- 1 hour 31 minutesFabian Abel - 27.000 Kilometer: 11 Monate Fahrradtour von Südafrika nach Norwegen (Teil 11)
Fabian Abel aus Köln ist 11 Monate mit dem Fahrrad von Südafrika nach Norwegen gefahren © Fabian Abel
Fabian Abel: Vom Kap der Guten Hoffnung zum Nordkap – 27.000 Kilometer Fahrradtour
Wer träumt nicht davon, einfach loszufahren und die Welt auf zwei Rädern zu entdecken? Genau das hat Fabian Abel mit einem Fahrrad getan. In unserem letzten Gespräch hier bei Ausgang Podcast erzählt er von den letzten Kilometern in Norwegen. Gemeinsam blicken wir außerdem noch einmal zurück auf über 27.000 Kilometer Strecke durch mehrere Länder, Kulturen und Klimazonen. Von Kapstadt in Südafrika zum Nordkap in Norwegen.
Wer bisher noch keine Folge von „25.000 Kilometer“ gehört hat, kann gleich hier bei Folge eins beginnen.
Alle bisherigen Folgen der Interview-Reihe jetzt anhören:
- 25.000 Kilometer Teil 1: Start in Südafrika
- 25.000 Kilometer Teil 2: Kapstadt und Namibia
- 25.000 Kilometer Teil 3: Namibia, Angola und andere Meilensteine
- 25.000 Kilometer Teil 4: Angola und die Republik Kongo
- 25.000 Kilometer Teil 5: Kamerun und Nigeria
- 25.000 Kilometer Teil 6: Ghana, Togo und Benin
- 25.000 Kilometer Teil 7: Guinea und Elfenbeinküste (als Gast: Lucas Abel)
- 25.000 Kilometer Teil 8: 20 Tage mit dem Rad durch die Sahara
- 25.000 Kilometer Teil 9: Ein Rückblick auf Europa
- Mehr als 25.000 Kilometer Teil 10: Mit dem Fahrrad kurz vor dem Nordkap
Fabian Abel und die Idee zur großen Fahrradreise
Als wir mit Fabian Abel im August 2024 das erste Mal gesprochen haben, war seine große Fahrradtour nur ein Traum. Erste Schritte waren bereits gemacht und die Reise, so weit es ging, durchgeplant.
Fabian Abel ist zurück in Köln und erzählt uns, wie sich das finale Ankommen am Nordkap anfühlte. Das Erreichen des Ziels war für ihn ein sehr emotionaler und komischer Moment. Er beschreibt es als „super schön“ und spürte dabei „wenig Bitterkeit“ über das Ende. Er beschreibt seine Stimmung am letzten Tag als euphorisch und glücklich, obwohl das Wetter mit 5 Grad Außentemperatur eher kalt und regnerisch war. Am Nordkap in Norwegen markiert eine Metall-Globus-Statue einen klaren Zielpunkt, der ihn willkommen hieß. Alleine ankommen musste Fabian aber nicht. Sein Vater empfing ihn mit offenen Armen um Fabians Triumph mit ihm zu feiern.
Mit Blick zurück, erzählt uns Fabian Abel, dass die Entscheidung loszufahren kein spontaner Impuls war. Die Reise wurde ganz im Gegenteil so genau wie möglich geplant. Ideengeber für seine Fahrradtour durch Afrika war ursprünglich Fabians Bruder. Als es schließlich so weit war, startete Fabian Ende August 2024 in südafrikanischen Kapstadt und machte sich auf Richtung Norden. Was auf ihn zukommen würde, konnte er nicht planen.
Unterwegs in Afrika erlebte er die Hitze und Luftfeuchtigkeit des Dschungels, nächtliche Kälte im Zelt, endlose Weiten der afrikanischen Saharawüste, und eine unfassbare Gastfreundschaft. „Man merkt schnell, dass die Welt ein freundlicher Ort ist, wenn man mit offenem Herzen reist“, erzählt uns Fabian. Die Aufmerksamkeit war ihm zumindest in Afrika nicht immer ganz geheuer. Als einziger weißer Mensch in der Umgebung, fiel er zeitweise sehr stark auf. Auch wenn ihm die Zuneigung zeitweise etwas zusetzte, war sich Fabian jeder Zeit seiner Privilegien als Tourist in einem fremden Land bewusst.
Viele Herausforderungen für Fabian Abel: Visa und Fahrradpannen
Trotz akribischer Vorbereitungen, stellte Fabian seine Reise auf einige unerwartete Schwierigkeiten. Mit Pannen hatte er selbstverständlich gerechnet und im Laufe der Zeit in Afrika ist Fabian zum Profi fürs Reifenflicken geworden. Doch dabei blieb es nicht und die eine oder andere Panne mit dem Fahrrad war deutlich komplexer.
In Brazzaville im Kongo musste er beispielsweise stundenlang durch die Stadt laufen und Fahrradfahrer ansprechen, um ein Ersatzteil zu finden. Diese Zwangspausen waren auch mental schwierig, da das Radfahren für ihn eine emotionale und mentale Stütze war.
Eine weitere, noch größere Herausforderung stellten aber die vielen Visa-Anträge dar. Da seine Reiseform per Fahrrad und Landweg untypisch ist, waren viele Visa-Anträge strukturell nicht darauf ausgelegt. In einem Fall reichte er ein selbst erstelltes PDF ein, in dem er seine Reise per Fahrrad detailliert erklärte und angab, kein Flugticket zu haben. Das funktionierte erstaunlicherweise. Das schwierigste Visum war jedoch das für Nigeria. Ganze siebenmal wurde er bei der Botschaft vorstellig und bekam die Aufenthaltserlaubnis schließlich nur mit einem Empfehlungsschreiben einiger Nonnen.
Fabian Abel: Ein anderer Mensch? Die Rückkehr nach Köln und der erweiterte Horizont
Zurück in Köln, fragen wir Fabian Abel, ob er ein anderer Mensch geworden ist. Er glaubt, dass er sich in seiner gewohnten Umgebung ähnlich verhält, aber in den Situationen der Reise ein anderer war. Im Krisenmanagement beschreibt sich Fabian im Gespräch als deutlich gewachsen. Mittlerweile werden Kleinigkeiten nicht mehr gleich zu großen Problemen. Besonders in den afrikanischen Ländern hat Fabian gelernt Lösungen zu finden, wenn er sie finden muss.
Mittlerweile hat er eine höhere Toleranz für einfache oder unsaubere Umstände entwickelt. Außerdem hat er gelernt, kaputte Gegenstände zu reparieren, anstatt sie wegzuwerfen, was er als gelebte Nachhaltigkeit empfindet. Seine „berühmten“ Birkenstock-Schlappen, die er für nur 2,50 Euro gebraucht auf einem Markt im Irak gekauft hat , überdauerten den gesamten afrikanischen Kontinent und wurden unzählige Male repariert.
Die Rückkehr in den Kölner Alltag war eine deutliche Umstellung. Besonders die Übernachtungen im Zelt haben Fabian stark geprägt und er vermisst sie, wie er im Interview erzählt. Das Aufwachen in seinem Kölner WG-Zimmer fühlt sich beinah unspektakulär an, während das Aufwachen im Zelt in der Natur meist abenteuerlich geprägt war.
Die Umgebung in der Großstadt ist ebenfalls eine Umstellung: Der Blick auf den Supermarkt vor der Haustür ist etwas anderes als auf die wunderschöne Natur in Norwegen. Die Wahl zum Leben in der Großstadt stellte Fabian während seiner Radtour hin und wieder infrage. In Zukunft möchte er auf jeden Fall mehr Natur in seiner Nähe haben.
Und die Heimat? Wie groß war die Sehnsucht nach dem Zuhause?
Das Vermissengefühl der Heimat in Nordrhein-Westfalen war in Afrika deutlich intensiver als in Europa, erzählt Fabian im Gespräch. In Afrika war die Umgebung deutlich fremder. Seine Heimat sind in erster Linie die Menschen in Köln, seine Familie und Freunde, von denen er auch während der Reise Kraft zog. Viele von ihnen haben ihn vor allem auf der europäischen Etappe seiner Reise begleitet.
Ein besonderer Gewinn der Tour ist der erweiterte Horizont. Fabian Abel hat als Geografiestudierender, hat ein anderes Verständnis für die bereisten Länder und die geografischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge der Welt gewonnen. Beispielsweise, wie die europäische Finanzpolitik die in West- und Zentralafrika beeinflusst oder wo Lieferwege für Rohstoffe verlaufen.
Fabian Abel – Blick in die Zukunft: Kommen neue Radreisen?
Aktuell (Stand Oktober 2025) hat sich bei Fabian ein Sättigungsgefühl eingestellt. Noch hat er keine konkreten neuen Reisepläne und konzentriert sich auf das Ankommen in Köln. Die Uni ruft zum Master-Studium und seinen Nebenjob füllt nebenbei die Reisekasse wieder neu auf. Erstmal kehrt Fabian zu einem festen Rhythmus mit Wochenplan zurück.
Kleine Fahrradtouren von ein bis zwei Wochen plant er aber weiterhin. Die Idee einer großen Tour ist nicht gestorben, aber ein ganzes Jahr wie die Cape2Cape-Tour hält er für unwahrscheinlich. Vielleicht werden es zwei-monatige Touren in Asien oder im Nahen Osten. Seine Neugier in Kombination mit seiner Liebe zum Fahrradfahren bleibt definitiv bestehen.
Wenn ihr das ganze Gespräch hören möchtet, dann streamt die Folge direkt hier auf der Seite oder überall dort, wo es Podcasts gibt.
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26 October 2025, 3:44 am - 1 hour 12 minutesMaxim Probst - Sinnliche Aktmalerei: Wie lebst du von deiner Kunst?
Der Kölner Künstler Maxim Probst im Interview bei Ausgang Podcast © Maxim Probst
Zwischen Leinwand und Leben: Maxim Probst bei Ausgang Podcast
Kunst, Körper und Köln – darum dreht sich diese Podcastfolge. Wir sprechen mit dem Kölner Künstler Maxim Probst, der mittlerweile für seine Gemälde männlicher Akte bekannt ist. Ein Gespräch über Inspiration, Schaffensprozesse und den Mut zur eigenen Handschrift.
Maxim Probst und die Faszination für den männlichen Körper
Wenn wir Maxim Probst nach seinen Motiven fragen, wird sofort klar: Der männliche Körper steht im Zentrum seiner Arbeiten. Schon früh hat er begonnen, sich mit Anatomie auseinanderzusetzen. Was ihn dabei antreibt, ist nicht nur das Offensichtliche, sondern die Vielfalt der Formen und die Spannung im Detail.
Er erzählt uns im Gespräch, dass die Aktmalerei für ihn eine Möglichkeit ist, Identität zu erforschen. Mit jedem Pinselstrich entsteht ein neuer Ausdruck. Wir erfahren, dass es nicht um reine Abbildung geht, sondern um das Spiel mit Licht, Schatten und Emotionen. So wird ein Körper nie nur Körper, sondern Teil einer Erzählung.
Er arbeitet nicht aus der Fantasie, sondern nutzt Fotovorlagen, die er in seinem Atelier bei Fotoshootings mit Freunden erstellt. Er arbeitet in beim Malen allerdings so, dass man die Person nicht erkennt, sondern den Körper als Objekt wahrnimmt. Das Ziel ist es, den Voyeurismus zu bedienen, ohne dass der Betrachter sich ertappt fühlt.
Gemalt wird regelmäßig im eigenen Atelier. Für Maxim Probst sein Zufluchtsort und ein separater Raum, den er braucht, um kreativ zu sein. Maxim lebt in Köln und erzählt uns, dass er sein Atelier zufällig gegenüber seiner Wohnung gefunden hat. Dort malt er seit März 2011 und beschreibt es als einen hellen, großen Raum mit zwei Fenstern, der für Kölner Verhältnisse gut bezahlbar ist.
Dabei schätzt Maxim vor allem die künstlerische Freiheit und dass er malen kann, was er will. Er schätzt es sehr, in Deutschland leben und arbeiten zu können. Geboren wurde Maxim in Russland und dort wäre das so nicht möglich.
Maxim Probst über Inspiration und Alltag
Natürlich interessiert uns, woher ein Künstler seine Ideen nimmt. Maxim Probst lacht und gesteht, dass Inspiration oft ganz alltäglich daherkommt. Wir sprechen darüber, wie er diese Eindrücke filtert und auswählt. Ein zufälliger Blick im Café, eine Begegnung im Fitnessstudio oder ein Foto im Internet – alles kann Ausgangspunkt werden.
Besonders spannend finden wir seine Haltung zur digitalen Welt. Er nutzt soziale Medien, um seine Arbeiten zu zeigen, sieht darin aber auch die Gefahr der schnellen Reizüberflutung. Für ihn bleibt die Leinwand oder auch die Kupferplatte der Ort, an dem Tiefe entstehen kann.
Der Arbeitsprozess von Maxim Probst
Wenn Maxim Probst über seine Arbeit spricht, merken wir, wie wichtig ihm Struktur ist. Er erzählt uns, dass er feste Routinen hat: Skizzieren, Vorbereiten, Malen. Und doch lässt er sich Freiheiten, wenn die Entstehung eine unerwartete Wendung nimmt.
Wir erfahren, dass er mit verschiedenen Materialien arbeitet. Öl auf Leinwand ist sein Favorit, weil es Farbintensität und Tiefe zulässt. Gleichzeitig probiert er immer wieder Neues aus, um nicht stehenzubleiben. Mittlerweile malt der Kölner Künstler seine Männerakte auf Kupferplatten.
Kupfer ist ein altes Material, das schon im antiken Griechenland verwendet wurde. Es ist widerstandsfähiger als Holz oder Stoff und seine glatte, nicht poröse Oberfläche eignet sich besonders gut für die Feinmalerei. Die Verbindung der eher matten Ölfarben auf der glänzenden rötlich-braunen Oberfläche verleihen seinen Werken eine besondere Handschrift.
Ein Bild wartet oftmals lange, bis der richtige Moment kommt. Die Maldauer richtet sich bei Maxims Werken ganz klar nach der Größe. Ein Bild von 90 mal 90 Zentimetern Größe kann durchaus bis zu vier Wochen und länger dauern. Wer seine Bilder auch ausstellen möchte, muss zudem über einen bestimmten Zeitraum mehrere Werke erarbeiten. Parallel malen funktioniert für Maxim allerdings nicht sonderlich gut, wie er uns im Interview erzählt.
Besonders eindrücklich ist sein Bekenntnis, dass Fehler Teil des Prozesses sind. Eine Linie zu viel, ein Farbton zu kräftig – das alles macht ein Werk lebendig. Wir nehmen aus dem Gespräch mit: Kunst ist nicht Perfektion, sondern ständiges Ausprobieren.
Maxim Probst und die Kunstszene in Köln
Als Kölner Künstler ist Maxim Probst tief mit seiner Stadt verbunden. Wir sprechen darüber, wie Köln ihn geprägt hat. Von Ausstellungen in kleinen Off-Spaces bis zu etablierten Galerien – die Stadt bietet eine lebendige Mischung.
Er betont, dass er sich in Köln frei fühlt, auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Hier findet er Menschen, die neugierig sind und sich mit seinen Bildern auseinandersetzen. Gleichzeitig weiß er, dass der Kunstmarkt hart umkämpft ist. Für ihn bedeutet Erfolg nicht nur Verkäufe, sondern vor allem Resonanz. Wenn Betrachter in seinen Bildern etwas Eigenes entdecken, ist das für ihn der größte Gewinn. Mittlerweile gehört er als queerer Künstler zum Queer Art Hub des Kölner Künstlers Lukas Moll.
Freiheit definiert sich jedoch nicht nur durch künstlerisches Schaffen. Auch der Verkauf der Kunst schafft eine gewisse Freiheit finanzieller Natur. Vor Beginn der Pandemie 2020 lief es für Maxim richtig gut und die Verkäufe waren ordentlich. Doch dann kam der Lockdown und damit auch die Einschränkungen. Aufträge und die Nachfrage für Kunst blieben aus und auch Kunstmessen mussten pausieren.
Das ist an Maxim auch finanziell nicht spurlos vorüber gegangen. In seiner persönlich größten Krise, sich selbst zu retten und startete eine Ausbildung in der Finanzberatung. Heute arbeitet er als selbstständiger Finanzberater und macht seine Kunst als Ausgleich zum Alltag.
Ein Blick in die Zukunft von Maxim Probst
Was für Maxim Probst noch alles kommt und was er jungen aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern rät, hört ihr in unserem Interview. Wir freuen uns außerdem über euer Feedback oder eure ganz eigene Geschichte über [email protected]
Maxim Probst im Internet
Unsere Anspieltipps: Ausgang Podcast jetzt gleich weiterhören
Kunst begleitet uns hier bei Ausgang Podcast schon seit Jahren und im Jahr 2017 haben wir mit dem Künstler Danny Frede über die Arbeit an seinen seriellen Rechtecken gesprochen.
2024 haben wir den Kölner Künstler Lukas Moll kennengelernt und auch mit ihm über seine Arbeiten und die Gründung des Queer Art Hub in Köln gesprochen.
Wo ihr uns hören könnt und was es sonst so Neues gibt erfahrt ihr immer auch über den Ausgang Podcast Linktree.
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21 September 2025, 2:44 am - 57 minutes 54 secondsPhilipp Kaul - Kuchen statt Kurze: Was ist der Morning Rave Köln?
Philipp Kaul ist nicht nur Ausrichter des Morning Rave, sondern auch DJ. © Philipp Kaul
Kuchen statt Kurze: Philipp Kaul ist Ausrichter des Morning Rave in Köln
Feiern und gleichzeitig voller Energie in den Tag starten – das klingt fast zu gut, um wahr zu sein. Doch genau das macht der Morning Rave in Köln möglich. Statt Katerfrühstück gibt es hier Kaffee, Kuchen und Beats. Wir haben mit Philipp Kaul, dem kreativen Kopf hinter diesem besonderen Event, über die Idee, die Umsetzung und die Energie gesprochen, die den Morgen zur besten Partyzeit macht.
Wir kennen es alle: Nächte, die lang werden, Drinks, die schwer im Magen liegen und das Aufstehen am nächsten Morgen wird zur Qual. Philipp Kaul aus Köln hat die Perspektive gewechselt und bietet den „Power am Morgen“, statt durchfeierte Nächte.
Woher kommt der Morning Rave?
Die Idee: Menschen treffen sich schon früh am Morgen, tanzen gemeinsam und starten danach motiviert in den (Arbeits)Tag. Keine Müdigkeit, kein Kater, keine verlorene Zeit. Stattdessen wartet nach dem Rave noch ein kompletter Tag voller Möglichkeiten. So wird auch der Weg ins Büro gleich viel entspannter.
Woher kam für Philipp der Impuls, den Morning Rave umzusetzen? Er verrät uns, dass es eine Mischung aus Beobachtung und Experiment war. Er hat bemerkt, dass sich die Ausgehkultur in den letzten Jahren verändert: Viele wollen nicht mehr die ganze Nacht unterwegs sein, sondern bewusster mit ihrer Zeit umgehen. Ob Geschäftsführerin oder Mama: Wer Kinder hat, hat abends kaum die Gelegenheit noch auszugehen. Zu familiären Verpflichtungen passen keine durchfeierten Nächte und mit dem Tanz in den Morgen können auch Eltern gelassen feiern gehen.
Der Morning Rave ist eine Party bei Tageslicht. Hier gibt es Kuchen statt Kurze, Smoothies und jede Menge gute Laune. Aus einer spontanen Vision ist mittlerweile ein fester Termin im Kölner Eventkalender geworden und das Rave findet ungefähr alle bis 4 bis 6 Wochen statt.
Veranstaltet wird das Event in Philipps High Studios in Köln Ehrenfeld. Als Geschäftsführer stellt er dort eine große Fläche für Content Creator und Kreative zur Verfügung. Ob Werbedreh, Fotoshooting oder Tanz am Morgen, Philipp hat in seinem Studio jede Menge Platz. Der Rave bietet ist aktuell aber auf 150 Feier-Freudige begrenzt. Wer den Rave also selbst mal erleben möchte, sollte regelmäßig den Eventkalender checken.
Tanz als Katalysator für einen guten Start in den Tag
Als besonders spannend beschreibt Philipp die Energie beim Morning Rave entsteht. Er empfindet die Stimmung am Morgen gänzlich anders als abends im Club. Statt Müdigkeit herrscht Lebensfreude, Motivation und Tatendrang.
Viele Teilnehmende berichten, dass sie nach dem Tanzen beschwingt zur Arbeit gehen oder den Tag mit völlig neuer Leichtigkeit angehen. Das macht den Morning Rave mehr zum Lebensgefühl als nur zur Party.
Wir waren neugierig: Was macht den Reiz aus, wenn man nicht auf Drinks, sondern auf Kaffee und Müsli setzt? Philipp Kaul sagt, es ist die Mischung aus Musik, Bewegung und Gemeinschaft, die den Unterschied macht. Ob jung oder alt, alle findet hier einen Platz. Das Miteinander steht im Vordergrund, nicht das Durchhalten bis zum Morgengrauen. Es ist eine Feier, die zeigt: Feiern muss nicht immer nachts sein.
Philipp Kaul inspiriert zu neuen Ideen des Feierns
Das Gespräch mit Philipp Kaul hat uns gezeigt, dass es sich lohnt, über Traditionen nachzudenken. Warum immer nachts feiern, wenn der Morgen so viele Chancen bietet? Der Morning Rave in Köln bringt nicht nur frischen Wind in die Clubszene, sondern inspiriert alle Interessierten, neue Wege zu gehen.
Die Community wächst stetig, und viele Teilnehmende schwärmen von dem besonderen Gefühl, Teil dieser Bewegung zu sein. Der Morning Rave ist nicht nur eine Veranstaltung, er ist ein Statement für einen bewussteren Lifestyle. Mit Musik, Tanz und guter Laune wird der Morgen zur besten Zeit des Tages. Philipp Kaul hat es geschafft, ein Event zu kreieren, das gleichzeitig Spaß, Gemeinschaft und Energie bietet.
Wenn wir ehrlich sind: Wer will nicht gut gelaunt, energiegeladen und ohne Kater in den Tag starten Lust bekommen, den Morning Rave selbst zu erleben? Dann haltet Ausschau nach den nächsten Terminen in Köln und lasst euch von der Energie mitreißen. Startet den Tag anders – startet ihn tanzend!
Wer Philipps Studio einmal selbst mieten möchte, besucht am besten die Website von High Studios
Tickets für den Morning Rave gibt es regelmäßig über Rausgegangen.
Jetzt gleich weiterhören: Unser Anspieltip bei Ausgang Podcast
Mit Luca Künstler und Lucas König haben wir 2024 über die Technobewegung in Köln und ihre Liebe zur Technomusik gesprochen. Die beiden sind mittlerweile getrennt als Techno-DJs unterwegs.
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7 September 2025, 2:44 am - 1 hour 2 minutesFabian Abel - Mehr als 25.000 Kilometer: Mit dem Fahrrad kurz vor dem Nordkap (Teil 10)
Fabian Abel aus Köln, mit seinem Fahrrad auf dem Herkules Berg. © Fabian Abel
Dem Nordkap ganz nah: Fabian Abel aus Köln hat sein Ziel fast erreicht
*zum Zeitpunkt der Aufzeichnung hatte Fabian noch zwei Wochen Radtour vor sich
Elf Monate, über 26.500 Kilometer und unzählige Geschichten später ist das Ende greifbar: In der 10. Episode unseres Podcasts „(Mehr als) 25.000 Kilometer“ sprechen wir mit Fabian Abel, der mit dem Fahrrad vom südlichsten Punkt Afrikas bis nach Skandinavien unterwegs ist. Zwei Wochen vor dem Ziel, dem legendären Nordkap, zieht er für uns ein sehr persönliches Fazit seiner außergewöhnlichen Reise.
Fabian Abel über Alltag, Abenteuer und Ankommen
Wer von Köln in ein WG-Zimmer schaut und beschließt, mit dem Fahrrad ans andere Ende der Welt zu fahren, träumt groß. Heute blickt Fabian Abel auf eine Tour zurück, die mehr wurde als ein sportliches Projekt. Er erzählt uns, dass es nie um Rekorde ging, sondern um Erfahrungen, Begegnungen und den eigenen Rhythmus.
Über Monate hinweg wurde das Ungewöhnliche zur Normalität: Zelt aufbauen, Essen besorgen, Fahrrad fahren. Dieser simple Kreislauf ist zu seinem Alltag geworden, auch wenn jeder Tag neue Eindrücke brachte. Schon nach wenigen Wochen in Südafrika spürte er, wie das Reisen in Routine überging. Später, in Angola, entstand das Gefühl: „Jetzt bin ich wirklich angekommen.“ Ab da war es weniger die Frage, ob er es schafft, sondern vielmehr, wie er die Zeit unterwegs gestalten möchte.
Von großen Emotionen und leisen Momenten
In unserem Gespräch beschreibt Fabian Abel, wie eng Emotionen mit seiner Tour verbunden sind. Es gab Momente größter Erleichterung, aber auch Situationen voller Überforderung. Nigeria blieb als ein besonders schwieriges Kapitel im Gedächtnis: Fabian bekam für sein Gefühl zu viel Aufmerksamkeit weil er der einzige Weiße in der Umgebung war. Hinzu kamen Unsicherheit und Risiko weil die Umgebung als politisch unsicher galt. Doch selbst dort gab es keinen Tag, der ausschließlich schlecht war. Immer wieder fand Fabian einen Funken, der ihn neu motivierte.
Umgekehrt erzählt er von Augenblicken, in denen er die Landschaft und Musik so intensiv erlebte, dass er vor Freude schreien musste. Diese Balance aus Herausforderung und Glück prägt seine Erinnerungen. Stolz ist er vor allem darauf, wie er innerlich mit Rückschlägen umging – und dass er trotz aller Widrigkeiten jeden Tag aufs Neue losfuhr.
Die zweite Etappe: Fabian Abels Weg durch Europa
Nach Monaten in Afrika startete die zweite Etappe: Europa. Hier führte ihn die Route durch Spanien, Portugal, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Deutschland und schließlich nach Skandinavien. Besonders an der portugiesischen Küste erlebte er ein Gefühl von Urlaub, während ihn in Frankreich alte Urlaubsorte seiner Familie und spontane Begegnungen prägten.
In Belgien und den Niederlanden war er oft mit Freunden unterwegs und konnte Menschen wiedersehen, die er bereits in Afrika getroffen hatte. Dieses Netzwerk an Kontakten machte den europäischen Abschnitt zu einem sozialen Erlebnis. Anders als in Afrika fiel Fabian hier kaum auf – viele hielten ihn für einen gewöhnlichen Radreisenden mit Gepäck für zwei Wochen. Dass er tatsächlich seit fast einem Jahr unterwegs war, blieb meist verborgen, bis Gespräche tiefer gingen.
Auf Teilen der Eurovelo-Routen traf er zahlreiche Radreisende. Der Austausch auf Augenhöhe gefiel ihm: „Am Ende machen wir alle gerade eine Fahrradtour – nur unterschiedlich lang.“ Dieses Gefühl der Verbundenheit begleitete ihn bis in den hohen Norden.
Elf Monate unterwegs – und doch ganz normal
Wenn wir Fabian fragen, wie sich fast ein Jahr im Sattel anfühlt, antwortet er zweigeteilt: Einerseits sei es unfassbar, dass die Tour bald endet. Andererseits fühlt es sich für ihn inzwischen selbstverständlich an. Während Freunde berichten, wie schnell ein Jahr vergeht, empfindet er seine Reise wie zwei Lebensabschnitte.
Die vielen Länder, Landschaften und Begegnungen machen die Zeit intensiver und länger. Gleichzeitig bleibt der Tagesablauf schlicht. „Morgen fahre ich Fahrrad“, sagt er trocken, auch wenn dieser einfache Satz bedeutet, weiter Richtung Nordkap zu rollen. Genau in dieser Mischung aus Normalität und Besonderheit liegt der Reiz der Reise.
Ein letzter Ausblick: Zwei Wochen bis ans Nordkap
Noch etwa 14 Tage (zum Zeitpunkt der Aufzeichnung) trennen Fabian Abel von seinem großen Ziel. Die Vorfreude wächst und er genießt jeden Kilometer. Es geht ihm nicht darum, „fertig zu werden“, sondern das Erlebte bewusst zu leben. Das Nordkap ist nicht nur ein geografischer Punkt, sondern ein Symbol für Beständigkeit, Durchhaltevermögen und Abenteuerlust.
Seine Tour zeigt uns, wie groß die Welt auf zwei Rädern sein kann und wie wichtig es ist, unterwegs den Blick für das Kleine nicht zu verlieren. Wer ihm zuhört, spürt, dass es nicht nur um eine Radreise geht – es ist eine Lektion über Mut, Gelassenheit und Neugier.
Alle bisherigen Folgen der Interview-Reihe jetzt anhören:
- 25.000 Kilometer Teil 1: Start in Südafrika
- 25.000 Kilometer Teil 2: Kapstadt und Namibia
- 25.000 Kilometer Teil 3: Namibia, Angola und andere Meilensteine
- 25.000 Kilometer Teil 4: Angola und die Republik Kongo
- 25.000 Kilometer Teil 5: Kamerun und Nigeria
- 25.000 Kilometer Teil 6: Ghana, Togo und Benin
- 25.000 Kilometer Teil 7: Guinea und Elfenbeinküste (als Gast: Lucas Abel)
- 25.000 Kilometer Teil 8: 20 Tage mit dem Rad durch die Sahara
- 25.000 Kilometer Teil 9: Ein Rückblick auf Europa
Linkliste zu Fabians Social Media und Website
- Fabians Komoot-Profil – Hier findest du seine Route und weitere Details zu seiner Reise
- Fabians Linktree
- Fabians Website
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24 August 2025, 2:44 am - 1 hour 7 minutesFabian Abel - 25.000 Kilometer: Willkommen in Europa (Teil 9)
Fabian Abel aus Köln ist nach 20.000 Kilometern mit dem Fahrrad in Europa angekommen © Fabian Abel
20.000 Kilometer mit dem Fahrrad: Willkommen in Europa
In der neunten Episode unserer Interview-Reihe „25.000 Kilometer“ ist wieder Fabian zu Gast. Er ist nach sagenhaften 20.000 Kilometern mit dem Fahrrad durch Afrika in Europa angekommen. Als Fabian Abel die Straße von Gibraltar überquert hat, lagen ein ganzer Kontinent und zahlreiche afrikanische Länder hinter ihm. Wir ziehen mit ihm wieder ein Resümee und schauen gleichzeitig in die Zukunft.
Fabian Abel verlässt Afrika mit gemischten Gefühlen
Die Reise ist noch nicht beendet und doch hat Fabian Afrika mit gemischten Gefühlen verlassen. Die längste Strecke seiner Reise ist er mit dem Fahrrad gefahren. Und wie fühlt sich das für ihn an? „Es gibt Dinge, die mich total gefreut haben, und es waren auch Dinge, wo ich dann erstmal gucken musste“, erzählt er. Der Abschied von Afrika war nur das Ende der ersten großen Etappe seiner Fahrradtour. Ein neues Kapitel begann in Gibraltar auf dem europäischen Kontinent.
Ein Meilenstein nach ereignisreichen 6 Monaten: Ankunft in Europa
Ende April 2025, pünktlich zu Ostern, setzte Fabian mit Freunden und einer Fähre nach Europa über. Die Ankunft in Spanien beschreibt er wie nach Hause kommen. Als Europäer glauben wir erstmal die klassischen Reiseziele zu kennen. Doch auch so ein vielbesuchtes Land wie Spanien ist eben nicht gleich Spanien. Das sagt auch Fabian, der hier unter anderem sprachlich an seine Grenzen gekommen ist. Wenn’s mit dem Spanisch nicht so gut funktioniert, klappt es auch mit Händen und Füßen. Wir Drei sind und beim Gespräch jedenfalls einig: Man sollte als Reisender in einem fremden Land nicht jedes Mal erwarten, dass alle Menschen Englisch sprechen.
Der Unterschied zwischen Afrika und Europa
Die Unterschiede, die Fabian zwischen seinem letzten Land in Afrika und dem ersten in Europa wahrnimmt, sind vielfältig. „Manche Dinge sind ganz anders, viele funktionieren trotzdem ähnlich“, sagt er. Besonders sind ihm kulturelle Nuancen aufgefallen. Bei seinem Aufenthalt in Marokko fühlte er sich beispielsweise an einigen Punkten an seine Heimatstadt Köln erinnert.
Ein weiterer Punkt, den Fabian anspricht, ist das Gefühl der Entspannung, das sich in Europa einstellt. Er fühlt sich sicherer: „Wenn ich mal im Dunkeln fahre, mache ich mir jetzt keine großen Sorgen.“ Diese neue Vertrautheit mit seiner Umgebung gibt ihm ein Gefühl von Kontrolle und Sicherheit, welches er auf seinen bisherigen Reisen oft vermisste. Auch der „Alltag“ kehrt so langsam wieder ein und Fabian Abel gewöhnt sich schon mal daran, regelmäßiger seine E-Mails zu beantworten.
Fabian Abels Abenteuer geht weiter: Herausforderungen in Europa
Trotz des vermeintlich vertrauteren Umfelds in Europa begegnet Fabian auch neuen Herausforderungen. „Eine sehr banale, aber doch spürbare neue Herausforderung sind Höhenmeter“, erklärt er, während er die steilen Anstiege in Europa thematisiert. „Das Fahrradfahren hat auf jeden Fall eine sportliche Komponente für mich“, fügt er hinzu.
Anders ist in Europa auch, dass Fabian nicht einfach überall übernachten kann. In Afrika hat das sogenannte Wildcampen niemanden gestört. In Europa sind die Voraussetzungen von Land zu Land unterschiedlich. In Deutschland ist Wildcampen sogar grundsätzlich verboten. Spätestens vor jeder Übernachtung gilt es für Fabian, die Lage einmal genau zu checken.
Kulturelle Einblicke und Geheimtipps für Reisende
Trotz der Herausforderungen fällt es Fabian leicht, die Schönheit und Vielfalt der europäischen Länder zu genießen. Er empfiehlt Granada als einen seiner persönlichen Höhepunkte: „Ich glaube, das ist die schönste Stadt, die ich kennenlernen durfte.“ Aber auch die Küstenregion in Nordspanien hat ihn beeindruckt: „Das ist traumhaft schön“, schwärmt er, während er im Interview von seiner Fahrradtour entlang der spanischen Küste erzählt.
Fazit: Eine erfüllte Reise mit Perspektiven
Fabians Erlebnisse zeigen, wie bereichernd und abwechslungsreich das Reisen sein kann, egal ob in Afrika oder Europa. Mit überwältigenden Eindrücken und Anstrengungen hat er nicht nur geografische, sondern auch persönliche Grenzen überschritten. Seine Geschichte ist ein eindrücklicher Beweis dafür, dass jede Reise, auch wenn sie mit Herausforderungen einhergeht, das Potenzial hat, das Leben zu bereichern und den Blick auf die Welt zu erweitern.
Alles bisherigen Folgen von 25.000 Kilometer anhören:
- 25.000 Kilometer Teil 1: Start in Südafrika
- 25.000 Kilometer Teil 2: Kapstadt und Namibia
- 25.000 Kilometer Teil 3: Namibia, Angola und andere Meilensteine
- 25.000 Kilometer Teil 4: Angola und die Republik Kongo
- 25.000 Kilometer Teil 5: Kamerun und Nigeria
- 25.000 Kilometer Teil 6: Ghana, Togo und Benin
- 25.000 Kilometer Teil 7: Guinea und Elfenbeinküste (als Gast: Lucas Abel)
- 25.000 Kilometer Teil 8: 20 Tage mit dem Rad durch die Sahara
Linkliste zu den besprochenen Themen
- Fabians Komoot-Profil – Hier findest du seine Route und weitere Details zu seiner Reise
- Fabians Linktree
- Fabians Website
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SebastianMedieninteressierter Kölner mit einem Hang zum allen neueren, technischen Möglichkeiten mit einer großen Vorliebe zum Fortbewegen mit Bus, Straßenbahn und Bahn. Dies ist sein privater Blog, in dem er sich genau im Schwerpunkt mit diesen großen Themenbereichen beschäftigt.
blog.medienman.deDer Beitrag Fabian Abel – 25.000 Kilometer: Willkommen in Europa (Teil 9) erschien zuerst auf Ausgang Podcast.
22 June 2025, 2:37 am - 1 hour 4 minutesFabian Abel - 25.000 Kilometer: Mit dem Fahrrad durch die Sahara (Teil 8)
Fabian Abel hat die schwerste Etappe seiner Fahrradtour gemeistert: Die Sahara © Fabian Abel
Die schwerste Etappe: Fabian Abel fährt mit dem Fahrrad durch die Sahara
Im achten Teil unserer Interviewreihe erzählt uns Fabian Abel aus Köln vom schwersten Kapitel auf seiner Reise. Die Fahrt mit dem Fahrrad durch die Sahara, der größten Trockenwüste der Erde, verlangte ihm noch einmal alles ab. Wie er während der Radtour durch die Wüste Resilienz gelernt hat und wie er die letzte Etappe in Afrika erlebt hat, hört ihr in der achten Folge von 25.000 Kilometer.
Wer dachte, dass Fabian mit den ersten sechs Monaten in Afrika schon alles hinter sich hätte, irrt. Die schwerste Zeit stand ihm noch bevor. Schon als er mit seinem Bruder Lucas Abel in Guinea war, hat er uns erzählt, dass die afrikanische Wüste Sahara nicht mehr weit entfern ist. Wahrscheinlich war Fabian vorher selbst nicht klar, was auf ihn zukommen würde. Die Sahara war seine bis dahin anstrengenste Etappe.
Fahrradfahren in der Sahara: Viele Herausforderungen in der afrikanischen Wüste
Insbesondere die Wetterlage war für Fabian noch einmal eine neue Herausforderung. Zur Hitze kamen zusätzlich starke Winde und Sandstürme hinzu. Vor allem den Sand sollte Fabian im Laufe der Zeit überall wiederfinden. Selbst die Unterwäsche blieb nicht verschont und so machten die Sandkörner auch das Radfahren zur Challenge. Hinzu kam starker Gegenwind von teils bis zu 50km/h der Fabian zusätzlich ausbremste – ein gutes Resilienztraining, das er sicher gut gebrauchen konnte.
Wenn ihr die Interviewreihe verfolgt und gerne mehr wissen möchtet, hört jetzt das ganze Interview. Wir sprechen mit Fabian einmal mehr auch über seine Gefühlslage. Besonders interessiert hat uns, wie er sich jetzt mit dem Ende seiner Fahrradtour durch Afrika fühlt. Auch einen kleinen Ausblick auf den zweiten Teil seiner Fahrradtour durch Europa gibt uns Fabian.
Alles bisherigen Folgen von 25.000 Kilometer anhören:
- 25.000 Kilometer Teil 1: Start in Südafrika
- 25.000 Kilometer Teil 2: Kapstadt und Namibia
- 25.000 Kilometer Teil 3: Namibia, Angola und andere Meilensteine
- 25.000 Kilometer Teil 4: Angola und die Republik Kongo
- 25.000 Kilometer Teil 5: Kamerun und Nigeria
- 25.000 Kilometer Teil 6: Ghana, Togo und Benin
- 25.000 Kilometer: Guinea und Elfenbeinküste (als Gast: Lucas Abel)
Infos, Links und Social Media von Fabian Abel
- Instagram: Fabian_Cape2Cape
- Website: Fabian Abel Cape2Cape
- Fabian mit einem kleinen Betrag für einen Kaffee unterstützen: Buy Fabian a Coffee
Wenn ihr nicht genug von unseren Interviews bekommt folgt uns gerne auf Instagram. Falls ihr selbst einmal eure Geschichte erzählen möchtet, schreibt uns eine E-Mail an [email protected]. Alle Möglichkeiten uns zu hören, findet ihr im Ausgang Podcast Linktree.
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27 April 2025, 2:44 am - 1 hour 19 minutesManuel Merk - Buchdebüt: "Sphäre über Berlin"
Autor Manuel Merk hat im Februar 2025 seinen Debüt-Roman „Sphäre über Berlin“ veröffentlicht. © Julia Klein
Manuel Merk aus Berlin legt seinen Debüt-Roman „Sphäre über Berlin“ vor
Der Berliner Autor Manuel Merk wurde uns in die Timeline bei Instagram gespült. Dort hat er gezeigt, dass sein Debüt-Roman „Sphäre über Berlin“ es in die Auslage einer großen Buchhandlung geschafft hat. Über die Entstehung wollten wir gerne mehr wissen und haben ihn zum Interview hier bei Ausgang Podcast eingeladen.
Nachdem wir hier im Podcast schon mehrfach mit erfahrenen Autor:innen gesprochen haben, wurde es Zeit für einen Newcomer. Manuel schreibt schon seit langer Zeit und hat mit seinem ersten Buch jetzt den Schritt in die Öffentlichkeit gewagt. Ein dunkles Psycho-Drama mit Sci-Fi-Elementen und queeren Protganisten ist daraus geworden. „Sphäre über Berlin“ bewegt sich auf gleich drei Zeitebenen und bringt je de Menge Spannung und düstere Szenarien mit.
„Sphäre über Berlin“: Depressive Heldenreise
Die Geschichte beginnt im Jahr 2026 in Berlin, nicht allzu weit in der Zukunft. Der introvertierte Robert arbeitet an der Service-Hotline eines Onlineversandhandels für Möbel. Die Szenerie ist eintönig, denn in seinem Job werden nur diejenigen gut entlohnt, die auch Leistung bringen. Es kommt stark auf gute Kundenbewertungen während der Telefonate an. Ein Belohnungssystem, das fast wie Likes in sozialen Netzwerken funktioniert. Wer keine ausreichenden Leistungen bringt bekommt schnell die Kündigung.
Roberts engste Freundin Johanna arbeitet ebenfalls dort und ist die einzige Konstante in seinem Leben. Das Verhältnis zu seiner Familie ist schwierig, denn Robert kann ihren Erwartungen nicht gerecht werden. Währen sein Elternhaus wohlhabend ist und alle Karriere gemacht haben, lebt Robert eher als Außenseiter. Dass er in einer tiefen Depression steckt, soll erst im Laufe der Geschichte deutlicher werden. Eines Tages erscheint am Himmel über Berlin eine schwarze Kugel, die sogenannte „Sphäre“. Ab diesem Moment gerät Roberts Leben immer weiter ins Chaos und er scheint nach und nach den Verstand zu verlieren.
Abwechselnd zum Erzählstrang mit Robert, kommt Ezra ins Spiel. Ezra wird als „geschlechtsloses Wesen ohne Körperbehaarung“ beschrieben und bewegt sich in einer dunklen, trostlosen Welt. An seiner Seite lebt der sogenannte „Konstrukteur“ mit dessen Hilfe Ezra versucht, wieder nach Hause zu kommen. Die dunkle Welt besteht derweil aus verschiedenen Ebenen, die Ezra überwinden muss. Auf dem Weg nach oben öffnen sich der alienhaften Gestalt immer neue Hindernisse und ein Ausweg aus der schwarzen Einöde ist so schnell nicht in Sicht.
Im dritten Erzählstrang wird deutlich, dass auch Ezra einmal ein normales Leben geführt hat. Einige Jahrzehnte weiter, im Jahr 2074 lebte er mit seinem Partnerin Melissa und einem Sohn im anschlagsgeplagten Jerusalem. Sie ist einige Jahre älter als Ezra und stellt die starke emanzipierte Seite des Paares dar, Ezra ist Künstler und eher ein Eigenbrötler. In einer durchdigitalisierten Zukunft zieht er es vor, analog auf Leinwänden und mit Öl zu malen. Ezra wurde von Melissa gekauft um sie im Haushalt zu unterstützen. Aus dieser Verbindung entstand jedoch irgendwann Liebe und ein Sohn.
In der Zwischenzeit passieren vor allem Robert allerhand skurrile Dinge, die sein Leben ordentlich durchschütteln. Unter anderem lernt er den überaus gut aussehenden Duc kennen der, zu Roberts Unverständnis, sehr viel Interesse an ihm zeigt. Ob die beiden ein Paar werden?
Manuel Merk bewegt sich mit „Sphäre über Berlin“ zwischen den Welten
Was bleibt uns zu sagen? Das Buch ist bis zum Ende spannend und als Leser giert man förmlich nach einer Auflösung. Ohne zu spoilern können wir sagen: „Nichts ist, wie es scheint“ und die Geschichte endete für uns ganz anders, als erwartet. Das Buch lohnt sich für alle, die gerne Sci-Fi mögen und düster apokalyptische Endzeitszenarien als Handlungsorte bevorzugen.
Manuel Merks Buch „Sphäre“ über Berlin ist über 20 Jahre hinweg entstanden. Die Idee dazu keimte in Manuel schon sehr früh. Doch mehr als von Hand geschriebene Worte in Notizbüchern hatte der Autor nicht. Erst als er den Verlag Books on Demand für sich entdeckte und sich stärker mit eine Buchveröffentlichung auseinander gesetzt hat, machte es Klick.
Ihr helft Manuel natürlich am meisten, in dem ihr sein Buch in eurem Lieblingsbuchladen kauft. Es ist überall zu haben, wo ihr Bücher kaufen könnt.
Mehr über Manuel Merk erfahren
- Manuel auf Instagram
- Alle Möglichkeiten das Buch zu beziehen, findet ihr im Manuel Merk Linktree
Ausgang Podcast weiterhören: Unsere Hörtipps
Wir möchten euch gerne weitere Interviews mit tollen Autor:innen bei uns empfehlen. Mit Christian Handel und Andreas Suchanek haben wir in zwei Einzelinterviews über die Entstehung ihres gemeinsamen Romans „Pride began on Christopher Street“ gesprochen.
Ein weiteres Buch das wir euch ans Herz legen möchte, ist „Mut.Machen.Liebe“ von Hansjörg Nessensohn. Hier geht es um eine queere Liebesgeschichte die sich über zwei Handlungsstränge erstreckt. Die Verbindung der Protagonisten geht von der Zeit des berüchtigten Paragraphen 175 bis in die Gegenwart und spielt unter anderem in Köln der 1950er Jahre.
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13 April 2025, 2:45 am - 1 hour 5 minutesFabian und Lucas Abel - 25.000 Kilometer: 6 Monate mit dem Fahrrad durch Afrika (Teil 7)
Lucas (li.) und Fabian Abel reisen mit dem Fahrrad durch Elfenbeinküste und Guinea. © Fabian Abel
Abenteuer Afrika: Fabian Abel ist seit 6 Monaten mit dem Fahrrad unterwegs
Sechs Monate sind eine lange Zeit, oder doch nicht? Seit unserem ersten Interview mit Fabian Abel aus Köln ist einiges passiert: Ende August 2024 hat er sich auf den Weg nach Kapstadt gemacht, um seine Radtour nach Norwegen zu starten. Seitdem begleiten wir ihn hier im Podcast monatlich und holen uns ein Update ab. Im siebten Interview von „25.000 Kilometer“ ist auch Fabians Bruder Lucas als Special Guest dabei.
Die ersten 13.400 Kilometer mit dem Fahrrad in Afrika
Nach dem Start in Südafrika ist Fabian mittlerweile durch Namibia, Angola, die Republik Kongo, Kamerun, Nigeria, Benin, Togo, Ghana, die Elfenbeinküste und Guinea mit dem Fahrrad gefahren. Diese Länder sind Teil eines aufregenden Abenteuers: eine Reise von insgesamt 25.000 Kilometern mit dem Fahrrad, die im August 2024 in Südafrika begann und im Spätsommer 2025 am Nordkap in Norwegen enden soll. In dieser Sonderfolge blicken wir mit Lucas und Fabian Abel auf die erste große Etappe zurück und ziehen ein erstes Resümee. Fabian hat den Großteil dieser Reise alleine zurückgelegt. Für die Etappe von Abidjan (Elfenbeinküste) nach Conakry (Guinea) kam Fabians Bruder Lucas dazu.
Die ersten Eindrücke: Lucas‘ Ankunft in Afrika
Während Afrika für Fabian schon fast eine zweite Heimat geworden ist, war nach Lucas‘ Ankunft alles neu für ihn. Viele Eindrücke sind auf ihn eingeprallt und das muss natürlich erstmal verarbeitet werden. „Das Afrika-Feeling? Das ist fantastisch. Vor allen Dingen bei mir im Cote d’Ivoire, also das Elfenbein-Feeling“, sagt Lucas, der zum Zeitpunkt unserer Aufzeichnung gerade zwei Wochen mit seinem Bruder in Westafrika verbracht hat.
Lucas und Fabian Abel: Herausforderungen und Höhepunkte der Reise
Die ersten Tage waren auch für Lucas Abel nicht ohne Herausforderungen. „Wir hatten Temperaturen von fast 40 Grad, die Hitze war brutal“, erzählen uns die Brüder. Dabei waren die Bedingungen für das Radfahren alles andere als ideal. „Wir mussten auf unseren Körper hören“ und „mindestens sechs bis sieben Liter Wasser am Tag trinken“, erklärt Lucas weiter. Ihre Zeit in Conakry bescherte ihnen angenehme Abwechslung. Lucas hat Fabian eine Übernachtung in einem schickeren Hotel spendiert. Genau richtig, für die Letzte gemeinsame Nacht bevor der große Bruder wieder abreist.
Die Etappe brachte auch wieder technische Herausforderungen mit sich. „Ich hatte tatsächlich vor Abidjan das Problem, dass meine Ritzel (das Tretlager vom Fahrrad) abgenutzt waren,“ berichtet Fabian. Gemeinsam mit Lucas wurden die Probleme schnell gelöst, was das Teamgefühl unterstrich. „Das Gute an dieser Tour ist, dass wir uns gegenseitig unterstützen konnten“, so Fabian. Die Brüder kennen sich natürlich sehr gut, was die gemeinsame Reise deutlich vereinfacht. Trotzdem musste Fabian seine eigenen Routinen etwas anpassen und auf Lucas als Reisebegleitung Rücksicht nehmen.
Gemeinsam die Radtour durch Afrika fortsetzen: Besondere Momente
Mit gemeinsamen Mahlzeiten und den Erlebnissen auf der Straße fiel die besondere Atmosphäre der Reise nicht nur auf dem Rad auf. „Die Pausen waren viel entspannter. Man hat mehr miteinander geredet und die gesamte Erfahrung geteilt“, erklärt Fabian. Die kleinen Dinge wie das gemeinsame Kaffeetrinken und Quatschen während der Pausen trugen wesentlich zur positiven Stimmung bei. Lucas ergänzt: „Wenn man weiß, dass man sich mit jedem Schritt gegenseitig hilft, macht das die ganze Tour einfach leichter.“
Fabians und Lucas‘ ganz persönliche Tipps für zukünftige Radreisende
Für all jene, die eine ähnliche Reise planen, geben Lucas und Fabian einige hilfreiche Tipps mit auf den Weg:
- Entspanntes Packen: Weniger ist mehr! Der Versuch, mit so wenig wie möglich zu reisen ist sinnvoll, denn gerade mit dem Fahrrad bremst jedes Kilo das Vorankommen. Passt euer Gepäck an eure persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben an und denkt vor der Abreise in Ruhe darüber nach, was für eure Reise wirklich essenziell ist.
- Wasser ist wichtig: Neben ausreichender Nahrungszufuhr ist Wasser und regelmäßiges Trinken wichtig. Auf einer Radreise solch einer Dimension können schon einmal sechs bis sieben Liter Wasser am Tag verbraucht werden. Je nach Land und Region solltet ihr auch immer darauf achten, dass genügend Bezugsquellen in der Umgebung vorhanden sind.
- Bequeme Ausrüstung: Eine gute Radhose mit bequemem Sitzpolster kann einen großen Unterschied machen. Je nach dem Temperatur und Witterung entsprechend wetterfeste Kleidung
- Sonnenschutz: Je nach Region empfiehlt sich ausreichender Sonnenschutz mit LSF 50. Dieser sollte regelmäßig nachgetragen werden. Auch dünne Kleidung mit UV-Schutz schützt euch zusätzlich.
- Selbstüberschätzung: Gerade wenn ein Gefühl der Überforderung auftritt oder sich der Körper meldet, ist es ratsam auf die mentale und physische Verfassung zu achten. Das bedeutet je nach körperlicher Verfassung genügend Pausen einzuplanen, ausreichend zu schlafen und den Körper nicht zu überlasten.
- Spaß haben: Die Absurdität der Momente untereinander teilen und zusammen lachen ist das Geheimnis, um auch in schwierigen Zeiten motiviert zu bleiben.
Fabian und Lucas sind als Brüder die sich durch und durch kennen durch Afrika gereist. Wie haben sich die ersten Stunden in Afrika für Lucas angefühlt? War es schwierig für Fabian seine Routine an Lucas Bedürfnisse anzupassen und was ist den beiden auf dem Weg am meisten im Gedächtnis geblieben? Wenn ihr erfahren möchtet, wie Lucas und Fabian die gemeinsame Etappe mit dem Fahrrad durch Afrika erlebt haben, hört jetzt das ganze Interview.
Ihr wollte Fabians Reise von Anfang an miterleben? Hier könnt ihr die ersten sechs Interviews von „25.00 Kilometer“ nachhören:
- 25.000 Kilometer Teil 1: Start in Südafrika
- 25.000 Kilometer Teil 2: Kapstadt und Namibia
- 25.000 Kilometer Teil 3: Namibia, Angola und andere Meilensteine
- 25.000 Kilometer Teil 4: Angola und die Republik Kongo
- 25.000 Kilometer Teil 5: Kamerun und Nigeria
- 25.000 Kilometer Teil 6: Ghana, Togo und Benin
Infos, Links und Social Media von Fabian Abel
- Instagram: Fabian_Cape2Cape
- Website: Fabian Abel Cape2Cape
- Fabian mit einem kleinen Betrag für einen Kaffee unterstützen: Buy Fabian a Coffee
Die Reise von Fabian und Lucas ist eine Erinnerung daran, die Herausforderungen des Lebens positiv zu betrachten, die Natur zu genießen und die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Abenteuer, egal in welchem Maße, bereichern unser Leben und fördern die persönliche Entwicklung.
Wenn ihr uns weiterhin folgen möchtet um weitere Interviews zu hören, folgt uns auf Instagram oder abonniert uns bei Spotify. Alle Möglichkeiten uns zu kontaktieren findet ihr im Ausgang Podcast Linktree.
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6 April 2025, 2:45 am - 1 hour 5 minutesUchenna Jonas - Diversity Marketing Coach: Wie hast du deine Internet-Sucht überwunden?
Was macht Uchenna Jonas als Diversity Marketing Coach? © Marc Maria
Digitale Freiheit bei Ausgang Podcast: Uchenna Jonas spricht mit uns über Online-Sucht, Authentizität und Selbstfindung
In dieser Folge sprechen wir mit Diverstiy Marketing Coach Uchenna Jonas über digitale Freiheit. Er kam mit etwa 13 Jahren mit dem Internet in Berührung und ist damit aufgewachsen. Mit der Zeit hat er unter anderem durch Videospiele eine Internetsucht entwickelt die er überwinden konnte. Heute unterstützt er Menschen mit ähnlichen Erfahrungen dabei, das Internet bewusst zu nutzen und sich selbst Grenzen zu setzen.
Uchenna wurde 1997 in Berlin geboren und ist mit sozialen Medien wie Instagram und Facebook aufgewachsen. Mit der Zeit hat er jedoch festgestellt, dass es ihm an Medienkompetenz und Aufklärung mangelte. Er verlor sich mehr und mehr in die bunte Welt von Instagram und Co. „Ich habe mich selbst zu einem Produkt gemacht, anstatt zu gucken, wer ich eigentlich bin“, sagt er. Diese Erfahrung prägte seinen weiteren Weg. Heute hilft er meist Selbstständigen, Social Media bewusst zu nutzen und sich in ihrer Webnutzung frei zu fühlen.
Uchenna Jonas erklärt „digitale Freiheit“ aus seiner Sicht
In der heutigen digitalen Welt ist der Begriff „digitale Freiheit“ allgegenwärtig. Doch was bedeutet er wirklich? In unserem Interview spricht Uchenna Jonas über seine persönliche Reise. Das Internet wirke auf ihn wie ein Sog und sein Nutzungsverhalten nahm ungesunde Züge an. Das ging von stundenlangen Online-Spielen bis zu dem Punkt, dass er jeden Post auf Instagram infrage stellte. Jeder Frame musste sitzen, jeder vermeintliche Makel führte zu weiterer Unsicherheit. In unserem Gespräch betont Uchenna, dass es ihm nicht ausschließlich um die Nutzung von Social Media geht. Noch wichtiger ist die Selbstwahrnehmung und Authentizität im gesamten digitalen Raum.
Ausgang Podcast Hörtipp:
Wie Simon Lösch und Waldemar Rusch mit ihren Startup Sparkful mehr Diversität in Unternehmen bringen wollen.
Authentizität vs. Ablenkung: Uchenna Jonas über das Nutzungsverhalten im Internet
Ein zentraler Aspekt digitaler Freiheit ist die Balance zwischen Authentizität und Ablenkung. Uchenna betont, dass viele Menschen sich online verstellen, um Anerkennung zu bekommen. Die ständige Suche danach führt allerdings schnell zu eigener Unsicherheit. „Alles, was die Menschen lieben, ist ja nichts, was du wirklich bist“, erklärt er. Statt sich von Likes und Kommentaren leiten zu lassen, sollte man Social Media nutzen, um die eigene Persönlichkeit auszudrücken.
Als Coach rät er auch dazu, sich nicht von ständigen Benachrichtigungen und der Informationsflut ablenken zu lassen. Stattdessen ist es wichtig, im eigenen Interesse die Kontrolle über die Plattformen zu übernehmen und sie bewusst zu nutzen. Uchenna geht es darum, von innen nach außen und bewusst zu kommunizieren, statt sich von äußeren Erwartungen diktieren zu lassen. Dazu gehören beispielsweise auch Maßnahmen wie Push-Meldungen auszuschalten und mit einem Timer die eigene Nutzungszeit zu reduzieren.
Uchenna Jonas: Alte Muster verlassen – Der Weg zur digitalen Freiheit
Aber wie ist Uchenna Jonas der Online-Sucht entkommen? Er weiß wie schwer es ist, sich von alten Mustern zu lösen. Als Jugendlicher verfiel er der Faszination von Instagram und Onlinespielen, was zu Schlafstörungen, Essproblemen und sozialer Isolation führte. Er verbrachte bis zu 16 Stunden täglich online und vernachlässigte seine körperlichen und emotionalen Bedürfnisse. Denn etwas zu Essen oder Duschen zu gehen hätte die Zeit für das Zocken im Netz verringert.
Erst als er irgendwann weinend am Computer saß, hat er realisiert, dass er einen Schlussstrich ziehen muss. Digitale Freiheit ist ein Prozess, der Zeit und Selbstreflexion erfordert. Uchenna Jonas empfiehlt, sich regelmäßig Pausen zu gönnen und sich auf die eigenen Bedürfnisse zu konzentrieren.
Uchenna hat sein Studium an einer Privat-Uni geholfen, von der Online-Sucht wegzukommen. Hier musste er nicht nur das Lernen in seinen Alltag integrieren, sondern auch arbeiten um sich das Studium zu finanzieren. Das eine bedingte immer das andere und so blieb kaum noch Zeit, sich viel auf sozialen Medien aufzuhalten.
Falls ihr wissen möchtet was Uchenna als Diversity Marketing Coach genau macht, dann hört jetzt unser ganzes Interview. Wir sprechen außerdem über seine Sicht auf seine Heimatstadt Berlin und wie er mit seiner eigenen Queerness als schwarzer schwuler Mann umgeht.
Infos zum Coaching-Angebot und mehr über Uchenna Jonas:
- Webseite: https://uchennajonas.com/
- Instagram: https://www.instagram.com/uhennajonas/
- LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/uchennajonas/
Statt einer Hörempfehlung hat uns Uchenna im Interview eine Buchempfehlung ausgesprochen: „Jetzt! – Die Kraft der Gegenwart“ von Eckhart Tolle
Falls ihr Lust auf mehr Interviews bei Ausgang Podcast habt, dann schaut jetzt in unseren großen Folgenkatalog von mehr als 200 Interviews. Alle Möglichkeiten uns auch mobil zu hören und uns zu folgen findet ihr im Ausgang Podcast Linktree.
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30 March 2025, 3:45 am - 1 hour 12 minutesFrame the Moon: Lena Schütten und Simon Schiller machen Museful Indie-Pop
Frame The Moon aus Köln machen Museful Indie-Pop. © Lukas Diekamp
Museful Indie-Pop aus Köln: Frame The Moon im Interview bei Ausgang Podcast
Die Welt der Musik ist vielfältig und Frame The Moon bringen mit ihrem Museful Indie-Pop ein weiteres Teilchen ins große Mosaik der Musikszene. Lena und Simon kennen sich schon seit 2014. Musik als Frame The Moon machen sie seit 2020. Im Interview mit den beiden werfen wir einen Blick auf die Hintergründe, die Musik, die Inspirationen und die Herausforderungen, die sie als Band bisher erlebt haben.
Frame The Moon: Die Band und ihr unverwechselbarer Stil
Frame The Moon setzt sich aus den beiden Musiker:innen Lena Schütten und Simon Schiller zusammen. Ihre Musik wird als „Museful Indie-Pop“ beschrieben – eine Bezeichnung, die Melancholie und nachdenkliche und gedankenverlorene Klänge vereint. Wie die beiden in unserem Gespräch erwähnen: „Das hat den Hintergrund einfach, dass wir gesagt haben, das ist immer ein bisschen melancholisch. […] Ich glaube, wir können fast nichts schreiben, was nicht in irgendeiner Form […] so ein bisschen Melancholie beinhaltet.“
Dieser melancholische Ansatz spiegelt sich nicht nur in ihren englischsprachigen Texten wider, sondern auch in ihrem gesamten Schaffensprozess, der meist von persönlichen Erfahrungen geprägt ist. Musik war für sie immer eine Art Flucht, eine Möglichkeit, sich in eine eigene Welt zurückzuziehen wie Simon und Lena uns im Interview erzählen.
Die Verbindung zu Generationen
Natürlich mussten wir im Interview auch eine der wichtigsten Fragen stellen: Was bedeutet eigentlich „Frame The Moon“? Ihr Künstlername, inspiriert von der grenzenlosen Nacht und dem Mond, passt ganz gut zu ihren eigenen Worten: „Wir hängen quasi so ein bisschen dazwischen und haben von beiden Generationen ein bisschen was an uns.“ Lena und Simon befinden sich an der Schnittstelle zwischen Generation Y und Z, was ihre Herangehensweise an Musik und den Einfluss der digitalen Welt prägt.
„Ich glaube, Internet und, wenn ich so zurück überlege, wie ich als Kind mit den Nokias (Mobiltelefon-Modelle vor unseren Smartphones) umgegangen bin, das war eine ganz andere Zeit. […] Die Entwicklungen im Internet haben unsere Kindheit und Jugend geprägt,“ reflektieren die beiden und betonen, wie wichtig es ist, auch das “reale Leben” nicht aus den Augen zu verlieren.
Musikalische Evolution: Von Jazz zu Indie-Pop
Ursprünglich kamen Lena und Simon beide aus dem Jazzbereich, was in ihrer ersten Band zum Ausdruck kam. Eine Band gründeten sie zuerst nur, weil sie zum Studieren an die Musikhochschule wollten. Aus dem Musik-Studium wurde nichts und von der Band blieben schließlich sie beide als Duo übrig. Die Entwicklung weg vom Jazz und hin zu Museful Indie-Pop war ein Prozess, der sich allmählig entwickelt hat: Der Wechsel zu einem synthie-lastigen, experimentellen Sound entspricht ihrem Wunsch, sich musikalisch weiterzuentwickeln und ihre Musik vielseitiger zu gestalten.
!Who We are?: Die Herausforderungen eines Releases
Die Veröffentlichung ihrer EP „Who We Are“ stellte das Duo vor viele Herausforderungen. Ein eigenes Release-Konzert im Kölner „Veedel Club“ zu organisieren, bedeutete viel mehr, als sich nur um den Raum zu kümmern. Lena erzählt: „Wir haben händisch Flyer-Aktionen gemacht und gesagt, Leute, kommt vorbei.“ Mit diesem Engagement haben die beiden sich bewiesen, dass sie solche Herausforderungen auch organisatorisch meistern.
Die Anstrengungen haben sich gelohnt, das Konzert war ausverkauft und ein voller Erfolg. Das Gefühl nach einem Auftritt kann zwiegespalten sein. Wie sie selbst anmerken: „Es fällt dann schon [Druck] von einem ab und man denkt, dass das jetzt irgendwo hinführen muss.“ Was aus so einem Auftritt anschließen wird kann man nie wissen. Die beiden haben sich aber bewusst davon freigemacht, gleich die neuen Superstars werden zu wollen. Auch, um sich selbst den Druck zu nehmen, neue Musik machen zu müssen.
Wenn sie keine Konzerte geben, teilen sie Ausschnitte aus ihrer Musik und aktuelle Termine in den sozialen Medien. In einer Zeit wo Likes und Follower als Qualitätsmerkmal gelten, wird es immer schwerer sein Publikum zu finden. Sie sind sich allerdings beide einig: Die sozialen Medien und der Druck, online sichtbar zu sein, dürfen nicht die Kreativität und die Freude am Musizieren beeinträchtigen.
Lena Schütten und Simon Schiller möchten natürlich weiter Musik machen. Ihr Werk soll aber organisch wachsen. Sie werden auch 2025 wieder Zeit im Studio verbringen und sicherlich auch neue Musik veröffentlichen. Wo die beiden auftreten, erfahrt ihr auf ihrer Webseite und den sozialen Medien. Wie die beiden zur Musik gekommen sind und sich kennengelernt haben, hört ihr neben vielen weiteren Themen im ganzen Interview.
Infos und weiterführende Links zu Frame The Moon:
Weitere Interviews von Ausgang Podcast hören
Wenn ihr nicht genug von unseren Interviews bekommt, dann empfehlen wir euch unser Interview mit der Indie-Pop-Band „Ann Can’t Talk“ aus Hennef. Kris, Jerome und Maurice heißen die Musiker dahinter und wir haben mit dem Trio über die Entstehung ihrer Musik gesprochen.
Die Herausforderungen in der Musikbranche waren auch Thema in unserem Interview mit Sänger und Songwriter Nisse. Der gebürtige Hamburger hat im 2023 sein drittes Album veröffentlicht und mit der VÖ der Musikbranche den Rücken gekehrt. Was bis dahin seine Herausforderungen waren, hört ihr unserem Gespräch.
Wenn ihr uns eure Geschichte erzählen möchtet oder Feedback habt, meldet euch unter [email protected] Alle Möglichkeiten uns zu erreichen und zu folgen findet ihr im Ausgang Podcast Linktree.
SebastianMedieninteressierter Kölner mit einem Hang zum allen neueren, technischen Möglichkeiten mit einer großen Vorliebe zum Fortbewegen mit Bus, Straßenbahn und Bahn. Dies ist sein privater Blog, in dem er sich genau im Schwerpunkt mit diesen großen Themenbereichen beschäftigt.
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16 March 2025, 3:45 am - 1 hour 17 minutesFabian Abel - 25.000 Kilometer: Mit dem Rad in Ghana, Togo und Benin (Teil 6)
Fabian Abel aus Köln war mit dem Fahrrad in Ghana, Togo und Benin. © Fabian Abel
25.000 Kilometer: Fabian Abel aus Köln ist seit mehr als 5 Monaten mit dem Fahrrad in Afrika unterwegs
In der sechsten Folge von „25.000 Kilometer“ begeben wir uns mit Fabian Abel auf eine spannende Reise entlang der Küste Westafrikas. Fabian ist seit mittlerweile fünfeinhalb Monaten mit dem Fahrrad in Afrika unterwegs. Im sechsten Interview berichtet er von seinen Erlebnissen in Ghana, Togo und Benin. Die ereignisreiche Reise hält nicht nur neue Begegnungen und Herausforderungen bereit, sondern auch stille Momente der Reflexion und Entspannung.
Fabian befindet sich zum Zeitpunkt unserer Aufzeichnung in Ghana, genauer gesagt in Busua, einem malerischen Küstenort. „Es tut auch gut, wenn ich dann nicht jeden Tag meine Sachen packe und weiterfahre.“ erklärt er, während er von einem Kurzurlaub zwischen seinen anstrengenden Fahrten berichtet. Nach 11.500 zurückgelegten Kilometern ist die Zeit zum Durchatmen mehr als verdient.
Rückblick auf die Reise durch Togo und Benin
Bei der Überquerung der Grenze von Nigeria nach Benin erlebt Fabian einen markanten Wandel. „In Nigeria habe ich oft die anderen Personen als sehr extrovertiert wahrgenommen,“ erzählt er im Interview. In Benin hingegen spürt er eine viel friedlichere Atmosphäre. Die freundlichen Begegnungen mit den Einheimischen geben ihm das Gefühl von Gastfreundschaft und Gelassenheit.
Diese Eindrücke begleiten ihn auch während seiner Zeit in Togo: Ein Highlight in Togo war das Treffen mit engen Freunden. Die Begegnungen haben ihm in den letzten 5 Monaten natürlich gefehlt. Umso mehr hat er die Momente mit seinen Freund:innen genossen. Auch hier hat er wieder die kulturelle Vielfalt genossen, die sich in der traditionellen Küche und den Bräuchen der Region widerspiegeln.
Mehr als schwarze Magie: Voodoo – Eine andere Perspektive auf Spiritualität
Ein faszinierender Aspekt seiner Reise ist das Kennenlernen der Voodoo-Kultur in Benin. Fabian beschreibt, wie Voodoo als lebendige Religion wahrgenommen wird und nicht nur mit dem Klischee von Puppen oder schwarzer Magie zu tun hat. „Es gibt viele Gegenstände, die für Schutz sorgen sollen.“ erklärt er. Die Offenheit und Lebensfreude, die er dabei erlebt, zeigen, wie vielfältig Spiritualität in dieser Region Afrikas gelebt wird.
Neben den positiven Erlebnissen thematisiert Fabian auch wieder die Herausforderungen: die Notwendigkeit, Visa zu beantragen, die teils komplizierten bürokratischen Abläufe und die damit verbundenen Kosten. „Ich glaube, insgesamt wird bei dieser Reise auf jeden Fall um die 1.000 Euro nur auf Visa fallen,“ reflektiert er in unserem Interview. Ein Visum kostet je nach Land in Afrika um bis zu 250 Euro. Da wird das Budget schnell knapp.
Essen in Afrika: Kulinarische Entdeckungen und lokale Küche
Da macht Fabian woanders ein paar Abstriche und ernährt sich hauptsächlich von der lokalen Küche. Diese genießt er auch jedes Mal, erzählt er uns. Er betont, wie wichtig es ist, lokal zu essen und die Wirtschaft der Region zu unterstützen. „Ich esse fast nur lokales Essen und finde es einfach sehr lecker.“ sagt er, während er von der Vielfalt der Gerichte schwärmt, die es auf seinen Marktbesuchen gibt.
Fabian Abel mit einem Kaffee unterstützen
Fabian ist schon eine Weile in Afrika unterwegs und das Budget für jeden Tag ist begrenzt. Deshalb hat er einen Account bei Buy-me-a-Coffee-Account eingerichtet. Er lädt hiermit die Zuhörerinnen und Zuhörer ein, ihn mit einem kleinen Obolus zu unterstützen. Dabei betont er, dass es nicht um große Beträge geht, sondern dass auch kleine Spenden einen Unterschied machen können. Mit einem kleinen Betrag kann er sich unterwegs einen Kaffee kaufen, einen Schlafplatz auf dem Campingplatz finanzieren oder eine größere Mahlzeit im Restaurant leisten.
25.000 Kilometer: Die Radtour in Afrika geht weiter
Fabians Reise macht ihm und uns immer wieder deutlich, dass Afrika eine Vielfalt an Kulturen, Geschichten und Erlebnissen bietet. Es wird immer wieder deutlich, dass Kolonialgeschichte immer noch spürbare Auswirkungen auf die afrikanische Gesellschaft hat. Hier nutzt Fabian immer wieder die Möglichkeiten, sich konstruktiv mit der deutschen Kolonialgeschichte in Afrika auseinanderzusetzen. Seiner Meinung nach ist Erinnerungsarbeit wichtig: „Wir können die Vergangenheit nicht ändern, aber wir sollten wenigstens daraus lernen.“
25.000 Kilometer – Die Interviews bei Ausgang Podcast hören
Ihr wollt auch die anderen Folgen unserer Interviewreihe hören? Dann klickt euch direkt rein:
- 25.000 Kilometer Teil 1: Start in Südafrika
- 25.000 Kilometer Teil 2: Kapstadt und Namibia
- 25.000 Kilometer Teil 3: Namibia, Angola und andere Meilensteine
- 25.000 Kilometer Teil 4: Angola und die Republik Kongo
- 25.000 Kilometer Teil 5: Kamerun und Nigeria
Ein Hörtipp zu den Benin-Bronzen:
Auf seiner Reise durch Afrika kommt Fabian immer wieder mit der deutschen Kolonialgeschichte in Berührung. Auch in Benin und Togo hat er Orte gesehen, die mit der Kolonialzeit eng verbunden sind. Uns hat die Reise durch Benin direkt an die sogenannten „Benin-Bronzen“ erinnert, die teilweise an Nigeria zurückgegeben wurden. Näheres dazu hat die Journalistin Helen Fares im Akte Raubkunst Podcast besprochen.
Wir freuen uns über euer Feedback oder eure ganz persönliche Geschichte an [email protected]. Alle Möglichkeiten unseren Podcast zu hören findet ihr auch immer im Ausgang Podcast Linktree.
SebastianMedieninteressierter Kölner mit einem Hang zum allen neueren, technischen Möglichkeiten mit einer großen Vorliebe zum Fortbewegen mit Bus, Straßenbahn und Bahn. Dies ist sein privater Blog, in dem er sich genau im Schwerpunkt mit diesen großen Themenbereichen beschäftigt.
blog.medienman.deDer Beitrag Fabian Abel – 25.000 Kilometer: Mit dem Rad in Ghana, Togo und Benin (Teil 6) erschien zuerst auf Ausgang Podcast.
2 March 2025, 3:45 am - More Episodes? Get the App