- 13 minutesWer darf AfD-Politiker von der Wahl ausschließen?
Wahlausschüsse in Niedersachsen haben mehrere AfD-Kandidaten nicht zur Kommunalwahl zugelassen – wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue. Möglich macht das ein Gesetz, das die rot-grüne Landesregierung von Niedersachsen beschlossen hat. Demnach müssen die Wahlausschüsse Kandidaten aus extremistischen Parteien auf ihre Verfassungstreue überprüfen. Für einen betroffenen AfD-Politiker ist sein Ausschluss von der Wahl ein »Hintertürverbot durch Behörden und Wahlausschüsse«. Christian Parth aus dem Politikressort der Zeit ordnet ein, ob der Ausschluss von AfD-Kandidaten ein gerechtfertigtes Mittel oder doch ein Schaden für die Demokratie ist.
Die tagelangen Proteste der »Kakerlaken«-Bewegung in Indien waren erfolgreich. Das erklärte Ziel der Bewegung war es, den Bildungsminister Dharmendra Pradhan zum Rücktritt zu bewegen sowie Reformen im Bildungssystem anzustoßen. Das hat die Bewegung nun erreicht. Auslöser der Proteste war ein Skandal rund um geleakte Prüfungsaufgaben. Die Proteste sind auch allgemein Ausdruck von Frust über Korruption und die hohe Jugendarbeitslosigkeit in Indien. Ändert sich das nach dem Erfolg der »Kakerlaken«-Bewegung? Diese Frage beantwortet die Indien-Expertin Pradnya Bivalkar.
Und sonst so? Wie Papa-Geruch Babys positiv beeinflusst
Moderation und Produktion: Imre Balzer
Redaktion: Philip Moser
Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann
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Weitere Links:
AfD: Niedersachsens AfD-Vize nicht zur Landratswahl in Lüneburg zugelassen
Wahlausschüsse und die AfD: Wann ist ein AfD-Kandidat ein Verfassungsfeind?
»Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Narendra Modi will Indiens Bildungssystem reformieren
»Kakerlaken«-Bewegung: Indiens Bildungsminister tritt nach Protesten zurück
»Kakerlaken«-Bewegung in Indien: Das Kakerlakenproblem der indischen Regierung
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31 July 2026, 3:55 am - 9 minutes 15 secondsEuropa brennt – aber die Klimakrise lässt uns kalt? (Update)
Anhaltende Hitzewellen und schwere Waldbrände in Europa machen die Folgen des Klimawandels deutlich sichtbar. Trotzdem gerät die Klimakrise nach akuten Katastrophen oft schnell wieder in den Hintergrund. Warum das so ist und welche Rolle Politik und Gesellschaft dabei spielen, erklärt Petra Pinzler, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit sieben Jahren wieder einen Gewinn erzielt. Nach Steuern lag das Ergebnis im Kerngeschäft bei 147 Millionen Euro. Was der Gewinn über den Zustand der Bahn aussagt und ob die Deutsche Bahn überhaupt Gewinn machen muss, erläutert Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Außerdem im Update: Bei den russischen Luftangriffen auf die Ukraine ist mutmaßlich ein russischer Marschflugkörper im Osten Polens abgestürzt. Ministerpräsident Donald Tusk erklärte, es gebe keine Hinweise auf einen gezielten Angriff auf Polen.
Und sonst so: Montenegro führt Menstruationsurlaub ein
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Philip-Johann Moser
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Hitzewelle in Europa: Brände, Hitze und vor allem unsere Ignoranz machen mich fassungslos
Klimapolitik: Warum regen verfehlte Klimaziele immer weniger Leute auf?
Hitzetote: Die Tragödie dieses Sommers
Deutsche Bahn: Deutsche Bahn macht im ersten Halbjahr 147 Millionen Euro Gewinn
Evelyn Palla: "Alle werden jetzt konsequent an der Pünktlichkeit gemessen"
Deutsche Bahn: Strecke: frisch saniert – Pünktlichkeitsquote: 6 Prozent
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30 July 2026, 2:55 pm - 12 minutes 34 secondsHitze und Feuer: die neue Normalität in Europa?
Erneut hat eine Hitzewelle Deutschland erreicht. Die Temperaturen können am Donnerstag laut dem Deutschen Wetterdienst in weiten Teilen Deutschlands bis über die 35-Grad-Marke klettern. Die Weltgesundheitsorganisation hat davor gewarnt, dass solche Hitzewellen keine Ausnahme mehr seien, sondern wiederkehrende Phänomene. In Deutschland sind die Temperaturen zudem laut dem Deutschen Wetterdienst deutlich schneller angestiegen als im weltweiten Mittel. Elena Erdmann aus dem Wissensressort der ZEIT berichtet, was Daten über die Zukunft der Hitze in Deutschland und Europa erzählen.
Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Angriff auf ein Frachtschiff im Kaspischen Meer gibt es Spannungen zwischen dem Iran und der Ukraine. Der ukrainische Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff auf einen Frachter und betonte in einer allgemeinen Ansprache, dass der Iran und Russland militärisch stark zusammenarbeiten würden. Irans Außenminister Araghtschi wirft der Ukraine vor, dass sie auf Anweisung Israels gehandelt haben soll. Israel wird – ähnlich wie die Ukraine – von den USA unterstützt. Stehen sich die USA und Russland nun in zwei Konflikten gegenüber? Antworten auf diese Frage hat Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik bei der ZEIT .
Und sonst so? Hitze-Lifehack vom Südostasienkorrespondenten der ZEIT
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Mathias Peer und Lena Herrmann
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Weitere Links:
Hitze: Hitzewelle erreicht Westen von Deutschland
Hitze in Deutschland: Wetterdienst erwartet neue Hitzewelle ab Dienstag
Klimageschichte : So warm wie heute war es zuletzt, als die Neandertaler noch lebten
Wetter und Waldbrände: »Jetzt kann nur noch ein Wetterwechsel helfen«
Trumps Oval-Office-Diplomatie: Momentum oder nur Momentaufnahme?
USA: Trump sieht »gute Chance« für Gesprächslösung mit dem Iran
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30 July 2026, 3:55 am - 10 minutes 59 secondsDer Regierungsumbau ist beendet, die Kritik auch? (Update)
Die CDU-Bundestagsfraktion hat Thorsten Frei mit rund 92 Prozent zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Der Bundespräsident hat außerdem mehrere Minister der Bundesregierung neu ernannt. Damit ist der Personalwechsel in der Bundesregierung und innerhalb der CDU zu einem vorläufigen Höhepunkt gekommen. Zuletzt hatte es scharfe Kritik an Merz’ Personalpolitik gegeben, insbesondere an seinem Umgang mit dem bisherigen Verkehrsminister Patrick Schnieder. Ob die Fraktion die Kritik an den Bundeskanzler herangetragen hat, beantwortet ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto.
BMW will weltweit rund 8.000 Stellen abbauen. Das ist aus Unternehmerkreisen bekannt geworden. BMW ist damit der letzte große deutsche Autohersteller, der ein Sparprogramm auflegen muss. Volkswagen, Mercedes und Co. haben ihre Programme bereits im vergangenen Jahr angekündigt. Die deutsche Automobilbranche erhält insbesondere bei Elektroautos starke Konkurrenz aus China. Wieso es jetzt auch BMW trifft und wie die Bundesregierung auf diesen Druck reagiert, weiß Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort der ZEIT.
Im Iran protestieren immer mehr Gefangene gegen Hinrichtungen und Gewalt in den Gefängnissen. Allein in der größten Haftanstalt des Landes sollen iranischen Menschenrechtsgruppen zufolge mehr als 1.500 Personen die Nahrung verweigern. Der Iran hat die Todesstrafe zuletzt immer öfter verhängt, um vor allem Teilnehmer der Proteste im vergangenen Winter zu bestrafen. Wieso das iranische Regime so brutal vorgeht, berichtet Omid Rezaee, Volontär und Iranexperte der ZEIT.
Und sonst so? Sechs Gedankenspiele für die freie Zeit.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Hannah Grünewald
Mitarbeit: Benjamin Probst
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Weitere Links zur Folge:
Thorsten Frei: Der neue Fraktionschef
Friedrich Merz: Es hat bereits begonnen
Stellenabbau bei BMW: Wenn du deinen Gegner nicht besiegen kannst, umarme ihn
Strukturkrise in Deutschland: Dieser Auto-Trip will einfach nicht aufhören
Iran: Dieses Regime ist gegen das Leben
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29 July 2026, 3:13 pm - 12 minutes 39 secondsMerz baut um: Neuaufstellung mit Risiko
Der Rücktritt von Jens Spahn als Vorsitzender der Unionsfraktion hat mehrere personelle Veränderungen innerhalb der Bundesregierung und der CDU ausgelöst. Thorsten Frei soll heute zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt werden, wodurch seine bisherige Position als Chef des Bundeskanzleramts neu besetzt werden muss. Darüber, wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) diesen Wechsel durchführt, wird innerhalb der Union heftig diskutiert. Aus einigen Landesverbänden gibt es bereits offene Kritik. Ob Friedrich Merz jetzt um sein Ansehen in der eigenen Partei bangen muss, erläutert Ferdinand Otto, Redakteur im Politikressort der ZEIT.
Nach dem Terroranschlag in Berlin finden die kommenden Christopher Street Days (CSD) und Pride-Veranstaltungen in Deutschland unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt. In den nächsten Wochen sind unter anderem Veranstaltungen in Ahaus, Amberg, Neustrelitz, Kempten, Bingen am Rhein und Hamburg geplant. Der Hamburger CSD dürfte die größte Veranstaltung werden. Trotz der veränderten Sicherheitslage wollen viele Organisatoren sowie Teilnehmende an den Demos festhalten. Über die aktuelle Stimmung und die Sicherheitsmaßnahmen spricht Manuel Opitz, Mitglied des Organisationsteams und Pressesprecher des Hamburger CSD.
Und sonst so? 2.000 Euro Geschenke an sich selbst
Moderation und Produktion: Hanna Heim
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / CSD: Sind die CSDs in Gefahr?
Nachfolge von Jens Spahn: Besser ohne ihn?
Was jetzt? / Thorsten Frei: Unionsfraktionsvorsitz? Frei!
Jens Spahn: Seine Prüfung
Fraktionsvorsitz der Union: Die beste Lösung – für Merz und Söder
Kabinettsumbau: Merz ordnet Kabinett neu und kündigt weiteren Umbau an
Fritz Güntzler: Äußerst ungüntztig
Was jetzt? / Anschlag auf den CSD: Wie konnte es zu dem Anschlag auf den Berliner CSD kommen?
CSD Berlin: »Die Pride wird sich nicht mehr anfühlen wie vor dem Anschlag«
Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst
Friedrich Merz: Bundeskanzler kritisiert fehlende Befugnisse der Sicherheitsbehörden
Anschlag auf den CSD in Berlin: Mit diesem Anschlag ist eine Grenze erreicht
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29 July 2026, 3:50 am - 12 minutes 1 secondReaktionen auf den CSD-Anschlag – was der Innenminister ändern will (Update)
Nach Angaben des Berliner Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) wurden beim Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) 31 Menschen verletzt, eine 65-jährige Polin wurde getötet. Bisher hatten die Behörden stets von 29 Verletzten gesprochen. Der mutmaßliche Attentäter des CSD-Anschlags in Berlin, Abdul B., war den Sicherheitsbehörden schon lange als Islamist bekannt. Die Polizei führte ihn als Gefährder und überwachte ihn, konnte den Anschlag am Samstagabend im Tiergarten jedoch nicht verhindern. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will nun eine Präventivhaft für Gefährder einführen. Ob das im deutschen Strafrecht möglich ist, ordnet ZEIT-Politikredakteur Christoph Heinemann ein.
In Frankreich, Spanien und Portugal wüten weiterhin verheerende Waldbrände. Im Südwesten Frankreichs haben die Behörden weitere Evakuierungen angeordnet. An der Atlantikküste im Département Gironde müssen sich fast 4.000 Menschen aus Touristengebieten in Sicherheit bringen. Landesweit sind in diesem Jahr bisher bereits 116.000 Hektar abgebrannt. Insgesamt mussten in Frankreich und Spanien bisher rund 330.000 Menschen ihre Häuser verlassen. In Frankreich sind ab dem Wochenende erstmals Feuerwolken aufgetreten. Was es damit auf sich hat, erklärt ZEIT-Wissenschaftsredakteurin Linda Fischer.
Außerdem im Update: In Japan sind bei einem Erdbeben der Stärke 7,1 in der Präfektur Kumamoto mehrere Menschen getötet und viele weitere verletzt worden. Mehr als 150.000 Menschen wurden aufgefordert, Evakuierungszentren aufzusuchen. In der betroffenen Region waren rund 40.000 Haushalte ohne Strom.
Und sonst so? Süper, die Top Ten der Jugendwörter 2026 sind da.
Moderation und Produktion: Mounia Meiborg
Redaktion: Imre Balzer
Mitarbeit: Mira Schrems
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Weitere Links zur Folge:
CSD-Anschlag in Berlin: Auf jeden Gefährder kommen zehn Polizisten
Anschlag in Berlin: Dobrindt fordert nach Anschlag auf CSD härteren Umgang mit Gefährdern
CSD Berlin: Polizei findet Bekennervideo auf Handy des mutmaßlichen Attentäters
Waldbrände in Frankreich: »Die Bademeister hissten die grüne Flagge, vom Himmel rieselte Asche«
Schutz vor Waldbränden: Es brennt und brennt und brennt
Waldbrände in Frankreich: Behörden ordnen weitere Evakuierungen im Département Gironde an
Erdbeben in Japan: Schweres Erdbeben in Japan bringt Einkaufszentrum zum Einsturz
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28 July 2026, 3:02 pm - 12 minutes 31 secondsWie stoppt man Radikalisierung?
Nach seinem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day mit einer Toten und zahlreichen Verletzten in Berlin am Samstag, wurde Abdul B. am Sonntag in Berlin Spandau von der Polizei bei dem Versuch, ihn festzunehmen, erschossen. Eigentlich hätte er am Montag seinen dritten Termin bei dem Berliner Verein Violence Prevention gehabt. Bei seinen ersten beiden Terminen dort sei Abdul B. äußerst »freundlich, kontrolliert und undurchschaubar« aufgetreten, es habe sich »nicht der geringste konkrete Bedrohungshinweis« ergeben. Das sagte der Leiter der Organisation, Thomas Mücke, der ZEIT. Was genau Deradikalisierungsprogramme sind, erklärt der Politikwissenschaftler und Radikalisierungsforscher Özgür Özvatan.
Die Ebolaepidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Mehr als 1.400 Menschen sind seit Ende April nachweislich an dem Virus gestorben, melden die kongolesischen Gesundheitsbehörden. Die Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg demnach auf 3.200. Den aktuellen Angaben der Behörde zufolge liegt die Todesrate derzeit bei 43,9 Prozent. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen, auch weil es für den Ebolaerreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische Testphase für zwei antivirale Therapieverfahren. Dazu spricht ZEIT-Autor Kai Kupferschmidt. Das »Was Jetzt? – Spezial« von Imre Balzer zu diesem Thema finden Sie hier.
Und sonst so? Mückenliebling?
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mira Schrems und Mathias Peer
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Weitere Links zur Folge:
Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist
Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst
CSD in Berlin: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland?
Ebola in der DR Kongo: Sie jagen das Virus schneller als je zuvor. Sind sie schnell genug?
Ebolaausbruch in Kongo: Auf der Suche nach Patient null
Demokratische Republik Kongo: Zahl der Ebolatoten in Kongo steigt auf über 1.400
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28 July 2026, 3:55 am - 10 minutes 43 secondsWarum war der mutmaßliche CSD-Attentäter auf freiem Fuß? (Update)
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag am Samstagabend auf dem Berliner CSD steht jetzt die Identität der Toten fest. Demnach kam die 65-jährige Frau aus Polen und war mit ihrer Tochter auf Berlinbesuch. Die Polizei hatte den mutmaßlichen Täter Abdul B. am Sonntagabend nach stundenlanger Suche in Berlin-Spandau gestellt und erschossen. Der 21-Jährige war wegen diverser Gewaltstraftaten polizeibekannt und galt laut Einschätzungen von Sicherheitsbehörden als islamistischer Gefährder. Yassin Musharbash aus dem Investigativressort erklärt, was im Umgang mit dem mutmaßlichen Attentäter schiefgelaufen ist und wie ein sinnvoller Umgang mit Gefährdern wie ihm aussehen könnte.
Nach dem Rücktritt von Unionsfraktionschef Jens Spahn hatte Bundeskanzler Friedrich Merz am Freitag verkündet, dass Thorsten Frei seinen Posten übernehmen soll. Gesundheitsministerin Nina Warken wechselt dafür an die Spitze des Kanzleramts, CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann wird neuer Gesundheitsminister. Nach einer tagelangen Hängepartie verkündete Merz heute, dass Steffen Bilger, der frühere Staatssekretär im Verkehrsressort, Schnieders Nachfolger werden solle. Ob Bilger der Richtige für den Job ist, schätzt Zacharias Zacharakis aus dem Wirtschaftsressort ein.
Außerdem im Update: In der spanischen Region Madrid konnten heute die ersten Menschen in ihre Häuser zurückkehren, die sie wegen andauernder schwerer Waldbrände verlassen mussten. In Frankreich hat Präsident Emmanuel Macron derweil eine Krisensitzung wegen der Brände einberufen. ZEIT-Auslandskorrespondentin Johanna Roth ist vor Ort und berichtet im Podcast von ihren Eindrücken.
Und sonst so? Tipps, um ein guter Gast zu sein
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mathias Peer und Maximilian Renzikowski
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Weitere Links zur Folge:
Anschlag auf den Berliner CSD: Alle wussten, dass er ein Extremist ist
Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin wissen
Anschlag in Berlin: Ein Gefühl wollen sie nicht zulassen: Angst
Kabinettsumbau: Steffen Bilger soll Bundesverkehrsminister werden
Fritz Güntzler: Äußerst ungüntztig
Patrick Schnieder: Warum er, warum jetzt?
Waldbrände in Frankreich und Spanien: Emmanuel Macron beruft wegen Waldbränden Krisensitzung ein
Waldbrände in Frankreich und Spanien: Feuer in Südeuropa zwingen rund 300.000 Menschen zur Flucht
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27 July 2026, 2:50 pm - 13 minutes 6 secondsNach dem Anschlag auf den Berliner CSD: Wie sicher ist die queere Community in Deutschland?
Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist am Abend ein weißer Transporter in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde dabei getötet, mindestens 29 weitere Menschen wurden verletzt. Die Veranstaltung wurde daraufhin abgebrochen. Die Polizei stuft den Vorfall als mutmaßlichen Anschlag ein. In den vergangenen Jahren wurden zwar Fortschritte bei der rechtlichen Gleichstellung erzielt, doch queerfeindliche Straftaten nehmen weiter zu. Wie sicher die queere Community in Deutschland tatsächlich ist und welche Bedrohungen sie derzeit erlebt, ordnet ZEIT-Nachrichtenredakteur David Rech ein.
Wenige Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt geraten Spitzenkandidaten ins Visier einer mutmaßlich russischen Desinformationskampagne. Auf der Plattform X kursieren gefälschte Videos über die Kandidaten von CDU, SPD, Grünen und Linken. Darin werden frei erfundene Vorwürfe verbreitet, um das Vertrauen in die Politiker zu untergraben. Nach Einschätzung des Bundesamts für Verfassungsschutz sind die Aktivitäten wahrscheinlich Teil der sogenannten Matrjoschka-Kampagne, die Russland zugerechnet wird. Nach Recherchen der ZEIT hat die mutmaßlich russische Einflussoperation nun auch Berlin erreicht. Aktuell sind die Berliner Spitzenkandidaten von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei betroffen. Welchen Einfluss die Kampagne auf die Wahl haben könnte, erklärt Christian Fuchs, Redakteur im Ressort Investigative Recherche und Daten der ZEIT.
Und sonst so? Ente erobert Schwimmbad.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
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Weitere Links zur Folge:
Liveblog: CSD Berlin: Abdul B. saß mit weiterem Mann im Tatfahrzeug
Christopher Street Day: Was wir über den Anschlag auf den CSD in Berlin wissen
Frank-Walter Steinmeier: Politiker verurteilen Anschlag auf Berliner CSD
LGBTQ-Rechte: Der queere Widerstand gegen den Backlash
Abgeordnetenhauswahl Berlin: Desinformationskampagne zu den Landtagswahlen weitet sich aus
Desinformation und Cyberangriffe: Stimmt das eigentlich, dass Russland versucht, die Wahl zu beeinflussen?
Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Lügengrüße aus Moskau
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27 July 2026, 4:00 am - 13 minutes 52 secondsEs brennt und brennt und brennt
In Südeuropa breiten sich die schweren Waldbrände weiter aus. In beiden Ländern mussten wegen der Flammen bereits über 200.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Warum die Situation in diesem Jahr besonders dramatisch ist, wie sich die Brände eindämmen lassen und was sich in Zukunft ändern muss, erklärt der Feuerökologe und Waldbrandexperte Alexander Held vom European Forest Institute im Podcast.
Die Bundesregierung will härter gegen Steuerbetrug vorgehen. Laut einem neuen Aktionsplan von Finanzminister Lars Klingbeil und Justizministerin Stefanie Hubig soll Steuerhinterziehung künftig als Verbrechen mit mindestens einem Jahr Haft und nicht mehr als Vergehen geahndet werden. Über die geplanten Maßnahmen spricht ZEIT-Wirtschaftsredakteur Marcus Rohwetter im Podcast. Er erklärt, was Anwälte von dem Vorstoß halten und ob Deutschland dadurch am Ende wirklich mehr Geld einnehmen könnte.
Und sonst so? Das große Tour-de-France-Finale
Moderation und Produktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski
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Waldbrände in Südeuropa: »So etwas haben wir noch nie erlebt«
Waldbrände in Frankreich: Feuertornado in der Urlaubsregion
Frankreich und Spanien: Waldbrände in Südwesteuropa zwingen rund 160.000 Menschen zur Flucht
Steuerhinterziehung: 15 Jahre Gefängnis? Das hält echte Kriminelle nicht ab
Steuerhinterziehung: Hubig und Klingbeil stellen Plan gegen Steuerhinterziehung vor
Soziale Ungleichheit: Deutschland, eine Dynastie
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26 July 2026, 3:55 am - 1 hour 31 minutesSpezial »Der Wahlkreis«: Er könnte der erste Ministerpräsident der AfD werden. Wer ist Ulrich Siegmund?
In keinem Bundesland ist die Macht für die AfD so greifbar wie in Sachsen-Anhalt. Die absolute Mehrheit scheint für sie laut Umfragen in greifbarer Nähe. Es wäre eine Zäsur, ein Wendepunkt in der Geschichte der Bundesrepublik.
Der Mann, der die AfD in die Staatskanzlei führen soll, heißt Ulrich Siegmund. Früher beschäftigte er sich beruflich mit Raumbeduftung, heute ist er das freundliche Gesicht des Rechtspopulismus, der bestgelaunte AfD-Politiker, den Deutschland je erlebt hat – und womöglich der erfolgreichste.
Unsere Hosts Lisa Caspari und Robert Pausch haben sich durch viele Stunden Reden, Podcast-Auftritte, Pressekonferenzen und TikToks von Ulrich Siegmund gehört. In dieser Folge von Was Jetzt? – Der Wahlkreis zeichnen sie das Porträt eines Mannes, der peinlich darum bemüht ist, jede Angriffsfläche zu reduzieren. Der einen neuen Sound in die AfD bringt, ein anderes Selbstverständnis – und deshalb ebenso erfolgreich ist wie gefährlich.
Shownotes:
Martin Nejezchleba über Ulrich Siegmund
Robert Pausch über den medialen Umgang mit der AfD
Die fantastische Mehmet-Göker-Dokumentation
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25 July 2026, 9:55 am - More Episodes? Get the App