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Was jetzt?

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ZEIT ONLINE

Der Nachrichtenpodcast von ZEIT ONLINE. Montag bis Freitag um 6 und um 17 Uhr, Samstag und Sonntag um 6 Uhr. Samstags vertiefen wir ein Thema in längeren Spezialfolgen. Noch mehr Hintergrundberichte zu aktuellen Nachrichten gibt es in der ZEIT und auf ZEIT ONLINE. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen unter www.zeit.de/wasjetzt-abo

  • 13 minutes 5 seconds
    Sachsen-Anhalt: Kann man sich auf eine mögliche AfD-Regierung vorbereiten?

    Rund zwei Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt liegt die AfD um Spitzenkandidat Ulrich Siegmund mit 41 Prozent in den Umfragen vorn und könnte die absolute Mehrheit erreichen. Heute will die AfD, die in Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, auf ihrem Landesparteitag ein 100-Tage-Programm vorstellen. August Modersohn, stellvertretender Leiter des Politikressorts der ZEIT, berichtet, was die AfD konkret vorhat und wie demokratische Parteien sich auf eine mögliche AfD-Landesregierung vorbereiten.

    Im Sudan rücken die paramilitärischen Rapid Support Forces auf die Großstadt El Obeid vor. Beobachter befürchten einen Völkermord wie bereits zuvor in den Städten Al-Dschuneina und Al-Faschir, wo die Miliz systematische Massaker an der nicht arabischen Bevölkerung verübte und insgesamt mehrere Zehntausend Menschen tötete. Welche strategische Bedeutung die umkämpfte Stadt El Obeid hat und wie es der Zivilbevölkerung vor Ort aktuell geht, erklärt Politikredakteurin Andrea Böhm im Podcast.

    Und sonst so? Affen lachen wie Menschen.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Sophia Boddenberg und Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Was bedeutet eigentlich die Einstufung als »gesichert rechtsextrem«?

    AfD in Sachsen-Anhalt: Der Tag danach

    Landtagswahlen 2026: Und so taumelt das Land auf die größte politische Krise zu

    Krieg im Sudan: Kein Grund, den Krieg zu beenden

    Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen: »Wir erwarten, dass noch sehr viel mehr Menschen hungern werden«

    Sudan: UN-Menschenrechtskommissar besorgt wegen neuer Gewalt im Sudan

    Dokupodcast: Irma. Das Kind aus Srebrenica

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    11 July 2026, 3:43 am
  • 8 minutes 16 seconds
    Berlin-Wahl: Regierender Bürgermeister Kai Wegner tritt nicht nochmal an (Update)

    Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat seinen Verzicht auf die Spitzenkandidatur bei der in zehn Wochen anstehenden Abgeordnetenhauswahl bekannt gegeben. Vorausgegangen war ein offener Brief aus der eigenen Partei, in dem sein Rückzug gefordert wurde. Der Grund: Wegner stand wegen seines Krisenmanagements nach einem Anschlag auf das Berliner Stromnetz Anfang des Jahres massiv unter Druck. Ferdinand Otto aus dem Politikressort erklärt im Podcast, warum die Rücktrittsforderungen ausgerechnet jetzt aufkamen und wer statt Wegner die CDU-Spitzenkandidatur übernehmen könnte.

    Kurz vor der Sommerpause hat der Bundestag zwei umstrittene Großprojekte verabschiedet. Zum einen passierte das Sparpaket für die gesetzliche Krankenkasse das Parlament. Zudem beschloss der Bundestag ein neues Gebäudeenergiegesetz, das das bisherige „Heizungsgesetz“ der Ampelkoalition ablöst. Auch der Bundestag hat am heutigen Freitag beiden Vorhaben zugestimmt.

    Und sonst so? Note Ungenügend fürs Bildungssystem

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Helena Schmidt

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Regierender Bürgermeister: Kai Wegner zieht CDU-Spitzenkandidatur für Berlin-Wahl zurück

    CDU in Berlin: Berliner CDU-Mitglieder fordern Rückzug von Kai Wegner

    Abgeordnetenhauswahl in Berlin: Berliner JU-Chef fordert Wegner zu Verzicht auf Spitzenkandidatur auf

    Sparpaket für Krankenkassen: Bundestag stimmt umstrittener Krankenkassenreform zu

    GKV-Spargesetz: Das sind die fünf größten Streitpunkte der Krankenkassenreform

    GKV-Reform: Was sich durch die Reform der Krankenversicherung für Patienten ändert

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    10 July 2026, 2:59 pm
  • 12 minutes 58 seconds
    Werden Therapieplätze bald noch knapper?

    Der Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherungen ab. Erst am Montag wurde bekannt, dass Gesundheitsministerin Nina Warken die Reform noch einmal abgeändert hat. Warum Psychotherapeuten deshalb alarmiert sind und was die geänderte Reform für Patienten bedeutet, das erklärt Jan Schwenkenbecher, stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT. 

    Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Venezuela werden weiterhin Zehntausende Menschen vermisst. Viele Menschen im Land werfen der Regierung vor, zu spät geholfen zu haben. Warum das Erdbeben politisch zur Krise wird, erklärt ZEIT-Journalist Christoph Twickel.

    Und sonst so? Die Perfektionismus-Falle beim Sport

    Moderation und Produktion: Philip Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links

    Josef Hecken: »Da hat es halt ein paar Mal lauter geknallt«

    Honorarkürzung für Psychotherapeuten: Eine Psychotherapie darf kein Luxus sein

    GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket

    Erdbeben in Venezuela: Venezuela fordert Freigabe von Auslandsvermögen als Erdbebenhilfe

    Erdbeben in Venezuela: Zahl der Toten in Venezuela steigt auf mehr als 3.500

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    10 July 2026, 3:55 am
  • 11 minutes 48 seconds
    Ob die Sommerpause eine wird, entscheidet sich morgen (Update)

    In seiner letzten Regierungserklärung vor der Sommerpause hat Bundeskanzler Friedrich Merz noch einmal für die Reformen seiner Regierung geworben. Trotz der inzwischen abgelehnten Eilanträge der Opposition zeigte sich der Kanzler am Vormittag zuversichtlich, dass das neue Gesetz schon am morgigen Freitag verabschiedet wird. Auch auf den Nato-Gipfel in Ankara hat der Kanzler im Parlament zurückgeblickt. Aus seiner Sicht ist das Treffen für Deutschland und Europa erfolgreich verlaufen. Ein Beleg dafür sei, dass die Bundesregierung amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper kaufen und in Deutschland stationieren werde. In welcher Stimmung und mit welcher Bilanz der Kanzler und seine Koalition in die Sommerpause gehen, erklärt Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT.

    Seit Freitag laufen im Iran die Trauerfeiern für Ali Ajatollah Chamenei. 37 Jahre lang war er der Machthaber der Islamischen Republik, bevor er Ende Februar im Alter von 86 Jahren bei einem Angriff der USA und Israels getötet wurde. Wie viele seiner Anhänger aus der Hauptstadt Teheran zur Beisetzung in seiner Heimatstadt Maschhad anreisen konnten, war allerdings ungewiss. Denn in der vergangenen Nacht ist die Bahnstrecke zwischen den beiden Städten durch US-Angriffe zerstört worden. Wie reagiert das Regime auf die Eskalation während der Trauerfeierlichkeiten? ZEIT-Iranexperte Omid Rezaee analysiert die Lage.

    Außerdem im Update:

    Gewerkschaften und Betriebsrat haben massiven Widerstand gegen die Sparpläne des Autokonzerns VW angekündigt. Bis zu 100.000 Menschen könnten ihren Job verlieren und vier Werke geschlossen werden. Heute tagt in Wolfsburg der Aufsichtsrat von VW. Max Hägler aus dem Wirtschaftsressort ordnet ein, wie es für den Autobauer und seine Mitarbeiter weitergehen kann. 

    Und sonst so? Die britische Sängerin Bonnie Tyler ist im Alter von 75 Jahren gestorben, hinterlässt aber unsterbliche Erinnerungen.

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Maximilian Renzikowski

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge:

    Reformpaket der Bundesregierung: Das wird teuer!

    Livestream:Friedrich Merz: Live: Abgeordnete diskutieren die Regierungserklärung des Kanzlers

    Regierungserklärung des Bundeskanzlers: Friedrich Merz verteidigt Reformpläne gegen Kritik der Opposition

    Liveblog: Irankrieg: US-Angriffe unterbrechen wichtige Bahnstrecke im Iran

    Irankrieg: US-Militär greift rund 90 Ziele im Iran an

    Irankrieg: So bleibt Trump nichts anderes als Krieg

    Aktionstag bei VW: Gewerkschaft protestiert vor Aufsichtsratssitzung von Volkswagen

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    9 July 2026, 3:04 pm
  • 12 minutes 54 seconds
    Neue Gaskraftwerke: Torpediert Katherina Reiche den Klimaschutz?

     Der Bundestag will an diesem Donnerstag ein Gesetz zum Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland beschließen. Die schwarz-rote Koalition will damit nach eigenen Angaben die Stromversorgung Deutschlands absichern. Auch andere Pläne von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) stehen in der Kritik. So will sie den Einbau von Öl- und Gasheizungen länger ermöglichen und die Förderung von Wärmepumpen reduzieren. Außerdem hat Reiche ein langfristiges Lieferabkommen für Flüssiggas abschließen lassen, das über das Jahr 2045 hinausgeht. Eigentlich will Deutschland bis dahin bereits klimaneutral sein. Legt Reiche tatsächlich die Axt an den Klimaschutz? Oder sind die neuen Gaskraftwerke tatsächlich notwendig? Das beantwortet Marlies Uken, Vize-Wirtschaftschefin der ZEIT.

    Bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt am Wochenende sind mehrere Reporter angegriffen worden. Zwei Attacken galten den neurechten Medien »Junge Freiheit« und »Apollo News«. Ein Video zeigt, wie die »Apollo News«-Journalisten von Demonstranten verfolgt werden, einer wird außerdem gegen den Kopf getreten. Bei einem dritten Angriff wurden Journalisten mit Bierflaschen beworfen und verletzt. Der Deutsche Journalisten-Verband mahnte: »Gewalttätige Übergriffe auf Journalistinnen und Journalisten gleich welchen Mediums sind immer zu verurteilen.« Ein Sprecher des Aktionsbündnisses Widersetzen sagte: »Faschisten mit Presseausweis sind immer noch Faschisten.« Was solche Aussagen über das Verständnis von Pressefreiheit offenbaren und was genau passiert ist, berichtet ZEIT-Innenpolitikexperte Christian Parth.

    Und sonst so? Wie viele Sterne hat ein Sauerteighotel?

    Moderation und Produktion: Rita Lauter

    Redaktion: Moses Fendel und Helena Schmidt

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Sophia Boddenberg

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    Weitere Links zur Folge:

    Apollo News und Junge Freiheit: Sie riefen »Nazis raus«, dann gab es Prügel

    Demonstrationen in Erfurt: »Schauen Sie uns an, von uns geht keine Gewalt aus«

    Gaskraftwerke: Vollgas für Deutschland

    LNG-Importe: Wie Katherina Reiche die Energiewende torpediert

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    9 July 2026, 3:43 am
  • 10 minutes 13 seconds
    Wo steht die Nato nach ihrem Gipfel in Ankara? (Update)

    Der Nato-Gipfel in Ankara geht heute zu Ende. Vor allem US-Präsident Donald Trump und seine Aussagen haben den Gipfel dominiert. Unter anderem erklärte Trump das Rahmenabkommen für einen Frieden mit dem Iran für gescheitert. Darin hatten sich die Länder auf eine Waffenruhe sowie ein Ende des iranischen Atomprogramms geeinigt. Eigentlich sollte auf dem Gipfel auch die Luftabwehr der Ukraine diskutiert werden. Zuletzt konnte die ukrainische Luftabwehr russische Raketenangriffe unter anderem auf Kyjiw nicht mehr abwehren. Ob der Gipfel für die europäischen Mitglieder dennoch gut verlaufen ist, das kann Jörg Lau, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT, beurteilen.

    Das Landgericht Berlin hat einen Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes in Berlin verurteilt. Das Gericht verhängte gegen ihn eine lebenslange Haftstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Der Arzt hatte die Patienten, die er eigentlich beim Sterbeprozess begleiten sollte, bei Hausbesuchen ermordet. Die Staatsanwaltschaft ermittelt außerdem in insgesamt 76 weiteren Fällen. Weitere Anklagen gelten als wahrscheinlich. Was dieses erste Urteil bedeutet und was es über die Dimension des Falls sagt, ordnet Tanja Stelzer ein. Sie ist Reporterin bei der ZEIT.

    Außerdem im Update: In Bayern ist es bei einem Vorfall an einem Gymnasium zu Schwerverletzten gekommen. Die Polizei vermutet, Stand 15:30, 8. Juli, eine Amoktat.

    Und sonst so? Comeback der Kabelkopfhörer

    Moderation und Produktion: Philip Moser

    Redaktion: Moses Fendel

    Mitarbeit: Benjamin Probst und Lena Herrmann

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    Weitere Links

    Iran-Abkommen: Dieses Abkommen birgt auch Hoffnung für die iranische Gesellschaft

    Irankrieg: Trumps großes Geschenk an das iranische Regime

    Russische Raketenangriffe: Was das Flugabwehr-Problem der Ukraine für den Krieg bedeutet

    Prozess in Berlin: Palliativarzt wegen 15-fachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt

    Palliativarzt in Berlin: Ist »der beste Doktor der Welt« ein Serienmörder?

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    8 July 2026, 3:40 pm
  • 12 minutes 37 seconds
    Wie sich die Europäer beim Nato-Gipfel behaupten wollen

    Beim Nato-Gipfel in Ankara beraten sich die Mitglieder unter anderem zu ihren Verteidigungsausgaben. US-Präsident Donald Trump hat im Vorfeld des Gipfels unter anderem die deutschen Verteidigungsausgaben als »lächerlich« bezeichnet. Unzufrieden ist Trump außerdem mit der Lage im Iran-Krieg. Gleichzeitig haben auch die europäischen Partner Anliegen: Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die gemeinsame Sicherheit sollen Thema sein. Wie die europäischen Nato-Staaten auf Trumps Forderungen reagieren und ob sie für ihre eigenen Ziele noch Platz finden, das analysiert Rieke Havertz, internationale Korrespondentin der ZEIT.

    Bäckereien und Konditoreien sollen am Wochenende länger öffnen. Nach diesem Vorschlag fordern nun auch Handelsverbände dasselbe für alle anderen Einzelhändler. Gewerkschaften sehen die Debatte über den verkaufsoffenen Sonntag jedoch kritisch. Bleiben also die Fragen: Was könnten die geänderten Arbeitszeiten für Angestellte im Einzelhandel bedeuten? Und: Profitiert die Wirtschaft von Öffnungszeiten am Sonntag? Die Antworten dazu hat Ursula Freudling aus der Wirtschaftsredaktion der ZEIT.

    Und sonst so? Was man auf Reisen Neues lernt.

    Moderation und Produktion: Mounia Meiborg

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Benjamin Probst, Lena Herrmann und Susanne Hehr

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    Weitere Links

    Nato-Gipfel: Mehr als nur sicherheitspolitische Trittbrettfahrer

    Rüstungsdeal mit Kanada: Ein Signal an Donald Trump

    Bäckerei: Die Tochter backt politisch

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    8 July 2026, 3:55 am
  • 11 minutes 17 seconds
    Le Pen Urteil: Mit der Fußfessel in den Wahlkampf? (Update)

    Ein Berufungsgericht in Paris hat die Strafe gegen Marine Le Pen teilweise reduziert. Die Vorsitzende des Rassemblement National wurde zu 15 Monaten Unwählbarkeit sowie zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt, davon zwei Jahre auf Bewährung. Die Haft soll mit einer elektronischen Fußfessel vollzogen werden. Die Geldstrafe von 100.000 Euro blieb bestehen. Da die 15 Monate Unwählbarkeit bereits verstrichen sind, könnte Le Pen rechtlich bei der französischen Präsidentschaftswahl 2027 kandidieren. Was das Urteil für Le Pens politische Zukunft bedeutet, erläutert ZEIT-Autorin Annika Joeres im Podcast.

    Bundesfamilienministerin Karin Prien will die maximale Bezugsdauer des Elterngelds von 14 auf 12 Monate verkürzen. Um die vollen zwölf Monate zu erhalten, sollen künftig beide Elternteile jeweils mindestens drei Monate Elternzeit nehmen. Sechs Monate können frei aufgeteilt werden. Alleinerziehende sollen weiterhin bis zu zwölf Monate Elterngeld beziehen können. Hintergrund der Reform sind Sparvorgaben für das Familienministerium sowie das Ziel, Väter stärker an der Kinderbetreuung zu beteiligen. Was sich damit für Eltern ändern könnte, erklärt Tillmann Prüfer, Leiter im Familienressort der ZEIT. 

    Außerdem im Update: Friedrich Merz sprach sich vor dem Nato-Gipfel in Ankara für eine stärkere europäische Nato aus, die zugleich transatlantisch ausgerichtet bleiben solle. Dabei verwies Merz auch auf geplante Vereinbarungen zur weiteren Unterstützung der Ukraine und bezeichnete den geplanten U-Boot-Auftrag Kanadas als wichtiges Zeichen der Zusammenarbeit.

     

    Und sonst so: Die lebenswertesten Städte der Welt 

     

    Moderation und Produktion: Moses Fendel

    Redaktion: Hannah Grünewald

    Mitarbeit: Celine Yasemin Rolle

    Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter [email protected].

     

    Weitere Links zur Folge: 

    Präsidentschaftswahl 2027: Le Pen zu einem Jahr Fußfessel und 15 Monaten Unwählbarkeit verurteilt

    Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen

    Rassemblement National: Le Pen lässt sich feiern

    Frankreich: Staatsanwalt fordert erneut fünf Jahre Kandidaturverbot für Le Pen

    Marine Le Pen: Frankreichs Milliardäre suchen einen neuen Präsidenten

    Frankreich: Marine Le Pen schließt Kandidatur bei Verurteilung zu Fußfessel aus

    ZEIT Bühne / Karin Prien: »Wir sind unserem eigenen Anspruch noch nicht gerecht geworden«

    Elterngeld: Warum Kürzungen beim Elterngeld teuer werden können

    Elterngeld: Karin Prien will Bezugsdauer des Elterngeldes um zwei Monate kürzen

    Kündigung nach der Elternzeit: Wurden Sie nach der Elternzeit gemobbt?

    Elterngeld: Was hat unser Land gegen Familien?

    Gleichberechtigung von Müttern: »Nicht Frauen haben es schwerer in der Arbeitswelt – es sind Mütter«

    Nato-Gipfel in Ankara: Merz setzt auf eine europäischere und transatlantische Nato

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    7 July 2026, 3:21 pm
  • 12 minutes 41 seconds
    Nato-Partner Türkei: unverzichtbar und umstritten

    In Ankara beginnt der Nato-Gipfel, bei dem die Mitgliedsstaaten auch über eine stärkere europäische Rolle im Bündnis beraten. Die Türkei verfügt über die zweitgrößte Armee der Nato und gilt aufgrund ihrer Lage zwischen Europa, dem Schwarzen Meer und dem Nahen Osten als strategisch wichtiger Partner. Kurz vor dem Gipfel wurden in der Türkei nach Medienberichten erneut Journalisten und Bürgerrechtler festgenommen. Mehrere regierungskritische Medien erhielten zudem keine Akkreditierung für das Treffen. Wie sich Deutschland und andere Nato-Staaten dazu positionieren, erläutert Fritz Zimmermann, Redakteur im Politikressort der ZEIT.

    In Frankreich wird ein Urteil im Berufungsverfahren gegen Marine Le Pen erwartet. Im Mittelpunkt steht ein Verfahren wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von EU-Geldern. Le Pen war in erster Instanz verurteilt worden. Dagegen legte sie Berufung ein. Die Entscheidung könnte Auswirkungen darauf haben, ob Le Pen bei der kommenden Präsidentschaftswahl kandidieren kann oder ob der Rassemblement National mit Parteichef Jordan Bardella antritt. ZEIT-Korrespondent Matthias Krupa ordnet ein, welche Folgen eine Verurteilung für ihre Partei haben könnte.

     

    Und sonst so? Warum sich Frauen ihre Kräfte besser einteilen.

     

    Moderation und Produktion: Hannah Grünewald

    Redaktion: Philip-Johann Moser

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    Weitere Links zur Folge: 

    Vorbereitung für den Nato-Gipfel: Fünf Freunde, mehr als drei Fragezeichen

    Nato-Gipfel in Ankara: Der Plan B nimmt Gestalt an

    Russland: »Russland falsch einzuschätzen, kann verheerend sein«

    Nato-Gipfel in Ankara: Türkische Polizei nimmt erneut Bürgerrechtler vor Nato-Gipfel fest

    Nato-Gipfel: SPD fordert klare Worte von Friedrich Merz zur Türkei

    Marine Le Pen: Der Fall des Hauses Le Pen

    Urteil im Veruntreuungsprozess: Was die Verurteilung Marine Le Pens für Frankreich bedeutet

    Frankreich: Marine Le Pen nennt ihre Verurteilung »politisch«

    Jordan Bardella: Radikal erfolgreich

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    7 July 2026, 3:47 am
  • 11 minutes 14 seconds
    Sparpaket für Krankenkassen: Was hinter den Last-minute-Änderungen steckt (Update)

    Die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Darum will die Bundesregierung ein großes Sparpaket noch vor der Sommerpause auf den Weg bringen. Auf den letzten Metern will Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun den Gesetzesentwurf in mehreren Punkten verändern. So sollen Medikamentenhersteller langfristig weniger stark belastet werden als geplant. Die Opposition spricht von »Geschenken« an die Pharmaindustrie. Politikredakteurin Kaja Klapsa ordnet diese Vorwürfe ein und erklärt, welche weiteren Änderungen es gibt und was sie für Versicherte bedeuten.

    Berlin ist nicht ausreichend auf Krisen und Katastrophen vorbereitet. Zu diesem Urteil kam eine unabhängige Expertenkommission ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz, nach dem rund 100.000 Menschen teils für mehrere Tage komplett ohne Strom und Heizung waren.

    Außerdem im Update: Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius überlegt, mögliche künftige AfD-Innenminister von Geheimdienstinformationen auszuschließen. Tilman Steffen aus dem Politikressort der ZEIT erklärt, inwieweit es rechtlich überhaupt machbar ist, einen Minister von derart sensiblen Informationen abzuschneiden.

    Und sonst so? Der perfekte Zeitpunkt zum Blumengießen.

     

    Moderation und Produktion: Lisa Caspari

    Redaktion: Philip-Johann Moser

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    Weitere Links zur Folge:

    GKV-Finanzreform: Nina Warken ändert Krankenkassen-Sparpaket

    Gesundheitsreform: Alle sollen sparen, nur die Pharmabranche kommt glimpflich davon

    Gesetzliche Krankenversicherung: »Man kann nur die Praxis auf Privatpatienten umstellen«

    Katastrophenschutz: Experten: Berlin muss Katastrophenschutz deutlich stärken

    Berlin: Linke führt in Wahlumfrage für Berliner Abgeordnetenhaus

    Boris Pistorius: AfD-Minister könnten von Bundeswehr-Infos ausgeschlossen werden

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    6 July 2026, 2:56 pm
  • 12 minutes 12 seconds
    Haushaltsentwurf 2027 – Fast ein Drittel für die Verteidigung

    Die Bundesregierung will ihren Haushaltsentwurf für 2027 noch vor der Sommerpause verabschieden. Geplant sind Ausgaben von rund 555 Milliarden Euro, finanziert unter anderem durch mehr als 200 Milliarden Euro neue Schulden. Schwerpunkte sind Investitionen in Infrastruktur, Verteidigung und die Modernisierung des Landes. Bis 2030 könnte rund ein Drittel des Bundeshaushalts in die Verteidigung fließen. Der Entwurf steht dabei auch in der Kritik. Die Grünen bemängeln unter anderem Kürzungen beim Klimaschutz und werfen der Regierung vor, den Haushalt besser darzustellen, als er tatsächlich ist. Ob das stimmt, erklärt Mark Schieritz, stellvertretender Leiter im Politikressort der ZEIT.

    Seit Freitag laufen in mehreren iranischen Städten die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den im Krieg getöteten früheren Staatschef Ali Chamenei. Die Regierung inszeniert die Zeremonien als große staatliche Machtdemonstration. An der Spitze des iranischen Regimes steht inzwischen Chameneis Sohn Modschtaba Chamenei. Die Trauerfeierlichkeiten gelten zugleich als Test dafür, wie viel Einfluss das Regime noch hat und wie viele Menschen es mobilisieren kann. Lea Frehse, Redakteurin für Außenpolitik der ZEIT, ordnet ein, welche Bedeutung die Feierlichkeiten für das Regime haben.

     

    Und sonst so? Wenn Schafwolle zu Dünger wird.

     

    Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

    Mitarbeit: Mathias Peer, Celine Yasemin Rolle

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    Weitere Links zur Folge: 

    Bundeshaushalt 2027: Lars Klingbeil plant 2027 mit fast 204 Milliarden Euro Neuverschuldung

    Bundeshaushalt: Fast jeder dritte Euro für Panzer und Drohnen

    ifo Institut: Ifo bringt Kürzungen bei Elterngeld und Mütterrente ins Spiel

    Bundeshaushalt: Besteuert endlich die Superreichen

    Alkoholkonsum: Politiker der Regierungskoalition fordern höhere Alkoholpreise

    Trauerfeier im Iran: Ein Toter soll Stärke zeigen

    Liveblog: Irankrieg: Großbritannien meldet Angriff auf Frachter vor der Küste Jemens

    Ali Chamenei: Nur nicht weichen

    Modschtaba Chamenei: Er tritt heraus aus dem Schatten der Macht

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    6 July 2026, 4:00 am
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