- 11 minutes 31 secondsWarum Deutschland im Sicherheitsrat gescheitert ist (Update)
Deutschland hat die Wahl für einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat verpasst. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen entschieden sich bei der Abstimmung in New York stattdessen für die Mitbewerber Österreich und Portugal. Als Gründe galten unter anderem der späte Einstieg Deutschlands in den Wahlkampf, die Konkurrenz durch die EU-Partner, sowie Kritik an der deutschen Haltung im Nahostkonflikt. Es ist das erste Mal, dass eine deutsche Bewerbung für das wichtigste UN-Gremium scheitert. Was diese Entscheidung nun für Deutschlands Rolle in der Welt bedeutet, ordnet Lenz Jacobsen, Redakteur im Politischen Feuilleton, ein.
Im zweiten Jahr seiner Amtszeit stößt US-Präsident Donald Trump auf wachsenden Widerstand. So hat das US-Repräsentantenhaus symbolisch für einen Abzug des Militärs aus Kampfhandlungen mit dem Iran gestimmt. Auch in der Republikanischen Partei gab es Kritik an einem geplanten Entschädigungsfonds. Warum Donald Trump derzeit an Zustimmung verliert und was das für seine Zukunft bedeutet, ordnet Paul Middelhoff, US-Korrespondent der ZEIT ein.
Außerdem im Update: Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass deutsche Leistungskürzungen für abgelehnte Asylbewerber gegen EU-Recht verstoßen. Grundlegende Bedarfe wie Kleidung und Haushaltsprodukte dürfen demnach nicht gestrichen werden. Geklagt hatte ein Asylbewerber aus Afghanistan, dem zwar Unterkunft, Essen und medizinische Versorgung gewährt wurden, jedoch keine Mittel für weitere Grundbedürfnisse.
Und sonst so? Künstliche Ostsee-Insel wird versteigert
Moderation und Produktion: Henrik Oerding
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will
UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen Österreich
Presseschau zur UN-Wahlniederlage: »Schallende Ohrfeige für die deutsche Diplomatie«
UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im UN-Sicherheitsrat optimistisch
UN-Sicherheitsrat: Deutsche Arroganz
Johann Wadephul bei den UN: Das verflixte siebte Mal
Donald Trump: Diesen Widerstand ist er nicht gewohnt
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
4 June 2026, 2:50 pm - 12 minutes 31 secondsDrei Schritte vorwärts in der Krebstherapie
Die EU-Kommission hat am Mittwoch ein neues Maßnahmenpaket zur digitalen Souveränität vorgestellt. Hintergrund ist die Sorge, durch die Abhängigkeit von US-Technologie und digitalen Diensten verwundbar und erpressbar zu sein. Wie effektiv diese Pläne sind und welche Herausforderungen dabei bestehen, erläutert Johanna Jürgens, Redakteurin im Wirtschaftsressort der ZEIT.
Rund um den wichtigsten Krebskongress in Chicago haben Forschende zuletzt mehrere neue Studien zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsenkrebs, Schwarzem Hautkrebs und Brustkrebs präsentiert. Besonders bemerkenswert sind die Erkenntnisse bei der Therapie des Bauchspeicheldrüsenkrebses, weil dieser bislang weitgehend als unheilbar galt. Was diese Ergebnisse für den Kampf gegen Krebs bedeuten, erklärt Jan Schweitzer, Redakteur im Gesundheitsressort der ZEIT.
Und sonst so? Berliner Volksbühne eröffnet neues Freibad.
Moderation und Produktion: Jannis Carmesin
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Digitalstrategie: So will der Bundestag digital unabhängiger werden
Internationaler Strafgerichtshof: Sie machen vor, wie man Trump trotzt
Gipfel zur Digitalen Souveränität: Wenn plötzlich das Microsoft-Konto von unliebsamen Personen streikt
Beti Hohler: Erst sperrten sie ihre Kreditkarte, dann Amazon, Airbnb und den Rest
Digitale Infrastruktur: EU will bei Clouddiensten und KI unabhängiger von USA und China werden
Krebsbehandlung: Wirksamer, verträglicher, individueller
Radiologie: Mit KI den Brustkrebs besser erkennen
Krebs: So können Sie Ihr Krebsrisiko senken
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
4 June 2026, 3:55 am - 8 minutes 53 secondsRecyclen gegen die Krise? (Update)
Die Bundesregierung hat ein Aktionsprogramm für eine stärkere Kreislaufwirtschaft verabschiedet. Der Zwölf-Punkte-Plan soll bis Ende 2027 umgesetzt werden und zielt darauf ab, Reparatur, Wiederverwendung und Recycling von Produkten auszubauen. Dafür sind zunächst 260 Millionen Euro vorgesehen. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) betonte, Deutschland sei stark auf importierte Rohstoffe angewiesen. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft könne die Abhängigkeit von internationalen Lieferketten verringern und die Versorgungssicherheit erhöhen. Was genau geplant ist, erläutert ZEIT-Korrespondentin Petra Pinzler aus der Hauptstadtredaktion.
Außerdem im Update: Auf der von Russland besetzten Krim und im von Russland besetzten ukrainischen Gebiet Luhansk kommt es zu Engpässen bei der Benzinversorgung. Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten wiederholt Raffinerien und andere Einrichtungen der russischen Ölindustrie angegriffen. Welche Folgen die Kraftstoffknappheit für die Bevölkerung hat, erläutert ZEIT-Autor Denis Trubetskoy.
Und sonst so? New Yorker Bürgermeister hebt Schlafenszeit auf
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Rita Lauter, Ole Pflüger
Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Was jetzt? / UN-Sicherheitsrat: Warum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will
UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul verspricht starken Einsatz für Völkerrecht in UN
UN-Sicherheitsrat: Wadephul braucht 128 Stimmen im Finish gegen Österreich
UN-Sicherheitsrat: Johann Wadephul vor Wahl für Sitz im UN-Sicherheitsrat optimistisch
Kreislaufwirtschaft: Bundesregierung beschließt Aktionsprogramm für Kreislaufwirtschaft
Klimaaktivismus: "Recycling wird überschätzt"
Carsten Schneider: "Das sind richtig geile Autos!"
Verteilung von Rohstoffen: Hier liegen die Schätze der modernen Welt
Krim: Kein Frieden ohne die Krim
Friedensplan für die Ukraine: US-Plan sieht Abtretung von Donezk und Luhansk an Russland vor
Michael Kofman: »Das Kriegsziel der Ukraine ist deutlich leichter zu erreichen«
Lage in der Ukraine: Landbrücke unter Beschuss
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
3 June 2026, 3:05 pm - 12 minutes 44 secondsWarum Deutschland wieder einen Sitz im UN-Sicherheitsrat will
Deutschland bewirbt sich erneut um einen nichtständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat. Heute stimmen die 193 Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in der UN-Generalversammlung darüber ab. Deutschland hatte bereits sechsmal einen solchen Sitz inne. Bundesaußenminister Johann Wadephul macht seit Freitag in New York Werbung für die deutsche Kandidatur. Mit ihm dorthin gereist ist die internationale Korrespondentin der ZEIT, Rieke Havertz. Sie erklärt, warum Deutschland noch mal in ein Gremium will, das sich in jüngster Zeit eher gegenseitig blockiert.
Das US-amerikanische KI-Unternehmen Anthropic, das den Chatbot Claude entwickelt hat, hat erste formale Schritte eingeleitet, um an die Börse zu gehen. Wie Anthropic mitteilte, wurde ein vertraulicher Antrag für einen geplanten Börsengang bei der Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht. Erst vor wenigen Tagen wurde Anthropic mit 965 Milliarden US-Dollar bewertet – und damit höher als das Konkurrenzunternehmen OpenAI, das hinter dem Chatbot ChatGPT steht. Was hat Anthropic, das andere KI-Firmen nicht haben? Das erklärt der Leiter des ZEIT-Digitalressorts, Jakob von Lindern. Im Podcast spricht Jakob von einer der größten Wetten der Menschheitsgeschichte.
Und sonst so? Lernen Mücken schneller als Menschen?
Moderation und Produktion: Rita Lauter
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
UN-Sicherheitsrat: Diplomatischer Finalsprint
Thema: Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
Johann Wadephul: Außenminister der schwarz-roten Koalition
KI-Unternehmen: Anthropic reicht Unterlagen für US-Börsengang ein
Künstliche Intelligenz: Anthropic wird höher bewertet als OpenAI
KI-Einsatz im Militär: Dafür zieht Anthropic in den KI-Krieg
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
3 June 2026, 3:55 am - 10 minutes 19 secondsAbgelehnter Asylantrag? Abschiebung ins Rückkehrzentrum (Update)
Die EU-Staaten wollen Asylverfahren und Abschiebungen in sogenannte Rückkehrzentren in Drittstaaten auslagern. Das ist Bestandteil einer Verschärfung weiterer Asylregeln, auf die sich Vertreter des EU-Parlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer am Montag nach Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft geeinigt haben. Mit der Rückführungsverordnung sollen Schutzsuchende, deren Asylanträge abgelehnt wurden, in diese Zentren außerhalb der EU geschickt werden, zum Beispiel nach Ruanda oder Usbekistan. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die geplanten Maßnahmen. Wie die Beschlüsse mit der seit Langem geplanten Reform des gemeinsamen europäischen Asylsystems GEAS zusammenhängen, erklärt ZEIT-Auslandskorrespondent Ulrich Ladurner.
Péter Magyar, der ungarische Ministerpräsident, hat am Dienstag anlässlich seines Amtsantritts Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin besucht. Der Ungar ist seit 24 Tagen im Amt, Merz nannte ihn einen Hoffnungsträger und seine Präsidentschaft einen »tiefen Einschnitt in der Geschichte Ungarns nach dem Ende des Kalten Krieges«. Er traue Magyar zu, dass er Ungarn zurück in die Mitte Europas führe. Am Freitag hatte die EU die Freigabe von mehr als 16 Milliarden Euro eingefrorener Finanzmittel für Ungarn angekündigt. Darüber, was Péter Magyar in seiner bisher kurzen Amtszeit bereits erreicht hat, spricht der Auslandsredakteur der ZEIT, Alexander Kauschanski.
Außerdem im Update:
Touristinnen und Touristen, die den Kölner Dom besuchen wollen, müssen von Juli an zwölf Euro Eintritt bezahlen. Das haben die Kirchenverantwortlichen mitgeteilt. Das Geld solle die Instandhaltung der Kirche sicherstellen. Menschen, die einen Gottesdienst besuchen oder für ein persönliches Gebet in den Dom kommen wollen, müssen weiterhin keinen Eintritt zahlen.
Und sonst so? Der Vatikan muss sich neue lateinische Wörter ausdenken.
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mira Schrems
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
EU-Asylsystem: Bringt das die Wende?
Migration: EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei
Migration in Deutschland: Ist die Migrationskrise wirklich erledigt?
Wahl in Ungarn: Sie spüren die Zukunft
Ungarn nach der Wahl: »Ein Systemwechsel, der mit 1989/90 vergleichbar ist«
EU-Gelder: EU gibt eingefrorene 16 Milliarden Euro für Ungarn frei
Eintrittsgeld für Kirchen: Besuch des Kölner Doms kostet bald zwölf Euro
Enzyklika »Magnifica Humanitas«: Der Papst gegen die Maschine
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
2 June 2026, 3:13 pm - 12 minutes 47 secondsWarum die Regierung sich mit der Bafög-Reform so schwertut
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) hat am Sonntag gesagt, sie rechne nicht mehr mit einer schnellen Reform der Ausbildungsförderung Bafög. Diese werde von den Regierungsfraktionen nicht mehr unterstützt, die Situation für Studierende in Deutschland sei außerdem sehr privilegiert. Union und SPD wollten die staatliche Ausbildungsförderung laut Koalitionsvertrag »in einer großen Novelle« modernisieren. Warum das über Jahrzehnte bewährte Förderinstrument dringend reformiert werden sollte und was sie an der aktuellen Debatte stört, erklärt Anna-Lena Scholz, Co-Chefin des Bildungsressorts der ZEIT.
Erst letzte Woche hat das US-Außenministerium erneut Sanktionen gegen mehrere Organisationen, Personen und Schiffe erlassen, die das »Rückgrat des illegalen Ölhandels im Iran bilden«. Laut dem US-Finanzministerium sollen die Sanktionen »Irans Ölnetzwerk« treffen, das das iranische Militär unterstützt. Doch die Sanktionen haben das iranische Regime bisher nicht zu Fall gebracht. Vor der Blockade der Straße von Hormus konnte es trotz der Sanktionen vor allem nach China große Mengen an Rohöl verkaufen. Dafür nutzt der Iran eine sogenannte Schattenflotte, die unter anderem in den Gewässern vor Malaysia operiert. Wie das genau funktioniert und wie tragfähig dieses Geschäftsmodell unter den aktuellen Bedingungen noch ist, erklärt Steffen Richter, Redakteur für internationale Politik bei der ZEIT.
Und sonst so? Spontanes Piano-Solo vor 2.500 Zuschauern
Moderation und Produktion: Moses Fendel
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Christina Felschen, Mira Schrems
Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Studium: Dorothee Bär rechnet mit Aus für Bafög-Reform
Studium: Forschungsministerium will Bafög-Reform zum Wintersemester umsetzen
Studienfinanzierung: So können Studierende ihr Bafög aufstocken
Öl aus dem Iran: So trickst der Iran bei seinem Ölgeschäft
Straße von Hormus: Die mächtigste Waffe des Regimes
Irankrieg: Chinas Freund ist: China
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
2 June 2026, 3:55 am - 11 minutes 1 secondIsrael droht mit neuen Angriffen auf Beirut (Update)
Der Besuch der deutschen Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan im Libanon ist am Mittwoch »aus militärischen Gründen« abgebrochen worden. Hintergrund ist offenbar die Ausweitung der Militäroffensive Israels – trotz der seit 17. April vereinbarten Waffenruhe. Ähnelt das Vorgehen im Libanon zunehmend dem Krieg in Gaza? Und was sind die strategischen Gründe dafür, dass Israel den Konflikt weiter eskaliert? Das beantwortet Reporterin Anna-Theresa Bachmann direkt aus Beirut im Podcast.
Neonazi Marla-Svenja Liebich soll aus Tschechien nach Deutschland ausgeliefert werden. Das hat ein Gericht in Pilsen heute entschieden. Nina Monecke aus dem Politikressort der ZEIT beobachtet den Fall. Was würde die Auslieferung für Liebich bedeuten?
Außerdem im Update: Mit einer halben Billion Sondervermögen möchte die Bundesregierung die Infrastruktur in Deutschland modernisieren. Der ZEIT liegt ein erster Bericht des Bundesfinanzministeriums über die Umsetzung vor. Er zeigt: Das Geld fließt, aber langsamer als geplant.
Und: Es kommt zur Stichwahl in Kolumbien, weil nach dem ersten Wahlgang der Präsidentschaftswahl weder der rechte Abelardo de la Espriella noch der linke Iván Cepeda eine Mehrheit erringen konnte. Auch in Äthiopien wurde am vergangenen Sonntag gewählt. Ein Sieg des amtierenden Ministerpräsidenten Abiy Ahmed gilt als wahrscheinlich.
Und sonst so? Wie funktioniert Kinderkriegen im Weltall?
Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser
Redaktion: Jannis Carmesin
Mitarbeit: Maximilian Renzikowski
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Libanon: Israel nimmt strategisch wichtige Festung im Südlibanon ein
Südlibanon: Wie weit wird Israel im Libanon gehen?
Rechtsextremismus: Marla-Svenja Liebich in Tschechien festgenommen
Marla-Svenja Liebich: Offiziell eine Frau. Eine Behörde will das ändern
Sondervermögen: Wohin fließt das Geld?
Präsidentschaftswahl: Kolumbien wählt einen neuen Präsidenten
Äthiopien: Parlamentswahl in Äthiopien beginnt
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
1 June 2026, 3:11 pm - 12 minutes 52 secondsGerüchte über Kanzlerwechsel: Wie angeschlagen ist Friedrich Merz?
In der vergangenen Woche haben Spekulationen über einen möglichen Kanzlerwechsel für Unruhe in der Union gesorgt. Auslöser waren Medienberichte über angebliche Gedankenspiele, Bundeskanzler Friedrich Merz durch Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Hendrik Wüst zu ersetzen. Führende CDU-Politiker wie Unionsfraktionschef Jens Spahn und mehrere Ministerpräsidenten der CDU signalisierten daraufhin ihre Unterstützung für Friedrich Merz. Doch warum konnten die Spekulationen überhaupt entstehen? Das erklärt Mariam Lau, Redakteurin im Politikressort der ZEIT.
»Ob ich Kuba befreie oder ergreife«, sagte US-Präsident Donald Trump im März, »ich kann damit machen, was ich will.« Kuba steckt in einer tiefen wirtschaftlichen und humanitären Krise. Gleichzeitig wächst erneut der politische Druck aus den USA. Außenminister Marco Rubio spricht von einem »gescheiterten Staat« und bezeichnet Kuba als Bedrohung für die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten. Laut Medienberichten wurden US-Kriegsschiffe nahe Kuba in Position gebracht, das Pentagon soll verschiedene Optionen gegen das Regime prüfen – offiziell bestätigt ist das bislang nicht. Alexander Kauschanski, Redakteur im Auslandsressort der ZEIT, führt im Podcast aus, warum die wirtschaftliche Krise bislang keine Gefahr für Kubas politische Elite darstellt.
Und sonst so? Die «Tracht des Jahres» geht an die Ostersängerinnen aus der Lausitz.
Moderation und Produktion: Erica Zingher
Mitarbeit: Konstantin Hadži-Vuković, Mathias Peer
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Debatte über »Kanzlertausch«: Spahn und Länderchefs stellen sich demonstrativ hinter Merz
Kanzlertauschdebatte: Friedrich Merz bewertet Streit um Kanzlertausch als »Nebendebatte«
USA und Kuba: Rubio bezeichnet Kuba als Gefahr für die nationale Sicherheit der USA
Energiekrise in Kuba: »Ohne eine Einigung mit den USA gibt es keinen Ausweg«
Anklage gegen Raúl Castro: Trump will Kubas Widerstand brechen
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
1 June 2026, 3:55 am - 12 minutes 49 secondsPräsidentschaftswahl in Kolumbien – Linke Kontinuität oder Rechtsruck?
In Kolumbien wählen rund 41 Millionen Menschen einen neuen Präsidenten. Die Abstimmung gilt als Richtungsentscheidung über die Zukunft des Landes nach der Amtszeit von Gustavo Petro, dem ersten linken Präsidenten Kolumbiens, der laut Verfassung nicht erneut kandidieren darf. Der Wahlkampf ist stark polarisiert und von anhaltender Gewalt durch bewaffnete Gruppen geprägt, die in Teilen des Landes weiterhin Einfluss auf Wirtschaft und Sicherheit ausüben. Laut Umfragen läuft es auf eine Stichwahl zwischen dem linken Senator Iván Cepeda und dem rechtsgerichteten Anti-Establishment-Kandidaten Abelardo de la Espriella aus. Welche Themen bei der Wahl dominieren, ordnet ZEIT-Autorin Alexandra Endres ein.
Incels sind meist heterosexuelle Männer, die keine romantischen oder sexuellen Beziehungen haben und sich vom Dating ausgeschlossen fühlen. Viele machen dafür ihr Aussehen, soziale Unsicherheit oder mangelnde Attraktivität verantwortlich, andere gesellschaftliche Entwicklungen wie Feminismus oder Dating-Apps. Manche Incels berichten von Einsamkeit, Zurückweisung und sozialer Isolation. In Teilen der Szene finden sich zudem frauenfeindliche Einstellungen und die Vorstellung, Männer würden systematisch benachteiligt. Wie gefährlich die Incel-Szene ist und welche Risiken von ihr ausgehen, erklärt Philipp Daum, Redakteur im Ressort X der ZEIT.
Und sonst so? Besucherin badet im Trevi-Brunnen.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Lisa Pausch, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
Kolumbien: Koalition von Präsident Petro verfehlt Mehrheit bei Parlamentswahl
Kolumbien: Mindestens 48 Tote bei Kämpfen von Guerillagruppen in Kolumbien
Kolumbien: »Das Parlament ist wie ein riesiger Basar«
Kolumbien: Mehrere Tote und Verletzte bei Bombenanschlag in Kolumbien
Golf-Clan: Kolumbien nimmt Gespräche mit Drogenkartell Clan del Golfo wieder auf
Incels: Die Könige der Loser
Incel-Bewegung: Die Könige der Loser
Incel-Kultur: Kennt Ihr Sohn Andrew Tate?
Incel: Unberührt und voller Hass
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
31 May 2026, 3:55 am - 1 hour 21 minutesSpezial »Der Wahlkreis«: Gesucht: eine schöne Politik
Könige und Autokraten haben es leicht: Sie können sich selbst Denkmäler bauen und ihre Namen auf Regierungsgebäude pinseln lassen. Aber wie inszeniert sich eigentlich die Demokratie? Gelingt es ihr, Orte und Monumente zu schaffen, die ihren Bürgern wirklich etwas bedeuten? Oder müssen Parlamentsgebäude so trist und nichtssagend aussehen wie das EU-Parlament in Brüssel oder die zertrampelte Wiese zwischen Reichstag und Kanzleramt?
In dieser Folge von »Was Jetzt? – Der Wahlkreis« befassen sich die Hosts Paul Middelhoff und Robert Pausch mit der Ästhetik der Maga-Bewegung, mit den operierten Gesichtern der Frauen in der Trump-Welt, all dem Gold und Prunk im Oval Office und der smarten Strategie der Rechten, mit einer völlig enthemmten visuellen Sprache das Internet zu fluten. Und sie fragen sich, ob es da wirklich kein Gegenmittel gibt und liberale Politik nicht doch auch schön sein kann.
Der nächste Wahlkreis erscheint am 27. Juni.
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
30 May 2026, 5:12 pm - 12 minutes 9 secondsKann Kubicki wirklich die FDP retten?
Henning Höne zieht sich im Rennen um den FDP-Bundesvorsitz zurück und überlässt Wolfgang Kubicki den Vortritt. Dieser soll der FDP bundesweit mehr Aufmerksamkeit verschaffen. Beim FDP-Parteitag in Berlin gilt seine Wahl als Formsache. Inhaltlich setzt die FDP weiterhin stark auf wirtschaftsliberale Themen wie Bürokratieabbau, Steuersenkungen und Eigenverantwortung. Gleichzeitig versucht sie, sich als Bürgerrechtspartei zu positionieren. Die Ausgangslage bleibt schwierig: Bundesweit liegt die FDP in Umfragen derzeit bei rund vier Prozent und wäre damit nicht im Bundestag vertreten. Ob der FDP ein Neustart gelingen kann, ordnet August Modersohn, Redakteur im Hauptstadtbüro der ZEIT, ein.
Am Brennerpass dürfte es am Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen. Bewohner des Tiroler Wipptals protestieren dort gegen die hohe Belastung durch den Transitverkehr. Die Anwohner klagen seit Jahren über Lärm, Feinstaub und Dauerstaus. Seit der Eröffnung der Brennerautobahn in den 1960er Jahren habe sich das Verkehrsaufkommen versiebenfacht. Die Sperrung dürfte weit über Tirol hinaus Folgen haben. Wie groß die Auswirkungen des Protests auf Urlauber und Transitverkehr tatsächlich werden könnten, erläutert Florian Gasser, Leiter des Österreich-Büros der ZEIT.
Und sonst so? Patagonia verklagt Dragqueen Pattie Gonia
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Celine Yasemin Rolle
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].
Weitere Links zur Folge:
FDP-Vorsitz: Einziger Kubicki-Gegenkandidat Höne zieht Kandidatur zurück
FDP-Parteivorsitz: Wettbewerb? Fällt aus
Wolfgang Kubicki: Kubicki und die Pfandflaschen
Wolfgang Kubicki: Die Avantgarde des Liberalismus?
Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Wer führt in den aktuellen Umfragen?
Das Politikteil / Zukunft der FDP: Ist doch noch nicht alles verloren?
Sperrung am Brennerpass: Warum Anwohner den Brenner lahmlegen und womit Reisende rechnen müssen
Brennerautobahn: Aber hier leben? Nein danke
Lärm in deutschen Städten: Wo Lärm krank macht
Sie wollen mehr exklusive Audioinhalte der ZEIT hören? Für nur 4,99 Euro im Monat können Sie hier unser neues Podcastabo abschließen.
[ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER.
Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcastabo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcastarchiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
Und hier gibt es unser Angebot für alle unter 30 Jahren.
30 May 2026, 4:00 am - More Episodes? Get the App