder unser Podcast-Abo, das Sie kostenlos testen können unter www.zeit.de/podcastabo.
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Der Betreiber einer Suppenküche wird für unseren Reporter zu einem wichtigen Kontakt in Gaza. Bis dieser getötet wird. Wurde er etwa für einen Terroristen gehalten?
Die Recherche führt zu einem Arzt mit angeblichen Hamas-Kontakten, in einen Target Room der israelischen Streitkräfte – und stellt auch die Frage: Wie lässt sich als Journalist berichten, ohne vor Ort zu sein?
Das Team des Podcasts erreichen Sie unter [email protected].
Recherche, Skript und Moderation: Yassin Musharbash
Redaktion: Tim Howard
Dramaturgische Beratung: Britta Stuff
Producing: Pia Rauschenberger
Titel-Intro: Joscha Grunewald, nach einer Idee von Yassin Musharbash
Sound Design: Tim Howard mit Material von Joscha Grunewald, Tim Howard und Blue Dot Sessions
Mitarbeit Sound Design: Christian Küker
Aufnahme, Schnitt, Postproduktion: Christian Küker, Pool Artists
Fact Checking: Luisa Hommerich
Unterstützung bei Recherche und Übersetzung: Suha Ma’ayah und Firas Halaseh
Unterstützung O-Ton-Recherche: Carl Friedrichs, Alicia Kleer
Ressortleitung Podcast DIE ZEIT: Ole Pflüger und Constanze Kainz
Projektleitung Pool Artists: Militsa Tekelieva
Rechtliche Beratung: Rechtsanwalt Jörg Nabert, Hamburg
Cover: Lea Dohle
Bildredaktion: Michael Pfister, Andreas Prost, Felix Burchardt
Besonderer Dank an: Bastian Berbner, Hannah Grünewald, Jannis Carmesin, Anne Kunze, Stephan Lebert, Caterina Lobenstein und Sabine Rückert
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Die Suppenküche in Gaza gäbe es nicht ohne Mahmuds Bruder, der ihm von den USA aus hilft. Und sich nach dem Angriff fragt, ob er ihn unwissentlich in Gefahr gebracht hat.
In seiner Jugend war Mahmud ein Chiller, der nicht so richtig etwas anzufangen wusste mit dem Leben. Erst als das Elend des Gazakriegs beginnt, findet er – völlig unerwartet – seine Bestimmung: Essen kochen für die Hungernden.
Sein Bruder Hani unterstützt ihn aus den USA. Er sammelt Geld für die Suppenküche und teilt Mahmuds Standort mit den Vereinten Nationen und der israelischen Armee, in der Hoffnung, ihn dadurch zu schützen.
Doch als Mahmud ums Leben kommt, muss er sich die Frage stellen: Hat er seinen Bruder unwissentlich ausgeliefert?
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Nach rund 30 Jahren Haft wird Lischka entlassen – und versucht danach auffällig konsequent, wieder eingesperrt zu werden. In Folge 365 geht es um eine Biografie mit schweren Gewalttaten und um die Frage, was passiert, wenn Strafe als Drohung nicht mehr funktioniert. ZEIT Verbrechen-Reporterin Lale Artun berichtet Daniel Müller und Anne Kunze von einem Fall, der über Ankündigungen und Inszenierungen bis zu einem Prozess vor dem Landgericht Essen eskaliert, der die Ratlosigkeit des Systems sichtbar macht.
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In den USA und anderswo diskutieren Politik, Medien und Netz über eine Welle von Dokumenten aus dem Epstein-Komplex. Viele hoffen auf den einen Beweis, andere sehen schon die nächste Vertuschung.
In dieser Folge klären Sabine Rückert und Anne Kunze mit ZEIT-Autorin Kerstin Kohlenberg, was mit "Epstein Files" überhaupt gemeint ist: welche Arten von Unterlagen zirkulieren, was Akten leisten können – und wo sie Missverständnisse geradezu provozieren. Wir sprechen darüber, warum das Thema gerade jetzt wieder eskaliert, wie aus Lücken und Schwärzungen große Erzählungen werden und weshalb die Debatte so anfällig für Andeutungen ist.
Der Text zur Folge ("Es klopft: Jeffrey Epstein sei nun bereit für seine Massage") ist im Dezember 2025 auf "zeit.de" erschienen:
Jeffrey Epstein: Es klopft: Jeffrey Epstein sei nun bereit für seine Massage
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Überfüllung an der Rezeption – und ein unverschämter Musiker Ofarim, der schließlich vor die Tür gesetzt wird. Danach behauptet Gil Ofarim öffentlich, er sei wegen seines Davidsterns antisemitisch beleidigt worden. Für den Hotelmitarbeiter Markus W. wird daraus ein Angriff auf seine Existenz: Er wird beurlaubt, bedroht und muss sich verstecken – derweil die Empörung bis in die Politik schwappt.
Vor Gericht bricht die Geschichte dann in sich zusammen: Ofarim entschuldigt sich. Doch bei seinem Comeback versucht er die eigene Gesichtsrettung auf Kosten seines Opfers. In dieser Folge sprechen Sabine Rückert und Anne Kunze mit der ZEIT-Politikchefin Anne Hähnig darüber, wie sich Wahrheiten öffentlich manipulieren lassen – und warum der Mann im Zentrum des Sturms erst jetzt erzählt, was die Begegnung mit Ofarim mit ihm gemacht hat.
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Der Text zur Folge "Gil Ofarim inszeniert sich wie ein Opfer, obwohl ich das bin" von Anne Hähnig finden Sie hier.
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Im Mittelpunkt steht eine international agierende Schleuserfamilie – mit Knotenpunkten im Libanon, in Deutschland und auf See, und mit einem Prozess am Landgericht Duisburg, der auch die Frage berührt, wer Migration in der Praxis tatsächlich steuert. ZEIT-Redakteur Simon Langemann erzählt, wie Rami Bebbo nach dem Tod mehrerer Verwandter die Ermittlungen überhaupt erst ins Rollen bringt – und dabei selbst zur Zielscheibe wird. Die Hosts Daniel Müller und Anne Kunze sprechen mit ihm über das Netzwerk, die Katastrophe auf See – und darüber, wie aus einem Schleuserfall ein Fall mit Mordkomplott wird und was am Ende juristisch daraus folgt.
Der Text zur Folge ("Pass auf dich auf. Du bist der beste Bruder der Welt") ist im April 2025 auf zeit.de erschienen.
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Eine Frau, nennen wir sie Eva Schmidt, steht in Baden-Baden völlig aufgelöst vor der Wache: Franz Burda, aus der Verlegerdynastie Burda, habe sie soeben vergewaltigt. Man nimmt ihre Anzeige auf. Aber gegen den Tatverdächtigen finden praktisch keine Ermittlungen statt. Er bestreitet die Tat.
In unserer dreiteiligen Miniserie über den Fall Burda erzählt die Kriminalreporterin Sabine Rückert dem Moderator Andreas Sentker von einer denkwürdigen Recherche in Baden-Baden. Die Folgen 2 und 3 können Sie exklusiv mit einem Podcast- oder Digitalabo der ZEIT hören. Ein kostenloses Podcast-Probeabo können Sie abschließen unter www.zeit.de/podcastabo.
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Die Texte zur Folge ("Der Fall des Franz Burda" und "Ein Millionär als Vergewaltiger? Sie ermittelten so gut wie nicht") sind im Dezember 2025 bzw. im Januar 2026 in der ZEIT erschienen.
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Der Rettungssanitäter Josef verliebt sich in die Sozialarbeiterin Miriam. Überstürzt ziehen die beiden zusammen. Doch aus dem Traumpaar wird bald ein Problempaar. Und als Josef nach der Trennung klar wird, dass er Miriam nicht zurückgewinnen kann, nehmen die Dinge eine beängstigende Wendung.
In Folge 358 erzählt der Kriminalreporter von ZEIT-Verbrechen, Alexander Rupflin, den Podcast-Hosts Sabine Rückert und Andreas Sentker von einer Liebe, die zum Stalking wird — und darüber hinaus …
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Den Text, auf dem diese Podcastfolge basiert:
"Für immer dein". Alexander Rupflin, Kriminalmagazin 2021
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Diese Folge erzählt von einer Polizeiarbeit, die nach Zukunft klingt: KI-Systeme identifizieren Vermisste in Sekundenschnelle, rekonstruieren Stimmen und Gesichter und verbinden alte Ermittlungsdaten mit Social-Media-Profilen.
ZEIT-Reporter Kai Biermann schildert, wie tiefgreifend diese Technologien den Rechtsstaat verändern – von Deepfake‑Avataren, die um Hinweise bitten, bis zu Programmen, die Unschuldige in Terrorermittlungen spülen. Gemeinsam diskutiert er mit den Hosts Daniel Müller und Anne Kunze über Chancen, Risiken und die Frage, wie viel Privatsphäre wir bereit sind zu opfern.
Der Text zur Folge ("Weißt du mehr? Dann sprich jetzt" von Kai Biermann) ist im Oktober 2025 in der ZEIT erschienen.
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