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Was jetzt?

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ZEIT ONLINE

Der Nachrichtenpodcast von ZEIT ONLINE. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf ZEIT ONLINE. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  • 12 minutes 34 seconds
    Wann der Bund in Sachsen-Anhalt eingreifen könnte

    Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und dem Wahlsieg der AfD hat Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt, gegen mögliche Verstöße einer künftigen Landesregierung gegen das Grundgesetz vorzugehen. Diskutiert wird dabei unter anderem der sogenannte Bundeszwang nach Artikel 37 Absatz 1 des Grundgesetzes. Der Bundeszwang erlaubt der Bundesregierung, mit Zustimmung des Bundesrates Maßnahmen gegen ein Land zu ergreifen, wenn dieses seine bundesrechtlichen Pflichten nicht erfüllt. Unter welchen Voraussetzungen der Bundeszwang zum Einsatz kommen könnte, erklärt Eva Lautsch, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.  

    Die US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff haben in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und anschließend in Kyjiw mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gesprochen. Ziel der Gespräche waren weitere Vermittlungsversuche im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Trotz der Gespräche setzte Russland seine Angriffe auf die Ukraine fort. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte außerdem, Moskau sei von seinem militärischen Potenzial überzeugt. Welche Strategie Russland militärisch verfolgt, ordnet Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, ein.

     

    Und sonst so? Wortungetüm des Jahres: Zwei-Faktor-Authentifizierung

      

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle, Emma Möllenbrock

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    Weitere Links zur Folge:

    Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

    Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD lädt alle Parteien in Sachsen-Anhalt zu Sondierungsgesprächen ein

    Was jetzt? / AfD in Sachsen-Anhalt: Was der Wahlsieg der AfD für die liberale Demokratie bedeutet

    Was jetzt? / Friedrich Merz: CDU halbiert, AfD verdoppelt – ist Friedrich Merz gescheitert?

    AfD in Sachsen-Anhalt: Was, wenn eine AfD-Landesregierung die Verfassung ignoriert?

    US-Sondergesandte: US-Sondergesandte Kushner und Witkoff reisen erstmals nach Kyjiw

    Liveblog: Krieg gegen die Ukraine: Selenskyj erwartet baldiges Treffen mit Trump

    Geran-4-Drohne: Putins neue Drohnen sind tödlich, blitzschnell – und sie können sehen

    Russlands Wirtschaft: Das Codewort lautet: »Mobilisierung«

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    9 September 2026, 4:00 am
  • 11 minutes 14 seconds
    Deutsche Schüler schlechter als beim ersten Pisa-Schock (Update)

    Die Leistungen deutscher Schülerinnen und Schüler sind in der Pisa-Studie 2025 auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung gefallen. In Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften liegen die Ergebnisse der 15-Jährigen nur noch etwa auf dem Durchschnittsniveau der OECD-Staaten. Damit liegen die Werte unter denen der Pisa-Studie von 2022 und auch unter den Ergebnissen der ersten Erhebung aus dem Jahr 2000. Zudem bleibt der Bildungserfolg in Deutschland stark von der sozialen Herkunft abhängig. Was hinter dieser Entwicklung steckt, ordnet Martin Spiewak ein, Redakteur im Bildungsressort der ZEIT.

    Nach mehreren Sabotageakten an Umspannwerken und Stromleitungen in Deutschland hat die Polizei einen 48-jährigen Tatverdächtigen festgenommen. Der Mann wurde in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen gefasst. Er soll für Angriffe in Nordrhein-Westfalen und Brandenburg verantwortlich sein. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Verdächtige versucht haben, mit selbst gebauten Vorrichtungen Drähte über Hochspannungsleitungen zu schießen und so Kurzschlüsse auszulösen. Was bislang über den Verdächtigen bekannt ist, erklärt Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    Außerdem im Update: Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat im Bundestag den Haushaltsentwurf für 2027 verteidigt. Der Etat sieht Ausgaben von 555,4 Milliarden Euro vor. Zusammen mit Krediten aus Sondervermögen soll die Neuverschuldung bei gut 203 Milliarden Euro liegen. 

    Und sonst so? Sind Spatzen vom Aussterben bedroht?

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Emma Möllenbrock, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Pisa-Studie: »Der Lernverlust ist dramatisch«

    Pisa-Studie 2025: Leistungen deutscher Schüler fallen auf neuen Tiefstand

    Pisa-Test: Könnten Sie Pisa?

    Pisa-Studie: Liebe Schulen: Pisa ist auch euer Versagen

    Soziale Mobilität: Mehr Chancengleichheit – das sind wir der jungen Generation schuldig

    Ties Rabe: »Andere Länder haben mehr Ehrgeiz«

    Angriffe auf Umspannwerke: »Ich bin der, der Kurzschlüsse verursacht hat«

    Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?

    Sabotage an Stromleitungen: Polizei fasst mutmaßlichen Stromnetz-Saboteur

    Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk wissen

    Sabotageversuche an Stromnetz: Weiteres Bekennerschreiben nach Sabotageversuchen in NRW entdeckt

    Sabotage an Stromversorgung: Ermittler finden weitere Sprengsätze an Umspannwerk in Sachsen

    Bundeshaushalt: Es ist einfach kein Geld mehr da

    Haushaltsberatungen im Bundestag: Bundesfinanzminister Klingbeil warnt vor Sozialabbau durch Reformkurs

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    8 September 2026, 3:13 pm
  • 12 minutes 24 seconds
    AfD-Sieg: Warum »lasst sie halt mal machen« nicht funktioniert

    Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg könnte in Deutschland eine rechtsextreme Partei ein Bundesland regieren. Nach ihrem deutlichen Sieg sehen viele einen Regierungsauftrag bei der AfD. Was bedeutet der historische Erfolg der Rechtsextremen für Deutschland? Und was für unsere Demokratie? Diese und weitere Fragen beantwortet ZEIT-Chefredakteur Jochen Wegner im Podcast.

    Nach einem Jahr endet am heutigen Dienstag die Amtszeit von Annalena Baerbock als Präsidentin der UN-Generalversammlung – sie war erst die fünfte Frau in dieser Position. Zum Abschied hat sie der ZEIT in New York ein Interview gegeben. Geführt hat das Interview unter anderem Samiha Shafy aus dem Politikressort der ZEIT. Im Podcast blickt sie auf Baerbocks Zeit bei den Vereinten Nationen zurück und zieht Bilanz, welche Akzente die frühere Außenministerin in ihrem Amt setzen konnte.

    Und sonst so? Calw baut Riesenrutsche ins Stadtzentrum. 

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Imre Balzer, Constanze Kainz und Rita Lauter

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Demokratie in Sachsen-Anhalt: Der blaue Sturm

    CDU nach der Landtagswahl: Das Merz-Problem. Und das Problem dahinter

    Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Starrt nicht auf diese Wähler. Starrt darauf, was sie erzählt bekommen

    Annalena Baerbock: »Die Kombi prominent, meinungsstark und feminin triggert besonders«

    New York: Annalena Baerbock wird offenbar Professorin an Columbia University

    Annalena Baerbock bei Jon Stewart: Eine Deutsche im Humor-Ausland

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    8 September 2026, 3:55 am
  • 12 minutes 9 seconds
    CDU halbiert, AfD verdoppelt: Ist Friedrich Merz gescheitert? (Update)

    Bundeskanzler Friedrich Merz stand in Sachsen-Anhalt nicht zur Wahl, im Wahlkampf wurde er nach Ansicht von Kritikern geradezu versteckt. Laut dem ZDF glauben fast 90 Prozent der Befragten, eine bessere Bundespolitik hätte den AfD-Triumph verhindert. Nach Merz’ heutiger Pressekonferenz zur Wahlniederlage stellt sich die Frage: Welche Folgen hat das Ergebnis für ihn, seine Regierung und den Reformkurs? Das analysiert Chefkorrespondentin und Merz-Kennerin Tina Hildebrandt im Podcast.

    Im neuen Landtag von Sachsen-Anhalt fehlen der AfD drei Sitze zur absoluten Mehrheit. Tilmann Steffen aus dem Politikressort der ZEIT erklärt im Podcast, welche Machtoptionen die AfD hat und was passieren könnte, wenn sie keine Regierungsmehrheit findet. Und ZEIT-Politikredakteur Ferdinand Otto ordnet ein, welche Rolle das BSW, das überraschend ebenfalls in den Landtag eingezogen ist, spielen könnte.

    Und: Als Reaktion auf die deutschen Sanktionen nach dem Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen muss das deutsche Generalkonsulat in St. Petersburg bis zum 18. September schließen. Das gab das russische Außenministerium bekannt.

    Und sonst so? Das Finanzamt hat Einfache Sprache entdeckt.

     

    Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser

    Redaktion: Imre Balzer, Constanze Kainz und Rita Lauter

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Friedrich Merz: Warum Friedrich Merz jetzt Habermas lesen sollte

    CDU nach der Landtagswahl: Das Merz-Problem. Und das Problem dahinter

    Sven Schulze: Schock! Schwere! Not!

    Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt: Merz mobilisiert – für die AfD

    Wahl in Sachsen-Anhalt: Wie geht es jetzt nach der Wahl weiter?

    AfD in Sachsen-Anhalt: Das sind Siegmunds Machtoptionen

    BSW in Sachsen-Anhalt: Im Zweifel für die AfD

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    7 September 2026, 3:11 pm
  • 18 minutes 19 seconds
    Kommentar zum AfD-Sieg: Der Ernstfall ist jetzt (Wahlkreis-Spezial)

    Fast überall in Sachsen-Anhalt hat die AfD gewonnen. Erstmals könnte ein AfD-Politiker Ministerpräsident werden. »Jetzt – ist der Ernstfall«, sagt Robert Pausch, politischer Korrespondent der ZEIT und Host von »Was jetzt? – Der Wahlkreis«. 

    Am Tag nach der Wahl kommentiert er bei »Was jetzt?« das Ergebnis: »Zum ersten Mal seit Gründung der Bundesrepublik steht eine
    rechtsextreme Partei unmittelbar davor, politische Macht in Deutschland zu erlangen. Das ist keine Hysterie, keine Panikmache, kein falscher Vergleich, wie es dann so oft heißt. Es ist einfach eine nüchterne Beschreibung der Realität.«

    Moderation: Robert Pausch

    Produktion: Markus Gläser

    Mitarbeit: Constanze Kainz 

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    7 September 2026, 12:10 pm
  • 13 minutes 11 seconds
    AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt: Ein politisches Erdbeben und die Folgen

    Die AfD hat die die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit einem historischen Ergebnis gewonnen. Mit 43,8 Prozent der Stimmen wird damit zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik eine gesichert rechtsextreme Partei stärkste Kraft auf Landesebene. Mit deutlichem Abstand folgt die CDU mit 17,2 Prozent auf Platz zwei, dahinter reihen sich Grüne, SPD und Linke mit jeweils ungefähr neun Prozent der Stimmen ein. Das BSW nimmt die Fünfprozenthürde knapp. August Modersohn, der stellvertretende Ressortleiter des ZEIT-Politikressorts, berichtet direkt aus Magdeburg, was nun auf das Land zukommen könnte.

    Bundeskanzler Friedrich Merz ist erst spät in den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eingestiegen, doch dass er seiner CDU für Rückenwind gesorgt hat, bezweifeln Viele. Parteiübergreifend machen viele den Kanzler und den Kurs der Bundes-CDU mitverantwortlich für den AfD-Sieg. Welchen Anteil haben Friedrich Merz und seine umstrittenen Sozialreformen am Wahlausgang in Sachsen-Anhalt? Und was bedeutet das Ergebnis für die anstehenden Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern? Das ordnet Fabian Reinbold, der politische Korrespondent der ZEIT bei Was jetzt?, ein.

    Und sonst so? So verlernen wir das Freundesein als Erwachsene nicht.

     

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Jannis Carmesin, Mounia Meiborg

    Mitarbeit: Matthias Peer und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Sachsen-Anhalt-Wahl 2026: Alle Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

    Liveblog: Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: BSW zeigt sich offen für punktuelle Zusammenarbeit mit AfD

    Wahlbeteiligung in Sachsen-Anhalt: AfD profitiert von der hohen Wahlbeteiligung

    Demokratie in Sachsen-Anhalt: Der blaue Sturm

    Wählerschaft der AfD: Das sind die drei AfD-Wählertypen

    Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual

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    7 September 2026, 3:55 am
  • 12 minutes 29 seconds
    Mit Rekordergebnis: AfD triumphiert in Sachsen-Anhalt (Wahlspezial)

    Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die Partei erhielt laut ersten Hochrechnungen mit über 44 Prozent die meisten Stimmen. Es ist das beste Landtagswahl-Ergebnis in der Geschichte der Partei. Zweitstärkste Kraft ist voraussichtlich die CDU mit etwa 18,5 Prozent. Die Zustimmung für die Partei des amtierenden Ministerpräsidenten Sven Schulze hat sich damit im Vergleich zur Wahl 2021 halbiert. Danach folgen die Linke mit 9,4 Prozent, die Grünen mit 8,9 Prozent und die SPD mit 8,2 Prozent. Unklar ist bisher, ob das BSW es in den Landtag schafft: Aktuell steht die Partei bei etwa fünf Prozent. 

    AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sagte mit Blick auf das Ergebnis: »Wir haben genau das geschafft, was wir schaffen wollten. Es könnte kaum besser sein.« Ob die AfD die absolute Mehrheit holt und alleine regieren kann, ist noch unklar. Die Zahlen können sich über den Verlauf des Abends noch ändern. AfD-Parteichefin Alice Weidel kündigte bereits an, die Hand für eine Zusammenarbeit sei in Richtung der konstruktiven Kräfte ausgestreckt.

    Eine erste Einschätzung zu möglichen Folgen für das Bundesland und Optionen für künftige Mehrheiten liefert im Podcast Anne Hähning, Leiterin des Politikressorts der ZEIT. Das Gespräch wurde um 18:30, auf Basis der ersten Hochrechnung, aufgezeichnet.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Jannis CarmesinMitarbeit: Benjamin Probst

    Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Live-Ticker

    Landtag in Sachsen-Anhalt: Nach der Wahl ist vor der Qual

    Kooperation von CDU und AfD: Selbstachtung

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    6 September 2026, 5:22 pm
  • 12 minutes 53 seconds
    Wahl in Sachsen-Anhalt: Woher kommt die Wut?

    Heute, am 6. September, wird in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt. Obwohl die Wiedervereinigung Deutschlands über 35 Jahre her ist, gibt es bis heute wirtschaftliche, gesellschaftliche und strukturelle Unterschiede zwischen Ost und West. In den ostdeutschen Bundesländern ist die Arbeitslosigkeit höher, sind die Einkommen geringer und die Renten niedriger – die Wut darüber ist groß. Doch worin wurzelt dieser Zorn eigentlich? Und warum werden die härtesten Debatten über Ostdeutschland unter Ostdeutschen selbst geführt? Darüber spricht ZEIT-Autorin Jana Simon im Podcast.

    Nach einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung hat die Hackergruppe Rhysida rund 5,8 Terabyte an gestohlenen Daten im Darknet veröffentlicht. Der Senat hatte sich zuvor geweigert, das geforderte Lösegeld von rund zwei Millionen Euro in Bitcoin zu zahlen. Im Podcast spricht David Will aus der Newsredaktion der ZEIT darüber, warum der Senat nicht auf den Erpressungsversuch eingegangen ist und was Betroffene jetzt tun können.

    Und sonst so? Das sind die interessantesten und absurdesten Gadgets der IFA

     

    Moderation und Produktion: Hanna Heim

    Mitarbeit: Lisa Pausch und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Ostdeutsche Wut: »Ostdeutsche Wut? Klingt bisschen wie Affenpocken«

    »Nur eine Frage«: Ist die deutsche Einheit gelungen, Steffen Mau?

    Altmark in Sachsen-Anhalt: »Wir Ossis fühlen uns auch als Verlierer, obwohl hier alles okay ist«

    Hackerangriff auf Berliner Verwaltung: BSI warnt vor Wahlbeeinflussung nach Cyberangriff in Berlin

    Hackerangriff in Berlin: Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und jetzt?

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    6 September 2026, 3:55 am
  • 12 minutes 37 seconds
    Wie die Ceuta-Krise Spaniens Regierung belastet

    In Spanien wächst der politische Druck auf Ministerpräsident Pedro Sánchez nach den jüngsten Entwicklungen in der Exklave Ceuta. Ende Juli kamen mindestens 72.000 Menschen aus dem benachbarten Marokko in das spanische Gebiet. Die Ereignisse haben eine breite Debatte über Migration ausgelöst. Bei Demonstrationen in mehreren spanischen Städten warfen Zehntausende der Regierung vor, gegenüber Marokko zu nachgiebig zu sein. Die Opposition fordert inzwischen den Rücktritt von Sánchez und vorgezogene Neuwahlen. Wie realistisch diese Forderungen sind, ordnet ZEIT-Autorin Julia Macher ein.

    Die EU-Kommission will internationale Bahnreisen einfacher machen und die Rechte von Fahrgästen stärken. Künftig sollen Reisende grenzüberschreitende Verbindungen möglichst mit einem durchgehenden Ticket buchen können. Bei Verspätungen oder verpassten Anschlüssen sollen einheitlichere Fahrgastrechte gelten. Aus der Bahnbranche gibt es Kritik. Unternehmen fürchten zusätzliche Kosten und Haftungsrisiken. Mit den Vorschlägen beschäftigt sich nun das EU-Parlament, anschließend müssen die Mitgliedsstaaten zustimmen. Was genau geplant ist und wann die neuen Regeln gelten könnten, erklärt Jonas Schulze Pals, Redakteur im Wirtschaftsressort der ZEIT.

     

    Und sonst so? Mit Maultaschen-Wärme Schwimmbecken beheizen

     

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    Weitere Links zur Folge:

    Desinformation nach Migrantenkrise in Ceuta: Spanien erhebt wegen Ceuta Vorwürfe gegen Russland und Israel

    Pedro Sánchez: Der Weltbürger, der die Grenze schloss

    Migration nach Ceuta: Was ist in Ceuta passiert?

    Ceuta: Schlafen am Strand, Warten auf Schutz

    Spanische Exklave Ceuta: EU-Politiker kritisieren spanische Migrationspolitik

    Neue Fahrgastrechte: Endlich sorglos zu spät kommen in ganz Europa

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    5 September 2026, 4:00 am
  • 11 minutes 16 seconds
    Thüringer BSW zerfällt – was Sachsen-Anhalt damit zu tun hat (Update)

    In Thüringen sind inzwischen fast alle Mitglieder der BSW-Landtagsfraktion aus der Partei ausgetreten. Zehn Abgeordnete um Finanzministerin Katja Wolf wollen die sogenannte Brombeerkoalition trotzdem weiter unterstützen. Auch Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) hat angekündigt, an der Koalition festzuhalten. Grund für die Austritte ist ein seit Längerem andauernder Richtungsstreit mit der BSW-Bundesspitze um Sahra Wagenknecht. Wie stabil die Landesregierung nach dem Zerfall des BSW noch ist und wie es mit der Fraktion weitergehen könnte, erklärt August Modersohn, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.

    In mehreren Teilen Deutschlands ermitteln die Behörden derzeit wegen möglicher Sabotageversuche an der Strominfrastruktur. Nach Vorfällen in Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen wird nun auch ein Fall in Dormagen untersucht. Dort wurde in der Nähe eines Umspannwerks eine mutmaßliche Abschussvorrichtung gefunden. Sicherheitsbehörden untersuchen unterschiedliche mögliche Hintergründe. Ob die Fälle miteinander zusammenhängen und was über die möglichen Täter bekannt ist, ordnet Christoph Heinemann, Redakteur im Politikressort der ZEIT, ein.

     

    Und sonst so? Die Weltmeisterschaft der GeoGuessr

     

    Moderation und Produktion: Imre Balzer 

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    Weitere Links zur Folge:

    Thüringen: Mehrere Thüringer BSW-Abgeordnete treten aus der Partei aus

    Liveblog: Thüringen: Mario Voigt will trotz BSW-Krise in Thüringen weiterregieren

    BSW: Machtfaktor Wagenknecht

    Stromversorgung: So lässt sich das Stromnetz besser schützen

    Katastrophenschutz: »Irgendwann kommt der Punkt, ab dem improvisiert werden muss«

    Jänschwalde: Was wir über die Explosion am Brandenburger Umspannwerk wissen

    Mutmaßliche Stromnetz-Sabotage: Brandenburg will neues Sicherheitszentrum einrichten

    Angriff auf kritische Infrastruktur: Polizei spricht von versuchtem »Sabotageakt« am Umspannwerk Dormagen

    Anschläge auf Umspannwerke: Ist es das, wonach es aussieht?

    Volkswagen: VW-Aufsichtsrat stimmt Sparplan des Vorstands zu

    Volkswagen-Einigung: Das reicht wohl nicht

    TikTok: Wie wird man GeoGuessr?

     

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    4 September 2026, 3:02 pm
  • 12 minutes 49 seconds
    Volkswagen: Wende in Wolfsburg

    »Ein starkes Signal für die Zukunft des Volkswagenkonzerns«, sagt Unternehmenschef Oliver Blume; Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) sieht in der Einigung ein »zukunftsfähiges Konzept«: Überraschend hat sich der Aufsichtsrat von Europas größtem Autohersteller am späten Abend auf ein Sanierungskonzept geeinigt. Demnach wird gekürzt bei Investitionen, bei der Modellpalette – und beim Personal. Konzernweit sollen rund 50.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Was hat das für Folgen, wie sieht die Zukunft der deutschen VW-Werke aus? Wie kam es nach dem heftigen Machtkampf innerhalb des Konzerns so überraschend zu der Einigung? Fragen dazu an Max Hägler, Wirtschaftsredakteur der ZEIT.

    Giorgia Meloni führt die am längsten ununterbrochen amtierende italienische Regierung seit Gründung der Republik 1946. Keine der Regierungen vor ihr hielt vier Jahre durch. Ihre Partei Fratelli d’Italia liegt in Umfragen weiterhin vorn. Die politische Stabilität ihrer Regierung hängt unter anderem mit Melonis starker Stellung innerhalb der Koalition, der wirtschaftlichen Entwicklung und ihrer Zusammenarbeit mit der Europäischen Union zusammen. Warum Melonis Regierung so viel Zustimmung erhält und wodurch sie sich von früheren italienischen Regierungen unterscheidet, erklärt Ulrich Ladurner, Auslandskorrespondent der ZEIT.

     

    Und sonst so? Möwen klauen Millionen

     

    Moderation und Produktion: Elise Landschek

    Redaktion: Imre Balzer

    Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge:

    Volkswagen: Ein Machtkampf, so erbittert wie nie

    VW-Werk in Emden: Lies will VW-Werk in Emden mit Ausbau der E-Auto-Produktion retten

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    4 September 2026, 3:55 am
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